Artikel-ID: 163391 - Geändert am: Dienstag, 9. November 2004 - Version: 2.1 NT 4.0: Behandeln von Problemen bei der Kommunikation im InternetDieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D34791 Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base: 163391 (http://support.microsoft.com/kb/163391/EN-US/ ) Troubleshooting Problems Communicating on the Internet ZusammenfassungIn diesem Artikel wird das Behandeln von Problemen bei der Kommunikation mit Servern im Internet über einen Internetbrowser, über ftp oder Telnet behandelt. In diesem Artikel wird davon ausgegangen, daß Sie in der Lage sind, eine Verbindung mit Ihrem Internetdienstanbieter (ISP) herzustellen und sich dort anzumelden. Weitere InformationenWenn Sie Probleme bei der Kommunikation mit einem Server im Internet haben, kann dies folgenden Grund haben:
Herstellen einer Verbindung über einen als funktionsfähig bekannten Server Wenn Sie mit einem bestimmten Server im Internet nicht kommunizieren können, versuchen Sie, eine Verbindung mit der Website von Microsoft mit Hilfe des gültigen Domänennamens (FQDN = fully qualified domain name) herzustellen: Wenn Sie in der Lage sind, eine Verbindung mit der Website von Microsoft herzustellen, jedoch nach mehreren Versuchen noch immer keine Verbindung mit einer anderen spezifischen Internetsite aufbauen können, funktioniert die andere Website eventuell nicht fehlerfrei oder wurde zeitweise aus dem Internet entfernt. Versuchen Sie, Verbindungen mit einigen verschiedenen Websites herzustellen. Wenn Sie in der Lage sind, Verbindungen mit manchen Websites aufzubauen, mit anderen jedoch nicht, wenden Sie sich an Ihren ISP. Ihr ISP ist möglicherweise in der Lage, die Ursache des Problems zu ermitteln. Wenn Sie keinerlei Verbindungen mit anderen Websites aufbauen können, kann dies an der Konfiguration Ihres Internetbrowsers oder an der TCP/IP-Konfiguration für die Einwählverbindung mit Ihrem ISP liegen. Überprüfen der Browserkonfiguration Überprüfen Sie, ob Ihr Internetbrowser so konfiguriert ist, daß eine Verbindung mit dem Internet über die Einwählverbindung mit Ihrem ISP hergestellt wird und daß Ihr Internetbrowser nicht so konfiguriert ist, daß die Verbindung über einen Proxyserver erfolgt. Deaktivieren des Multilinking-Protokolls Wenn das Multilinking-Protokoll (MP) aktiviert ist, der PPP-Server (Point-to-Point Protocol) Ihres ISPs jedoch das Multilinking-Protokoll nicht unterstützt, können Sie eventuell nicht mit Servern im Internet kommunizieren. Wenden Sie sich an Ihren ISP, und erkundigen Sie sich, ob Sie das Multilinking-Protokoll deaktivieren sollen. Wenn Sie MSN, The Microsoft Network, verwenden, sollten Sie das Multilinking-Protokoll deaktivieren. So deaktivieren Sie das Multilinking-Protokoll:
Wenn der Internetdienstanbieter (ISP) Ihnen eine statische IP-Adresse zugewiesen hat, überprüfen Sie, ob die TCP/IP-Konfiguration für Ihre Einwählverbindung zu Ihrem ISP die richtigen, vom ISP bereitgestellten Informationen enthält. Führen Sie dazu die folgenden Schritte aus:
Wenn Sie eine Verbindung mit einem Lokalen Netzwerk über einen Netzwerkadapter und gleichzeitig mit Ihrem ISP über ein Modem herstellen, sollten Sie Ihre DFÜ-Verbindung so konfigurieren, daß Routing-Konflikte zugunsten der DFÜ-Verbindung mit Ihrem ISP aufgelöst werden. Führen Sie dazu die folgenden Schritte aus:
Wenn Sie eine Verbindung mit einem lokalen Netzwerk über einen Netzwerkadapter und gleichzeitig mit Ihrem ISP über ein Modem herstellen, kann ein Konflikt zwischen Ihrem Netzwerkadapter und Ihrem Modem verhindern, daß Informationen an Server im Internet gesendet werden. Wenn Sie überprüfen möchten, ob TCP/IP-Pakete über das Modem an den Internetdienstanbieter (ISP) gesendet werden, führen Sie die folgenden Schritte aus:
