Ausführen des Befehls "chkdsk /f" auf einem freigegebenen Clusterdatenträger

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Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
176970 How to run the "chkdsk /f" command on a shared cluster disk
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
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Zusammenfassung

Wenn Sie versuchen, den Befehl chkdsk /f oder chkdsk /f /r auf einem freigegebenen Clusterlaufwerk auszuführen, wird Chkdsk eventuell nicht ausgeführt. Es wird möglicherweise die Meldung angezeigt, dass das Laufwerk nicht im Exklusivmodus geöffnet werden konnte. Wenn Sie die Ausführung von Chkdsk nach dem Neustart des Computers einplanen, zeigt Chkdsk eventuell die folgende Fehlermeldung beim Startvorgang an:
Das Dateisystem von Laufwerk \??\Laufwerksbuchstabe kann nicht bestimmt werden.

Weitere Informationen

Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
892512 You receive an "Error: Sie empfängt A " Fehler: Zugriff verweigert wird " Fehlermeldung, wenn Sie versuchen, das fehlerhafte Bit mithilfe Dienstprogramms für Fsutil zu in Windows Server 2003 auf einem Bereitstellungspunkt setzen
Unter den meisten Umständen erfordert die Ausführung von Chkdsk mit der Befehlszeilenoption /F oder /R aufgrund von offenen Handles auf den freigegebenen Datenträger einen Neustart des Computers. In der Regel werden keine Dienste oder Treiber ausgeführt, die eine Überprüfung des Datenträgers durch autochk (eine Ableitung aus Chkdsk) beim Neustart des Computers verhindern. Wenn Sie jedoch das Windows-Clustering verwenden, stellt das Dateisystem den freigegebenen Datenträger erst beim Starten des Clusterdienstes bereit, weil der Besitzer des freigegebenen Datenträgers unbekannt ist. Dies veranlasst Chkdsk zur Anzeige der Meldung, dass das Dateisystem auf einem freigegebenen Clusterdatenträger nicht bestimmt werden konnte. Die Ausführung von Chkdsk im schreibgeschützten Modus funktioniert anscheinend, jedoch behebt Chkdsk in diesem Modus keine Probleme.

Wenn Sie vermuten, dass es auf dem freigegebenen Datenträger zu einer Dateibeschädigung gekommen ist, gehen Sie folgendermaßen vor, um alle geöffneten Handles auf den freigegebenen Datenträger zu schließen und Chkdsk auf dem Laufwerk auszuführen:
  1. Beenden Sie alle Programme, und beenden Sie alle nicht clusterfähigen Dienste.
  2. Starten Sie die Clusterverwaltung, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Clusternamen, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
  3. Notieren Sie sich die auf der Registerkarte Quorum angezeigte Quorumfestplatte. Wenn die mit Chkdsk zu prüfende Festplatte das Quorumprotokoll enthält, verschieben Sie dieses auf einen anderen freigegebenen Datenträger. Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    280353 Wie Ändern der Quorum-Datenträger-Bezeichnung
  4. Suchen Sie mithilfe der Clusterverwaltung nach der Gruppe, die die freigegebene Festplatte enthält, auf der Sie Chkdsk ausführen möchten.
  5. Nachdem Sie die mit Chkdsk zu prüfende physische Datenträgerressource gefunden haben, schalten Sie die gesamte Gruppe einschließlich des freigegebenen Datenträgers offline. Damit schließen Sie alle Handles auf den physischen Datenträger. Klicken Sie zum Offlineschalten der Gruppe mit der rechten Maustaste auf den Gruppennamen, und klicken Sie dann auf Offline schalten.
  6. Klicken Sie in der Clusterverwaltung auf den freigegebenen Datenträger, auf dem Sie Chkdsk ausführen möchten, und schalten Sie ihn online. Klicken Sie hierzu mit der rechten Maustaste auf die Datenträgerressource und danach mit der linken Maustaste auf Online schalten.

    Hinweis: Wenn zuvor das Dirty Bit gesetzt wurde, wird Chkdsk eventuell automatisch ausgeführt, und es kann eine Weile dauern, bis die physische Datenträgerressource online geschaltet wird. In Windows NT 4.0 erfolgt die Anzeige eines Eingabeaufforderungsfensters, in dem Chkdsk ausgeführt wird. In Windows 2000 wird die Ausführung von Chkdsk als Prozess im Task-Manager angezeigt.
  7. Wechseln Sie an einer Eingabeaufforderung zu einem anderen Laufwerk (d. h. nicht das Laufwerk, auf dem Sie versuchen, Chkdsk auszuführen), und geben Sie anschließend den folgenden Befehl ein, bei dem x für den freigegebenen Datenträger steht:
    chkdsk x: /f /r
    Wenn die Fehlermeldung "Datenträger kann nicht gesperrt werden" bei dem Versuch angezeigt wird, Chkdsk auszuführen, prüfen Sie, ob alle Dienste und Tools, die Zugriff auf das Laufwerk haben, beendet wurden. Versuchen Sie anschließend erneut, Chkdsk auszuführen. Alle ausgeführten Dienste oder Programme mit einem geöffneten Handle auf das Laufwerk können die Ausführung von Chkdsk verhindern. Windows 2000 und höhere Versionen von Windows versuchen eventuell, geöffnete Handles auf den freigegebenen Datenträger zu schließen. Wenn Sie zum Schließen von geöffneten Handles aufgefordert werden, drücken Sie die Taste [Y].

