So behandeln Sie Fehlermeldungen mit der Ereignis-ID 9, 11 oder 15

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Artikel-ID: 154690 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht
Dieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D39804
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
154690 How to troubleshoot Event ID 9, Event ID 11, and Event ID 15 error messages
In Artikel 314093 wird dieses Thema für Microsoft Windows XP behandelt.
Wichtig: Dieser Artikel enthält Informationen zum Bearbeiten der Registrierung. Sie sollten eine Sicherungskopie der Registrierung erstellen, bevor Sie die Registrierung bearbeiten. Sie müssen wissen, wie die Registrierung wiederhergestellt werden kann, wenn ein Problem auftritt. Weitere Informationen zum Erstellen einer Sicherungskopie, zum Wiederherstellen und Bearbeiten der Registrierung finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
256986 Beschreibung der Microsoft Windows-Registrierung
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
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Zusammenfassung

In diesem Artikel werden die Schritte zur Problembehandlung der Fehlermeldungen mit der Ereignis-ID 9, 11 oder 15 beschrieben. Im Systemprotokoll (das mit der Ereignisanzeige geöffnet werden kann) wird eine Fehlermeldung ähnlich einer der folgenden Meldungen angezeigt; als Quelle kann jedoch auch ein anderer Controllername angegeben werden (z. B. Atdisk, Atapi oder Sparrow):

Fehlermeldung 1
Ereigniskennung: 9
Quelle: aic78xx
Beschreibung: Das Gerät \Device\ScsiPort0 hat innerhalb der Fehlerwartezeit nicht geantwortet.
Fehlermeldung 2
Ereigniskennung: 11
Quelle: aic78xx
Beschreibung: Der Treiber hat einen Controllerfehler auf Device\ScsiPort0 gefunden.
Fehlermeldung 3
Ereigniskennung: 15
Quelle: [SCSI-Miniporttreiber]
Beschreibung: Das Gerät, \Device\ScsiPort1, ist für den Zugriff noch nicht bereit. Ereignis-ID 15 bedeutet, dass das Gerät nicht bereit ist. Dies kann von Problemen bei der Konfiguration des SCSI-Hostadapters oder durch andere Probleme verursacht werden. Erkundigen Sie sich beim Hersteller über aktualisierte Firmware und Treiber sowie über bekannte Probleme. Diese Ereignis-ID kann auch ein Hinweis auf eine Fehlfunktion in einem Gerät sein. Dieser Fehler tritt auf Geräte-Ebene auf.
In fast allen Fällen werden diese Meldungen aufgrund von Hardwareproblemen mit dem Controller oder, was noch wahrscheinlicher ist, mit einem Gerät ausgegeben, das an den fraglichen Controller angeschlossen ist. Die Hardwareprobleme können auf fehlerhafte Kabelverbindungen, falsche Terminator- oder Übertragungsrateneinstellungen, verzögerte oder langsame Gerätereaktionen zur Freigabe des SCSI-Bus, ein fehlerhaftes Gerät oder, in seltenen Fällen, einen schlecht programmierten Gerätetreiber zurückgeführt werden.

Weitere Informationen

Im Folgenden finden Sie einige Hinweise zur Problembehandlung, die Ihnen bei der Diagnose und Identifizierung des Problems helfen sollen:
  • Lesen Sie das Handbuch, das der Hersteller des SCSI-Controllers bereitgestellt hat, um die Anforderungen an die Terminierung zu ermitteln. Viele moderne SCSI-Controller benötigen einen aktiven Abschlusswiderstand (mindestens eines der Geräte auf dem Bus muss Abschlusswiderstandspannung bereitstellen). Für einen ordnungsgemäßen Abschluss werden sowohl ein Abschlusswiderstand (Terminierung) als auch ein Gerät benötigt, das ein Signal für Abschlusswiderstandspannung an den Bus sendet. Gemäß dem SCSI-2-Standard muss ein Controller (Initiator) Abschlusswiderstandspannung bereitstellen. Daher stellt wahrscheinlich jeder SCSI-2-kompatible Controller Abschlusswiderstandspannung bereit, Sie sollten dies jedoch noch einmal überprüfen. Darüber hinaus können viele Geräte, insbesondere Laufwerke, das Signal zur Terminierung ausgeben. Wenn sich auf dem Gerät ein Jumper befindet, der mit "Trmpwr" beschriftet ist, sollten Sie diesen Jumper aktivieren.
  • Wenn sowohl interne als auch externe SCSI-Geräte angeschlossen sind, sollten Sie sicherstellen, dass das letzte Gerät in jeder SCSI-Kette terminiert ist, alle dazwischen angeschlossenen Geräte jedoch nicht terminiert sind.
  • Wenn nur eine einzige SCSI-Kette verwendet wird (entweder alle Geräte intern oder alle extern), müssen Sie sicherstellen, dass das letzte Gerät der SCSI-Kette und der SCSI-Controller selbst terminiert sind. Dies ist normalerweise eine BIOS-Einstellung.
  • Überprüfen Sie, ob möglicherweise minderwertige SCSI-Kabel verwendet wurden oder ob sich die Kabelverbindungen gelöst haben. Wenn Sie einen langen, aus interner und externer Verkabelung gemischten Kabelstrang verwenden, besteht die Gefahr, dass das Signal abgeschwächt wird. Die SCSI-Spezifikation lässt zwar größere Entfernungen zu, jedoch wird davon ausgegangen, dass die Kabel keinen Signalverlust und keine Interferenzen zulassen, so dass in der Praxis normalerweise nur kürzere Entfernungen überbrückt werden. Wenn Sie externe Kabel verwenden, die 2 Meter oder länger sind, sollten Sie sie durch 1 Meter lange Kabel ersetzen.
  • Stellen Sie fest, wann die Ereignismeldungen ausgegeben wurden, und versuchen Sie zu ermitteln, ob der Zeitpunkt mit bestimmten geplanten Vorgängen (z. B. Sicherungen) oder einer Phase starker Datenträgerbeanspruchung zusammenfällt. Auf dieses Weise können Sie leichter herausfinden, durch welches Gerät die Fehler möglicherweise verursacht werden.

