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Vermeiden von Fehlern bei verteilbaren LaufzeitanwendungenArtikel-ID: 180284 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht Dieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D40056 Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base: 180284
(http://support.microsoft.com/kb/180284/EN-US/
)
ODE97: Avoiding Common Mistakes with Distributable Run-time AppsZusammenfassungDer Prozeß des Erstellens einer verteilten Laufzeitanwendung wird im Hilfethema "Entwickeln einer Laufzeitanwendung" (Developing a Run-Time Application) Schritt für Schritt beschrieben (klicken Sie in der Microsoft Office 97 Developer Edition Tools-Hilfe auf das Register INHALT und klicken Sie dann auf das Thema "Microsoft Office 97, Developer Edition Tools", um es einzublenden). In diesem Artikel werden verfügbare Ressourcen und Problembehandlungsschritte aufgelistet, die Sie verwenden sollten, um weitverbreitete Fehler beim Erstellen einer benutzerdefinierten Anwendung zu vermeiden. Beim Erstellen und Verteilen einer Laufzeitanwendung zu berücksichtigende Aspekte: Wenn Sie die Laufzeitanwendung erstellen und verteilen, berücksichtigen Sie bitte die folgenden Fragen:
Wie wurde die Anwendung erstellt? Bevor Sie Ihre Anwendung als fertig betrachten, beantworten Sie bitte die folgenden Fragen:
Der erste Schritt des Prozesses ist die Entwicklung eines Designs für die Anwendung. Stellen Sie sicher, daß Sie die folgenden Fragen beantwortet haben:
Im allgemeinen ist es eine gute Idee, Ihre Anwendung um Formulare herum aufzubauen. Benutzer sollten über die von Ihnen erstellten Formulare mit der Anwendung interagieren und nicht über die zugrundeliegenden Abfragen oder Tabellen. Indem Sie Ihre Anwendung um Formulare herum aufbauen, können Sie folgendes steuern:
Für weitere Informationen über Formularfunktionen, die Sie nicht in Ihre benutzerdefinierte Anwendung übernehmen können, lesen Sie bitte den folgenden Artikel in der Microsoft Knowledge Base: Es ist von großer Bedeutung, Fehlerbehandlungscode in die Visual Basic für Applikationen-Prozeduren einzubeziehen. Wenn Microsoft Access auf Visual Basic-Laufzeitfehler trifft, die nicht behandelt werden, schließt es die Anwendung, ohne Fehlermeldungen anzuzeigen. Microsoft Access schließt die Anwendung auch dann ohne Fehlermeldungen anzuzeigen, wenn es Laufzeitfehler in den Makros der Anwendung feststellt. Sie können Fehler in Makros jedoch nicht abfangen. Wenn Sie sicherstellen möchten, daß Ihre Anwendung Laufzeitfehler abfängt, müssen Sie statt mit Makros mit Visual Basic-Prozeduren arbeiten. HINWEIS: Vermeiden Sie in der Laufzeitanwendung die Verwendung der Anweisung "End". Die Anweisung "End" schließt die Anwendung, ohne daß ein abfangbarer Laufzeitfehler generiert wird. Für weitere Informationen über die Implementierung von Fehlerbehandlungsroutinen und die Behandlung von Laufzeitfehlern in der Anwendung lesen Sie bitte Kapitel 8, "Behandlung von Laufzeitfehlern" (Handling Run-Time Errors) in "Erstellen von Anwendungen mit Microsoft Access 97" (Building Applications with Microsoft Access 97). Haben Sie benutzerdefinierte Menüleisten und Symbolleisten erstellt? Um zu verhindern, daß Benutzer Änderungen an der Anwendung vornehmen, werden in der Laufzeitumgebung diverse Menüs und Befehle aus der Menüleiste entfernt. So werden beispielsweise die Menüs ANSICHT, EXTRAS und FORMAT aus allen Fenstern entfernt. In der Datenblattansicht von Tabellen und Abfragen sowie in der Formular- und der Seitenansicht fehlen in den Menüs BEARBEITEN, EINFÜGEN und DATENSÄTZE zudem einige Befehle. Welche Menüs und Befehle den Benutzern zur Verfügung stehen, müssen Sie steuern, indem Sie die Anwendung um Formulare mit von Ihnen definierten Menüs herum aufbauen. Die Laufzeitumgebung deaktiviert alle eingebauten Microsoft Access-Symbolleisten. Die Laufzeitumgebung unterstützt eingebaute Symbolleisten zwar nicht, Sie können der Anwendung jedoch Ihre eigenen benutzerdefinierten Symbolleisten hinzufügen. Wenn Sie eine benutzerdefinierte Symbolleiste erstellen, wird diese in der aktuellen Datenbank gespeichert. Sie steht der Anwendung damit automatisch zur Verfügung. Für weitere Informationen zum Erstellen benutzerdefinierter Menüleisten und Symbolleisten lesen Sie bitte den folgenden Artikel in der Microsoft Knowledge Base: Sie können die folgenden Startoptionen für die benutzerdefinierte Anwendung festlegen:
