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Eine Debug-Remotesitzung über ein Nullmodemkabel einrichtenArtikel-ID: 151981 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht Dieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D151981 Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base: 151981
(http://support.microsoft.com/kb/151981/EN-US/
)
How to Set Up a Remote Debug Session Using a Null Modem CableBitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
Auf dieser SeiteZusammenfassung Dieser Artikel beschreibt wie Sie über ein Nullmodemkabel,
das mit einem anderen Windows-System verbunden ist, den Debuggers auf einem
Windows-System einrichten können.
Weitere Informationen Dieser Vorgang des Einrichtens des Debuggers über ein
Nullmodemkabel ist in folgende Themen unterteilt:
Welche Funktion hat der Kernel-Debugger?Der in Windows enthaltene Kernel-Debugger stellt Informationen zum System bereit, die ohne Hilfe des Debuggers normalerweise nicht verfügbar sind. In Windows besteht die Möglichkeit, den Kernel-Debugger vom Windows-Startmenü (Boot.ini) aus zu aktivieren. Bei aktiviertem Kernel-Debugger kann der Windows-Debugger entsprechende Informationen an einen Remote-Debugger ausgeben, die dann von einem Remotebenutzer analysiert werden können. Dies geschieht üblicherweise auf Anforderung eines Mitarbeiters des Microsoft Software Service, um schwerwiegende Fehler in Windows zu analysieren, wenn keine Datei Memory.dmp erzeugt wurde oder der Fehler nicht mithilfe der Datei Memory.dmp diagnostiziert werden kann.Was ist unter Remote-Debugging zu verstehen?Bei der vorliegenden Diskussion stellt der Zielcomputer das System dar, das debuggt wird, und der Hostcomputer das System, das den Debug-Vorgang ausführt. Das Remote-Debugging findet statt, wenn zwei Computer über den seriellen COM-Port miteinander verbunden sind. Der Zielcomputer und der Hostcomputer führen ihre Windows Kernel-Debugger aus, die über eine spezielle Debug-API und ein spezielles Protokoll miteinander kommunizieren.Warum ein Nullmodemkabel verwenden?Die Verbindung des Nullmodemkabels mit dem seriellen Port ermöglicht die Ausführung des Debuggers mit der derzeitigen Höchstgeschwindigkeit von 19.200, gegenüber einer Geschwindigkeit von 9.600 bei Verwendung eines Modems. Allgemein wird das Nullmodemkabel aus den folgenden Gründen gegenüber einem Modem als zuverlässiger angesehen: Es muss kein Modem konfiguriert werden, es besteht kein Risiko eines Modem- oder Leitungsfehlers, ein System kann lokal debuggt werden und das Debugging ist schneller.Die häufigste Methode besteht darin, einen Zielcomputer zum Debuggen und den Hostcomputer für die Durchführung des Debugging über eine Remote.exe-Sitzung einzurichten. Diese Konfiguration ermöglicht es einem technischen Mitarbeiter, über RAS eine Verbindung zu der Remote.exe-Sitzung herzustellen und den Zielcomputer zu debuggen, ohne physisch auf diesen zugreifen zu müssen. Ändern der Attribute der Datei Boot.iniDer Zielcomputer wird eingerichtet, indem einfach die Datei Boot.ini in der Startpartition bearbeitet und die entsprechenden Optionen für den Debugger hinzugefügt werden. Sie können die Datei Boot.ini mit einem gewöhnlichen ASCII-Texteditor bearbeiten. Die Datei Boot.ini ist eine versteckte Datei im Startpartitions-Verzeichnis. Die Boot.ini weist die Attribute "Versteckt", "Schreibgeschützt" und "System" auf. Diese Attribute müssen zum Bearbeiten der Datei Boot.ini geändert werden.Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Attribute der Datei Boot.ini zu ändern: Geben Sie an einer Eingabeaufforderung -h -r -s c:\boot.ini ein, drücken Sie die [Eingabetaste] und bearbeiten Sie anschließend die Datei. Um die Attribute "Versteckt", "Schreibgeschützt" und "System" nach dem Bearbeiten der Datei wiederherzustellen, geben Sie an einer Eingabeaufforderung +h +r +s c:\boot.ini ein und drücken Sie anschließend die [Eingabetaste]. -oder-
Debugger-OptionenWenn die Datei Boot.ini auf dem Zielcomputer bearbeitet werden kann, können verschiedene Optionen hinzugefügt werden, um die Debugger-Umgebung auf dem Zielcomputer zu konfigurieren. Die verfügbaren Optionen sind unten aufgeführt und beschrieben.
