ADT/ODE: Verteilen einer geteilten Datenbank mit dem ODE/ADT

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Artikel-ID: 162522 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
162522 ADT/ODE: Distributing a Split Database Application with ODE/ADT
Fortgeschritten: Erfordert Fachkenntnisse in den Bereichen Kodierung und Interoperabilität sowie Mehrbenutzerfähigkeiten.

Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
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Zusammenfassung

Dieser Artikel behandelt Fragen, die auftauchen, wenn Sie eine geteilte Datenbankanwendung mit der Office Developer Edition 97 (ODE) oder dem Access Devoloper's Toolkit (ADT), Version 7.0, vertreiben möchten. Folgende Themen werden erörtert:
  • Was ist eine geteilte Datenbankanwendung?
  • Erstellen von Setup-Dateien
  • Wiedereinbinden verknüpfter Tabellen

Weitere Informationen

Was ist eine geteilte Datenbank-Anwendung?

Eine geteilte Datenbankanwendung besteht aus zwei Datenbankdateien. Eine Datei, die Backend genannt wird, enthält lediglich Tabellen und Beziehungen und befindet sich auf einem Server. Die andere Datei, die als Frontend bezeichnet wird, enthält alle anderen Datenbankobjekte (Abfragen, Formulare, Berichte, Makros und Module) und befindet sich lokal auf den Rechnern der einzelnen Benutzer.

Eine geteilte Datenbankanwendung ist für eine Mehrbenutzerumgebung geeignet, denn sie bietet folgende Vorteile:
  • Die Leistung der Anwendung wird verbessert, weil die Benutzerschnittstelle der Datenbank lokal auf der Festplatte liegt.
  • Der Netzwerkverkehr wird reduziert, weil nur die Daten übers Netz transportiert werden, die anderen Objekte werden lokal aufgerufen.
  • Das Aktualisieren der Anwendung ist einfacher. Sie können Designänderungen am Frontend vornehmen und die Änderungen an die Benutzer ausliefern, ohne daß die Daten im Backend verändert werden müssen.
  • In Nicht-Runtime-Umgebungen können Benutzer ihre eigenen Objekte, wie z.B. Abfragen, Formulare oder Berichte erstellen, ohne daß andere Benutzer tangiert werden.
Nachdem Sie Ihre Anwendung entwickelt haben, können Sie manuell die Backend-Datenbank erstellen, die Tabellen in diese importieren und anschließend die Tabellen wieder mit dem Frontend verknüpfen. Zur Vereinfachung steht Ihnen auch der Assistent zur Datenbankaufteilung in Microsoft Access zur Verfügung, der Ihnen diese Arbeit abnimmt.

Erstellen von Setup-Dateien

Für eine geteilte Datenbankanwendung erstellen Sie zwei verschiedene Setups: ein Setup für das Frontend und alle dafür benötigten Dateien und ein Setup für das Backend, das nur diese Datenbank und - optional - eine Liesmich-Datei enthält.

Für das Setup Ihres Backends werden keine Shortcuts, Registrierschlüssel oder zusätzliche Komponenten benötigt. Dennoch wird der Setup-Assistent automatisch Microsoft Access-Setup-Dateien, insgesamt ungefähr 2 MB, einbinden, die gemeinsam mit dem Backend auf dem Server installiert werden.

Wenn Sie Ihre Anwendung vertreiben, weisen Sie die Netzwerk- oder Systemadministratoren an, das Setup für das Backend auf dem Server zuerst auszuführen. Liefern Sie auch eine Anleitung zum Erteilen der benötigten Rechte für den Ordner mit, in dem sich die Datenbank befindet. Die Rechte umfassen Lesen, Schreiben und Löschen. Sie können diese und andere Hinweise in einer Liesmich-Datei unterbringen, die Sie als Teil des Backends in das Setup mit einschließen.

Nachdem das Setup die Datenbank auf dem Server installiert hat, können Sie alle Benutzer bitten, das Setup der Hauptanwendung und aller benötigten Microsoft Access Runtime-Dateien auf dem lokalen Rechner zu installieren.

Wiedereinbinden verknüpfter Tabellen

Nachdem Sie die Backend-Datenbank ins Netz gestellt haben, sollten Sie einen Mechanismus zum Wiedereinbinden der Tabellen im Frontend zur Verfügung stellen. Dazu eignet sich eine Visual Basic-Prozedur, die jedesmal beim Öffnen der Frontend-Datenbank überprüft, ob die Verknüpfungen noch gültig sind und diese aktualisiert, falls eine Verknüpfung verloren ging. Das kann möglichen Problemen vorbeugen, z.B. wenn die Benutzer die Backend-Datenbank in einen anderen Ordner verschoben haben, oder der lokale Rechner falsch zum Netzserver gemappt wurde.

Die Beispieldatenbank Beispielloesungen.mdb, die im Lieferumfang von Microsoft Access eingeschlossen ist, enthält ein Modul namens modNordwindVerknüpfungenAktualisieren (NordwindNeuVerknüpfen in Microsoft Access 7.0), das Sie als Grundlage zum Schreiben Ihrer eigenen Visual Basic-Prozedur verwenden können, um die Tabellenverknüpfungen zu aktualisieren. Sie können die Prozedur in der Ereignis-Eigenschaft "Beim Laden" des Startformulars, oder in einem AutoExec-Makro der Anwendung ausführen, so daß die Tabellen-Verknüpfungen bestätigt oder aber wiederhergestellt werden, wenn die Anwendung gestartet wird.

Weitere Informationen, wie Sie modNordwindVerknüpfungenAktualisieren an Ihre eigene Anwendung anpassen, finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledgebase:
154397 ADT/ODE: Anpassen von modNordwindVerknüpfungenAktualisieren
BEACHTEN SIE BITTE: Wenn Sie die Netzwerktypologie der Benutzer nachstellen können, brauchen Sie die Tabelleneinbindung im Frontend nicht zu aktualisieren. Wenn Sie z.B. wissen, daß das Backend im Ordner G:\Meine Anwendung liegen soll, wobei G:\ der gemappte Netzwerkserver ist, können Sie eine Festplatte in der Entwicklungsumgebung auf G:\ mappen, und die Backend-Datenbank auf G:\Meine Anwendung legen. Dann wird die Verknüpfungs-Eigenschaft der Tabellen in Ihrer weitergegebenen Anwendung bereits den korrekten Pfad zu der Backend-Datenbank enthalten. Da Sie aber nicht kontrollieren können, ob die Anwender die Backend-Datenbank an einen anderen Ort verschieben, oder wie die Benutzer Ihre Laufwerke gemappt haben, sollten Sie auf jeden Fall die Wiedereinbindungsprozedur in Ihre Anwendung einbauen.

Informationsquellen

Weitere Informationen, wie Sie den Assistenten zur Datenbankaufteilung verwenden, finden Sie in der integrierten Hilfe unter dem Stichwort "Assistent zur Datenbankaufteilung".

Eigenschaften

Artikel-ID: 162522 - Geändert am: Samstag, 17. September 2011 - Version: 4.0
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Office Access 2003 Developer Extensions
  • Microsoft Office XP Developer Edition
  • Microsoft Office 2000 Developer Edition
  • Microsoft Office 97 Developer Edition
Keywords: 
kbhowto kbusage KB162522
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