Wenn Sie die Laufzeitanwendung an Benutzer verteilen, auf deren Computern Microsoft Access 97 installiert ist, sollten Sie diverse Vorsichtsmaßnahmen treffen, um die Datenbank zu schützen. Um Benutzer daran zu hindern, Änderungen an Code und Objekten vorzunehmen, oder unabsichtlicherweise Probleme mit der Anwendung zu verursachen, berücksichtigen Sie bitte die folgenden Empfehlungen:
Wurde die Anwendung getestet und von Fehlern befreit (debugged)? Wenn Sie eine Anwendung programmieren, müssen Sie Vorkehrungen für den Fall treffen, daß ein Fehler auftritt. Ein Fehler in einer Anwendung kann aus zwei Gründen auftreten. Der erste Grund ist, daß eine zum Zeitpunkt der Ausführung der Anwendung herrschende Bedingung dazu führen kann, daß ein ansonsten gültiger Code fehlschlägt. Versucht der Code beispielsweise, eine Tabelle zu öffnen, die durch den Benutzer gelöscht wurde, tritt ein Fehler auf. Der zweite Grund ist, daß der Code eine fehlerhafte Logik enthält, die verhindert, daß die von Ihnen gewünschte Wirkung eintritt. So tritt zum Beispiel ein Fehler auf, wenn der Code versucht, einen Wert durch 0 zu dividieren. Falls Sie keine Fehlerbehandlungsroutine implementiert haben, stoppt Visual Basic die Ausführung der Anwendung und zeigt eine Fehlermeldung an, falls der Code fehlerhaft ist. Wenn dies geschieht, ist der Benutzer der Anwendung wahrscheinlich verwirrt und frustriert. Sie können vielen Problemen dieser Art vorbeugen, indem Sie eine gut durchdachte Fehlerbehandlungsroutine in den Code integrieren, die auftretende Fehler behandelt. Wenn Sie einer Prozedur eine Fehlerbehandlungsroutine hinzufügen, sollten Sie berücksichtigen, wie die Prozedur die Ausführung weiterleitet, wenn ein Fehler auftritt. Der erste Schritt dazu, die Ausführung zu einer Fehlerbehandlungsroutine weiterzuleiten, besteht darin, eine solche Routine zu aktivieren, indem Sie irgendeine Form der Anweisung "OnError" (BeiFehler) in die Prozedur aufnehmen. Die Anweisung "OnError" steuert die Ausführung beim Auftreten eines Fehlers. Ist keine Anweisung "OnError" vorhanden, stoppt Visual Basic beim Auftreten eines Fehlers einfach die Ausführung und zeigt eine entsprechende Fehlermeldung an. Wenn in einer Prozedur, die eine aktivierte Fehlerbehandlungsroutine enthält, ein Fehler auftritt, zeigt Visual Basic nicht die normale Fehlermeldung an. Stattdessen leitet Visual Basic die Ausführung zu einer Fehlerbehandlungsroutine weiter (falls vorhanden). Wenn die Ausführung zu einer vorhandenen Fehlerbehandlungsroutine weitergeleitet wird, wird diese aktiv. In der aktiven Fehlerbehandlungsroutine können Sie die Art des Fehlers ermitteln und diesen nach eigenem Ermessen behandeln. Microsoft Access bietet zwei Objekte, die Informationen über aufgetretene Fehler enthalten: das Visual Basic-Fehlerobjekt und das DAO-Fehlerobjekt. Für weitere Informationen zum Implementieren von Fehlerbehandlung und Laufzeitfehlerbehandlung in der Anwendung lesen Sie bitte Kapitel 8, "Behandlung von Laufzeitfehlern" (Handling Run-Time Errors), in "Erstellen von Anwendungen mit Microsoft Access 97" (Building Applications with Microsoft Access 97). Für weitere Informationen zum Weiterleiten der Ausführung bei Fehlern sowie zu den Anweisungen "OnError", "On Error Resume Next" und "Resume" suchen Sie in den Hilfethemen nach "Die Bedeutung der Fehlerbehandlung in Ihrer Laufzeitanwendung" (The Importance of Error Handling in Your