OL2000: (IMO) Einrichten von Internet-E-Mail-Konten

SPRACHE AUSWÄHLEN SPRACHE AUSWÄHLEN
Artikel-ID: 195578 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht
Dieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D41643
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
195578 OL2000: (IMO) How to Set Up Internet Mail Accounts
Hinweis: Wenn Sie MSN Explorer 6 installieren, wird Ihr MSN POP3-E-Mail-Konto in ein MSN Hotmail-Konto umgewandelt. Falls Sie Outlook oder Outlook Express auf POP3 konfiguriert haben, können Sie keine neuen MSN-E-Mail-Nachrichten mehr empfangen.

Informationen dazu, was zu tun ist, wenn Sie in Outlook keine MSN-E-Mail-Nachrichten mehr empfangen können, finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
268732 OL2000: Outlook Does Not Receive MSN E-mail Messages
Besuchen Sie folgende Website von Microsoft, um einen Microsoft Support-WebCast dazu zu sehen, was zu tun ist, wenn Sie in Outlook oder Outlook Express keine MSN-E-Mail-Nachrichten mehr empfangen können:
http://support.microsoft.com/?kbid=325232
Hinweis: Die in diesem Artikel beschriebenen Verfahren gelten nur, wenn Sie Outlook mit der Option "Nur via Internet" installiert haben. Klicken Sie in Microsoft Outlook im Menü ? auf Info, um Ihren Installationstyp zu ermitteln. Im Dialogfeld Info sehen Sie den Eintrag "Nur via Internet", wenn die Option "Nur via Internet" installiert ist.

Weitere Informationen zu Unterschieden zwischen den E-Mail-Clients von Microsoft Outlook und Microsoft Outlook Express finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
257824 OL2002: Unterschiede zwischen Outlook und Outlook Express
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
Alles erweitern | Alles schließen

Auf dieser Seite

Zusammenfassung

In diesem Artikel wird beschrieben, wie Sie Ihr Internet-E-Mail-Konto so einrichten, dass Sie mit einer Microsoft Outlook 2000-Installation des Typs "Nur via Internet" (IMO) darauf zugreifen können. Folgende Themen werden behandelt:
  • Einrichten eines neuen E-Mail-Kontos
  • Konfigurieren des Internet Mail-Informationsdienstes
  • Konfigurieren Ihrer Kontoinformationen
  • Einrichten Ihrer Verbindung
  • Erstellen einer neuen DFÜ-Verbindung
  • Kontoinformationen ändern
  • Übertragung von Internet-E-Mail-Nachrichten
  • Optionen für Internet-E-Mail-Nachrichten
Weitere Informationen zum Erstellen eines neuen E-Mail-Kontos für die Verwendung mit der IMO-Version von Outlook 2000 bei deren erstmaliger Ausführung sowie zum Einrichten mehrerer individueller E-Mail-Konten auf einem einzigen Computer finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
195787 OL2000: (IMO) Erstellen eines neuen E-Mail-Kontos mit Unterstützung nur via Internet

Weitere Informationen

Einrichten eines neuen E-Mail-Kontos

Sie benötigen bestimmte Informationen zu Ihrem Konto, um es in Outlook IMO einrichten zu können. Diese Informationen erhalten Sie von Ihrem Internetdienstanbieter bzw. von Ihrem E-Mail-Anbieter. Zu diesen Informationen zählen die folgenden:
  • Die Namen der E-Mail-Server für eingehende (POP3) und ausgehende E-Mail-Nachrichten (SMTP) oder den Namen des IMAP-Servers (IMAP = Internet Mail Access Protocol)
  • Ihr E-Mail-Name, der Kontoname (falls sich dieser von Ihrem E-Mail-Namen unterscheidet) und das Kennwort für Ihren Dienst
  • Sie müssen eine DFÜ-Netzwerkverbindung zu Ihrem Internetdienstanbieter nutzen können oder über ein lokales Netzwerk Zugriff auf das Internet haben
  • Erweiterte Interneteinstellungen (falls Ihr Internetdienstanbieter solche festgelegt hat)
Falls Ihre Kontoinformationen fehlerhaft sind oder nicht korrekt eingegeben wurden, können die folgenden Symptome auftreten:
  • Sie können E-Mail-Nachrichten weder senden noch empfangen
  • Sie können zwar E-Mail-Nachrichten senden, aber keine empfangen
  • Sie können zwar E-Mail-Nachrichten empfangen, aber keine senden
Sollte eines dieser Symptome auftreten, vergewissern Sie sich bitte, dass Ihre Kontoinformationen korrekt sind und dass Ihr Konto ordnungsgemäß eingerichtet wurde. Wenden Sie sich dazu bitte an Ihren Internetdienstanbieter oder Ihren E-Mail-Anbieter.

