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Windows NT-Systemschlüssel erlaubt starke Verschlüsselung des SAMArtikel-ID: 143475 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht Dieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D39700 Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base: 143475
(http://support.microsoft.com/kb/143475/EN-US/
)
Windows NT System Key Permits Strong Encryption of the SAMZusammenfassungDer Hotfix "System Key" für Windows NT Server 4.0 bietet die Möglichkeit zum Einsatz von Techniken zu starker Verschlüsselung. Auf diese Weise können die Kontokennwortinformationen, die der Sicherheitskonten-Manager (SAM, Security Account Manager) in der Registrierung speichert, besser geschützt werden. Windows NT Server speichert Benutzerkonteninformationen, einschließlich einer Ableitung des Kennworts für das Benutzerkonto, in einem sicheren Bereich der Registrierung; er ist durch Zugriffssteuerung und eine Verschlüsselungsfunktion geschützt. Auf die Kontoinformationen in der Registrierung können nur Mitglieder der Gruppe "Administratoren" zugreifen. Ähnlich wie andere Betriebssysteme erlaubt Windows NT Server Administratoren als privilegierten Benutzern den Zugriff auf alle Ressourcen des Systems. Bei Installationen, die erweiterte Sicherheit wünschen, bietet die starke Verschlüsselung des abgeleiteten Kontokennworts eine zusätzliche Sicherheitsstufe. Diese soll verhindern, dass Administratoren über die Programmierschnittstellen der Registrierung mit oder ohne Absicht auf Kennwortableitungen zugreifen. Die Datei mit dem Hotfix ist an folgendem Speicherort im Internet zu finden: Weitere InformationenDie Möglichkeit zu starker Verschlüsselung mit dem Hotfix "System Key" für Windows NT 4.0 ist ein optionales Feature. Administratoren können starke Verschlüsselung implementieren, indem sie einen Systemschlüssel für Windows NT definieren. Starke Verschlüsselung schützt private Kontoinformationen durch Verschlüsselung der Kennwortdaten mithilfe eines 128-Bit-Zufallsschlüssels. Dies ist der sogenannte Kennwortverschlüsselungsschlüssel. Nur die privaten Kennwortinformationen in der Kontendatenbank werden stark verschlüsselt, nicht die gesamte Datenbank. Jedes System, das die Option zu starker Verschlüsselung einsetzt, besitzt einen eindeutigen Schlüssel zur Kennwortverschlüsselung. Der Schlüssel zur Kennwortverschlüsselung selbst wird mit einem Systemschlüssel verschlüsselt. Starke Kennwortverschlüsselung kann bei Windows NT Server und Windows NT Workstation dort eingesetzt werden, denn beide Systeme speichern Kontoinformationen. Durch starke Verschlüsselung von Kontokennwörtern werden der Inhalt des Registrierungsbereichs SAM sowie spätere Sicherungskopien der Registrierungsinformationen in dem mit dem Befehl RDISK erstellten Verzeichnis %systemroot%\repair und auf Systemsicherungsbändern zusätzlich geschützt. Der Systemschlüssel wird mit dem Befehl Syskey.exe definiert. Nur Mitglieder der Gruppe "Administratoren" können diesen Befehl ausführen. Das Dienstprogramm wird zum Initialisieren oder Ändern des Systemschlüssels verwendet. Der Systemschlüssel ist der "Masterschlüssel", der zum Schützen des Schlüssels zur Kennwortverschlüsselung dient. Aus diesem Grund ist der Schutz des Systemschlüssels ein wichtiger Vorgang für die Systemsicherheit. Zum Verwalten des Systemschlüssels gibt es drei Optionen, die die Anforderungen unterschiedlicher Windows NT-Umgebungen erfüllen sollen. Die Systemschlüsseloptionen umfassen:
