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So behandeln Sie TCP/IP-Konnektivitätsprobleme unter Windows NTArtikel-ID: 102908 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht Dieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D39775 Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base: 102908
(http://support.microsoft.com/kb/102908/EN-US/
)
How to Troubleshoot TCP/IP Connectivity with Windows NTZusammenfassungDie Dienstprogramme ARP, PING, FTP, NETSTAT und NBTSTAT können nützliche Informationen bereitstellen, wenn Sie versuchen, die Ursache von TCP/IP-Netzwerkproblemen unter Windows NT zu ermitteln. Im Folgenden finden Sie eine Liste möglicher TCP/IP-Symptome sowie Empfehlungen zum Einsatz der aufgeführten Dienstprogramme, um die Probleme zu diagnostizieren. Es handelt sich zwar nicht um einen vollständige Liste, sie zeigt jedoch beispielhaft, wie Sie diese Dienstprogramme verwenden können, um Probleme im Netzwerk nachzuverfolgen. Weitere InformationenFrage: Wie kann ich feststellen, ob TCP/IP auf einem System unter Windows NT korrekt installiert ist? Lösung Versuchen Sie, PING auf dem lokalen System zu verwenden, indem Sie die IP-Loopbackadresse 127.0.0.1 in der Befehlszeile eingeben: Problembeschreibung Wie kann ich feststellen, ob der FTP-Dienst auf einem Windows NT-System korrekt installiert wurde? Lösung Versuchen Sie, FTP auf dem lokalen System zu verwenden, indem Sie die IP-Loopbackadresse in der Befehlszeile eingeben: Problembeschreibung Wodurch wird Fehler 53 ausgelöst, wenn die Verbindung zu einem Server unter Windows NT, Windows für Workgroups oder Microsoft LAN Manager hergestellt wird? Lösung Fehler 53 wird zurückgegeben, wenn der angegebene Computername nicht aufgelöst werden kann. Wenn sich der Computer im lokalen Subnet befindet, müssen Sie sicherstellen, dass der Name korrekt eingegeben wurde und dass TCP/IP auch auf dem Zielsystem ausgeführt wird. Wenn sich der Computer nicht im lokalen Subnet befindet, müssen Sie sicherstellen, dass die Datei Lmhosts die Namens- und IP-Adresszuordung für diesen Computer enthält. Wenn Sie den Eindruck gewinnen, dass die Installation vollständig und korrekt ist, sollten Sie versuchen, PING für das Remotesystem auszuführen, um sicherzustellen, dass die TCP/IP-Software dieses Systems funktionsfähig ist. Problembeschreibung Der Datei Lmhosts wurde eine neue Zuordnung hinzugefügt. Wie kann ich vorgehen, wenn das Herstellen einer Verbindung zum Server ungewöhnlich lange dauert? Lösung Dieses Verhalten kann auftreten, wenn die Datei Lmhosts sehr umfangreich ist, sich der Eintrag am Ende der Datei befindet und dieser möglicherweise auch noch auf mehrere #INCLUDE-Befehle folgt. Ihnen stehen zwei Methoden zur Verfügung, um die Zeit zu verkürzen, die zum Herstellen der Verbindung benötigt wird. Kennzeichnen Sie den Eintrag als Eintrag, der vorab geladen wird, indem Sie hinter der Zuordnung das #PRE-Tag einfügen und den Befehl NBTSTAT -R verwenden, um den lokalen Namenscache sofort zu aktualisieren. Alternativ dazu können Sie die Zuordnung an einer der vorderen Positionen innerhalb der Datei Lmhosts einfügen. Die Datei Lmhosts wird sequenziell analysiert, um Einträge zu finden, die nicht vorab geladen werden (ohne #PRE-Tag). Aus diesem Grund sollten Sie regelmäßig verwendete Einträge an einer der oberen Positionen und die mit #PRE gekennzeichneten Einträge am Ende der Datei platzieren. Problembeschreibung Wie kann ich vorgehen, wenn die Benutzer beim Herstellen der Verbindung zu einem bestimmten Server Schwierigkeiten haben, und zwar auch dann, wenn sie denselben Namen angeben? Lösung Verwenden Sie den Befehl NBTSTAT -N, um (verlässlich) den Namen zu ermitteln, den der Server im Netzwerk registriert hat. Die Ausgabe dieses Befehls listet mehrere Namen auf, die das System mittels NetBIOS über TCP/IP registriert hat. Diese Liste sollte einen Namen enthalten, der dem Computernamen des Systems ähnelt. Sollte dies nicht der Fall sein, sollten Sie versuchsweise einen der anderen eindeutigen Namen verwenden, die angezeigt werden. Mit NBTSTAT können auch die zwischengespeicherten Einträge für Remotesysteme angezeigt werden; hierbei handelt es sich entweder um #PRE-Einträge aus Lmhosts oder aufgrund aktueller Netzwerkaktivitäten kurz zuvor ausgewertete Namen. Wenn die Remotebenutzer denselben Namen verwenden und sich die anderen System in einem Remotesubnet