Konfigurieren des Internet Mail-Informationsdienstes

Sie müssen den Internet-E-Mail-Informationsdienst richtig konfigurieren, um Nachrichten mit Microsoft Outlook senden und empfangen zu können. Gehen Sie folgendermaßen vor, um diesen Informationsdienst zu konfigurieren:

Fügen Sie ein neues Konto hinzu

  1. Starten Sie Outlook, und klicken Sie im Menü Extras auf Konten.
  2. Klicken Sie im Dialogfeld Internetkonten auf Hinzufügen, und klicken Sie anschließend auf E-Mail. Der Assistent für den Internetzugang geleitet Sie durch das Verfahren zum Einrichten eines Kontos.

    Hinweis: Sofern durch Ihren Internetdienstanbieter nicht anders angegeben, sind alle Server- und Adresseneinträge in Kleinschreibung vorzunehmen. In Abhängigkeit von den entsprechenden Spezifikationen Ihres Internetdienstanbieters kann die Groß- und Kleinschreibung für Kennwörter und Kontonummern von Bedeutung sein.
  3. In das Feld Ihr Name geben Sie Ihren angezeigten Namen ein. Dies ist der Name, der auf allen von Ihnen versendeten E-Mail-Nachrichten erscheinen soll. Klicken Sie danach auf Weiter.
  4. In das Feld E-Mail-Adresse geben Sie die Adresse ein, die Ihnen von Ihrem Internetdienstanbieter zugewiesen wurde.

    Hinweis: Ihre E-Mail-Adresse besteht in der Regel aus einer Kombination Ihres Vor- und Nachnamens und dem Namen Ihres Internetdienstanbieters, getrennt durch das at-Zeichen (@) und Punkte. Nimmt John Doe beispielsweise die Dienste des Anbieters MYISPNET in Anspruch, könnte die von dem Internetdienstanbieter zugewiesene Adresse "johnd@myispnet.net" lauten.

    Standardmäßig ist diese Adresse die "Antwort an"-Adresse für alle Nachrichten. Falls Antworten auf Ihre E-Mails an eine andere Adresse gesendet werden sollen, geben Sie diese Adresse bitte in das Feld Antwortadresse ein. Klicken Sie auf Weiter.

Einrichten Ihrer Server

Geben Sie die von Ihrem Internetdienstanbieter gelieferten Informationen unter E-Mail-Servernamen ein. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
  1. Aus der Liste "Mein Server für eingehende Mails ist ein ______Server" wählen Sie bitte den Typ Ihres E-Mail-Servers aus.

    Die Standardoption ist der Post Office Protocol-Server (POP3). Auf dem POP3-Server werden Ihre E-Mails gespeichert, bevor Sie sie auf Ihren Computer herunterladen. POP3 ist der Typ eines E-Mail-Übertragungsprotokolls, der in Verbindung mit Internet-E-Mails am häufigsten eingesetzt wird. Die andere Option ist das Internet Mail Access Protocol (IMAP), mit dem Sie E-Mails auf dem Hostserver einsehen können, bei dem diese jedoch nicht automatisch auf Ihren Computer heruntergeladen werden.
  2. Geben Sie den Namen Ihres Servers für eingehende E-Mails in das Feld Server für eingehende E-Mails (POP3 oder IMAP) ein.

    Dieser Servername kann ein Name sein wie "pop3.myispnet.net" oder in Form einer IP-Adresse vorliegen, wie zum Beispiel 222.133.22.3.
  3. Geben Sie den Namen Ihres Servers für ausgehende E-Mails in das Feld Server für ausgehende E-Mails (SMTP) ein.

    Dieser Servername kann ein Name sein wie "smtp.myispnet.net" oder in Form einer IP-Adresse vorliegen, wie zum Beispiel 222.133.22.1. Das Simple Mail Transport Protocol (SMTP) wird für das Versenden von E-Mails mit POP3 und IMAP gleichermaßen verwendet. Klicken Sie auf Weiter.
    Bild minimierenBild vergrößern
    E-Mail-Servenamen

Konfigurieren Ihrer Kontoinformationen

Konfigurieren Sie Ihre Kontoinformationen im Feld Internet-E-Mail-Anmeldung. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
  1. Geben Sie den Namen Ihres POP-Kontos ein.

