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Informationen zu CHKDSK und den neuen Optionen /C und /IArtikel-ID: 187941 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht Dieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D41855 Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base: 187941
(http://support.microsoft.com/kb/187941/EN-US/
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Informationen zu CHKDSK und den neuen Optionen /C und /IIn Artikel 314835
(http://support.microsoft.com/kb/314835/DE/
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wird dieses Thema für Microsoft Windows XP behandelt. Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung. Auf dieser SeiteZusammenfassung
In Service Pack 4 (SP4) für Windows NT 4.0 und in Windows 2000 wurden zwei neue Optionen zu "Chkdsk.exe" hinzugefügt. Diese Optionen ermöglichen eine flexiblere Handhabung der Ausfallzeiten, die durch die Ausführung von CHKDSK oder AUTOCHK auftreten. Bei den in SP4 und Windows 2000 hinzugefügten Optionen handelt es sich um /C und /I. Sie sind nur gültig, wenn das Ziellaufwerk das NTFS-Format aufweist. Mit jeder der beiden Optionen wird die CHKDSK-Routine angewiesen, bestimmte Aktionen zu umgehen, die sonst durchgeführt würden, um die Integrität von NTFS-Datenstrukturen zu überprüfen. Warnung: Microsoft empfiehlt, den CHKDSK-Vorgang nicht zu unterbrechen, wenn die /f-Option genutzt wird. Microsoft übernimmt keine Gewähr für die Integrität des Laufwerks, wenn das Programm CHKDSK unterbrochen wird. Weitere Informationen
"Chkdsk.exe" ist die Befehlszeilenschnittstelle für ein Programm, das die logische Integrität eines Dateisystems überprüft. Wenn CHKDSK logische Inkonsistenzen entdeckt, führt es Aktionen zur Reparatur von Dateisystemdaten durch, sofern das Programm nicht im schreibgeschützten Modus ausgeführt wird. Der Code, der die Überprüfung tatsächlich durchführt, wenn CHKDSK online ausgeführt wird, befindet sich in Programmbibliotheken wie "Untfs.dll" und "Ufat.dll". Die von "Chkdsk.exe" ausgeführten Überprüfungsroutinen sind die gleichen, die ausgeführt werden, wenn ein Datenträger über die grafische Benutzeroberfläche des Windows Explorers oder des Festplatten-Managers überprüft wird. Wenn CHKDSK für die Ausführung beim Neustart eingeplant wird, ist dagegen "Autochk.exe" das binäre Modul, das den Überprüfungscode enthält. "Autochk.exe" ist eine systemeigene Windows-Anwendung, die so früh im Verlauf der System-Startsequenz ausgeführt wird, dass sie nicht den virtuellen Speicher oder andere Win32-Diensten nutzen kann. "Autochk.exe" erzeugt die gleiche Art von Textausgabe wie die Programmbibliotheken von "Chkdsk.exe". Zusätzlich zu dieser Bildschirmausgabe während des Startvorganges protokolliert "Autochk.exe" jedoch ein Ereignis im Anwendungs-Ereignisprotokoll für das System, wobei der Umfang der Textausgabe von der Größe des Datenpuffers des Ereignisprotokolls abhängig ist. Da "Autochk.exe" und der Überprüfungscode in den von "Chkdsk.exe" verwendeten Programmbibliotheken auf dem gleichen Quellcode basieren, werden beide im weiteren Verlauf des Artikels allgemein als "CHKDSK" bezeichnet. Da dieser Artikel sich nur mit Änderungen des Verhaltens von CHKDSK in Bezug auf NTFS-Datenträger befasst, ist mit Aussagen wie "CHKDSK führt dies und jenes durch" entsprechend "CHKDSK führt dies und jenes durch, wenn es auf einem NTFS-Datenträger ausgeführt wird" gemeint. Da die Verwendung der Optionen /C und /I dazu führen kann, dass ein Datenträger auch nach dem Abschluss von CHKDSK noch beschädigt ist, wird die