/DEBUG - Über diese Option wird der Kernel-Debugger aktiviert
/DEBUGPORT - Gibt den seriellen Port an, der vom Kernel-Debugger
verwendet wird. Wenn kein serieller Port angegeben wird,
verwendet der Debugger standardmäßig COM2.
/CRASHDEBUG - Sendet nur Debug-Informationen, wenn ein schwerwiegender
Systemfehler auftritt.
/BAUDRATE - Setzt die vom Kernel-Debugger verwendete Baudrate. Die
Standard-Baudrate ist 19.200. Die normale Baudrate beim
Remote-Debuggen über ein Modem beträgt 9.600. Konfigurieren des Debuggers für das SystemEs stehen verschiedene Optionen für die Konfiguration des Debuggers auf dem Zielcomputer zur Verfügung. Richten Sie sich nach dem folgenden Beispiel, um eine der zuvor genannten Optionen zu der Datei Boot.ini hinzuzufügen.Das Beispiel zeigt eine typische Boot.ini-Datei. Jeder Eintrag im Abschnitt [operating systems] sollte den Optionen entsprechen, die während eines normalen Systemstarts im Startmenü aufgelistet werden. [boot loader] timeout=30 default=multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\WINDOWS [operating systems] multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\WINDOWS="Windows NT" Version 3.5" multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\WINDOWS="Windows NT" Version 3.5 [VGA mode]" /BASEVIDEO C:\="MS-DOS" Verwenden Sie COM1, um den Debugger auf folgende Weise zu aktivieren.
[boot loader] timeout=30 default=multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\WINDOWS [operating systems] multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\WINDOWS="Windows NT" Version 3.5" /debug /debugport=com1 multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\WINDOWS="Windows NT" Version 3.5 [VGA mode]" /BASEVIDEO C:\="MS-DOS" Einrichten des NullmodemkabelsEin Nullmodemkabel ist ein serielles Kabel, das für die Übertragung von Daten zwischen zwei seriellen Ports konfiguriert wurde. Normalerweise wird an einen seriellen Port ein serielles Gerät angeschlossen. Im vorliegenden Fall muss der Zielcomputer darauf konfiguriert werden, eine Verbindung von seriellem Port zu seriellem Port zu akzeptieren. Sie müssen auf jeden Fall ein Nullmodemkabel verwenden, da das Zielsystem bei Verwendung eines normalen seriellen Kabels keinen anderen seriellen Port, sondern ein serielles Gerät erwartet. Das System kann dann nicht debuggt werden.Bei Verwendung eines Nullmodems für eine direkte serielle Verbindung zwischen zwei Computern muss das Kabel wie in den folgenden Tabellen gezeigt verdrahtet werden. 9-Pin-Nullmodemkabel Remotehost Serieller Portstecker Hostsystem Serieller Portstecker Signal 3 2 Transmit Data (Daten senden) 2 3 Receive Data (Daten empfangen) 7 8 Request to Send (Sendeanforderung) 8 7 Clear to Send (Fertig zum Senden) 6, 1 4 Data Set Ready (Modem bereit) und Carrier Detect (Trägersignal) 5 5 Signal Ground (Betriebserde) 4 6, 1 Data Terminal Ready (Datenstation bereit) 25-Pin-Nullmodemkabel Konfigurieren des Hostcomputers für eine Remote.exe-SitzungIn der vorliegenden Situation wird der Hostcomputer so für das Debuggen des Zielcomputers eingerichtet, als würde ein technischer Mitarbeiter physisch auf den Hostcomputer zugreifen. Remote.exe wird ausgeführt, um den Remotezugriff auf diese Debug-Sitzung über eine RAS-Verbindung zu ermöglichen.Bei Remote.exe handelt es sich um ein Befehlszeilen-Dienstprogramm, das die Ausführung von Befehlszeilenprogrammen auf Remotecomputern ermöglicht. Remote.exe verwendet zwei Teilkomponenten, die Serverkomponente und die Clientkomponente. Um Remote.exe zu verwenden, müssen Sie zunächst die Serverkomponente auf dem Computer starten, von dem aus Sie das Debugging durchführen. Dadurch können andere Benutzer über die Clientkomponente von Remote.exe die Verbindung zu Ihrer Debug-Sitzung herstellen. Die Datei Remote.exe ist im Resource Kit enthalten. Detaillierte Informationen zu diesem Dienstprogramm und seiner Befehlssyntax finden Sie in der Resource Kit-Onlinehilfe. Sie benötigen für diese Einrichtung die Windows Installations-CD und die Windows Resource Kit-CD.
Zusätzliche Informationsquellen
EigenschaftenArtikel-ID: 151981 - Geändert am: Dienstag, 22. April 2003 - Version: 4.1 Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
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