Problembehandlungsoptionen im Systemkonfigurationsprogramm

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Artikel-ID: 181966 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht
Dieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D35689
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
181966 System Configuration Utility Advanced Troubleshooting Settings
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Zusammenfassung

In diesem Artikel werden die weiteren Einstellungen für die Problembehandlung im Systemkonfigurationsprogramm beschrieben.

Weitere Informationen

Um das Systemkonfigurationsprogramm zu starten und die weiteren Einstellungen für die Problembehandlung einzusehen, führen Sie folgende Schritte durch:
  • Klicken Sie auf "Start" und dann auf "Ausführen".
  • Im Feld "Öffnen" geben Sie "msconfig" ein (ohne Anführungszeichen) und klicken dann auf "OK".
  • Klicken Sie auf "Weitere Optionen".
Weitere Einstellungen für die Problembehandlung

System-ROM-Haltepunkt deaktivieren:

Diese Einstellung legt fest, ob Windows 98 den Read Only Memory-Adreßbereich (ROM-Adreßbereich) zwischen F000:0000 und 1 Megabyte (MB) für einen Haltepunkt verwendet. Windows durchsucht normalerweise diesen Adreßbereich, um eine spezielle Anweisung zu finden, die als Systemhaltepunkt verwendet wird. Enthält dieser Adreßbereich etwas anderes als ständig verfügbaren ROM-Speicher, sollten Sie diese Einstellung deaktivieren. Durch diese Einstellung wird der Eintrag "SystemROMBreakPoint=0" in der Datei System.ini vorgenommen. Dies entspricht dem Starten von Windows mit der Befehlszeile "/d:s".

Für weitere Informationen über den System-ROM-Haltepunkt lesen Sie bitte den folgenden Artikel in der Microsoft Knowledge Base:
   ARTIKEL-ID: Q71264
   TITEL     : Information on SYSTEM.INI [386enh] Entry SystemROMBreakPoint=
Virtuellen HD IRQ deaktivieren:

Diese Einstellung verhindert, daß Windows 98 Interrupts vom Festplatten-Controller beendet und die ROM-Routine umgeht, die diese Interrupts verarbeitet. Für einige Festplattenlaufwerke ist diese Einstellung erforderlich, damit Interrupts korrekt verarbeitet werden können. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, behandelt die ROM-Routine die Interrupts, die das System verlangsamen könnten. Durch diese Einstellung wird der Eintrag "VirtualHDIRQ=0" in der Datei System.ini vorgenommen. Dies entspricht dem Starten von Windows mit der Befehlszeile "/d:v".
   EMM: A000-FFFF ausschließen:
Diese Einstellung hindert Windows daran, nach freiem Systemspeicheradreßraum zu suchen. Außerdem werden die RAM- und ROM-Suchinstruktionen für den Speicheradreßbereich deaktiviert. Dieser Suchvorgang kann zu Konflikten mit einigen anderen Geräten führen, welche die gleichen Speicheradressen verwenden. Durch diese Einstellung wird der Eintrag "EMMExclude=a000-ffff" in der Datei System.ini vorgenommen. Dies entspricht dem Starten von Windows mit der Befehlszeile "/d:x".

Kompatibilitätsmodus für Datenträgerzugriff aktivieren:

Diese Einstellung verhindert, daß die 32-Bit-Datenträgertreiber geladen werden (mit Ausnahme des Diskettentreibers). Es kann für Sie sinnvoll sein, diese Einstellung zu aktivieren, wenn Ihr Computer aufgrund von Eingabe-/Ausgabeproblemen (E/A-Problemen) nicht gestartet werden kann. Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, verwenden alle E/A-Komponenten Real-Modus-Treiber oder das Basic Input/Output System (BIOS). Außerdem funktionieren alle Diskettenlaufwerke, die nur im Schutzmodus arbeiten, jetzt nicht mehr. . Dies entspricht dem Starten von Windows mit der Befehlszeile "/d:f".

VGA 640 x 480 x 16:

Diese Einstellung bewirkt, daß Windows 98 die Standard-VGA-Grafikkarte verwendet. Die Zeile "display.drv=" in der Datei System.ini wird deaktiviert und die Zeile "display.drv=vga.drv" dem Abschnitt [boot] der Datei System.ini hinzugefügt.

SCSI-Doppelpufferung verwenden:

Einige Small Computer System Interface-Laufwerke (SCSI-Laufwerke) erfordern, daß diese Einstellung aktiviert ist. Windows 98 entdeckt normalerweise, ob diese Einstellung benötigt wird, so daß Sie diese Einstellung nur dann aktivieren sollten, wenn Probleme beim Zugriff auf Datenträger vorliegen. Dadurch wird der Datei Msdos.sys die Zeile "Doublebuffer=2" hinzugefügt. Diese Einstellung ist nicht verfügbar, wenn es in der Datei Msdos.sys bereits eine Zeile zu Doppelpuffern (Doublebuffer) gibt.