Run-Time Application) und sehen Sie sich dann das Thema "Elemente der Laufzeitfehlerbehandlung" (Elements of Run-Time Error Handling) an. Wurden Hilfedateien und Themendateien erstellt? Sie sollten für Ihre Anwendung statt der vollständigen Microsoft Access-Hilfedatei (Acmain80.hlp) lieber eine eigene Hilfedatei verwenden. Wenn Sie Hilfestellung für Ihre Laufzeitanwendung bereitstellen möchten, müssen Sie Ihre eigene Hilfedatei erstellen und dann den Schlüssel "AppHelpFile" in der Windows-Registrierung entsprechend einstellen. Sie können auch Themen-Nummern für Ihre Hilfedatei definieren, um eine kontextbezogene Hilfe für die verschiedenen Themen zu ermöglichen. Microsoft Office 97 Developer Edition enthält einen Hilfe-Workshop, der Sie bei der Erstellung benutzerdefinierter Hilfedateien unterstützt, und den Setup-Assistenten, mit dem Sie beim Erstellen Ihrer Setup-Dateien den Registrierungsschlüssel "AppHelpFile" einstellen können. Für weitere Informationen zum Erstellen Ihrer eigenen Hilfedateien lesen Sie bitte die folgenden Artikel in der Microsoft Knowledge Base: Sie sollten Ihre Anwendung immer auf einem "sauberen" Computer testen und von Fehlern bereinigen. Dadurch ist gewährleistet, daß Sie beim Packen Ihrer Anwendung alle Dateien unterbringen, die benötigt werden, damit Ihre Anwendung erfolgreich ausgeführt werden kann. Führen Sie die folgenden Schritte durch, um Ihre Anwendung auf einem "sauberen" Computer zu testen:
Wenn Ihre Anwendung vollständig und für das Verteilen an die Benutzer bereit ist, müssen Sie für die Benutzer eine Möglichkeit schaffen, die Anwendung zu installieren. In Microsoft Office 97, Developer Edition, steht Ihnen der Setup-Assistent zur Verfügung, mit dessen Hilfe Sie ein Setup-Programm für Ihre Anwendung erstellen können. Wenn Sie den Setup-Assistenten ausführen, beantworten Sie Fragen zu den Dateien, die Sie auf die Festplatten der Benutzer kopieren möchten, zu den Microsoft Access-Funktionen, die Ihre Anwendung benötigt, und zu der Art und Weise, in der das Setup-Programm die Installation Ihrer Anwendung anpassen soll. Dann komprimiert der Setup-Assistent Ihre Anwendungsdateien und gruppiert sie so, daß Sie sie auf Disketten oder ein Netzlaufwerk kopieren können. Falls Microsoft Access nicht bereits auf den Computern der vorgesehenen Benutzer installiert ist, kann der Setup-Assistent eine Installation erstellen, welche die Laufzeitversion von Microsoft Access enthält. Der Setup-Assistent komprimiert und gruppiert Dateien auf der Basis der von Ihnen gemachten Vorgaben und erstellt eine benutzerdefinierte Vorlage, mit deren Hilfe das Setup-Programm Ihre Anwendung installiert. HINWEIS: Wenn Sie sich beim Erstellen Ihrer Diskettenbilder für die Option "Netzwerkinstallation" entscheiden, denken Sie bitte daran, daß der Benutzer eine Verbindung zu dem Ordner oder Verzeichnis herstellen muß, in dem die Dateien gespeichert sind, damit er die Datei "Setup.exe" ausführen kann. Das heißt, daß der Ordner freigegeben sein muß. In einer Windows NT- oder Netware-Umgebung muß der Benutzer zudem über die Berechtigungen verfügen, das Setup-Programm auszuführen und Dateien zu kopieren. Für weitere Informationen zu Netzwerkberechtigungen lesen Sie bitte den folgenden Artikel in der Microsoft Knowledge Base: Nachdem Ihr Setup-Programm fertig ist, können Sie Ihre Anwendung verteilen. Um Ihre Anwendung zu installieren, müssen die Benutzer dann nur noch das Setup-Programm von Ihrer Diskette oder aus Ihrem Netzwerkinstallationsordner ausführen. Für weitere Informationen zum Installieren Ihrer benutzerdefinierten Anwendung lesen Sie bitte die folgenden Artikel in der Microsoft Knowledge Base: Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, daß nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung. EigenschaftenArtikel-ID: 180284 - Geändert am: Donnerstag, 24. April 2003 - Version: 3.0
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