befinden, müssen Sie sicherstellen, dass die jeweiligen Lmhosts-Dateien über die Zuordnung für das System verfügen. Problembeschreibung Wie kann ich vorgehen, wenn mit Hostnamen unter Verwendung von TELNET, FTP usw. keine Verbindung zu fremden Systemen hergestellt werden kann, sondern dies nur mit IP-Adressen möglich ist? Lösung Verwenden Sie das Hilfsprogramm Netzwerk in der Systemsteuerung, um die Konfiguration der Hostnamensauswertung zu überprüfen (unter der Option TCP/IP-PROTOKOLL). Stellen Sie hier sicher, dass das korrekte HOSTS- und DNS-Setup für das System konfiguriert wurde. Wenn Sie die Datei Hosts verwenden, müssen Sie sicherstellen, dass die Schreibweise für das Remotesystem in der Datei der Schreibweise entspricht, die von der Anwendung verwendet wird. Wenn Sie DNS verwenden, sollten Sie sicherstellen, dass die IP-Adressen der DNS-Server korrekt und in der richtigen Reihenfolge angegeben sind. Um zu ermitteln, ob der Hostname korrekt ausgewertet wird, können Sie PING für das Remotesystem ausführen, indem Sie sowohl den Hostnamen als auch die IP-Adresse eingeben. Problembeschreibung Das Banner, das angezeigt wird, wenn ich TELNET mit einem bestimmten Computer verwende, identifiziert einen anderen Computer als den, zu dem die Verbindung hergestellt werden sollte, obwohl die korrekte IP-Adresse angegeben wurde. Wie ist das möglich? Lösung Derartige Situationen treten in der Regel auf, wenn für zwei Systeme in einem Netzwerk versehentlich dieselbe IP-Adresse konfiguriert wurde. Die Ethernet- und IP-Adresszuordnung wird vom ARP (Address Resolution Protocol)-Modul vorgenommen, das die erste Antwort verwendet, die es empfängt. Die Antwort des "Doppelgängers" kann jedoch manchmal eher eintreffen als die des gewünschten Computers. Das Isolieren und Zurückverfolgen dieser Probleme ist schwierig. Mithilfe des Befehls ARP -G werden die Zuordnungen im ARP-Cache angezeigt. Wenn Sie die Ethernet-Adresse des gewünschten Remotesystems kennen, können Sie leicht herausfinden, ob die beiden Adressen übereinstimmen. Wenn die Ethernet-Adresse nicht bekannt ist, können Sie den Befehl ARP D verwenden, um den Eintrag zu löschen. Verwenden Sie dann PING für dieselbe Adresse (wodurch eine ARP-Zuordnung erzwungen wird), und überprüfen Sie dann erneut die Ethernet-Adresse im Cache mittels ARP -G. Falls sich beide Systeme im selben Netzwerk befinden, werden Sie aller Wahrscheinlichkeit nach schließlich eine andere Antwort erhalten. Wenn dies nicht zutrifft, müssen Sie eventuell die Übertragungen vom "Doppelgänger"-Host filtern, um den Besitzer oder den Standort des Systems zu ermitteln. Problembeschreibung Wie kann ich vorgehen, wenn eine TCP/IP-Verbindung zu einem Remotesystem vermeintlich nicht mehr reagiert? Lösung Durch den Befehl NETSTAT -A wird der Status aller Aktivitäten an den TCP- und UDP-Anschlüssen auf dem lokalen System angezeigt. Der Status eine zuverlässigen TCP-Verbindung wird normalerweise durch 0 Byte in den Sende- und Empfangswarteschlangen bestätigt. Wenn Daten in einer der beiden Warteschlangen blockiert werden oder wenn ein irregulärer Status angezeigt wird, liegt höchstwahrscheinlich ein Verbindungsproblem vor. Andernfalls handelt es sich vermutlich um Netzwerk- oder Anwendungsverzögerungen. Problembeschreibung Wie kann ich vorgehen, wenn im TCP/IP-Konfigurationsdialogfeld folgende Meldung angezeigt wird: "Das Standard-Gateway gehört zu keiner konfigurierten Schnittstelle. Möchten Sie das ändern?" Lösung Durch diesen Fehler wird angezeigt, dass sich der Standardgateway nicht in demselben logischen Netzwerk wie eine der in dem System installierten Schnittstellen befindet. Dies wird durch einen Vergleich des Netz-ID-Abschnitts des Standardgateways (durch Berechnen einer bitweisen AND-Operation zwischen der Subnetmask und dem Standardgateway) mit der Netz-ID einer der installierten Schnittstellen ermittelt. Für ein System mit einer einzigen Schnittstelle, für das die IP-Adresse 102.54.0.1 und die Subnetmask 255.255.0.0 konfiguriert ist, wäre z.B. ein Standardgateway in der Form 102.54.a.b erforderlich, da der Netz-ID-Abschnitt der IP-Schnittstelle dem Wert 102.54 entspricht. Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung. EigenschaftenArtikel-ID: 102908 - Geändert am: Dienstag, 9. November 2004 - Version: 2.1 Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
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