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Leitfaden für Windows NT 4.0-Profile und -Richtlinien (Teil 3)Artikel-ID: 185587 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht Dieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D42307 Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base: 185587
(http://support.microsoft.com/kb/185587/EN-US/
)
Guide To Windows NT 4.0 Profiles and Policies (Part 2 of 6)ZusammenfassungAchtung: Dieser Artikel wurde aufgrund seiner Länge in mehrere Teile aufgeteilt. Um sich die anderen Teile anzusehen, lassen Sie sich aus der Microsoft Knowledge Base folgende Artikel anzeigen: ZusammenfassungDieser Artikel ist der zweite einer Reihe von Artikeln, die Informationen und Prozeduren zum Implementieren von Microsoft Windows NT 4.0-Profilen und -Richtlinien auf Clientarbeitsstationen und Servern zur Verfügung stellen. Ein englischsprachiges Whitepaper steht zur Verfügung, das alle diese Informationen sowie zusätzliche Flussdiagramme, Diagramme und Beispiele enthält. Es kann von folgender Webseite gedownloadet werden: Weitere Informationen Betriebssystem Windows NT Server Die im vorliegenden Dokument enthaltenen Informationen geben die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuelle Meinung der Microsoft Corporation zu den behandelten Themen wieder. Da Microsoft auf sich ändernde Marktanforderungen reagieren muss, stellt dies keine Verpflichtung seitens Microsoft dar, und Microsoft kann die Richtigkeit der hier dargelegten Informationen nach dem Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht garantieren. Dieses Whitepaper dient nur zu Informationszwecken. MICROSOFT SCHLIESST FÜR DIESES DOKUMENT JEDE GEWÄHRLEISTUNG AUS, SEI SIE AUSDRÜCKLICH ODER KONKLUDENT. Microsoft, das BackOffice-Logo, MS-DOS, Windows und Windows NT sind eingetragene Marken der Microsoft Corporation. Sonstige Produkt- oder Firmenbezeichnungen, die in diesem Dokument verwendet werden, können eine Marke der jeweiligen Inhaber sein. Microsoft Corporation One Microsoft Way Redmond, WA 98052-6399 USA 0997 Umgang mit Benutzerprofilen unter Windows 95 Wenn ein Benutzer sich an einem Windows 95-Computer anmeldet, wird überprüft, ob der Pfad des lokalen Profils, HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Profile List, einen Eintrag für diesen Benutzer enthält. Wenn für den Benutzer ein Eintrag an diesem Registrierungsort vorhanden ist, überprüft Windows 95, ob eine lokal zwischengespeicherte Version vom Profil dieses Benutzers vorliegt. Windows 95 überprüft auch, ob im Basisverzeichnis des Benutzers auf dem Server (oder sonstigen angegebenen Verzeichnissen, wenn der Standort geändert wurde) das Benutzerprofil vorhanden ist. Wenn an beiden Standorten ein Profil vorhanden ist, wird das neuere der beiden Profile verwendet. Wenn das Benutzerprofil auf dem Server vorhanden ist, jedoch nicht auf dem lokalen Computer, wird das Profil vom Server gedownloadet und verwendet. Wenn das Benutzerprofil nur auf dem lokalen Computer vorhanden ist, wird diese Kopie verwendet. Wenn an beiden Standorten kein Benutzerprofil gefunden wird, wird das Default User-Profil (Standardbenutzerprofil) des Windows 95-Computers verwendet und in einen neu erstellten Ordner für den angemeldeten Benutzer kopiert. Beim Abmelden werden alle vom Benutzer vorgenommenen Änderungen in das lokale Profil des Benutzers geschrieben. Wenn der Benutzer ein Roamingprofil hat, werden die Änderungen in das Profil des Benutzers auf dem Server geschrieben. Planen UND Implementieren von Benutzerprofilen Ein erfolgreiches Implementieren von Benutzerprofilen erfordert Planung und Vorbereitung. Bedenken Sie vor dem Erstellen von Benutzerprofilen Folgendes:
Festlegen von Berechtigungen für Benutzerprofile Bei der Problembehandlung oder beim Vorbereiten eines Rollouts für Benutzerprofile sollten Sie Berechtigungen im Windows NT-Dateisystem (NT File System, NTFS) und die Freigabeebenen genau beachten. Wenn das Profil verbindlich ist, sollte das Benutzerkonto mindestens über Leseberechtigung auf der Netzwerkfreigabe verfügen, auf der das Benutzerprofil dieses Benutzers gespeichert ist. Wenn das Benutzerprofil ein Roamingprofil ist, muss der Benutzer (mindestens) Änderungsberechtigung haben, weil der Client bei der Abmeldung des Benutzers Änderungen wieder in das zentrale Profil auf dem freigegebenen Netzlaufwerk schreiben muss. Wenn Roamingprofile auf der NTFS-Partition gespeichert werden, können Sie entscheiden, dass die Berechtigung zum Löschen aus der Standardänderungsberechtigung auf NTFS-Ebene entfernt wird. Hinweis: Verzeichnisse, die Roamingbenutzerprofile enthalten, benötigen mindestens die Berechtigung zum Hinzufügen und Lesen, damit Profile richtig gelesen werden. Wenn Sie nur die Berechtigung zum Hinzufügen verwenden und Windows NT überprüft, ob das Profil vorhanden ist, schlägt die Überprüfung fehl, weil Windows NT zunächst nach dem Pfad sucht und diese Überprüfung fehlschlägt, wenn keine Leserechte erteilt wurden. Berechtigungen sind auch auf Clientcomputern wichtig, an denen der Benutzer sich interaktiv anmeldet. Wenn Windows NT auf einer NTFS-Partition auf einem Clientcomputer installiert ist und der Benutzer nicht mindestens über die Standardberechtigungen verfügt, die an ///entsprechender Stelle im Entwurfs- und Planungshandbuch für Windows NT dargelegt sind, können Fehler auftreten. Wenn z.B. Berechtigungen im Stamm des Systemverzeichnisses falsch sind, wird folgende Fehlermeldung angezeigt: "Auf diesen Ordner kann nicht zugegriffen werden. Pfad ist zu lang." Ein leerer Desktop wird angezeigt, und die einzige Möglichkeit für den Benutzer ist das Abmelden. Wenn Berechtigungen in den Verzeichnissen %systemroot%, %systemroot%\System, %systemroot%\System32 oder %systemroot%\System32\Config nicht ordnungsgemäß festgelegt sind, wird folgende Fehlermeldung angezeigt: "Sie konnten nicht angemeldet werden, da Ihr Profil nicht geladen werden konnte." Codieren von Berechtigungen für Benutzerprofile Der Registrierungsabschnitt des Benutzerprofils, Ntuser.xxx, wird mit dem Benutzer oder der Gruppe verschlüsselt, der/die Berechtigung zum Verwenden dieses Profils hat/haben. Nachdem dies gespeichert ist, können Sie den Registrierungseditor verwenden, um diese Informationen zu ändern, wenn Sie die Berechtigungen in einem Profil ändern möchten, ohne das Profil zu ersetzen. So ändern Sie verschlüsselte Benutzerprofilinformationen:
Wie unter Windows NT 3.5x können Sie ein Roamingprofil in jedes freigegebene Verzeichnis einfügen und anschließend den Pfad des Benutzerkontoprofils so konfigurieren, dass er auf das Profil verweist. Im Verzeichnis "Profiles" im Systemstamm werden lokale Benutzerprofile, Profileinstellungen für ALL USERS (die für alle Benutzer übernommen werden, die den Computer verwenden), das Profil DEFAULT USER (Standardbenutzer) sowie zwischengespeicherte Benutzerprofile von Domänenbenutzern gespeichert. Sie sollten vermeiden, das Verzeichnis %systemroot%\Profiles im Pfad des Domänenbenutzerprofils als Standort zum Speichern serverbasierter Profile zu verwenden, seien es Roaming- oder verbindliche Profile. (Der Pfad sollte dem Benutzerprofil ermöglichen, dem Benutzer an jeden Computer zu folgen und auf jedem Netzwerkcomputer verfügbar sein, an dem sich der Benutzer anmeldet. Wenn Sie einen Pfad zum Verzeichnis %systemroot%\Profiles festlegen, verwendet der Clientcomputer statt des Roamingprofils immer das lokale Profil.) Windows NT 4.0-Profile können auf jedem Windows NT 3.5x- oder 4.0-Server gespeichert werden, da der Clientcomputer den Pfad zum gespeicherten Profil nur zum Downloaden des Profils und zum Schreiben des geänderten Benutzerprofils beim Abmelden verwendet. Auf diese Weise wird es möglich, dass Profile auf jedem freigegebenen Netzlaufwerk gespeichert werden. Der Prozess des Profildownloadens wird vom Clientcomputer gesteuert - der Client benötigt dazu nur den richtigen Pfad. Beachten Sie, dass das Speichern von Profilen auf einem Windows NT 4.0-Server das Öffnen der Datei Ntuser.dat eines Benutzers zum Durchführen notwendiger Änderungen für den Administrator erleichtert. Sie können Benutzerprofile auch auf Novell-Servern speichern. Voraussetzung dafür ist, dass der Client ordnungsgemäß konfiguriert ist und auf den Pfad des Profils zugreifen kann. Wenn ein Client beim Anmelden kein Benutzerprofil erhält, verwenden Sie den Befehl AUSFÜHREN im Startmenü, um den Pfad des Profils zu überprüfen. Um z.B. festzustellen, ob Sie das Profil finden können, geben Sie \\Server\Freigabe\Domänenbenutzer ein. Wenn der Pfad zum Profil des Benutzers Leerzeichen enthält, setzen Sie den Pfad in Anführungszeichen, wenn Sie ihn im Befehlsfeld AUSFÜHREN eingeben. Außer bei verbindlichen Profilen oder wenn ein langsames Netzwerk erkannt wird, werden alle Änderungen am Profil des Benutzers im zentralen Profil gespeichert, wenn der Benutzer sich abmeldet. (Da Benutzer verbindliche Profile nicht ändern können, müssen Änderungen nicht an den Server geschrieben werden.) Hinweis: In Situationen, in denen dasselbe Benutzerkonto sich auf mehreren Computern anmeldet, gibt der letzte Benutzer, der sich abmeldet, die Profileinstellungen an, weil dieser Benutzer als letzter Daten in das Profil geschrieben hat. Ebenso werden die letzten Abmeldeeinstellungen gespeichert und frühere Einstellungen überschrieben, wenn alle Benutzer einer Gruppe auf dasselbe Profil verweisen. Wenn das Benutzerprofil als lokales Profil gekennzeichnet und nicht verbindlich ist, werden alle Änderungen, die ein angemeldeter Benutzer vornimmt, in die lokal zwischengespeicherte Version des Profils geschrieben, jedoch nicht in die serverbasierte Kopie. Hinweis: Sie sollten für das Basisverzeichnis und das Benutzerprofil nicht denselben Pfad angeben. Wenn der Pfad des Profils den Pfad des Basisverzeichnisses einschließt und das serverbasierte Profil jünger ist als das lokale Profil auf der Arbeitsstation, werden alle im Basisverzeichnis des Benutzers vorhandenen Verzeichnisse und Dateien bei der Anmeldung auf die Arbeitsstation des Benutzers kopiert. Diese Dateien werden dann (bei Änderungen) an den Server zurückgeschrieben, wenn sich der Benutzer abmeldet. Dieser Prozess tritt bei jeder Anmeldung auf. Darüber