Vergrößerung des konventionellen Speichers für MS-DOS-Programme

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Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
134399 How to Increase Conventional Memory for MS-DOS-Based Programs
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Zusammenfassung

Dieser Artikel beschreibt, wie man die Menge an konventionellem Speicher, der für MS-DOS-Programme unter Windows zur Verfügung steht, vergrößern kann. Folgende Themen werden erörtert:
  • Feststellen der gegenwärtigen Speicherbelegung
  • Bereitstellung von mehr konventionellem Speicher

Weitere Informationen

Unter MS-DOS laufende Programme benötigen eine gewisse Menge an konventionellem Speicher um zu laufen, sogar, wenn Sie sie unter Windows starten. Wenn Sie versuchen, ein MS-DOS-Programm zu starten, das mehr konventionellen Speicher benötigt, als momentan auf Ihrem Computer verfügbar ist, läuft das Programm eventuell nicht richtig oder überhaupt nicht. Es erscheint eine Fehlermeldung, die besagt, daß zuwenig Speicher vorhanden ist, um das Programm zu starten. Wenn dies geschieht, müssen Sie Ihren Computer umkonfigurieren, um mehr konventionellen Speicher verfügbar zu machen.

Feststellen der gegenwärtigen Speicherbelegung
Um herauszufinden, wieviel konventioneller Speicher momentan für MS-DOS-Programme zur Verfügung steht, geben Sie den folgenden Befehl an der Eingabeaufforderung ein, drücken dann ENTER (Eingabetaste) und beachten Sie dann den Wert in der Zeile "Max. Größe für ausführbares Programm":
   mem /c
Wenn der Wert in der Zeile "Max. Größe für ausführbares Programm" kleiner ist, als der Betrag an konventionellem Speicher, den das MS-DOS-Programm, das Sie zu starten versuchen, benötigt, läuft das Programm nicht richtig oder überhaupt nicht, bis Sie Ihren Computer umkonfigurieren. Um festzustellen, wieviel konventionellen Speicher ein bestimmtes MS-DOS-Programm benötigt, lesen Sie die dem Programm beiliegende Anleitung oder wenden Sie sich an den Hersteller des Programms.

Bereitstellung von mehr konventionellem Speicher
Gerätetreiber und speicherresidente Programme, die in den Dateien Config.sys oder Autoexec.bat geladen werden, können den Betrag an konventionellem Speicher, der für MS-DOS-Programme zur Verfügung steht, verringern. Typischerweise bedeutet die Vergrößerung der Menge an konventionellem Speicher, der für MS-DOS-Programme zur Verfügung steht, das Löschen von unnötigen Treibern und Programmen aus den Dateien Config.sys und Autoexec.bat. Dabei werden Real-Mode-Treiber aus der Datei Config.sys durch Protected-Mode-Versionen ersetzt, auch können Treiber und Programme in den oberen Speicherbereich anstatt in den konventionellen Speicher geladen werden

Entfernen unnötiger Treiber und Programme:
Um festzustellen, ob ein bestimmter Treiber oder ein speicherresidentes Programm in den Dateien Config.sys oder Autoexec.bat notwendig ist, damit Ihr Computer funktioniert, lesen Sie die Anleitung, die dem Programm oder Gerät, das den Treiber oder das speicherresidente Programm installiert hat, beilag, oder wenden Sie sich an den Hersteller des Programms oder Geräts.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, welches Programm oder Gerät einen bestimmten Treiber oder ein bestimmtes speicherresidentes Programm installiert hat, können Sie versuchen herauszufinden, ob der Treiber oder das Programm notwendig sind, indem Sie vorübergehend die entsprechende Zeile in den Dateien Config.sys oder Autoexec.bat deaktivieren. Wenn Ihr Computer, die in Ihrem Computer installierten Geräte und die Programme, die Sie auf Ihrem Computer starten, richtig zu funktionieren scheinen, nachdem Sie eine Zeile deaktiviert haben, sind der Treiber oder das speicherresidente Programm eventuell nicht nötig.

HINWEIS: Bevor Sie die Dateien Config.sys oder Autoexec.bat verändern, sollten Sie ein Backup (eine Kopie) dieser Dateien machen. Entfernen Sie keine Festplattentreiber, Plattenpartitionierungstreiber oder Plattenkomprimierungstreiber, während Sie versuchen herauszufinden, ob die Treiber in Ihren Dateien Config.sys und Autoexec.bat notwendig sind. Für Informationen über bestimmte Treiber, die nicht entfernt werden sollten, lesen Sie bitte Kapitel 35 des Microsoft Windows 95 Resource Kit (Technische Referenz).

