Artikel-ID: 155515 - Geändert am: Mittwoch, 30. Mai 2007 - Version: 4.1 Aktivieren und Interpretieren der Datei "Pop3.log"
Dieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D37675 Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base: 155515 (http://support.microsoft.com/kb/155515/EN-US/ ) How to Enable and Interpret the Pop3.log File Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung. Auf dieser SeiteZusammenfassung
Dieser Artikel erläutert die Einträge in der Datei "Pop3.log" und soll als Referenz dienen, wenn Sie alle anderen Schritte zur Problembehandlung ausprobiert haben. Die meisten POP3-Übertragungsfehler stehen im Zusammenhang mit Fehlern bei der Hardwarekonfiguration (Modem, serieller Anschluss, Initialisierungszeichenfolge), TCP/IP-Verbindungsproblemen oder Problemen mit dem Clientcomputer. Darüber hinaus liefert dieser Artikel die wichtigsten Hintergrundinformationen zu POP3. Beachten Sie, dass die Informationen im vorliegenden Artikel auf Informationen aus Dokumenten namens 'Requests-for-Comments' (RFCs, Anforderungen von Kommentaren) basieren, die von Internet Engineering Task Force (IETF) kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Da es sich bei den RFCs um "lebende" Dokumente handelt, sind die in diesem Artikel wiedergegebenen Informationen nur so aktuell wie die zu seiner Erstellung verwendeten RFCs. Wenn RFCs aktualisiert werden oder veralten, wird die ursprüngliche RFC-Nummer beibehalten. Jedes RFC, das aktualisiert wurde oder veraltet ist, wird so geändert, dass es die neuere RFC-Nummer enthält. POP3 wird in RFC1939 definiert und kann im Internet unter "ds.internic.net" kostenlos bezogen werden. Diese Site akzeptiert HTTP-, anonyme FTP- und TELNET-Verbindungen. Weitere Informationen
Der Rest dieses Artikels ist in zwei Abschnitte unterteilt: "POP3-Grundlagen" und "Interpretieren der Datei Pop3.log".
POP3-GrundlagenWeitere Informationen dazu, wie Sie die Datei "Pop3.log" in Outlook Express aktivieren können, finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:176548
(http://support.microsoft.com/kb/176548/DE/
)
OLEXP: Erstellen einer Pop3.log-Protokolldatei für Outlook Express
Dieser Abschnitt enthält eine allgemeine Einführung in Gestaltung, Verbindungen sowie Sitzungsbefehle und -syntax von POP3. Die speziellen, in diesem Artikel verwendeten Konventionen werden weiter unten aufgeführt. Die folgenden Abkürzungen werden in diesem Artikel häufig verwendet:
SP : SPACE (Leerzeichen) <ASCII 20h (32d)> CRLF : CARRIAGE RETURN+LINEFEED (Wagenrücklauf+Zeilenvorschub) <ASCII 0Dh+0Ah (13d+10d)>
POP3 wurde entwickelt, um den Bedarf an einem E-Mail-Übermittlungssystem für dynamischen Zugriff zu erfüllen. In den Anfangszeiten von ARPA war das endgültige Ziel einer E-Mail-Nachricht normalerweise ein großes Hostsystem, das ständig mit dem Netzwerk verbunden war. Es bestand keine Notwendigkeit, E-Mails für späteren Abruf zu speichern, da die Nachricht beim Empfang an das Terminal des Benutzers übermittelt wurde. Mit der starken Ausbreitung des billigen DFÜ-Zugriffs auf das Internet wurde jedoch ein Speichermechanismus für E-Mails erforderlich, da Benutzer nicht immer mit ihren Dienstanbietern verbunden sind. Das POP3-Protokoll wird nur als Übermittlungsmechanismus zwischen einem Mailclient und einem Mailhost (Postoffice) verwendet. Die Nachrichten, die sich im Maildrop des Clients befinden, werden dorthin durch das SMTP (Simple Mail Transfer Protocol)-Protokoll übermittelt. Weitere Informationen zu SMTP und seiner Verwendung bei Microsoft-Produkten finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base: 155455
(http://support.microsoft.com/kb/155455/DE/
)
Aktivieren und Interpretieren der Datei Smtp.log
POP3-Übertragungen umfassen ein Client/Server-Modell, bei dem die Teilnehmer untereinander Nachrichten über den Sitzungszustand senden, empfangen und interpretieren können. Normalerweise wird die Verbindung zum Host vom Client gestartet und beendet. Ein sehr wichtiger Unterschied zwischen SMTP und POP3 besteht darin, dass SMTP, das im Grunde ein Mailübertragungsprotokoll ist, keine Benutzerauthentifizierung anfordert, bevor es den Zugriff auf SMTP-Funktionen zulässt. Da es sich bei POP3 um ein 'Postofficeprotokoll' handelt und POP3-Server über mehrere Maildrops verfügen, wendet es mehrere Methoden der Clientauthentifizierung an. Hinweis: Dieser Artikel behandelt nur die Verwendung der Schlüsselwörter USER und PASS für die POP3-Authentifizierung. Weitere Informationen zu Techniken der POP3-Authentifizierung finden Sie in der POP3-Spezifikation [1] oder in RFC 1734. Ein zweiter wichtiger Unterschied zwischen SMTP- und POP3-Servern besteht darin, dass ein POP3-Server einen endlichen Automaten, ähnlich der Automatisierung anhand eines endlichen Automaten in PPP, verwendet, der während einer Verbindung mehrere Zustände durchläuft. Die Zustandswechsel werden durch vom Client ausgelöste Ereignisse gesteuert.
