Support Lifecycle-Richtlinien für Microsoft Azure-Clouddienste

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Die Microsoft Azure Support Lifecycle-Richtlinie wird unten in 3 Kategorien untergliedert:

  • 1.  Azure Virtual Machines Lifecycle Support-Richtlinie:
    Für Azure Virtual Machines (Infrastructure as a Service) mit Microsoft-Produkten, die sich in der Mainstream Support- oder Extended Support-Phase befinden, gilt die bestehende Lifecycle Support-Richtlinie, die hier beschrieben wird.

  • 2.  Azure Cloud Services Lifecycle Support-Richtlinie:
    Mit Microsoft Azure Cloud Services (Web- und Workerrolle/Platform as a Service) können Entwickler mühelos Anwendungsdienste bereitstellen und verwalten und dabei die Verwaltung zugrunde liegender Rolleninstanzen und des Betriebssystems an die Microsoft Azure-Plattform delegieren.
    Einzelheiten zu der Lifecycle-Richtlinie für das von Azure für Clouddienste bereitstellte Gastbetriebssystem finden Sie unten.

  • 3.  Azure Services Lifecycle Support-Richtlinie:
    Für alle anderen Azure Services gilt die Online Services Support Lifecycle-Richtlinie für Unternehmen und Entwickler, die hier beschrieben wird.

Azure Cloud Services Lifecycle Support-Richtlinie:

Mit Microsoft Azure Cloud Services (Web- und Workerrolle/Platform as a Service) können Entwickler mühelos Anwendungsdienste bereitstellen und verwalten und dabei die Verwaltung zugrunde liegender Rolleninstanzen und des Betriebssystems an die Microsoft Azure-Plattform delegieren.

Gastbetriebssystemfamilie (auf Englisch)

"Gastbetriebssystemfamilie" steht für eine Version des zugrunde liegenden Windows Server-Betriebssystems, das in Azure Cloud Services verwendet wird.

RICHTLINIE ZUR GASTBETRIEBSSYSTEMFAMILIE

Microsoft Azure Cloud Services unterstützt mindestens die beiden letzten Gastbetriebssystemfamilien zur Bereitstellung von Clouddiensten. Microsoft benachrichtigt Kunden 12 Monate, bevor eine Gastbetriebssystemfamilie ausgemustert wird, um eine reibungslose Umstellung auf eine unterstützte Gastbetriebssystemfamilie zu ermöglichen.


Weitere Informationen zu unterstützten Gastbetriebssystemfamilien finden Sie auf dieser Website (auf Englisch) .

Gastbetriebssystemversion (Patchebene) (auf Englisch)

"Gastbetriebssystemversion" bezieht sich auf die MSRC (Microsoft Security and Response Center)-Patchebene für eine bestimmte Gastbetriebssystemfamilie. Microsoft Azure aktualisiert regelmäßig die einzelnen Gastbetriebssystemfamilien mit den neuesten von MSRC veröffentlichten Sicherheitsupdates.

RICHTLINIE ZUR GASTBETRIEBSSYSTEMVERSION

Microsoft Azure unterstützt bei jeder Familie die letzten beiden Gastbetriebssystemversionen. Kunden, welche die Option "Automatische Updates" verwenden, erhalten die neueste Gast-BS-Version, sobald diese bereitgestellt wird. Microsoft gewährt Kunden, welche die Option für manuelle Updates verwenden, eine Nachfrist von 60 Tagen, bevor sie eine der unterstützten Versionen übernehmen müssen, um weiterhin den Clouddienst im Rahmen der Geschäftsbedingungen der Microsoft Azure-Service-Level-Vereinbarung (SLA) nutzen zu können.


Microsoft Azure SDK-Richtlinie (auf Englisch)

Microsoft Azure SDK ist der zentrale Baustein, der es Entwicklern ermöglicht, unter Verwendung des Microsoft Azure Service-Laufzeitprogrammiermodells Clouddienste zu entwickeln, mit Emulatoren auf dem lokalen Computer zu debuggen und in Microsoft Azure-Rechenzentren in der Cloud bereitzustellen.

RICHTLINIE FÜR MICROSOFT AZURE SDK

Microsoft Azure Cloud Services unterstützt mindestens die beiden letzten SDK-Versionen zur Bereitstellung neuer Clouddienste. Microsoft benachrichtigt Kunden 12 Monate, bevor ein SDK ausgemustert wird, um eine reibungslose Umstellung auf eine unterstützte Version zu ermöglichen.


