Erstellen eines Systemmonitorprotokolls für die NT-Problembehandlung

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Artikel-ID: 150934 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht
Dieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D150934
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
150934 How to Create a Performance Monitor Log for NT Troubleshooting
Artikel 248345 behandelt dieses Thema für Microsoft Windows 2000.
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Zusammenfassung

Dieser Artikel beschreibt, wie Sie ein Systemmonitorprotokoll erstellen, das von Entwicklern zur Behandlung von Problemen mit der Leistung auf einem Windows NT-Computer verwendet werden kann.

Weitere Informationen

Erstellen des Systemmonitorprotokolls:
  1. Klicken Sie im Menü Ansicht auf Protokoll.
  2. Klicken Sie im Menü Bearbeiten auf Protokoll erweitern.
  3. Geben Sie im Feld Computer den Namen des lokalen Computers oder Remote-Computers an, für den Sie ein Protokoll erstellen möchten. Fügen Sie in Objekte die Leistungsindikatoren hinzu, die der Systemmonitor protokollieren soll. Diese Leistungsindikatoren variieren abhängig vom Problem, das zu behandeln ist.
  4. Markieren Sie die Objekte, die Sie überwachen möchten, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
  5. Klicken Sie unter Optionen auf Protokoll.
  6. Geben Sie unter Dateiname den Protokollnamen an.
  7. Legen Sie unter Aktualisierungszeit das Zeitintervall für die Ausführung des Systemmonitorprotokolls fest. Wenn das Protokoll für einen längeren Zeitraum laufen soll, sollten Sie die Aktualisierungszeit auf ein Intervall setzen, das wesentlich länger ist als 15 Sekunden. Anderenfalls wird das Protokoll sehr groß. Wenn das Protokoll nur ca. eine Stunde lang laufen soll, sind 15 Sekunden in Ordnung.
  8. Klicken Sie auf Protokollierung starten. Nach Starten der Protokollierung ändert sich das Symbol zu einem "Protokollierung stoppen"-Symbol.
Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn Sie die Überwachung der ausgewählten Objekte beenden und Ihre Protokolldatei überprüfen möchten:
  1. Klicken Sie unter Optionen auf Protokoll und dann auf Protokollierung stoppen.
  2. Klicken Sie im Menü Optionen auf Daten aus, klicken Sie auf Protokolldatei und aktivieren Sie dann die Schaltfläche neben dem Feld perfmon.log und suchen Sie Ihre Protokolldatei.

    Hinweis: Sie können eine Protokolldatei nicht öffnen, indem Sie einfach auf Datei und dann auf Öffnen klicken.
  3. Fügen Sie nach dem Öffnen der Protokolldatei die Objekte und Leistungsindikatoren hinzu, die protokolliert wurden. Das müssen Sie für jede benötigte Ansicht durchführen, sonst stehen die Daten der Protokolldatei nicht zur Verfügung.
Wenn Sie ein Leistungsproblem oder ein Problem, das wie ein Speicherleck aussieht, behandeln, sollte der Systemmonitor unter anderem folgende Objekte protokollieren.

Probleme mit Speicherressourcen:
Cache
Speicher
Objekte
Auslagerungsdatei
Prozess
Prozessor
System
Terminaldienste (bei Terminalserver)
Fügen Sie bei allen anderen Ressourcenproblemen folgende Leistungsindikatoren hinzu:
Logischer Datenträger
NBT-Verbindungen
Netzwerkschnittstelle
Physischer Datenträger
Redirector
Server
Serverwarteschlangen
Thread (bei Terminalserver NICHT aufzeichnen)
Alle Terminalserver-Leistungsindikatoren (bei Terminalserver)
Alle Protokollleistungsindikatoren, die an Netzwerkadapter gebunden sind
Hinweise:
  • Datenträger-Leistungsindikatoren erfordern, dass Sie diskperf -y an der Eingabeaufforderung ausführen und den Computer dann neu starten.
  • Auf einem Terminalserver werden Threads normalerweise nicht aufgezeichnet, da dieser Leistungsindikator bis zu 80% einer Datendatei in Anspruch nehmen kann.
  • Wenn der Computer, auf dem der Systemmonitor läuft, neu gestartet wird oder ausfällt, während das Protokoll läuft, haben Sie mehrere Möglichkeiten. Sie können ein neues Protokoll starten. Wenn Sie den Namen einer vorhandenen Protokolldatei angeben, werden die neuen Daten an das Ende der Protokolldatei angehängt. Es ist wichtig, dem Entwickler zu informieren, dass das Protokoll neu gestartet wurde. Das gilt jedoch nicht, wenn Sie eine Remote-Überwachung durchführen und der Zielcomputer ausfällt.
  • Wenn es Prozesse gibt, die gestartet werden, nachdem die Protokollierung gestartet wurde, erscheinen sie am Anfang des Protokolls nicht. Wenn Sie verschiedene Zeiträume im Protokoll sehen möchten, klicken Sie auf Bearbeiten, auf Zeitrahmen und verwenden Sie dann den Schieberegler.
  • Wenn der Benutzer sich abmeldet, wird der Systemmonitor beendet. Sie können die Leistungsprotokollierung als Dienst einrichten. Es ist jedoch am einfachsten, den Systemmonitor remote aus einem anderen Windows NT-System auszuführen.
Weitere Informationen zur Behebung von Leistungsproblemen finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
175658 Gathering Information for Troubleshooting Performance


Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.

Eigenschaften

Artikel-ID: 150934 - Geändert am: Dienstag, 19. August 2003 - Version: 2.1
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows NT Workstation 3.5
  • Microsoft Windows NT Workstation 3.51
  • Microsoft Windows NT Workstation 4.0 Developer Edition
  • Microsoft Windows NT Server 3.5
  • Microsoft Windows NT Server 3.51
  • Microsoft Windows NT Server 4.0 Standard Edition
Keywords: 
kbinfo KB150934
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