Hinweis: Gehen Sie folgendermaßen vor, um diesen Wert in Microsoft Internet Mail and News (IMN) zu ändern:
<Schlüsselwort> SP <Argumente> CRLF
Das Feld <Argumente> kann mehrere Parameter enthalten, deren maximale Länge jeweils 40 Zeichen beträgt. Nicht alle Befehlsschlüsselwörter haben Argumente, und nicht bei allen Befehlsschlüsselwörtern, die Argumente verwenden, sind diese unbedingt erforderlich.
<Zustandsanzeige> SP (<Schlüsselwort> / <zusätzliche Informationen>) CRLF
Im Hinblick auf Rückmeldungen muss folgende Semantik eingehalten werden:
Dieser Artikel befasst sich mit den Befehlen, die bei der Untersuchung der von IMN erstellten Datei "Pop3.log" höchstwahrscheinlich zu finden sind, mit Ausnahme des Befehls TOP. Eine vollständige Auflistung und Erläuterung der POP3-Befehle finden Sie in RFC 1939. Der Rest dieses Abschnitts ist entsprechend den Befehlen aufgebaut, die in einem bestimmten POP3-Zustand erwartungsgemäß verwendet werden sollten. Nicht alle Befehle können in allen Zuständen ausgegeben werden. Die Primärbefehle, die in einem bestimmten Zustand ausgegeben werden können, werden zuerst behandelt. Daran schließen sich alle zusätzlichen Befehle, die in mehreren Zuständen verwendet werden können. Die Reihenfolge der unten erläuterten Befehle bedeutet nicht, dass es keine anderen möglichen Befehlsfolgen gibt. Die nachstehenden Befehle und Erläuterungen geben einen Überblick über eine einfache Verbindung.
Nachdem die Verbindung hergestellt worden ist, reagiert der POP3-Host mit einer einzeiligen Begrüßung in folgendem Format: +OK (Server bereit) CRLF
Wenn bei der Problembehandlung einer POP3-Verbindung keine Begrüßung empfangen wird, ist der Server möglicherweise gestört oder heruntergefahren. Weitere Informationen zur Problembehandlung bei POP3-Verbindungen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base: 154578
(http://support.microsoft.com/kb/154578/DE/
)
Beheben von Problemen, die eine Verbindung zu Mail-Servern herstellen
Nach Ausgabe der Begrüßung wechselt der endliche Automat von POP3 in den Zustand AUTHORIZATION.
Syntax : USER SP <Benutzer-ID> CRLF
Erwartete Rückmeldungen: +OK (Name ist ein gültiges Postfach)
-ERR (Postfachname ist unbekannt)
Wenn der Befehl USER eine positive Rückmeldung erzeugt, sendet der Client den Befehl PASS.
Syntax: PASS SP <Kennwort> CRLF
Erwartete Rückmeldungen: +OK (Postfach ist gesperrt und bereit)
-ERR (ungültiges Kennwort)
-ERR (Sperren von Maildrop nicht möglich)
Die zweite -ERR-Rückmeldung zeigt in der Regel an, dass der Benutzer bereits auf einer anderen Verbindung angemeldet ist. Möglicherweise ist auch der Maildrop des Benutzers beschädigt, und der Host kann ihn nicht analysieren, oder die Ressource mit dem Maildrop steht vorübergehend nicht zur Verfügung. Schließlich ist die Rückmeldung, die besagt, dass der Maildrop nicht gesperrt werden kann, bei einigen POP3-Serverimplementierungen (insbesondere auf UNIX-Hosts) typisch für andere Fehlerzustände auf dem Server. Die Fehlermeldung als solche stellt das Problem eventuell nicht richtig dar. Auf jeden Fall muss der Benutzer mit derjenigen Person Kontakt aufnehmen, die für die Verwaltung des POP3-Servers zuständig ist.
