ACC:Warum OLE-Objekte eine Datenbank vergrößern

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Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
123151 ACC: Why OLE Objects Cause Databases to Grow
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Problembeschreibung

Ein Microsoft Windows OLE-Objekt wird gespeichert als OLE-Stream, der aus zwei Teilen besteht:
  • Informationen, wie das Objekt wiederzugeben ist.
  • Daten, die durch den OLE-Server, der das Objekt erstellt hat, verändert werden können.
Microsoft Access speichert den vollständigen OLE-Stream in einem OLE-Paket in einem Long-Binary-Feld.
Die Menge an Informationen, die benötigt wird, um das Objekt wiederzugeben, ist oftmals größer als das Objekt selbst. Werden solche Objekte hinzugefügt, kann das eine Datenbank deutlich vergrößern.

Lösung

Um diese Vergrößerung der Datenbank durch Einfügen von OLE-Objekten zu vermindern, können sie folgende Methoden verwenden:
  • Sorgen sie dafür, daß das Objekt einfacher wiedergegeben werden kann (durch Verminderung der Auflösung oder Verkleinerung der physikalischen Größe).
  • Zeigen Sie das Objekt als Symbol an.
Die Wiedergabeinformationen können in einem der folgenden Formate vorliegen.
  • Windows Bitmap Format (BMP)
  • Windows Metafile Format (WMF)
  • Windows Device-Independent Bitmap Format (DIB)
Ein OLE-Server stellt Formate in der Reihenfolge von mehr zu weniger bevorzugten Formaten zur Verfügung. Ein OLE-Client zählt alle verfügbaren Formate auf und wählt das erste kompatible Format.
Sie können allerdings die Auswahl des Formats des OLE-Clients durch den Menübefehl INHALTE EINFÜGEN überschreiben.
Üblicherweise wird WMF oder DIB ausgewählt, da OLE-Server diese Formate sehr einfach darstellen können. Microsoft Word für Windows stellt typischerweise WMF dar, während Windows Paintbrush DIB benutzt. Ein OLE-Client kann immer das Format auswählen, daß er bevorzugt. Da DIB eine Form von BMP ist, können die meisten Server sowohl DIB als auch BMP darstellen.
DIB wird häufig zuerst angeboten. Microsoft Access wählt stets DIB vor BMP.
OLE-Server, die Bilder in anderen komprimierten Formaten wie JPEG-Format (JPG) darstellen können, müssen beide Teile von Informationen, wie oben in diesem Artikel beschrieben, übermitteln.
Der Server muß Informationen zur Anzeige der Objekte BMP, WMF oder DIB senden, sowie Daten, die benutzt werden können, um das Objekt zu bearbeiten.
Wenn das geschieht, wird das komprimierte Format in ein Format umgewandelt, das angezeigt werden kann. Die Größe des OLE-Streams setzt sich zusammen aus dem umgewandelten Objekt, den typischen Daten und einigen OLE-Verwaltungsdaten. Da der OLE-Stream alle diese Informationen beinhaltet, kann es vorkommen, daß auch ein kleines Objekt in einem komprimierten Format sehr groß wird, wenn es in einer Microsoft Access Datenbank gespeichert wird.
Um dieses Verhalten zu umgehen, speichern Sie das Objekt als Symbol. Wenn es nicht unbedingt nötig ist, das Objekt in einem Microsoft Access Formular oder Bericht anzuzeigen, können Sie das Objekt als Symbol, daß den Objekttyp repräsentiert, speichern.
Wenn das Objekt als Symbol gespeichert wird, veranlaßt dies den OLE-Server, nur die Daten zu senden, die zur Anzeige des Symbols nötig sind. Dadurch wird deutlich weniger Speicherplatz in der Datenbank benötigt.
Wenn Sie einen Doppelklick auf das Symbol ausführen, wird der OLE-Server mit den typischen Daten gestartet, die das Symbol repräsentiert.

Ein anders Beispiel, wie aus einer kleinen Datei ein großes OLE-Objekt wird, ist eine Datei von Microsoft Word, die einen kompliziert formatierten Text, oder ein Bild auf der ersten Seite des Dokuments enthält.
Die geringe Menge von typischen Daten bedarf so vieler weiterer Informationen zur Anzeige, daß das OLE-Objekt sehr groß ist.
Um dieses Verhalten zu umgehen, plazieren Sie eine Seite mit einfacher Formatierung am Anfang des Dokuments, oder speichern Sie das Dokument als Symbol.
OLE hat eine bevorzugte Reihenfolge für die Benutzung der Standardformate für die Anzeige.
Ungeachtet, wo WMF in der Reihenfolge der Formate erscheint, wenn es verfügbar ist (Metafiles unterstützen eine bessere Skalierung als Bitmaps), wird es eingesetzt.
Ist WMF nicht verfügbar, ist DIB das bevorzugte Format vor BMP. OLE unterstützt gegenwärtig nur WMF, DIB, und BMP.
Eine der Möglichkeiten in der OLE-Spezifikation fordert den OLE-Server auf, weitere Anzeigeformate, als die drei standardmäßig von Windows unterstützten, zur Verfügung zu stellen.
Microsoft Access unterstützt gegenwärtig dieses OLE-Merkmal nicht.

Weitere Informationen über die OLE-Objekte finden Sie im Index der Online-Hilfe unter "OLE-Objekte", oder fragen Sie den Microsoft Access 97 Office Assistenten.

Verwandte Informationen finden Sie in Artikel:
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Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, daß nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachige(n) Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.

Eigenschaften

Artikel-ID: 123151 - Geändert am: Dienstag, 19. August 2003 - Version: 3.1
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
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