    Hierbei handelt es sich um den Kontonamen Ihres Internet Mail-Servers. Ihr Internetdienstanbieter bezeichnet diesen Namen möglicherweise als "Mailbox-Namen". In einigen Fällen kann der Kontoname mit dem Teil der E-Mail-Adresse identisch sein, der links von dem Symbol "@" steht.
  2. Geben Sie Ihr Kennwort ein. Das Kennwort ist Ihr Schlüssel zum E-Mail-Server. In der Regel können Sie Ihr Kennwort selbst bestimmen. Ihr Internetdienstanbieter hat Ihnen möglicherweise für den Anfang ein Kennwort zugewiesen. Sie sollten dieses Kennwort jedoch so schnell wie möglich ändern.
  3. Klicken Sie auf Weiter.

    Hinweis: Einige Server erfordern unter Umständen die sichere Kennwortauthentifizierung (Secure Password Authentication = SPA). Falls diese Option von Ihrem Internetdienstanbieter festgelegt wurde, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Anmeldung durch gesicherte Kennwortauthentifizierung (SPA). Das Microsoft-Netzwerk (MSN) erfordert SPA.
    Bild minimierenBild vergrößern
    Gesicherte Kennwortauthentifizierung

Einrichten Ihrer Verbindung

Aktivieren Sie unter Verbindungstyp auswählen das Kontrollkästchen für die Methode, die Sie zum Empfangen und Versenden von E-Mails verwenden werden.
  • Über das lokale Netzwerk verbinden (LAN)

    Wenn Sie über Ihre existierende Netzwerkverbindung auf das Internet zugreifen, klicken Sie auf Über das lokale Netzwerk verbinden (LAN). Ihre Netzwerkkonfiguration muss den Internetzugang unterstützen. Einige Netzwerke verwenden Proxy-Server und Firewalls, um den Zugang zum Internet zu kontrollieren. Weitere Informationen erfragen Sie bitte bei Ihrem Netzwerkadministrator.
  • Internetverbindung manuell herstellen

    Wenn Sie Ihre Internetverbindung über eine Einwählverbindung oder die Wählhilfe eines Drittanbieters herstellen, sodass Sie mehrere Internetanwendungen gleichzeitig ausführen können, klicken Sie auf Internetverbindung manuell herstellen Wenn Sie sich für dieses Verfahren entscheiden, müssen Sie die Verbindung auch manuell beenden.
  • Über Modem verbinden

    Wenn Sie Ihre Telefonleitung und ein Modem verwenden, um auf Ihre E-Mails zuzugreifen, klicken Sie bitte auf Über Modem verbinden. Der Internet-E-Mail-Dienst sucht nach einer DFÜ-Verbindung, um Sie bei Ihrem Internetdienstanbieter anzumelden. Wenn Sie bei Ihrem Internetdienstanbieter angemeldet sind, versucht er, die Verbindung zum E-Mail-Server des Internetdienstanbieters herzustellen. Ist die entsprechende Auswahlmöglichkeit abgeblendet, ist sie nicht verfügbar. Dies ist möglicherweise ein Hinweis darauf, dass die DFÜ-Netzwerkfunktion von Windows auf Ihrem Computer nicht installiert ist.
Wenn Sie auf Über Modem verbinden und danach auf Weiter klicken, können Sie eine bereits vorhandene Verbindung aus der Liste auswählen oder eine neue DFÜ-Verbindung erstellen. Falls Sie eine existierende Verbindung verwenden möchten, die bereits für Ihren Internetdienstanbieter definiert ist, klicken Sie bitte auf Vorhandene DFÜ-Verbindung verwenden, und wählen Sie dann die Verbindung aus der Liste aus.

-oder-

Wenn aktuell keine DFÜ-Verbindung besteht, klicken Sie bitte auf Neue DFÜ-Verbindung erstellen. Klicken Sie auf Weiter.

Erstellen einer neuen DFÜ-Verbindung

Unter Telefonnummer geben Sie bitte die Nummer in das Feld Telefonnummer ein, die Ihnen von Ihrem Internetdienstanbieter zugewiesen wurde. Klicken Sie auf Weiter.

Unter Benutzername und Kennwort geben Sie bitte Ihren Benutzernamen in das Feld Benutzername ein. Drücken Sie die [TAB]-Taste und geben Sie Ihr Kennwort in das Feld Kennwort ein. Das Kennwort wird aus Sicherheitsgründen nur in Form von Sternchen auf dem Bildschirm angezeigt. Klicken Sie auf Weiter.