Syntax: QUIT <keine Argumente> CRLF Erwartete Rückmeldung: +OK (Host schließt Verbindung) Bei erfolgreicher Authentifizierung wechselt der endliche Automat von POP3 in den Zustand TRANSACTION.
Syntax: STAT <keine Argumente> CRLF Erwartete Rückmeldung: +OK n yyyy
Syntax: LIST SP <Nachrichtennummer> CRLF [Argument ist optional]
Erwartete Rückmeldungen: +OK (Scanliste folgt)
-ERR (Nachricht nicht vorhanden)
+OK n yyyy Wenn das Argument <Nachrichtennummer> verwendet wird, muss es auf eine Nachrichtennummer verweisen, die nicht mit dem Befehl DELE (siehe die Beschreibung weiter unten) zum Löschen markiert wurde. Der Host gibt die Nachrichtennummer als Echo und die Größe der Nachricht in Byte zurück. Da dies eine einzeilige Rückmeldung ist, gibt es keine Abschlussfolge. Beispiel: C: LIST 1 H: +OK 1 2039 Hinweis: In "Pop3.log" wird nur die Rückmeldung +OK wiedergegeben. Dies ist ein Beispiel für die tatsächliche Rückgabe des POP3-Hosts:
C: LIST
Dies ist die Wiedergabe in "Pop3.log":
H: +OK 7 messages (15423 octets) H: 1 1903 H: 2 4255 . . . H: 7 2458 H: . POP3: 10:25:43 [tx] LIST POP3: 10:25:43 [rx] +OK 7 messages (15423 octets)
In der POP3-Spezifikation [1] wird angegeben, dass der Wert für die eindeutige ID in einem Maildrop niemals dupliziert werden sollte. Dies ähnelt der Empfehlung, dass ein Verzeichnis keine zwei Dateien mit demselben Namen enthalten kann; selbst wenn dies möglich wäre, wie könnten die Dateien auseinandergehalten werden? Wenn Internet Mail so konfiguriert ist, dass eine Kopie der Nachrichten auf dem POP3-Server gespeichert bleibt, werden diese Informationen in der Datei POP3UIDL.DAT zwischengespeichert. Wenn der Benutzer zu einem späteren Zeitpunkt auf E-Mails überprüft, wird der Befehl UIDL an den POP3-Server ausgegeben und die zurückgegebenen Informationen mit dem Inhalt von POP3UIDL.DAT überprüft. Wird die eindeutige ID einer Nachricht in der DAT-Datei nicht gefunden, so wird sie abgerufen. Wenn sie gefunden wird, wird sie dort belassen. Wenn diese Datei gelöscht wird, überträgt IMN alle Nachrichten auf dem Host, unabhängig davon, ob diese zuvor abgerufen wurden oder nicht. Falls der Benutzer die Option "Kopie aller Nachrichten auf dem Server belassen" deaktiviert, werden bei der nächsten Verbindung mit dem POP3-Server zwei Vorgänge ausgeführt:
Syntax: UIDL SP <Nachrichtennummer> CRLF [Argument ist optional]
Erwartete Rückmeldungen: +OK (UID-Liste folgt)
-ERR (Nachricht nicht vorhanden)
+OK n yyyy Hinweis: In "Pop3.log" wird nur die Rückmeldung +OK wiedergegeben. Dies ist ein Beispiel für die tatsächliche Rückgabe des POP3-Hosts: C: UIDL
Dies ist die Wiedergabe in "Pop3.log":
H: +OK H: 1 19960819154006293.AAA137 H: 2 19960819154010920.AAA139 . . . H: 6 19960819161045578.AAA126 H: . POP3: 10:25:43 [tx] UIDL POP3: 10:25:43 [rx] +OK Hinweis: Nicht alle Server führen den Befehl UIDL aus. Falls der Server anzeigt, dass dieser Befehl nicht unterstützt wird, wechselt IMN zum Befehl TOP und verwendet die in den Kopfzeilen der Nachricht enthaltene Nachrichten-ID. Wie bei der eindeutigen ID wird angenommen, dass dieser Wert völlig eindeutig ist.