Ersetzen von Real-Mode-Treibern durch Protected-Mode-Versionen:
Windows enthält Protected-Mode-Treiber für viele Geräte. Außerdem stellen viele Hardwarehersteller Protected-Mode-Treiber für ihre Geräte zur Verfügung. Um zu versuchen, einen Protected-Mode-Treiber für Windows für ein in Ihrem Computer eingebautes Gerät zu installieren, folgen Sie diesen Schritten:
  1. In der Systemsteuerung doppelklicken Sie auf Hardware.
  2. Klicken Sie auf Weiter, überprüfen Sie, daß Ja (Empfohlen) ausgewählt ist, klicken Sie auf Weiter und dann wieder auf Weiter.
Wenn der Hardware-Assistent das Gerät nicht erkennt und keinen Protected-Mode-Treiber dafür installiert, können Sie versuchen, einen Protected-Mode-Treiber für Windows für das Gerät manuell zu installieren. Dazu folgen Sie diesen Schritten:
  1. In der Systemsteuerung doppelklicken Sie auf Hardware.
  2. Klicken Sie auf Weiter, klicken Sie auf Nein und dann wieder auf Weiter.
  3. Klicken Sie im Feld "Hardwaretypen" die Art von Gerät an, für das Sie einen Protected-Mode-Treiber zu installieren versuchen. Dann klicken Sie auf Weiter.
  4. Klicken Sie auf den Hersteller des Geräts im Feld "Hersteller". Wenn das bestimmte Gerät im Feld "Modelle" erscheint, klicken Sie auf das Gerät und dann auf OK, um den Protected-Mode-Treiber zu installieren. Wenn der Hersteller des Geräts nicht im Feld "Hersteller" erscheint oder das bestimmte Gerät nicht im Feld "Modelle" erscheint, stellt Windows keinen Protected-Mode-Treiber für das Gerät zur Verfügung.
Um herauszufinden, ob der Hardware-Hersteller einen Protected-Mode-Treiber für das Gerät zur Verfügung stellt, wenden Sie sich an den Hersteller des Gerätes.

Laden von Treibern und Programmen in den oberen Speicher:
Wenn Sie versuchen, einen oder mehrere Treiber oder speicherresidente Programme aus den Dateien Config.sys oder Autoexec.bat in den oberen Speicher zu laden, vergewissern Sie sich, daß die Datei Config.sys ähnliche Zeilen wie die folgenden enthält (in der folgenden Reihenfolge):
   device=c:\windows\himem.sys
   device=c:\windows\emm386.exe noems
   dos=high,umb
   devicehigh=c:\windows\command\drvspace.sys /move
Dann versuchen Sie, Gerätetreiber in der Datei Config.sys mit dem Befehl DEVICEHIGH anstelle des Befehls DEVICE zu laden. Versuchen Sie außerdem, speicherresidente Programme in der Datei Autoexec.bat mit dem Befehl LOADHIGH zu laden.

HINWEIS: Wenn Ihr Computer so konfiguriert ist, daß Expansionsspeicher verfügbar ist und Sie die Datei Mscdex.exe in der Datei Autoexec.bat laden, können Sie versuchen, einen Teil der Datei Mscdex.exe in den Expansionsspeicher zu laden, indem Sie die Kommandozeilenoption /E von Mscdex.exe verwenden.

Informationsquellen

Für zusätzliche Informationen, wie Sie den Betrag an konventionellem Speicher, der für MS-DOS-Programme zur Verfügung steht, erhöhen können, lesen Sie bitte die folgenden Artikel in der Microsoft Knowledge Base:
   ARTIKEL-ID: Q37242
   TITEL     : A General Tutorial on the Various Forms of Memory
ARTIKEL-ID: Q77083
   TITLE     : Optimizing Your Use of Upper Memory Blocks
ARTIKEL-ID: Q87165
   TITLE     : Command-Line Switches for MSCDEX.EXE
ARTIKEL-ID: D33818
   TITEL     : Io.sys Update für Windows 95 OSR2/2.1
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, daß nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachige(n) Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.

Eigenschaften

Artikel-ID: 134399 - Geändert am: Montag, 27. Dezember 2004 - Version: 3.3
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows 95
  • Microsoft Windows 95
  • Microsoft Windows 95
  • Microsoft Windows 98 Standard Edition
  • Microsoft Windows 98 Second Edition
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