Verwendung dieser Optionen nur in Situationen empfohlen, in denen die Ausfallzeit des Systems auf ein Minimum reduziert werden muss. Diese Optionen sind für die Verwendung bei außergewöhnlich großen Datenträgern und in Situationen vorgesehen, in denen eine flexible Handhabung der Ausfallzeiten erforderlich ist, die bei der Ausführung von CHKDSK auf solchen Datenträgern auftreten. Um zu verstehen, wann die Anwendung dieser Optionen sinnvoll sein könnte, sind grundlegende Kenntnisse einiger der internen NTFS-Datenstrukturen, der möglichen Beschädigungsarten, der von CHKDSK bei der Datenträgerprüfung durchgeführten Aktionen und der potentiellen Folgen des Auslassens der üblichen Überprüfungsschritte von CHKDSK erforderlich. Die Aktivitäten von CHKDSK, während derer das Programm alle Metadaten auf dem Datenträger untersucht, untergliedern sich in drei Hauptdurchläufe und einen optionalen vierten Durchlauf. Bei Metadaten handelt es sich um "Daten über Daten". Sie bilden sozusagen den Überbau des Dateisystems, der dazu dient, alle Informationen zu allen Dateien auf dem Datenträger nachzuverfolgen. Anhand der Metadaten lässt sich ermitteln, aus welchen Zuordnungseinheiten die Daten für eine bestimmte Datei bestehen, welche Zuordnungseinheiten frei sind, welche Zuordnungseinheiten beschädigte Sektoren enthalten usw. Beim "Inhalt" einer Datei spricht man dagegen von "Benutzerdaten". NTFS schützt seine Metadaten durch die Verwendung eines Transaktionsprotokolls, während Benutzerdaten keinen derartigen Schutz genießen. Während des ersten Durchlaufs zeigt CHKDSK eine Meldung auf dem Bildschirm an, dass die Dateien überprüft werden, und zählt auf einer Anzeige "Prozent abgeschlossen" von 0 bis 100 Prozent. Während dieser Phase untersucht CHKDSK jedes Datensatzsegment (File Record Segment, FRS) in der Masterdateitabelle (Master File Table, MFT) des Datenträgers. Jede Datei und jedes Verzeichnis auf einem NTFS-Datenträger werden durch ein spezielles FRS in der MFT unverwechselbar identifiziert, und der von CHKDSK während dieser Phase angezeigte Wert für "Prozent abgeschlossen" ist der Prozentsatz der MFT, der überprüft wurde. Während dieses Durchlaufs überprüft CHKDSK jedes FRS auf interne Konsistenz und erstellt zwei Bitmaps, von denen eines die verwendeten FRS, und eines die auf dem Datenträger verwendeten Cluster anzeigt. Am Ende dieser Phase weiß CHKDSK, welcher Speicherplatz verwendet wird und welcher Speicherplatz in der MFT und auf dem kompletten Datenträger verfügbar ist. NTFS protokolliert diese Informationen in eigenen Bitmaps, die auf dem Datenträger gespeichert werden und es CHKDSK ermöglichen, die eigenen Ergebnisse mit den von NTFS gespeicherten Bitmaps zu vergleichen. Wenn Diskrepanzen bestehen, wird in der Ausgabe von CHKDSK darauf hingewiesen. Wenn beispielsweise festgestellt wird, dass ein verwendetes FRS beschädigt ist, werden die Datenträger-Zuordnungseinheiten, die vorher mit diesem FRS verbunden waren, im Bitmap von CHKDSK als verfügbar, im Bitmap von NTFS jedoch als "verwendet" markiert. Während des zweiten Durchlaufs zeigt CHKDSK eine Meldung auf dem Bildschirm an, dass die Indizes überprüft werden, und zählt zum zweiten Mal von 0 bis 100 Prozent. Während dieser Phase überprüft CHKDSK alle Indizes auf dem Datenträger. Indizes sind praktisch NTFS-Verzeichnisse, und der von CHKDSK während dieser Phase angezeigte Wert für "Prozent abgeschlossen" ist der Prozentsatz der Gesamtanzahl aller Verzeichnisse auf dem Datenträger, die überprüft werden müssen. Während dieses Durchlaufs überprüft CHKDSK jedes Verzeichnis auf dem