Die Richtlinie für Microsoft Azure SDK gilt für Microsoft Azure SDK-Entwicklertools, REST-APIs, Clientbibliotheken, Befehlszeilenprogramme, Server- und Speicheremulatoren sowie Azure Tools für Microsoft Visual Studio.

Häufig gestellte Fragen (Gast-OS)

Sämtliche Implementierungsdetails der Azure-Betriebssystemausmusterung finden Sie auf der folgenden MSDN-Seite "Microsoft Azure-Gastbetriebssystemversionen und SDK-Kompatibilitätsmatrix":
http://msdn.microsoft.com/library/azure/ee924680.aspx. (auf Englisch)

Wann wird eine Gastbetriebssystemfamilie ausgemustert?
Sobald in der Zukunft eine neue Gastbetriebssystemfamilie eingeführt wird, wird nach 12 Monaten die älteste Gastbetriebssystemfamilie aus der Liste der von Microsoft Azure unterstützten Gastbetriebssystemfamilien gestrichen.

Wie werden die Kunden über die Ausmusterung einer Gastbetriebssystemfamilie benachrichtigt?
Die Kunden werden über verschiedene Kommunikationskanäle benachrichtigt: Blogbeitrag, Benachrichtigung im Verwaltungsportal und direkte Mitteilung an zugewiesene Dienstadministratoren. Die aktuellsten Informationen zu den Gastbetriebssystemfamilien und -versionen werden auf MSDN veröffentlicht: Microsoft Azure Guest OS Releases and SDK Compatibility Matrix.(auf Englisch)

Wie kann ich die Auswirkungen der Migration mildern?
Die Kunden sollten die neueste Gastbetriebssystemfamilie zum Entwurf eigener Clouddienste verwenden und die Migration der Gastbetriebssystemfamilie planen, sobald eine neuere Gastbetriebssystemfamilie vorgestellt wird.

Was kann ich tun, wenn meine Webanwendung eng in das Betriebssystem integriert ist?
Kunden, deren Webanwendungsarchitektur eine tiefer gehende Abhängigkeiten vom zugrunde liegenden Betriebssystem aufweist, wird empfohlen, bei Bedarf von der Plattform unterstützte Funktionen, wie "Startaufgaben" (http://msdn.microsoft.com/de-de/library/azure/gg456327.aspx ), oder andere in Zukunft von der Plattform bereitgestellte Erweiterungsmechanismen zu nutzen. Stattdessen können die Kunden auch das Angebot Azure Virtual Machine (IaaS ? Infrastructure as a Service) nutzen. Hier steht eine breitere Betriebssystemauswahl zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.microsoft.com/de-de/server-cloud/solutions/virtualization-private-cloud.aspx.

Was kann ich während des 12-monatigen Benachrichtigungszeitraums erwarten?
6 Monate nach Beginn des Benachrichtigungszeitraums beginnt ein stufenweiser Ausmusterungsprozess. Folgende Ereignisse treten ein:

  • Kunden, die noch ein ausgemustertes Gastbetriebssystem verwenden, werden über verschiedene Kanäle benachrichtigt (E-Mail, Mitteilungen im Portal, Telefonanruf).
  • Die neuere Version des Cloud Services-SDKs unterstützt die Gastbetriebssystemfamilie nicht.
  • Es werden keine neuen Bereitstellungen von Clouddiensten mehr für die deaktivierte Betriebssystemfamilie zugelassen.

Was kann ich nach dem 12-monatigen Benachrichtigungszeitraum erwarten?
Am Ende des 12-monatigen Benachrichtigungszeitraums werden für eine ausgemusterte Betriebssystemfamilie keine aktuellen/gepatchten Versionen mehr von Microsoft Azure bereitgestellt. Clouddienste, welche die ausgemusterte Betriebssystemfamilie verwenden, werden nicht mehr unterstützt und beendet.

Was kann ich nach Ablauf der Nachfrist für ein Gastbetriebssystemversion (Patchebene) erwarten?
Jede Gastbetriebssystemversion wird in der Regel 60 Tage nach seiner Veröffentlichung deaktiviert. Nach Ablauf dieser Nachfrist werden Clouddienste, die die ausgemusterte Gastbetriebssystemversion verwenden, gezwungen, eine Aktualisierung auf eine unterstützte Gastbetriebssystemversion durchzuführen.

Wie werden Kunden über Aktualisierungen der Gastbetriebssystemfamilie informiert?
Kunden von Clouddiensten, die Aktualisierungen manuell oder automatisch vornehmen, werden von Microsoft Azure (per RSS-Feed, MSDN etc.) über das neue Update für die Gastbetriebssystemfamilie. Die Benachrichtigung wird auch auf der Seite "Microsoft Azure-Gastbetriebssystemversionen und SDK-Kompatibilitätsmatrix" zusammen mit den Versionshinweisen zur neuesten Gastbetriebssystemversion veröffentlicht.

