Artikel-ID: 181966 - Geändert am: Dienstag, 21. Dezember 2004 - Version: 1.4 Problembehandlungsoptionen im SystemkonfigurationsprogrammDieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D35689 Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base: 181966 (http://support.microsoft.com/kb/181966/EN-US/ ) System Configuration Utility Advanced Troubleshooting Settings ZusammenfassungIn diesem Artikel werden die weiteren Einstellungen für die Problembehandlung im Systemkonfigurationsprogramm beschrieben. Weitere InformationenUm das Systemkonfigurationsprogramm zu starten und die weiteren Einstellungen für die Problembehandlung einzusehen, führen Sie folgende Schritte durch:
System-ROM-Haltepunkt deaktivieren: Diese Einstellung legt fest, ob Windows 98 den Read Only Memory-Adreßbereich (ROM-Adreßbereich) zwischen F000:0000 und 1 Megabyte (MB) für einen Haltepunkt verwendet. Windows durchsucht normalerweise diesen Adreßbereich, um eine spezielle Anweisung zu finden, die als Systemhaltepunkt verwendet wird. Enthält dieser Adreßbereich etwas anderes als ständig verfügbaren ROM-Speicher, sollten Sie diese Einstellung deaktivieren. Durch diese Einstellung wird der Eintrag "SystemROMBreakPoint=0" in der Datei System.ini vorgenommen. Dies entspricht dem Starten von Windows mit der Befehlszeile "/d:s". Für weitere Informationen über den System-ROM-Haltepunkt lesen Sie bitte den folgenden Artikel in der Microsoft Knowledge Base: Diese Einstellung verhindert, daß Windows 98 Interrupts vom Festplatten-Controller beendet und die ROM-Routine umgeht, die diese Interrupts verarbeitet. Für einige Festplattenlaufwerke ist diese Einstellung erforderlich, damit Interrupts korrekt verarbeitet werden können. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, behandelt die ROM-Routine die Interrupts, die das System verlangsamen könnten. Durch diese Einstellung wird der Eintrag "VirtualHDIRQ=0" in der Datei System.ini vorgenommen. Dies entspricht dem Starten von Windows mit der Befehlszeile "/d:v". Kompatibilitätsmodus für Datenträgerzugriff aktivieren: Diese Einstellung verhindert, daß die 32-Bit-Datenträgertreiber geladen werden (mit Ausnahme des Diskettentreibers). Es kann für Sie sinnvoll sein, diese Einstellung zu aktivieren, wenn Ihr Computer aufgrund von Eingabe-/Ausgabeproblemen (E/A-Problemen) nicht gestartet werden kann. Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, verwenden alle E/A-Komponenten Real-Modus-Treiber oder das Basic Input/Output System (BIOS). Außerdem funktionieren alle Diskettenlaufwerke, die nur im Schutzmodus arbeiten, jetzt nicht mehr. . Dies entspricht dem Starten von Windows mit der Befehlszeile "/d:f". VGA 640 x 480 x 16: Diese Einstellung bewirkt, daß Windows 98 die Standard-VGA-Grafikkarte verwendet. Die Zeile "display.drv=" in der Datei System.ini wird deaktiviert und die Zeile "display.drv=vga.drv" dem Abschnitt [boot] der Datei System.ini hinzugefügt. SCSI-Doppelpufferung verwenden: Einige Small Computer System Interface-Laufwerke (SCSI-Laufwerke) erfordern, daß diese Einstellung aktiviert ist. Windows 98 entdeckt normalerweise, ob diese Einstellung benötigt wird, so daß Sie diese Einstellung nur dann aktivieren sollten, wenn Probleme beim Zugriff auf Datenträger vorliegen. Dadurch wird der Datei Msdos.sys die Zeile "Doublebuffer=2" hinzugefügt. Diese Einstellung ist nicht verfügbar, wenn es in der Datei Msdos.sys bereits eine Zeile zu Doppelpuffern (Doublebuffer) gibt. ScanDisk nach fehlerhaftem Herunterfahren deaktivieren: Durch diese Einstellung wird der Datei Msdos.sys die Zeile "Autoscan=0" hinzugefügt. Dies kann für die Behandlung von Problemen beim Herunterfahren nützlich sein, weil die für den Start nach einem fehlerhaften Herunterfahren benötigte Zeitspanne verkürzt wird. Speicherbegrenzung auf <x> MB: Durch diese Einstellung wird die Speicherbelegung auf Ihrem Computer auf die ersten <x> MB begrenzt, wobei <x> für die Anzahl an Megabyte steht. Durch diese Einstellung wird der Datei System.ini die Zeile "MaxPhysPage=<nnn>" hinzugefügt, wobei <nnn> für einen Hexadezimalwert steht, der der Menge des zu belegenden Speichers entspricht. Wird der Wert für diese Einstellung zu niedrig gewählt (16 MB oder weniger), kann Windows 98 möglicherweise nicht auf normale Weise gestartet werden. Schnelles Herunterfahren deaktivieren: Diese Einstellung deaktiviert Leistungsverbesserungen für das Herunterfahren von Windows 98. Das kann dann nützlich sein, wenn Sie Probleme beim Herunterfahren von Windows 98 beheben wollen. UDF-Dateisystem deaktivieren: Diese Einstellung deaktiviert die Unterstützung für das UDF-Dateisystem (UDF = Universal Disk Format) für alle austauschbaren Datenträger. Diese Einstellung kann für die Behandlung von Problemen mit anwendereigenen DVD-Playern genutzt werden, die möglicherweise nicht UDF-kompatibel sind. Pentium F0 (Lock CmpXchg) aktivieren: Diese Einstellung ermöglicht die Anwendung eines Verfahrens zum Umgehen einer Fehlfunktion bei Intel-Prozessoren der Baureihe P5 (Pentium und Pentium MMX). Der Prozessor reagiert nicht mehr (hängt), wenn eine bestimmte Sequenz ungültiger Anweisungen gegeben wird. Dieses Problem sollte bei einem normalen Programmen eigentlich nicht auftreten und ist daher in der Regel auf böswillige Manipulationen zurückzuführen. Ist diese Einstellung aktiviert, aktiviert Windows 98 eine Schutzroutine, um ein Hängen zu verhindern. Diese Einstellung kann Konflikte mit gewissen Kernmodusanwendungen (z.B. mit Debuggern) verursachen und sollte daher nicht in Verbindung mit Debugging-Programmen verwendet werden. HINWEIS: Die Programme Norton Utilities 3.0 SpeedDisk und UnErase Wizard sperren den Computer, wenn Sie eingesetzt werden, während diese Einstellung aktiviert ist. Wenn Sie mit Norton Utilities arbeiten, empfiehlt Microsoft, diese Einstellung nicht zu verwenden oder Norton Utilities aus der Autostartgruppe zu entfernen. Für weitere Informationen über Win.com-Befehlszeilen lesen Sie bitte den folgenden Artikel in der Microsoft Knowledge Base: Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
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