Datenträger auf interne Konsistenz und stellt zudem sicher, dass mindestens ein Verzeichnis auf jede Datei und jedes Verzeichnis verweist, die durch ein FRS in der MFT repräsentiert werden. Es stellt ebenfalls sicher, dass jede Datei und jedes Unterverzeichnis, auf die in jedem Verzeichnis verwiesen wird, tatsächlich als gültiges FRS in der MFT vorhanden ist, und sucht nach zirkulären Verzeichnisverweisen. Schließlich stellt es sicher, dass alle mit Dateien verbundenen Zeitstempel und Dateigrößeninformationen in den Verzeichnissen für diese Dateien aktuell sind. Am Ende dieser Phase hat CHKDSK sichergestellt, dass es keine "verwaisten" Dateien gibt und dass in allen Verzeichnissen rechtmäßige Dateien aufgelistet sind. Eine verwaiste Datei ist eine Datei, für die ein rechtmäßiges FRS existiert, die aber nicht in einem Verzeichnis aufgelistet ist. Wenn eine verwaiste Datei gefunden wird, kann sie häufig in ihrem korrekten Verzeichnis wiederhergestellt werden, falls dieses Verzeichnis noch existiert. Wenn das korrekte Verzeichnis nicht länger existiert, erstellt CHKDSK ein Verzeichnis im Stammverzeichnis und setzt die Datei in dieses Verzeichnis. Wenn Verzeichnisse gefunden werden, die auf FRS verweisen, die nicht länger verwendet werden oder die verwendet werden, aber sich nicht auf die in dem Verzeichnis aufgelistete Datei beziehen, wird der Verzeichniseintrag einfach entfernt. Während des dritten Durchlaufs zeigt CHKDSK eine Meldung auf dem Bildschirm an, dass die Sicherheitsbeschreibungen überprüft werden, und zählt zum dritten Mal von 0 bis 100 Prozent. Während dieser Phase überprüft CHKDSK jede Sicherheitsbeschreibung, die mit jeder Datei und jedem Verzeichnis auf dem Datenträger verbunden ist. Sicherheitsbeschreibungen enthalten Informationen zum Eigentümer der Datei oder des Verzeichnisses, zur NTFS-Berechtigung für die Datei oder das Verzeichnis sowie Überwachungsinformationen für die Datei oder das Verzeichnis. Der in diesem Fall angezeigte Wert für "Prozent abgeschlossen" ist der Prozentsatz der Anzahl von Dateien und Verzeichnissen auf dem Datenträger. CHKDSK stellt sicher, dass jede Sicherheitsbeschreibungsstruktur sinnvoll aufgebaut und intern konsistent ist. Es wird nicht überprüft, ob die aufgelisteten Benutzer oder Gruppen tatsächlich existieren oder ob die erteilten Berechtigungen auf irgendeine Weise zutreffen. Der vierte Durchlauf von CHKDSK wird nur ausgeführt, wenn die Option /R verwendet wird. /R wird verwendet, um beschädigte Sektoren im freien Speicher des Datenträgers zu finden. Wenn /R verwendet wird, versucht CHKDSK, jeden Sektor auf dem Datenträger zu lesen, um sicherzustellen, dass der Sektor verwendet werden kann. Mit Metadaten verbundene Sektoren werden während der normalen Ausführung von CHKDSK gelesen, auch wenn /R nicht verwendet wird. Mit Benutzerdaten verbundene Sektoren werden während früherer Phasen von CHKDSK gelesen, sofern /R angegeben wurde. Wenn ein nicht lesbarer Sektor gefunden wird, fügt NTFS den Cluster, der diesen Sektor enthält, zu seiner Liste mit beschädigten Clustern hinzu und weist, wenn dieser Cluster verwendet wurde, einem neuen Cluster die Aufgabe des alten zu. Wenn ein fehlertoleranter Laufwerktreiber verwendet wird, werden die Daten wiederhergestellt und in den neu zugewiesenen Cluster geschrieben. Andernfalls wird der Cluster mit einem Muster von 0xFF-Bytes gefüllt. Wenn NTFS während des normalen Betriebs auf nicht lesbare Sektoren trifft, werden diese auf die gleiche Weise neu zugeordnet. Die Option /R ist also nicht unbedingt erforderlich, kann aber als