Syntax: TOP SP <Nachrichtennummer> SP <nn> CRLF
Erwartete Rückmeldungen: +OK (Anfang der Nachricht folgt)
-ERR (Nachricht nicht vorhanden)
Wenn <Anzahl der Zeilen> gleich Null ist, werden nur die Kopfzeilen der Nachricht vom Host gesendet. Wenn <Anzahl der Zeilen> größer als Null ist, werden die Kopfzeilen der Nachricht, eine Leerzeile und anschließend 'nn' Zeilen der Nachricht vom Host gesendet.
Syntax: RETR SP <Nachrichtennummer> CRLF
Erwartete Rückmeldungen: +OK (Nachricht folgt)
-ERR (Nachricht nicht vorhanden)
"Pop3.log" protokolliert nicht den Inhalt jeder Nachricht, sondern nur den ausgegebenen Befehl und die sofort zurückgegebene Meldung. Das folgende Beispiel zeigt, was der Host bei Ausgabe dieses Befehls sendet: C: RETR 1
Dies ist die Wiedergabe in "Pop3.log":
H: +OK 476 octets H: <Kopfzeilen der Nachricht> . . . H: <Leerzeile> H: <Nachrichtentext und Anlagen> . . . H: . POP3: 10:25:43 [tx] RETR 1 POP3: 10:25:43 [rx] +OK 476 octets
Syntax: DELE SP <Nachrichtennummer> CRLF
Erwartete Rückmeldungen: +OK (Nachricht wird gelöscht)
-ERR (Nachricht wurde bereits gelöscht)
-ERR (Nachricht nicht vorhanden)
Der Befehl DELE kann rückgängig gemacht werden, wenn der Client den Befehl RSET (siehe die Beschreibung weiter unten) ausgibt. Die nachstehende Befehlsfolge zeigt die Verwendung und Auswirkung des Befehls DELE. H: +OK pop3.host.com POP3 server ready . . <Client meldet sich beim POP3-Host an> . H: +OK user's mail drop has 1 messages (476 octets) C: LIST 1 H: +OK 1 476 C: DELE 1 H: +OK Message 1 deleted. C: RETR 1 H: -ERR Message 1 was deleted. C: RSET H: +OK user's mail drop has 1 messages (476 octets) C: LIST 1 H: +OK 1 476 . . <Sitzung wird fortgesetzt> . C: QUIT H: +OK pop3.host.com closing connection. Good Night.
Syntax : RSET CRLF Erwartete Rückmeldung: +OK
Syntax : NOOP CRLF Erwartete Rückmeldung: +OK
Syntax: QUIT <keine Argumente> CRLF
Erwartete Rückmeldung: +OK (Host schließt Verbindung)
-ERR (einige Nachrichten wurden nicht entfernt)
Wenn die Sitzung aufgrund eines Fehlers beendet wird (die Verbindung unterbrochen oder beendet wurde), wechselt der Host nicht in den Zustand UPDATE, und alle zum Löschen markierten Nachrichten werden zurückgesetzt. Interpretieren der Datei "Pop3.log"Das POP3-Protokoll ist standardmäßig nicht aktiviert. Zum Aktivieren des POP3-Protokolls in Outlook Express klicken Sie im Menü "Extras" auf "Optionen". Aktivieren Sie anschließend auf der Registerkarte "Erweitert" das Kontrollkästchen "E-Mail-Transport". Zum Aktivieren des POP3-Protokolls in Internet Mail and News müssen die folgenden Einträge in der Registrierung hinzugefügt bzw. geändert werden:HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Internet Mail and News\Mail Wertname: "Log POP3 (0/1)" (ohne Anführungszeichen) Werttyp: DWORD Wertdaten: 00000001 Wertname: "Log File (POP3)" (ohne Anführungszeichen) Werttyp: Zeichenfolge Wertdaten: <Pfad zur Protokolldatei> Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Datei "Pop3.log" anzuzeigen:
Protokollbeispiel - Standardsitzung01) Microsoft(r) Plus! für Windows(r) 95 4.70.1155 02) POP3 Log started at Sun Aug 18 16:27:52 03) [db] Connecting to 'pop3.host.com.' 04) [db] srv_addr = nnn.nnn.nnn.nnn
05) [rx] +OK pop3.host.com POP3 server ready Sun, 18 Aug 1996 14:28:31 -
0700
06) [tx] AUTH twinkie
07) [rx] -ERR Command unknown: AUTH