Unter Erweiterte Einstellungen können Sie Informationen über Ihre Internetverbindung eingeben, die Ihnen von Ihrem Internetdienstanbieter übermittelt wurden und von den Standardeinstellungen abweichen. Wenn Sie sich in Bezug auf eine dieser Einstellungen nicht sicher sind, wenden Sie sich bitte an Ihren Internetdienstanbieter.

Falls Ihr Internetdienstanbieter keine erweiterten Einstellungen angegeben hat, klicken Sie bitte auf Nein und danach auf Weiter.

Unter Verbindungstyp klicken Sie bitte auf Point to Point Protocol (PPP) oder auf SLIP (Serial Line Internet-Protokoll). Welche Einstellung Sie hier wählen müssen, ist von den entsprechenden Anforderungen Ihres Internetdienstanbieters abhängig. In der Regel wird das Point to Point Protocol verwendet. Klicken Sie auf Weiter.

Unter Anmeldeverfahren klicken Sie bitte auf etwaige spezielle Verfahren, die Ihr Internetdienstanbieter für eine Anmeldung vorschreibt. Klicken Sie auf Weiter.

Unter IP-Adresse klicken Sie bitte auf die Adressierungsmethode, die Sie laut Ihrem Internetdienstanbieter verwenden müssen.
  • Falls der Internetdienstanbieter Ihnen eine permanente IP-Adresse für Ihre Internetsitzungen zugewiesen hat, klicken Sie bitte auf Immer folgende Adresse verwenden und geben Sie dann die Adresse in das Feld IP-Adresse ein. Das Format dieser Adresse wird etwa wie folgt sein: 222.133.22.3.
  • Falls der Internetdienstanbieter Ihnen bei jeder Anmeldung eine Adresse zuweist, klicken Sie bitte auf Automatische Zuweisung durch den Internetdienstanbieter.
Unter DNS-Serveradresse klicken Sie bitte die Methode an, die Ihr Internetdienstanbieter zur Bereitstellung von DNS verwendet.
  • Falls der Internetdienstanbieter Ihnen die IP-Adressen von DNS-Servern mitgeteilt hat, klicken Sie bitte auf Immer folgende Adresse verwenden, und geben Sie diese Adressen in der von Ihrem Internetdienstanbieter vorgegebenen Reihenfolge in die entsprechenden Felder ein. Bei den meisten Internetdienstanbieter-Konfigurationen werden zwei Server eingesetzt, um den DNS-Verkehr zu bewältigen. Diese Server sind möglicherweise als primärer und als sekundärer Server gekennzeichnet.
  • Falls der Internetdienstanbieter Ihnen keine IP-Adressen von DNS-Servern mitgeteilt hat, klicken Sie auf Automatische Zuweisung durch den Internetdienstanbieter bei der Anmeldung.
Klicken Sie auf Weiter.

Unter Name der DFÜ-Verbindung geben Sie einen Namen ein, anhand dessen Sie diese Verbindung identifizieren können. Sie könnten zum Beispiel den Namen Ihres Internetdienstanbieters wählen. Nachdem diese Verbindung vollständig erstellt wurde, können Sie sie finden, indem Sie zunächst auf Arbeitsplatz doppelklicken und dann den Ordner DFÜ-Verbindung doppelklicken. Klicken Sie auf Weiter und anschließend auf Fertig stellen, um den Assistenten zu schließen.

Kontoinformationen ändern

Klicken Sie auf Extras und dann auf Konten, um die von Ihnen eingegebenen Informationen zu ändern. Jetzt wird eine Liste der von Ihnen eingerichteten Konten angezeigt. Klicken Sie auf das jeweilige Konto in der Liste und danach auf Eigenschaften, um die vorhandenen Informationen zu ändern. Es werden dann vier Registerkarten angezeigt: Allgemein, Server, Verbindung und Erweitert.

Hinweis: Wenden Sie sich an Ihren Internetdienstanbieter, wenn Sie die E-Mail-Adresse ändern möchten, an die andere Ihnen Nachrichten senden. Nachdem Ihr Internetdienstanbieter die Adresse geändert hat, müssen Sie auch die in Outlook eingegebenen Kontoinformationen entsprechend modifizieren. Sie müssen z.B. die E-Mail-Adresse ändern, die auf der Registerkarte Allgemein angegeben ist (außerdem auch alle anderen Einstellungen, die geändert worden sind). Ihr Internetdienstanbieter könnte zum Beispiel Kontonamen, Kennwörter oder die E-Mail-Server für eingehende bzw. ausgehende Nachrichten geändert haben. Weitere Informationen zu den Einstellungen, die modifiziert werden müssen, nachdem sich Ihre E-Mail-Adresse geändert hat, erhalten Sie von Ihrem Internetdienstanbieter.