praktisches Hilfsmittel zur Überprüfung des gesamten Datenträgers verwendet werden, wenn der Verdacht besteht, dass ein Laufwerk beschädigte Sektoren aufweist. Die vorangegangenen Absätze geben nur einen sehr allgemeinen Überblick über die tatsächlichen Aktionen, die CHKDSK durchführt, um die Integrität eines NTFS-Datenträgers zu überprüfen. Es werden viele spezielle Prüfungen während jedes Durchlaufs und mehrere Schnellprüfungen zwischen den Durchläufen durchgeführt, die nicht angesprochen wurden. Die hier statt dessen dargestellte Übersicht der wichtigeren Aspekte von CHKDSK soll als Grundlage für die folgende Diskussion dienen, die sich auf den zum Ausführen von CHKDSK erforderlichen Zeitaufwand und den Einfluss der in SP4 enthaltenen neuen Optionen bezieht. Während der ersten und dritten Phase von CHKDSK läuft die Anzeige "Prozent abgeschlossen" relativ gleichmäßig ab. Beim Fortschreiten dieser Phasen können geringfügige Ungleichmäßigkeiten auftreten. Nicht verwendete FRS benötigen weniger Verarbeitungszeit als verwendete FRS. Größere Sicherheitsbeschreibungen benötigen mehr Verarbeitungszeit als kleinere etc. Aber alles in allem gibt die Anzeige "Prozent abgeschlossen" relativ genau den tatsächlichen Zeitaufwand wieder, der für die jeweilige Phase benötigt wird. Dies gilt nicht unbedingt für die zweite Phase von CHKDSK. Der für die Verarbeitung eines Verzeichnisses benötigte Zeitaufwand ist eng mit der Anzahl der Dateien und Unterverzeichnisse verknüpft, die in diesem Verzeichnis aufgelistet sind. Die während dieser Phase angezeigten abgeschlossenen Prozent geben jedoch die Prozentzahl der zu prüfenden Anzahl von Verzeichnissen wieder, ohne der Tatsache Rechnung zu tragen, dass die Verarbeitung bei einigen Verzeichnissen viel länger dauern kann als bei anderen. Beispielsweise kann die Anzeige "Prozent abgeschlossen" auf einem Datenträger mit vielen kleinen Verzeichnissen und einem sehr großen Verzeichnis sehr schnell von 0 auf 10 Prozent fortschreiten und dann für eine längere Zeitdauer scheinbar hängen bleiben, bevor sie wieder schnell von 10 auf 100 Prozent fortschreitet. Daher kann die Anzeige "Prozent abgeschlossen" während dieser Phase nicht als verlässlicher Maßstab der tatsächlichen verbleibenden Zeitdauer für diese Phase dienen, es sei denn, es ist genau bekannt, dass die Verzeichnisse auf einem Datenträger hinsichtlich der Anzahl der enthaltenen Dateien weitgehend gleichartig sind. Die Tatsache, dass die zweite Phase von CHKDSK typischerweise am längsten dauert, trägt noch dazu bei, die Situation eines Anwenders zu verschlimmern, der mitten in einer unerwarteten CHKDSK-Ausführung steckt. Es sollte nun deutlich geworden sein, dass die Ausführungsdauer von CHKDSK von vielen Faktoren abhängt, die mit dem Zustand eines Datenträgers zusammenhängen. Eine Formel zur Vorhersage der Ausführungsdauer von CHKDSK auf einem bestimmten Datenträger müsste Faktoren wie die Anzahl der Dateien und Verzeichnisse, den Fragmentierungsgrad des Datenträgers im allgemeinen sowie der Masterdateitabelle im speziellen, das Format der Dateinamen (möglicherweise sowohl lange Dateinamen als auch Dateinamen im 8.3-Format) und das Ausmaß der tatsächlich zu behebenden Beschädigungen in Betracht ziehen. Und dabei sind noch nicht einmal Hardwareaspekte wie die Größe des Systemspeichers, die Geschwindigkeit der CPU, die Laufwerkgeschwindigkeit etc. berücksichtigt. Statt eine Vorhersage zu versuchen, wie lange die Ausführung von CHKDSK bei einem bestimmten Datenträger auf einer bestimmten Hardwareplattform dauert, sei nur soviel gesagt: Abhängig