Häufig gestellte Fragen (SDK)

Wie werden Kunden über die Deaktivierung von SDKs informiert?
Microsoft kündigt das Ende der Unterstützung eines in Kürze deaktivierten SDKs 12 Monate vorher an, um einen reibungslosen Übergang zu einem unterstützten SDK zu ermöglichen. Zudem werden die Kunden über verschiedene Kommunikationskanäle benachrichtigt: Azure-Verwaltungsportal, Developer Center, Blogbeitrag und direkte Mitteilung an zugewiesene Dienstadministratoren.

Können Kunden mit einem in Kürze deaktivierten Microsoft Azure-SDK innerhalb des 12-monatigen Benachrichtigungszeitraums noch Microsoft Azure-Clouddienste erstellen?
Ja, die Kunden haben während des 12-monatigen Benachrichtigungszeitraums vollen Zugriff auf ein in Kürze deaktiviertes Microsoft Azure-SDK, um Clouddienste zu erstellen, bereitzustellen und zu ändern. Die Kunden sollten jedoch ggf. bereits während der 12-monatigen Nachfrist zu einer neueren, unterstützten Version des Microsoft Azure-SDK migrieren.

Können Kunden nach Ablauf des 12-monatigen Benachrichtigungszeitraums noch Microsoft Azure-Clouddienste mit einem deaktivierten Microsoft Azure-SDK erstellen und bearbeiten?
Nach dem 12-monatigen Benachrichtigungszeitraum wird das SDK deaktiviert und kann nicht mehr über das Microsoft Download Center heruntergeladen werden. Neue Bereitstellungen von Azure Cloud Services über das deaktivierte SDK werden von der Azure-Plattform nicht mehr zugelassen. Außerdem stellt Microsoft für das deaktivierte SDK keinen Kundensupport mehr bereit.

Was geschieht mit den ausgeführten Clouddiensten (Bereitstellungen) von Kunden, die mit einer nicht mehr unterstützten Microsoft Azure-SDK-Version erstellt wurden?
Microsoft löscht keine Bereitstellungen (Clouddienste) von Kunden, die mit einem nicht unterstützten Azure-SDK erstellt wurden. Die Kunden müssen selbst sicherstellen, dass ihre Bereitstellungen (Clouddienste) mit der Azure-Plattformlaufzeit und Verwaltungs-API-Version kompatibel sind. Microsoft wird natürlich Informationen zur SDK-Kompatibilität mit Plattformlaufzeit und Verwaltungs-APIs veröffentlichen. Die mit einer nicht unterstützten Version des Azure-SDK erstellten und bereitgestellten Clouddienste des Kunden unterliegen nicht der SLA für Azure Cloud Services. Für die Clouddienste des Kunden gilt auch nicht der Supportvertrag.

Wie sieht der Ausmusterungszeitplan für SDKs aus, die älter sind als die aktuell unterstützten Versionen N-1?
Microsoft wird ältere SDKs regelmäßig basierend auf den Nutzungs- und Bereitstellungsmustern der Kunden ausmustern. Microsoft informiert jeweils 12 Monate im Voraus über das Ende der Unterstützung eines in Kürze deaktivierten SDK.

Wie sieht der Upgradepfad für den Wechsel zu einer neueren SDK-Version aus?
Microsoft ermöglicht den Kunden weiterhin, auf ihren Entwicklungscomputern die aktuelle (N) und die vorherige (N-1) Version des SDKs parallel zu installieren und auszuführen, um die Kompatibilität der Kundenanwendungen zu testen und die Migration zu einer neueren SDK-Version zu erleichtern. Zudem stellt Microsoft den Kunden einen Upgradepfad auf eine neuere SDK-Version bereit, einschließlich des Upgrades ihrer Clouddienstprojekte von Visual Studio.

Werden die älteren Versionen von .NET Framework in neuen Betriebssystemfamilien unterstützt?
Microsoft wird die Anwendungs- und Bereitstellungsmuster der Kunden sorgfältig analysieren und Wahlmöglichkeiten sowie Flexibilität bei Frameworks und Betriebssystemfamilien gewährleisten. Die neuesten Betriebssystemfamilien unterstützen zwar stets die neueste Version von .NET Framework, Kunden können jedoch bei Bedarf mit von der Plattform unterstützten Funktionen ältere Versionen von .NET Framework im neuen Gastbetriebssystem installieren.

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Zuletzt geändert am : Sonntag, 15. Juni 2014