    Hinweis Dass Laufwerke bei starker Beanspruchung diese Form von Problemen aufweisen, lässt sich häufig auf langsame Mikroprozessoren zurückführen. In einer Multitaskingumgebung ist der Prozessor möglicherweise nicht schnell genug, um alle E/A-Befehle verarbeiten zu können, die nahezu gleichzeitig eintreffen.
  • Reduzieren Sie die Einstellungen für die Übertragungsrate, falls die Timeouts Bandlaufwerke betreffen. Durch die Verwendung einer Übertragungsrate von 5 MB/s können Timeoutprobleme normalerweise behoben werden.
  • Vereinfachen Sie die SCSI/IDE-Kette, indem Sie Geräte entfernen oder das fragliche Gerät an einen anderen Controller anschließen. Wenn das Problem zusammen mit dem Gerät verlagert wird, sollten Sie das Gerät austauschen.
  • Überprüfen Sie die BIOS-Revisionsnummer des SCSI-Controllers und die Firmware-Revisionsnummern der Geräte. Setzen Sie sich mit dem Hersteller in Verbindung, um die aktuellsten Revisionsnummern zu erfragen. Das Verfahren zur Überprüfung der Revisionsnummern ist weiter unten unter "Überprüfen der Modellnummer und der Firmware-Revisionsnummer" beschrieben.
  • Überprüfen Sie die SCSI-Gerätetreiberversion. Der SCSI-Treiber befindet sich im Verzeichnis "%Systemroot%\System32\Drivers". Ermitteln Sie die Versionsnummer mit Hilfe der Dateieigenschaften, und überprüfen Sie, ob der SCSI-Hersteller eine neuere Version des Treibers zur Verfügung stellt.
  • Entfernen Sie andere Controller, durch die Konflikte bei der Busverwendung hervorgerufen werden können.
  • Diese Ereignismeldungen können eventuell durch eine vom SCSI-Controller durchgeführte Formatierung auf niedriger Ebene (Low-Level-Formatierung) behoben werden.
  • Verwenden Sie ein anderes Fabrikat oder ein anderes Modell der Hardware, die das Problem möglicherweise verursacht hat.

Überprüfen der Modellnummer und der Firmware-Revisionsnummer

Die Modellnummer des Geräts und die Firmware-Revisionsnummer sind in der Windows NT-Registrierung gespeichert. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Modellnummer und die Firmware-Revisionsnummer zu überprüfen.

Warnung Durch die falsche Bearbeitung der Registrierung mithilfe des Registrierungs-Editors oder einer anderen Methode können schwerwiegende Probleme verursacht werden. Diese Probleme können eine Neuinstallation des Betriebssystems erforderlich machen. Microsoft kann nicht dafür garantieren, dass Probleme, die von einer falschen Verwendung des Registrierung-Editors herrühren, behoben werden können. Änderungen in der Registrierung geschehen auf eigene Verantwortung.
  1. Führen Sie Regedt32.exe aus.
  2. Wechseln Sie zu
    HKEY_LOCAL_MACHINE\Hardware\Devicemap\Scsi\ScsiPortx\ScsiBusx\TargetIdx\LogicalUnitIdx
    ; "x" variiert in Abhängigkeit von der Gerätenummer.
  3. Überprüfen Sie den ID-Wert "REG_SZ", um die Werte für die Modellnummer und die Firmware-Revisionsnummer zu ermitteln. Im folgenden Wert ist der Wert für die Firmware-Revisionsnummer beispielsweise 0510:
    SEAGATE ST32430N 0510
  4. Notieren Sie sämtliche Gerätemodellnummern und Firmware-Revisionsnummern, und setzen Sie sich mit dem Hersteller in Verbindung, um herauszufinden, ob diesbezüglich Probleme bekannt sind.
Hinweis: Unter Windows 2000 und Windows Server 2003 finden Sie die Modellnummer und Firmwareversion für die Hardware in der Registrierung unter:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Enum
Weitere Informationen zur Problembehandlung dieser Ereignisse finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
259237 Problembehandlung bei Ereignis-ID 9, 11 und 15 auf Clusterservern

Eigenschaften

Artikel-ID: 154690 - Geändert am: Donnerstag, 17. November 2005 - Version: 4.1
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows Server 2003, Standard Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, Web Edition
  • Microsoft Windows Server 2003, Datacenter Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, Enterprise Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, Datacenter Edition for Itanium-Based Systems
  • Microsoft Windows Server 2003, Enterprise Edition for Itanium-based Systems
  • Microsoft Windows 2000 Server
  • Microsoft Windows 2000 Advanced Server
  • Microsoft Windows 2000 Professional Edition
  • Microsoft Windows 2000 Datacenter Server
  • Microsoft Windows NT Advanced Server 3.1
  • Microsoft Windows NT Server 3.5
  • Microsoft Windows NT Server 3.51
  • Microsoft Windows NT Server 4.0 Standard Edition
  • Microsoft Windows NT Workstation 3.1
  • Microsoft Windows NT Workstation 3.5
  • Microsoft Windows NT Workstation 3.51
  • Microsoft Windows NT Workstation 4.0 Developer Edition
  • Microsoft Windows NT Advanced Server 3.1
Keywords: 
kbhardware KB154690
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