von der speziellen Situation kann es einige Sekunden, aber auch mehrere Tage dauern. Wenn /R nicht verwendet wird, ist das größte Problem für die Hardwareplattform eher die Anzahl der Dateien und Verzeichnisse als die absolute Größe des Datenträgers. Das heißt, dass die Ausführung von CHKDSK auf einem 50-GB-Datenträger mit einer oder zwei großen Datenbankdateien nur einige Sekunden dauert, sofern /R nicht angegeben ist. Wenn /R angegeben ist, muss CHKDSK jeden Sektor auf dem Datenträger lesen und überprüfen, und dies erhöht den Zeitaufwand bei großen Datenträgern erheblich. Andererseits kann die Ausführung von CHKDSK auf einem relativ kleinen Datenträger Stunden dauern, wenn der Datenträger hunderttausende oder Millionen von kleinen Dateien enthält -- unabhängig davon, ob /R angegeben ist oder nicht. Die beste Methode der Vorhersage der Ausführungsdauer von CHKDSK auf einem bestimmten Datenträger besteht in der Durchführung eines Probelaufs im schreibgeschützten Modus während eines Zeitraums mit niedriger Systemauslastung. Bei der Verwendung dieses Verfahrens ist jedoch aus drei Gründen mit Sorgfalt vorzugehen:
Anwenden der Optionen /C und /IMit der Option /C wird CHKDSK angewiesen, die Überprüfungen auszulassen, die nach Zyklen in der Verzeichnisstruktur suchen. Zyklen stellen eine sehr seltene Form der Beschädigung dar, bei der ein Unterverzeichnis sich selbst als Vorfahren hat. Die Verwendung der Option /C kann CHKDSK um ca. 1 bis 2 Prozent beschleunigen. Die Verwendung von /C kann ebenfalls dazu führen, dass Verzeichnis-"Schleifen" auf einem NTFS-Datenträger verbleiben. Auf solche Schleifen kann möglicherweise vom Rest der Verzeichnisstruktur nicht zugegriffen werden, was zur Verwaisung einer Anzahl von Dateien führen kann, so dass sie nicht von Win32-Anwendungen -- einschließlich Sicherungsprogrammen -- gefunden werden können.Mit der Option /I wird CHKDSK angewiesen, Überprüfungen auszulassen, die Verzeichniseinträge mit den FRS vergleichen, die diesen Einträgen entsprechen. So werden Verzeichniseinträge zwar immer noch im Hinblick auf ihre eigene Konsistenz überprüft, sie müssen jedoch nicht unbedingt mit den in den entsprechenden FRS gespeicherten Daten konsistent sein, wenn CHKDSK mit dieser angegebenen Option ausgeführt wurde. Die Verwendung der Option /I führt typischerweise zu einer Reduzierung der CHKDSK-Ausführungsdauer um 50 bis 70 Prozent. Die genaue Beschleunigung von CHKDSK mit dieser Option hängt von Faktoren wie dem Verhältnis zwischen Dateien und Verzeichnissen sowie von der relativen Geschwindigkeit der Datenträger-E/A gegenüber der CPU-Geschwindigkeit ab. Sie ist daher schwer vorherzusagen. Die Verwendung der Option /I kann dazu führen, dass Verzeichniseinträge verbleiben, die auf unkorrekte FRS verweisen, oder dass FRS verbleiben, auf die nicht durch einen Verzeichniseintrag verwiesen wird. Der zweite Fall stellt eine weitere Form der Verwaisung dar. Die von dem FRS repräsentierte Datei ist möglicherweise in jeder Hinsicht intakt, außer dass sie für alle Win32-Anwendungen, einschließlich Sicherungsprogramme, unsichtbar ist. Im ersten Fall scheinen die Dateien vorhanden zu sein, es treten jedoch Fehler auf, wenn Anwendungen versuchen, auf diese Dateien zuzugreifen. Wenn auf einem Datenträger Beschädigungen entdeckt werden, stehen drei grundlegende Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung:
EigenschaftenArtikel-ID: 187941 - Geändert am: Donnerstag, 20. Januar 2005 - Version: 4.0 Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
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