08) [tx] USER joe
09) [rx] +OK Password required for joe
10) [tx] PASS ********
11) [rx] +OK joe's mail drop has 28 messages (215096 octets)
In Zeile 6 wird der Befehl AUTH [2] mit dem Dummywert 'twinkie' an den Server ausgegeben. Der Befehl AUTH ist eine Authentifizierungsmethode, die von der Postofficespezifikation Internet Message Access Protocol 4 (IMAP4) [3] verwendet wird. Wenn AUTH fehlschlägt, wird dies durch die negative Rückmeldung in Zeile 7 angezeigt. Dieser Befehl wurde in die Tests für Authentifizierungsmethoden einbezogen, die vom POP3-Server unterstützt werden. In Zeile 8 beginnt der Client mit der automatischen Authentifizierung, indem er den Befehl USER mit 'joe' als Benutzer-ID ausgibt. Zeile 9 zeigt an, dass die Benutzer-ID akzeptiert wurde, und fordert zur Eingabe eines Kennworts auf. Wie weiter oben erwähnt, zeigen POP3-Server normalerweise nicht an, dass eine Benutzer-ID ungültig ist. Eine negative Rückmeldung wird hier nur ausgegeben, wenn die Zeichenfolge ein Zeichen außerhalb des Bereichs 21h-7Eh enthält. Zeile 10 zeigt, dass das Kennwort übertragen wurde. Da dies im Klartext geschah, wird das Kennwort in der Datei "Pop3.log" durch Sternchen dargestellt. Die positive Rückmeldung in Zeile 11 zeigt an, dass die Authentifizierung erfolgreich war. Der Server wechselt zu diesem Zeitpunkt in den Zustand TRANSACTION. 12) [tx] STAT 13) [rx] +OK 28 215096 14) [tx] UIDL 1 15) [rx] +OK 1 19960814211633540.AAA85@smtp.host.com 16) [tx] UIDL 17) [rx] +OK 18) [tx] LIST 19) [rx] +OK 28 messages (215096 octets) 20) [tx] DELE 1 21) [rx] +OK Message 1 deleted 22) [tx] DELE 2 23) [rx] +OK Message 2 deleted 24) [tx] DELE 3 25) [rx] +OK Message 3 deleted 26) [tx] RETR 4 27) [rx] +OK 8875 octets 28) [tx] DELE 4 29) [rx] +OK Message 4 deleted . . . 30) [tx] RETR 28 31) [rx] +OK 14288 octets 32) [tx] DELE 28 33) [rx] +OK Message 28 deleted 34) [tx] QUIT 35) [rx] +OK pop3.host.com POP3 server closing connection 36) [db] Connection to 'pop3.host.com' closed. Protokollbeispiel - Fehlgeschlagene AnmeldungIn diesem Beispiel ist das Benutzerkonto gültig, doch das Kennwort ist falsch.
01) [db] Connecting to 'pop3.host.com.'
02) [db] srv_addr = nnn.nnn.nnn.nnn
03) [rx] +OK pop3.host.com POP3 server ready Sun, 18 Aug 1996 14:28:31 -
0700
04) [tx] AUTH twinkie
05) [rx] -ERR Command unknown: AUTH
06) [tx] USER joe
07) [rx] +OK Password required for joe
08) [tx] PASS ******
09) [rx] -ERR Password failed for joe
10) [tx] QUIT
11) [rx] +OK pop3.host.com POP3 server closing connection
12) [db] Connection to 'pop3.host.com' closed.
01) [db] Connecting to 'pop3.host.com.'
02) [db] srv_addr = nnn.nnn.nnn.nnn
03) [rx] +OK pop3.host.com POP3 server ready Sun, 18 Aug 1996 14:28:31 -
0700
04) [tx] AUTH twinkie
05) [rx] -ERR Command unknown: AUTH
06) [tx] USER jdoe
07) [rx] +OK Password required for jdoe
08) [tx] PASS ******
09) [rx] -ERR jdoe unknown, or access denied from [xxx.xxx.xxx.xxx]
10) [tx] QUIT
11) [rx] +OK pop3.host.com POP3 server closing connection
12) [db] Connection to 'pop3.host.com' closed.
In der Regel sollten Sie immer erst alle anderen möglichen Fehlerquellen ausschließen, bevor Sie den Fehler in einem einzelnen Eintrag der Protokolldatei suchen. Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
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