hinaus werden die Versionen der Dateien, die sich auf der Arbeitsstation befinden, bei der Anmeldung nicht gelöscht und bei der Abmeldung an den Server zurückgeschrieben, auch wenn der Benutzer sich abmeldet und der Administrator alle unnötigen Dateien aus dem Basisverzeichnis löscht. Dieser Prozess des Dateienkopierens kann vermieden werden, wenn Sie das Profil in einem Unterverzeichnis des Basisverzeichnisses speichern, wie in folgendem Beispiel: \\Server\Freigabe\Domänenbenutzer\Profil. Einrichten persistenter Verbindungen Persistente Verbindungen werden in der Registrierungsstruktur der Benutzerprofile unter dem Unterschlüssel NETWORK gespeichert. Wenn Sie eine Benutzerprofilvorlage mit persistenten Verbindungen erstellen und beim Herstellen dieser Verbindungen Anmeldeinformationen eingeben müssen, werden die Anmeldeinformationen - bis auf das von Ihnen verwendete Kennwort - im Benutzerprofil gespeichert. Wenn der neue Benutzer die Benutzerprofilvorlage erhält, werden die gespeicherten Anmeldeinformationen übermittelt (im Gegensatz zu den Anmeldeinformationen des angemeldeten Benutzers), und die Verbindung schlägt möglicherweise fehl. Es gibt drei Methoden, um das Problem zu korrigieren:
Slow Net (Slow Network Links, Verbindungen mit niedrigen Übertragungsraten; zu konfigurieren unter Systemrichtlinien) wurde entwickelt, um einem Benutzer schnelleren Zugriff auf das eigene Benutzerprofil zur Verfügung zu stellen, wenn das System eine niedrigere Übertragungsrate wie eine Verbindung über eine Modemleitung erkennt. Statt des automatischen Downloadens eines Profils, das mehrere hundert Kilobyte bis mehrere Megabyte groß sein kann, gibt Slow Net dem Benutzer die Option, das Profil zu downloaden oder die lokal zwischengespeicherte Version zu verwenden. Wenn die zwischengespeicherte Datei verwendet wird, kann die Dauer der Anmeldung am Computer signifikant reduziert werden. Um eine niedrige Übertragungsrate zu erkennen, errechnet das Betriebssystem die Zeit, die das Erhalten einer Antwort vom Server (den der Pfad des Profils als Teil des Benutzerkontos festlegt) in Anspruch nimmt. Als Systemadministrator können Sie die zulässige Geschwindigkeit für niedrige Übertragungsraten bestimmen. Verwenden Sie den Systemrichtlinien-Editor, um diesen Wert festzulegen. Wenn der Benutzer die Anwendung SYSTEM in der Systemsteuerung verwendet, um den Profiltyp in LOKALES PROFIL zu ändern, wird die zwischengespeicherte Kopie des Benutzerprofils bei jeder Anmeldung des Benutzers geöffnet. Alle im Profil auftretenden Änderungen werden in das lokale Profil geschrieben, nicht an den Serverstandort. Erstellen und Beibehalten von Benutzerprofilen Erstellen eines neuen Roamingbenutzerprofils für Windows NT 4.0 Um ein neues Roamingbenutzerprofil zu erstellen, müssen Sie zunächst bestimmen, wo das Profil des Benutzers gespeichert wird. Anschließend müssen Sie ein Benutzerkonto erstellen (wenn noch keines vorhanden ist) und einen Pfad für das Benutzerprofil angeben. Schließlich müssen Sie angeben, ob ein bestimmter Benutzer ein bestimmtes Profil verwendet oder ein Standardprofil verwenden kann. Diese Prozeduren sind nachfolgend beschrieben. So erstellen Sie ein neues Roamingbenutzerprofil:
EigenschaftenArtikel-ID: 185587 - Geändert am: Dienstag, 9. November 2004 - Version: 2.1 Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
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