Allgemein

Auf dieser Registerkarte finden Sie den Namen des von Ihnen eingerichteten Kontos sowie Ihre Benutzerinformationen. Den Kontonamen können Sie beliebig ändern. Die E-Mail-Adresse sollte allerdings der richtigen E-Mail-Adresse für das jeweilige Konto entsprechen. Manche SMTP-Server weisen nicht korrekt adressierte E-Mail-Nachrichten zurück.

Server

Auf dieser Registerkarte befinden sich (wie vorstehend erörtert) Ihre Server- und Anmeldeinformationen. Diese Informationen werden Ihnen von Ihrem E-Mail-Anbieter zur Verfügung gestellt. Falls Sie nach dem Konfigurieren Ihrer POP3- und SMTP-Serverinformationen E-Mail-Nachrichten zwar empfangen aber nicht versenden können, liegt die Ursache des Problems wahrscheinlich in den Einstellungen für Ihren SMTP-Server oder in der Art und Weise begründet, in der Sie sich bei diesem Server anmelden. Einige SMTP-Server erfordern für die Anmeldung eine sichere Authentifizierung oder ein Kennwort und den Namen des Benutzerkontos. Sollten Sie den Verdacht haben, dass dies bei Ihrem E-Mail-Konto der Fall ist, führen Sie auf der Registerkarte Server bitte die folgenden Aktionen aus:
  1. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Server erfordert Authentifizierung, und klicken Sie danach auf Einstellungen.
  2. Im Dialogfeld Postausgangsserver klicken Sie bitte auf die Optionsschaltfläche Anmeldung mit. Geben Sie dann Ihren Kontonamen und Ihr Kennwort in die Felder Kontoname und Kennwort ein.
  3. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Kennwort speichern.
  4. Klicken Sie auf OK, um zu der Registerkarte Eigenschaften des Dialogfeldes E-Mail-Kontoeigenschaften zurückzukehren.
Sie müssen eventuell E-Mail-Nachrichten unter Verwendung anderer Einstellungen im Dialogfeld Postausgangsserver versenden, um die richtigen Einstellungen für Ihr E-Mail-Konto zu ermitteln. Ihr Internetdienstanbieter kann Ihnen bei der Ermittlung Ihrer Konto- und Kennworteinstellungen helfen.

Verbindung

Diese Registerkarte definiert den Verbindungstyp (DFÜ, lokales Netzwerk oder manuell), der beim Zugriff auf Ihre E-Mail-Server zur Anwendung kommt.

Erweitert

Diese Registerkarte enthält Informationen zu den Ports, die Outlook für Verbindungen, Zeitlimit des Servers und das Versenden von Optionen verwendet. Außerdem ist dort festgelegt, ob Kopien Ihrer Nachrichten auf dem Server gespeichert bleiben sollen.

Für die Ports gelten in der Regel die Standardeinstellungen von 25 für den SMTP-Server und 110 für den POP3-Server. Falls in Ihrem Fall andere Ports festgelegt werden müssen, arbeiten Sie wahrscheinlich in einer Netzwerkumgebung. Sie sollten in diesem Fall Ihre IT-Abteilung konsultieren.

Bei dem Zeitlimit des Servers handelt es sich um die Zeitspanne, die verstreichen darf, bevor Outlook den Versuch abbricht, den E-Mail-Server zu kontaktieren, wenn dieser nicht antwortet. Falls Ihr E-Mail-Server Nachrichten nur langsam überträgt, sollten Sie in Erwägung ziehen, das Zeitlimit des Servers zu erhöhen. Die Standardeinstellung ist 1 Minute.

Mithilfe der verfügbaren Sendeoptionen können Sie umfangreiche Nachrichten in mehrere kleinere Nachrichten unterteilen. Manche Internetdienstanbieter und E-Mail-Programme unterstützen diese Möglichkeit nicht, die Sie daher nur vorsichtig nutzen sollten. Die Teilnachrichten werden beim Empfangen wieder zusammengefügt, sofern dieser Prozess nicht durch externe Faktoren behindert wird.