ACHTUNG: Wenn eine dafür zuständige Person das Systemschlüsselkennwort vergessen hat oder wenn die Systemschlüsseldiskette verloren geht, lässt sich das System möglicherweise nicht mehr starten. Schützen Sie deshalb die Systemschlüsselinformationen, und bewahren Sie sie (mit Sicherungskopien für den Notfall) an einem sicheren Ort auf. Die einzige Möglichkeit zur Wiederherstellung des Systems bei Verlust des Systemschlüssels besteht darin, die Registrierung mithilfe einer Notfalldiskette auf einen Status wiederherzustellen, den sie vor dem Aktivieren von starker Verschlüsselung hatte. Entsprechende Informationen finden Sie weiter unten im Abschnitt REPARATURASPEKTE. Starke Verschlüsselung kann auf dem primären Domänencontroller und jedem Sicherungs-Domänencontroller unabhängig konfiguriert werden. Jeder Domänencontroller erhält einen eindeutigen Schlüssel zur Kennwortverschlüsselung sowie einen eindeutigen Systemschlüssel. So kann z.B. der primäre Domänencontroller für die Verwendung eines computergenerierten, auf Diskette gespeicherten Systemschlüssels konfiguriert werden, und Sicherungs-Domänencontroller können jeweils einen anderen computergenerierten Systemschlüssel verwenden, der im lokalen System gespeichert ist. Ein computergenerierter Systemschlüssel, der lokal auf einem primären Domänencontroller gespeichert ist, wird nicht repliziert. Vor dem Aktivieren von starker Verschlüsselung für primäre Domänencontroller sollten Sie sicherstellen, dass ein kompletter aktualisierter Sicherungs-Domänencontroller verfügbar ist. Dieser wird so lange als Sicherungssystem verwendet, bis alle Änderungen an der primären Domäne abgeschlossen und überprüft worden sind. Microsoft empfiehlt, dass vor dem Aktivieren von starker Verschlüsselung in einem System eine aktuelle Kopie der Notfalldiskette mit dem Befehl RDISK /S erstellt wird; sie enthält die Sicherheitsinformationen der Registrierung. Weitere Informationen finden Sie in Artikel: D37590
(http://support.microsoft.com/kb/D37590/DE/
)
Optionen "RDISK /S" und "RDISK /S-" in Windows NTDer Befehl SYSKEY dient zum Auswählen der gewünschten Systemschlüsseloption und zum Erstellen des Anfangsschlüsselwertes. Dieser Wert kann entweder ein computergenerierter Schlüssel oder ein aus einem Kennwort abgeleiteter Schlüssel sein. SYSKEY zeigt zunächst in einem Dialogfeld an, ob starke Verschlüsselung aktiviert oder deaktiviert ist. Wenn die Option für starke Verschlüsselung aktiviert ist, kann sie nicht deaktiviert werden. Zum Aktivieren von starker Echtheitsbestätigung der Kontendatenbank wählen Sie die Option VERSCHLÜSSELUNG AKTIVIERT und klicken auf OK. Ein Bestätigungsdialogfeld erinnert den Administrator daran, eine aktualisierte Notfalldiskette zu erstellen. Danach zeigt ein weiteres Dialogfeld die Optionen für den Kontendatenbankschlüssel an. Verwenden Sie die Optionen im Dialogfeld "Kennwort für die Benutzerkontendatenbank" zum Auswählen des Systemschlüssels. Nachdem Sie die gewünschte Systemschlüsseloption ausgewählt haben, muss Windows NT neu gestartet werden, damit diese Option wirksam wird. Beim Neustart des Systems wird der Administrator je nach gewählter Schlüsseloption möglicherweise zur Eingabe des Systemschlüssels aufgefordert. Windows NT erkennt die Erstverwendung des Systemschlüssels und erzeugt einen neuen zufälligen Schlüssel zur Kennwortverschlüsselung. Der Schlüssel zur Kennwortverschlüsselung wird mit dem Systemschlüssel geschützt; anschließend werden alle Kontokennwortinformationen stark verschlüsselt. Der Befehl SYSKEY muss auf jedem System ausgeführt werden, bei dem starke Verschlüsselung der Kontokennwortinformationen benötigt wird. SYSKEY unterstützt die Befehlsoption "-l", der den Masterschlüssel erstellt und im lokalen System speichert. Diese Option aktiviert die starke Kennwortverschlüsselung in der Registrierung und ermöglicht die Ausführung des Befehls ohne einen interaktiven Dialog. Der Befehl SYSKEY kann zu einem späteren Zeitpunkt verwendet werden, um die Systemschlüsseloptionen von einer Methode in eine andere zu ändern oder um den Systemschlüssel in einen neuen Schlüssel zu ändern. Zum Ändern des Systemschlüssels ist es erforderlich, den aktuellen Systemschlüssel zu kennen oder zu besitzen. Wenn die Systemschlüsseloption für KENNWORTGESCHÜTZTER SYSTEMSTART verwendet wird, erzwingt SYSKEY keine Mindestlänge des Kennworts; dennoch werden lange Kennwörter (mehr als 12 Zeichen) empfohlen. Die maximale Länge für das Systemschlüsselkennwort beträgt 128 Zeichen. REPARATURASPEKTE: Durch die Einführung von starker Verschlüsselung für Kontokennwortinformationen werden die Registrierungsbereiche SYSTEM und SAM auf eine Art und Weise geändert, die die zur Wiederherstellung eines Windows NT-Systems verfügbaren Reparaturoptionen beeinflusst. Verwenden Sie immer den Befehl RDISK mit der Option /S, um eine neue Notfalldiskette, einschließlich einer Sicherungskopie der Registrierungsbereiche SYSTEM und SAM, im Ordner "repair" zu erstellen. Für Optionen zur vollständigen Wiederherstellung sollten die folgenden Notfalldisketten verfügbar sein:
Die folgende Tabelle listet die verfügbaren Wiederherstellungsoptionen auf. Die Installation des Hotfixes "System Key" aktualisiert die Prüfsummen für die Systemsicherheitskomponenten (Winlogon.exe, Samsrv.dll und Samlib.dll) in der Datei System.log. Diese Datei wird auf der Notfalldiskette gespeichert. Mithilfe von System.log lässt sich während der Wiederherstellung ermitteln, ob die Dateien von der Windows NT Server 4.0-CD-ROM aktualisiert werden müssen, damit sie mit der Registrierungskonfiguration vor dem Hotfix übereinstimmen. Wenn die gewünschte Systemkonfiguration für die Wiederherstellung aus Windows NT Server 4.0 mit dem Hotfix "System Key" besteht, werden Sie nicht zur Reparatur dieser Systemsicherheitsdateien aufgefordert. Wenn Sie nach Installation des Hotfixes "System Key" (bei nicht aktivierter starker Verschlüsselung) die Systemdateien mithilfe einer Notfalldiskette zu reparieren versuchen, die vor Installation des Hotfixes erstellt wurde (d.h. der Diskette "Vor dem Hotfix"), MÜSSEN Sie auch die Registrierungsbereiche SYSTEM und SAM reparieren. Andernfalls stimmen die Systemdateien und das Registrierungsformat nicht überein. Bei einem Anmeldeversuch erhalten Sie eine Fehlermeldung (Fehlernummer C00000DF). Wenn Registrierung und Systemdateien nicht übereinstimmen, besteht das Wiederherstellungsverfahren darin, übereinstimmende System- und Registrierungsdateien zu reparieren. Reparieren Sie die Registrierungsstrukturen entweder von derselben Notfalldiskette "Vor dem Hotfix", oder verwenden Sie die Notfalldiskette "Hotfix [ASCII 150] vor der Verschlüsselung", deren Registrierungsformat mit den Systemdateien für den Hotfix "System Key" übereinstimmt. In einer Situation, in der die Systemsicherheitsdateien (Winlogon.exe, Samsrv.dll und Samlib.dll) beschädigt sind, müssen Sie das System mit Hilfe einer Notfalldiskette "Vor dem Hotfix" wiederherstellen und dann die beschädigten Dateien von einer Windows NT Server 4.0-CD-ROM reparieren. Außerdem müssen Sie die Registrierungsstrukturen SYSTEM und SAM reparieren, damit sie mit den Systemdateien von der Diskette "Vor dem Hotfix" übereinstimmen. Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung. EigenschaftenArtikel-ID: 143475 - Geändert am: Dienstag, 9. November 2004 - Version: 3.1 Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
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