Artikel-ID: 128327 - Geändert am: Dienstag, 27. August 2002 - Version: 1.0

Verwaltung des virtuellen Arbeitsspeichers durch Windows 95/98

Dieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D35500
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
128327  (http://support.microsoft.com/kb/128327/EN-US/ ) How Windows 95 Manages Virtual Memory
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Zusammenfassung

Gegenstand dieses Artikels sind Informationen und häufig gestellte Fragen zum virtuellen Arbeitsspeicher in Microsoft Windows.

Für die Verwaltung von Auslagerungsdateien verwendet Windows einen dynamischen Manager für den virtuellen Arbeitsspeicher. So weit möglich, sollten Sie die standardmäßigen Einstellungen für den virtuellen Arbeitsspeicher verwenden. Wenn der freie Speicher auf Ihrer Festplatte jedoch begrenzt ist, kann es für Sie sinnvoll sein, einige Einstellungen für den virtuellen Arbeitsspeicher manuell vorzunehmen.

Weitere Informationen

Um Anwendungen mehr Speicher zur Verfügung zu stellen, als in Form von physischem Arbeitsspeicher (RAM) auf Ihrem Computer vorhanden ist, verwendet Windows Festplattenspeicherplatz, um dort RAM zu simulieren. Die Menge an RAM in dem jeweiligen Computer plus die Größe der Paging-Datei (auch als Auslagerungsdatei bezeichnet) entspricht dem insgesamt verfügbaren physischen - oder virtuellen - Arbeitsspeicher. Windows arbeitet mit einer dynamischen Paging-Datei, die eine Größe von 0 KB hat, solange sie nicht benötigt wird. Die Paging-Datei kann bei Bedarf so weit wachsen, bis sie den gesamten verfügbaren Speicherplatz auf der Festplatte einnimmt. Dies ist die Standardeinstellung für die Paging-Datei, die Sie nach Möglichkeit beibehalten sollten.

Bei begrenztem verfügbaren Speicherplatz auf der Festplatte können andere Anwendungen den verfügbaren virtuellen Arbeitsspeicher so reduzieren, daß weniger verbleibt, als von Windows und Windows-Anwendungen benötigt wird. Ist dies der Fall, wählen Sie im Eigenschaftenblatt "Arbeitsplatz das Register "Leistungsmerkmale" und dort die Option "Es gelten benutzerdefinierte Einstellungen für den virtuellen Speicher". Mit dieser Option können Sie eine Mindest- und eine Maximalgröße für die Paging-Datei festlegen.

Sie können sich auch dafür entscheiden, überhaupt keinen virtuellen Arbeitsspeicher zu verwenden. Sie sollten von dieser Option jedoch nur dann Gebrauch machen, wenn ausreichend RAM zur Verfügung steht, um den Bedarf von Windows und den aller Ihrer sonstigen Anwendungen zu decken.

HINWEIS: Die Option "Virtuellen Speicher deaktivieren" ist bei Computern mit 8 MB RAM oder weniger nicht verfügbar.

FRAGEN UND ANTWORTEN
  1. F. In Microsoft Windows, Version 3.x, ist eine temporäre Auslagerungsdatei langsamer als eine permanente Auslagerungsdatei. Wird mein Computer dadurch langsamer, daß Windows 95/98 die Einstellungen für den virtuellen Arbeitsspeicher vornimmt?
    A. Nein. Die temporäre Auslagerungsdatei in Windows 3.x muß zwischen Real-Modus und Schutzmodus wechseln, was dazu führt, daß der Computer langsamer wird. Da Windows 95/98 nur im Schutzmodus läuft, ist die temporäre Auslagerungsdatei ebenso schnell wie die permanente Auslagerungsdatei in Windows 3.x oder sogar schneller.
  2. F. Ich habe meine Festplatte mit DriveSpace komprimiert. Sind benutzerdefinierte Einstellungen des virtuellen Arbeitsspeichers trotzdem möglich? In Windows 3.x kann ich auf einem komprimierten Laufwerk keine permanente Auslagerungsdatei verwenden.
    A. Wenn Ihr komprimiertes Laufwerk durch einen Schutzmodustreiber unterstützt wird, ist es besser, das komprimierte Laufwerk für die Paging-Datei zu verwenden. Wird das komprimierte Laufwerk nicht durch einen Schutzmodustreiber unterstützt, müssen Sie die Paging-Datei auf dem Host-Laufwerk laufen lassen.
  3. F. Wie kann ich feststellen, ob mein komprimiertes Laufwerk durch einen Schutzmodustreiber unterstützt wird?
    A. Zur Zeit gibt es Schutzmodustreiber nur für mit DoubleSpace oder DriveSpace komprimierte Laufwerke. Sie können außerdem in der Datei IOS.INI (falls vorhanden) im Windows-Verzeichnis nachsehen, welche Laufwerke Real-Modusunterstützung erfordern.
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, daß nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachige(n) Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.


Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows 95
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