Wenn Sie sich für die Option entscheiden, Kopien Ihrer Nachrichten auf dem Server speichern zu lassen, sind die Nachrichten auch nach einem Herunterladen über Ihr Konto dort noch verfügbar. Dies ist insbesondere dann bequem, wenn Sie sich E-Mail-Nachrichten auf einen Computer herunterladen, bei dem es sich nicht um den Computer handelt, an dem Sie normalerweise arbeiten. Wenn Sie Nachrichten auf dem Server belassen ohne sie von Zeit zu Zeit zu löschen, kann es jedoch zu einer Überfüllung Ihres Postfachs kommen.

Übertragung von Internet-E-Mail-Nachrichten

Es gibt drei Möglichkeiten, auf Ihre Internet-E-Mails zuzugreifen:
  • Drücken Sie [F5] auf der Tastatur.
  • Klicken Sie in der Standardsymbolleiste auf die Schaltfläche Senden und empfangen.
  • Klicken Sie im Menü Extras auf Senden oder auf Senden und empfangen.

Tastatur oder Symbolleiste

Wenn Sie [F5] auf der Tastatur drücken, wird Ihr Verbindungstyp überprüft. Dann werden die Nachrichten aus Ihrem Postausgang hochgeladen und Ihre Nachrichten vom Server heruntergeladen. Wenn es sich um eine LAN-Verbindung handelt, werden die Nachrichten ohne weitere Dialogfelder übermittelt. Wenn Sie die Verbindung zu Ihrem Internetdienstanbieter über ein Modem herstellen, wird die DFÜ-Netzwerkverbindung gestartet und stellt die Verbindung her. Nachrichten werden dann aus Ihrem Postausgang hochgeladen und vom E-Mail-Server heruntergeladen.

Wenn Sie in der Standardsymbolleiste auf die Schaltfläche Senden und Empfangen klicken, hat dies die gleiche Wirkung wie eine Betätigung der Taste [F5].

Senden

Wenn Sie nur die E-Mails aus dem Postausgang versenden und keine E-Mails vom Server herunterladen möchten, klicken Sie bitte im Menü Extras auf Senden.

Senden und Empfangen

Zeigen Sie im Menü Extras auf Senden und Empfangen, und wählen Sie dann ein Konto aus. Sollen Sie mehrere E-Mail-Konten haben, können Sie also das auswählen, das Sie jeweils verwenden möchten.

Optionen für Internet-E-Mail-Nachrichten

Klicken Sie im Menü Extras auf Optionen, und klicken Sie anschließend auf die Registerkarte E-Mail-Format. Hier können Sie jetzt das Erscheinungsbild von Outlook-Nachrichten und einige Formatierungsoptionen bestimmen.

Nachrichtenformat

Klicken Sie auf das entsprechende Sendeformat für Ihren Internetdienstanbieter. Das Standardformat ist "Nur-Text". Outlook unterstützt außerdem noch die folgenden Nachrichtenformate:
  • Microsoft Outlook-Rich-Text
  • HTML
  • Microsoft Word (falls installiert)
Outlook antwortet automatisch in dem Format der eingegangenen Nachricht. Einige Internet-Server ändern oder beschränken möglicherweise die Nachrichtenformate. Fragen Sie Ihren Internetdienstanbieter nach den einschlägigen Anforderungen und nehmen Sie dann die entsprechenden Einstellungen vor.

Klicken Sie auf Einstellungen, um die Einstellungen für Codierung und Zeilenumbruch zu ändern. "Multi-part Internet Mail Extensions" (MIME) und "Uuencode" sind zwei der Industriestandards, die von Outlook unterstützt werden. Innerhalb des MIME-Standards erlaubt Outlook die Typen "Quoted Printable" und "Base64".

Hinweis: Wenn Sie diese Optionen auswählen, werden Sie auf alle Nachrichten angewendet. Codierungsoptionen betreffen ausschließlich Nur-Text- und HTML-Nachrichten. Sie haben keine Auswirkungen auf E-Mails in den Formaten Microsoft Word und Outlook-Rich-Text.

In "Beim Senden automatischer Textumbruch bei <x> Zeichen" geben Sie bitte den gewünschten Wert ein, wobei <x> für die Anzahl der pro Zeile zulässigen Zeichen steht. Der Standardwert ist 76. Sie können diesen Wert beliebig an Ihre jeweiligen Anforderungen anpassen.

E-Mail-Übertragung

Klicken Sie auf Nachrichteneingang alle <x> Minuten prüfen. