Für das FAT32-Dateisystem geltende Beschränkungen

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Dieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D184006
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
184006 Limitations of FAT32 File System
In Artikel 314463 wird dieses Thema für Microsoft Windows XP behandelt.
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
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Zusammenfassung

Dieser Artikel beschreibt die Beschränkungen, die für das FAT32-Dateisystem in Verbindung mit Windows-Betriebssystemen gelten.

Weitere Informationen

Diese Beschränkungen sind:
  • Die Größe der Cluster muss unter 64 Kilobyte (KB) liegen. Bei Clustern von 64 KB oder mehr würden einige Programme (zum Beispiel Setupprogramme) den verfügbaren Festplattenspeicher falsch berechnen.
  • Ein Volume muss mindestens 65.527 Cluster enthalten, damit das FAT32-Dateisystem verwendet werden kann. Auf einem Volume mit dem FAT32-Dateisystem können Sie die Clustergröße nicht erhöhen, wenn das Volume daraufhin weniger als 65.527 Cluster aufweisen würde.
  • Die maximal mögliche Anzahl der Cluster auf einem Volume mit dem FAT32-Dateisystem ist 268.435.445. Bei maximal 32 KB pro Cluster mit Speicherplatz für die Dateizuordnungstabelle (FAT), entspricht dies einer maximalen Festplattengröße von ca. 8 Terabyte (TB).
  • Das in Microsoft Windows 95 und Microsoft Windows 98 enthaltene Dienstprogramm "ScanDisk" ist ein 16-Bit-Programm. Für solche Programme gilt eine maximale Zuordnungsgröße von 16 MB minus 64 KB pro Speicherblock. Aus diesem Grund kann das Dienstprogramm "ScanDisk" aus Windows 95 und 98 keine Volumes mit dem FAT32-Dateisystem verarbeiten, bei denen die FAT größer ist als 16 MB minus 64 KB. Ein FAT-Eintrag auf einem Volume mit dem FAT32-Dateisystem belegt 4 Byte, so dass "ScanDisk" die FAT auf einem Volume mit dem FAT32-Dateisystem nicht verarbeiten kann, wenn für diese mehr als 4.177.920 Cluster definiert sind (einschließlich zweier reservierter Cluster). Schließt man die FATs selbst mit ein, ergibt das bei einem Maximum von 32 KB pro Cluster eine Volumegröße von 127,53 Gigabyte (GB).
  • Auf einem Volume mit dem FAT32-Dateisystem können Sie die Clustergröße nicht verringern, wenn daraufhin die FAT größer als 16 MB minus 64 KB würde.
  • In Windows 2000 können Sie kein Volume mit dem FAT32-Dateisystem formatieren, das größer ist als 32 GB. Der Windows 2000-FastFAT-Treiber kann zwar Volumes mit mehr als 32 GB, die das FAT32-Dateisystem verwenden, einrichten und unterstützen (sofern sonstige Beschränkungen eingehalten werden), Sie können ein solches Volume jedoch nicht mit dem Hilfsprogramm "Formatieren" erstellen. Es handelt sich hierbei um ein beabsichtigtes Verhalten. Wenn Sie ein Volume erstellen müssen, das größer ist als 32 GB, müssen Sie das NTFS-Dateisystem verwenden.
Hinweis: Wenn Sie versuchen, eine FAT32-Partition mit mehr als 32 GB zu formatieren, schlägt die Formatierung gegen Ende des Formatierungsvorgangs fehl und Ihnen wird die folgende Fehlermeldung angezeigt (sinngemäß):
Verwaltung logischer Datenträger: Volume zu groß.

Eigenschaften

Artikel-ID: 184006 - Geändert am: Donnerstag, 20. Januar 2005 - Version: 3.3
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows 2000 Server
  • Microsoft Windows 2000 Professional Edition
  • Microsoft Windows Millennium Edition
  • Microsoft Windows 98 Standard Edition
Keywords: 
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