Der DFÜ-Netzwerkmonitor zeigt die Modem-Statusanzeigen in einem Fenster an. Leuchtet die Übertragungsanzeige (Tx) auf dem DFÜ-Netzwerkmonitor auf, wenn Sie einen Ping-Befehl auf einen Server im Internet ausführen, werden die TCP/IP-Informationen über das Modem an den ISP geleitet. Wenn die Übertragungsanzeige (Tx) auf dem DFÜ-Netzwerk beim Ausführen von PING auf einen Server im Internet nicht aufleuchtet, werden die Pakete nicht über das Modem geleitet. Stellen Sie sicher, daß die IP-Adresse, die der ISP Ihrer DFÜ-Verbindung zugewiesen hat, nicht mit der IP-Adresse für den Netzwerkadapter oder Loopback-Treiber (falls vorhanden) identisch ist. Darüber hinaus sollte sich die IP-Adresse Ihres Netzwerkadapters oder Loopback-Treibers nicht auf demselben Netzwerk befinden wie die vom ISP für die DFÜ-Verbindung zugewiesene IP-Adresse. Wenn Sie die Windows NT TCP/IP-Einstellungen für alle Netzwerkadapter und Modemeinstellungen anzeigen möchten, befolgen Sie diese Schritte:
Wenn Sie die TCP/IP-Einstellungen Ihres Netzwerkadapters oder Loopback-Treibers ändern möchten, starten Sie "Netzwerk" in der "Systemsteuerung". Das Tool "Netzwerk" ist ausschließlich für Netzwerkadapter konzipiert. Wenn Sie die IP-Adresse für Ihren DFÜ-Adapter konfigurieren, sollte die gesamte Konfiguration über das Tool "DFÜ-Netzwerk" ausgeführt werden. Überprüfen der Empfangsanzeige Überprüfen Sie, ob eine Antwort vom Server im Internet, mit dem Sie versuchen zu kommunizieren, zurückgegeben wird. Befolgen Sie dazu diese Schritte:
Der DFÜ-Netzwerkmonitor zeigt die Modem-Statusanzeigen in einem Fenster an. Leuchtet die Empfangsanzeige (Rx) auf dem DFÜ-Netzwerkmonitor nicht auf, wenn Sie einen PING-Befehl auf einen Server im Internet ausführen, treffen keine Pakete von Ihrem ISP ein. Setzen Sie sich mit Ihrem ISP in Verbindung. Wenn die Empfangsanzeige (Rx) auf dem DFÜ-Netzwerkmonitor beim Ausführen von PING auf einen Server im Internet aufleuchtet, Sie jedoch noch immer keine Verbindung mit dem Server mit Hilfe des FQDNs herstellen können, kann es sich um ein Problem im Zusammenhang mit der Namensauflösung handeln. Testen der Namensauflösung Ein DNS-Server (Domain Name Service) stellt die Namensauflösung für den Host zur Verfügung. Wenn Sie keine Verbindung mit einem Server im Internet über den gültigen Domänennamen (FQDN = fully qualified domain name) herstellen können, kann die Ursache dafür ein Problem in der DNS-Konfiguration Ihrer Einwählverbindung zu Ihrem ISP oder der DNS-Server Ihres ISPs sein. Wenn Sie feststellen möchten, ob es sich um ein Problem im Zusammenhang mit der DNS-Konfiguration der Einwählverbindung zu Ihrem ISP handelt, führen Sie die folgenden Schritte aus:
Wenn das Ausführen von PING auf die IP-Adresse Ihres DNS-Servers nicht erfolgreich ausgeführt werden kann, setzen Sie sich mit Ihrem ISP in Verbindung, um zu überprüfen, ob es sich um die korrekte IP-Adresse für Ihren DNS-Server handelt und um sicherzustellen, daß Ihr DNS-Server einwandfrei funktioniert. Wenn das Ausführen von PING auf die IP-Adresse Ihres DNS-Servers möglich ist, jedoch keine Verbindung mit einem Server im Internet über den FQDN hergestellt werden kann, löst Ihr DNS-Server Hostnamen eventuell nicht richtig auf. Wenn Ihrem ISP mehr als ein DNS-Server zur Verfügung steht, konfigurieren Sie Ihren Computer so, daß ein anderer DNS-Server verwendet wird. Kann das Problem durch Verwenden eines anderen DNS-Servers gelöst werden, nehmen Sie Kontakt mit Ihrem ISP auf, um das Problem mit dem ursprünglichen DNS-Server zu beheben. Wenn Sie die korrekte IP-Adresse für Ihren DNS-Server überprüft haben, aktualisieren Sie die TCP/IP-Einstellungen für die Einwählverbindung zu Ihrem ISP. Sie können eine IP-Adresse ändern oder eine gültige IP-Adresse für Ihren DNS-Server für einen Telefonbucheintrag des DFÜ-Netzwerks wie folgt hinzufügen:
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