Vorbereitung: Kontaktaufnahme mit Microsoft bei BlueScreen

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Artikel-ID: 129845 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht
Dieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D39789
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
129845 Blue Screen Preparation Before Calling Microsoft
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Zusammenfassung

Wenn unter Windows NT ein STOP-Fehler (fataler Systemfehler) auftritt, wechselt das System in den Debugmodus, um das Problem zu behandeln. Dies wird durch einen blauen Bildschirm mit einem Meldungstext angezeigt. Die ersten Zeilen dieser Meldung entsprechen ungefähr den Folgenden:
   "Stop 0x0000001e (c000009a 80123f36 02000000 00000246)
   Unhandled Kernel exception c000009a from 8123f26
   Address 80123f36 has base at 80100000 - ntoskrnl.exe"
Im Folgenden werden zwei Verfahren beschrieben, mit deren Hilfe Sie die Ursache der STOP-Meldung ermitteln können, bevor Sie sich mit dem Microsoft Software Service in Verbindung setzen.

Weitere Informationen

Knowledge Base
Die Knowledge Base enthält viele Artikel, die bestimmte STOP-Meldungen erläutern und häufig auch Lösungsvorschläge oder Methoden zur Umgehung des Problems anbieten. Durchsuchen Sie die Knowledge Base mindestens nach der ersten Hexadezimalzahl. Bei dem oben aufgeführten Beispiel wäre dies "0x0000001e". Es kann sich zudem als nützlich erweisen, nach der angegebenen Datei und anderen Hexadezimalzahlen zu suchen.

Speichern von STOP-Meldungen in einer Datei
Sie können Windows NT so konfigurieren, dass STOP-Meldungen in einem Speicherabbild, der Datei Memory.dmp, gespeichert werden. Wenn Sie sich mit dem Microsoft Software Service in Verbindung setzen müssen, können Sie mithilfe dieser Datei die jeweiligen Informationen angeben, die benötigt werden, um das Problem zu identifizieren.

Das Speichern der Informationen zu STOP-Meldungen in einer Datei ist unter Windows NT Server standardmäßig aktiviert. Unter Windows NT Workstation müssen Sie diese Option jedoch manuell aktivieren. Damit die Informationen aufgezeichnet werden, muss die Aktivierung erfolgen, bevor ein fataler Fehler eintritt. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um dieses Feature zu aktivieren:
  1. ehen Sie im Dienstprogramm SYSTEM in der Systemsteuerung auf die Registerkarte "Starten/Herunterfahren"
  2. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen DEBUG-INFO FESTHALTEN IN:.
  3. Klicken Sie auf OK. Danach werden Sie dazu aufgefordert, den Computer neu zu starten, um die Änderungen zu aktivieren.
ANMERKUNG: Die Auslagerungsdatei muss mindestens so groß sein wie der Umfang des physischen Arbeitsspeichers, der im Computer installiert ist. Die Auslagerungsdatei muss sich auf der aktiven Partition befinden. Es muss ausreichend Speicherplatz zum Erstellen der Datei Memory.dmp verfügbar sein.

Datei Memory.dmp
Wenn die Datei Memory.dmp nach dem Anzeigen einer STOP-Meldung erstellt wurde, ist ein Microsoft Supporttechniker möglicherweise in der Lage, das Speicherabbild zu debuggen. Setzen Sie sich mit dem Microsoft Software Service in Verbindung, beschreiben Sie die STOP-Meldung, und weisen Sie darauf hin, dass Sie ein Speicherabbild erstellt haben.

Wenn der Supporttechniker nicht in der Lage sein sollte, die Problem am Telefon zu lösen, werden Sie eventuell dazu aufgefordert, die Datei Memory.dmp an Microsoft zu senden. Wenn dies der Fall ist, sollten Sie die Datei mit einer entsprechenden Anwendung, z.B. PKZIP, komprimieren. Speicherabbilder lassen sich normalerweise beträchtlich komprimieren. Wählen Sie eine der folgenden Möglichkeiten, um die Datei zu uploaden:
  • Senden Sie die komprimierte Version von Memory.dmp mittels FTP an "ftp.microsoft.com". Hierfür benötigen Sie den FTP-Zugriff auf das Internet. Der Supporttechniker wird Ihnen erklären, wie Sie die Datei auf dem FTP-Server ablegen müssen. Der Server hat die folgende TCP/IP-Adresse:
          207.46.133.140
  • Uploaden Sie die komprimierte Version zum Microsoft Service Dateiaustausch-BBS(Bulletin Board System, das elektronische schwarze Brett). Der Supporttechniker wird Ihnen erklären, wie Sie die Datei uploaden können und welche Telefonnummer sie verwenden müssen.
  • Sichern Sie die Datei Memory.dmp mittels NTBackup auf Band, und senden Sie das Band an den Supporttechniker.
  • Kopieren Sie die Datei auf eine beschreibbare CD, und senden Sie sie an den Supporttechniker.
  • Wenn keine der zuvor beschriebenen Methoden durchführbar ist, kann der Supporttechniker möglicherweise über RAS (Remote Access Services) auf Ihren Computer zugreifen und die Datei Memory.dmp untersuchen oder kopieren. Führen Sie die folgenden Schritt aus, um den Computer so vorzubereiten, dass der Microsoft Supporttechniker mittels RAS auf den Computer zugreifen kann:
    1. Erstellen Sie ein temporäres Benutzerkonto, das der Microsoft Supporttechniker beim Zugriff auf die Datei Memory.dmp verwenden kann.
    2. Erstellen Sie auf einem anderen Server eine Freigabe, und erteilen Sie dem neuen Benutzerkonto den Zugriff auf diese Freigabe.
    3. Kopieren Sie die neu erstellte Datei Memory.dmp auf diese Freigabe.
    4. Wenn RAS nicht an diesem Standort installiert ist, müssen Sie RAS auf einem Computer unter Windows NT Server oder Windows NT Workstation installieren. Aus Gründen der Sicherheit können Sie RAS auf einem Computer installieren und Remoteclients nur das Herstellen von Verbindungen zu diesem Computer, nicht zum Netzwerk allgemein ermöglichen. Wenn Sie so vorgehen möchten, erstellen Sie die neue Netzwerkfreigabe auf diesem Computer, und kopieren Sie die Datei Memory.dmp auf diese Freigabe.
    5. Ermöglichen Sie der Benutzer-ID des Supporttechnikers das Herstellen einer DFÜ-Verbindung zum RAS-Server.
    6. Teilen Sie dem Supporttechniker den Benutzernamen, das Kennwort, den Domänennamen, den Servernamen und die Telefonnummer für die Modemverbindung mit.
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.

Eigenschaften

Artikel-ID: 129845 - Geändert am: Dienstag, 9. November 2004 - Version: 2.2
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows NT Workstation 3.5
  • Microsoft Windows NT Workstation 3.51
  • Microsoft Windows NT Workstation 4.0 Developer Edition
  • Microsoft Windows NT Server 3.5
  • Microsoft Windows NT Server 3.51
  • Microsoft Windows NT Server 4.0 Standard Edition
  • Microsoft BackOffice Small Business Server 4.0
  • Microsoft Windows 2000 Professional Edition
  • Microsoft Windows 2000 Server
  • Microsoft Windows 2000 Advanced Server
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