ScanDisk nach fehlerhaftem Herunterfahren deaktivieren:

Durch diese Einstellung wird der Datei Msdos.sys die Zeile "Autoscan=0" hinzugefügt. Dies kann für die Behandlung von Problemen beim Herunterfahren nützlich sein, weil die für den Start nach einem fehlerhaften Herunterfahren benötigte Zeitspanne verkürzt wird.

Speicherbegrenzung auf <x> MB:

Durch diese Einstellung wird die Speicherbelegung auf Ihrem Computer auf die ersten <x> MB begrenzt, wobei <x> für die Anzahl an Megabyte steht. Durch diese Einstellung wird der Datei System.ini die Zeile "MaxPhysPage=<nnn>" hinzugefügt, wobei <nnn> für einen Hexadezimalwert steht, der der Menge des zu belegenden Speichers entspricht. Wird der Wert für diese Einstellung zu niedrig gewählt (16 MB oder weniger), kann Windows 98 möglicherweise nicht auf normale Weise gestartet werden.

Schnelles Herunterfahren deaktivieren:

Diese Einstellung deaktiviert Leistungsverbesserungen für das Herunterfahren von Windows 98. Das kann dann nützlich sein, wenn Sie Probleme beim Herunterfahren von Windows 98 beheben wollen.

UDF-Dateisystem deaktivieren:

Diese Einstellung deaktiviert die Unterstützung für das UDF-Dateisystem (UDF = Universal Disk Format) für alle austauschbaren Datenträger. Diese Einstellung kann für die Behandlung von Problemen mit anwendereigenen DVD-Playern genutzt werden, die möglicherweise nicht UDF-kompatibel sind.

Pentium F0 (Lock CmpXchg) aktivieren:

Diese Einstellung ermöglicht die Anwendung eines Verfahrens zum Umgehen einer Fehlfunktion bei Intel-Prozessoren der Baureihe P5 (Pentium und Pentium MMX). Der Prozessor reagiert nicht mehr (hängt), wenn eine bestimmte Sequenz ungültiger Anweisungen gegeben wird. Dieses Problem sollte bei einem normalen Programmen eigentlich nicht auftreten und ist daher in der Regel auf böswillige Manipulationen zurückzuführen. Ist diese Einstellung aktiviert, aktiviert Windows 98 eine Schutzroutine, um ein Hängen zu verhindern. Diese Einstellung kann Konflikte mit gewissen Kernmodusanwendungen (z.B. mit Debuggern) verursachen und sollte daher nicht in Verbindung mit Debugging-Programmen verwendet werden.

HINWEIS: Die Programme Norton Utilities 3.0 SpeedDisk und UnErase Wizard sperren den Computer, wenn Sie eingesetzt werden, während diese Einstellung aktiviert ist. Wenn Sie mit Norton Utilities arbeiten, empfiehlt Microsoft, diese Einstellung nicht zu verwenden oder Norton Utilities aus der Autostartgruppe zu entfernen.

Für weitere Informationen über Win.com-Befehlszeilen lesen Sie bitte den folgenden Artikel in der Microsoft Knowledge Base:
   ARTIKEL-ID: D36269
   TITEL     : Windows 95/98 Win.com-Befehlszeilenoptionen
Für weitere Informationen über Einstellungen zur Problembehandlung für Dateisysteme lesen Sie bitte den folgenden Artikel in der Microsoft Knowledge Base:
   ARTIKEL-ID: Q165503
   TITEL     : Description of the File System Troubleshooting Options
Für weitere Informationen über die Problembehandlung von Speicherproblemen lesen Sie bitte den folgenden Artikel in der Microsoft Knowledge Base:
   ARTIKEL-ID: D36472
   TITEL     : Paritätsfehlermeldungen können defekten Speicher andeuten
Für weitere Informationen über die Datei Msdos.sys lesen Sie bitte den folgenden Artikel in der Microsoft Knowledge Base:
   ARTIKEL-ID: D35267
   TITEL     : Inhalt der Windows-Datei Msdos.sys
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, daß nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachige(n) Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.

Eigenschaften

Artikel-ID: 181966 - Geändert am: Dienstag, 21. Dezember 2004 - Version: 1.4
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows 98 Standard Edition
  • Microsoft Windows Millennium Edition
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kbenv kbhowto kbtshoot KB181966
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