Falls Handles geöffnet bleiben oder das Cluster nur einen freigegebenen Datenträger enthält

Wenn Programme oder Treiber geöffnete Handles auf den freigegebenen Datenträger unterhalten oder nur ein freigegebener Datenträger vorhanden ist (auf dem das Quorumprotokoll gespeichert ist), müssen Sie das gesamte Cluster offline schalten. Hierzu müssen Sie die Clusterkomponenten temporär deaktivieren, sodass das Dateisystem den freigegebenen Datenträger beim Neustarten des Knotens bereitstellen kann. Sie müssen außerdem die anderen Knoten im Cluster herunterfahren, sodass sie beim Neustart des Knotens nicht den Besitz des freigegebenen Datenträgers übernehmen.

Gehen Sie hierzu gemäß den Anweisungen im entsprechenden Abschnitt für Ihr Betriebssystem vor.

Windows Server 2003

Sie müssen die physische Datenträgerressource in den Wartungsmodus schalten, bevor Sie einen "chkdsk /F"-Befehl für ein Volume auf einem Microsoft Windows Server 2003-Computer ausführen. Dies ist erforderlich, um zu verhindern, dass es bei der physischen Datenträgerressource zu einem Fehlerstatus kommt. Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
903650 Erweiterte Wartung-Modus-Funktionalität für physische Cluster-Datenträger-Ressourcen in Windows Server 2003

Windows 2000

  1. Beenden Sie alle Programme und alle clusterunabhängigen Dienste, und melden Sie sich anschließend über ein Konto mit Administratorberechtigungen beim Server an.
  2. Starten Sie die Clusterverwaltung, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Clusternamen, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Quorum, und notieren Sie, welches Laufwerk der Quorumdatenträger ist. Wenn das mit Chkdsk zu prüfende Laufwerk das Quorumprotokoll enthält, verschieben Sie dieses auf ein anderes freigegebenes Laufwerk.
  4. Kopieren Sie die Datei "FSUtil.exe" aus dem Ordner "%SystemRoot%\System32" auf einem Computer mit Windows XP oder einer höheren Version auf das lokale Laufwerk auf dem Windows 2000-Computer.
  5. Wechseln Sie auf dem Windows 2000-Computer an einer Eingabeaufforderung zu dem Ordner mit der Datei "FSUtil.exe", und geben Sie anschließend den folgenden Befehl ein (hierbei steht Laufwerk für das freigegebene Laufwerk):
    fsutil dirty set Laufwerk:
  6. Suchen Sie mithilfe der Clusterverwaltung nach der Gruppe, die das freigegebene Laufwerk enthält, auf dem Sie Chkdsk ausführen möchten.
  7. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Namen der Gruppe. Klicken Sie dann auf Offline schalten. Hierdurch wird die gesamte Gruppe, einschließlich des freigegebenen Datenträgers, offline geschaltet, und alle Handles auf das physische Laufwerk werden geschlossen.
  8. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die physische Datenträgerressource, und klicken Sie auf Online schalten. Hierdurch wird das Laufwerk online geschaltet. Chkdsk wird auf dem Volume ausgeführt. Das Volume weist eventuell für eine Weile den Status "Ausstehende Onlineschaltung" auf.
  9. Schalten Sie nach der Ausführung von Chkdsk auf dem Volume alle anderen Ressourcen der Gruppe online.

Windows NT 4.0

  1. Deaktivieren Sie den Knoten B.
  2. Melden Sie sich bei Knoten A als Administrator an.
  3. Führen Sie den Befehl chkdsk /f auf dem freigegebenen Datenträger aus. Wenn Sie dazu aufgefordert werden, die Ausführung von Chkdsk für den nächsten Neustart des Computers einzuplanen, drücken Sie die Taste [Y].
  4. Klicken Sie im Tool für Geräte in der Systemsteuerung auf Clusterdatenträger, und klicken Sie anschließend auf Autostart.
  5. Ändern Sie den Autostart-Typ in Deaktiviert.
  6. Klicken Sie im Tool Dienste in der Systemsteuerung auf den Dienst Cluster Server, und klicken Sie anschließend auf Autostart.
  7. Ändern Sie den Autostart-Typ in Deaktiviert.
  8. Beenden Sie die Systemsteuerung, und starten Sie den Knoten A neu. Chkdsk wird ohne Störung durch den Clusterdatenträger-Treiber oder andere Dienste ausgeführt.
  9. Setzen Sie den Autostart-Typ nach Abschluss von Chkdsk auf die ursprüngliche Einstellung zurück. Starten Sie den Computer anschließend neu, um das Cluster zu aktivieren.
  10. Aktivieren Sie den Knoten B.
Weitere Informationen zu Chkdsk und Serverclustern finden Sie in folgenden Artikeln der Microsoft Knowledge Base:
265533 Erläuterung zu Chkdsk Status Codes in Clusterprotokollen
272244 Speicherort der Chkdsk-Ergebnisse für Windows-Ressourcen

Eigenschaften

Artikel-ID: 176970 - Geändert am: Montag, 7. Mai 2007 - Version: 7.3
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows Server 2003, Datacenter Edition for Itanium-Based Systems
  • Microsoft Windows Server 2003, Enterprise Edition for Itanium-based Systems
  • Microsoft Windows Server 2003, Datacenter Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, Enterprise Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows 2000 Advanced Server
  • Microsoft Windows 2000 Datacenter Server
  • Microsoft Windows NT Server 4.0 Enterprise Edition
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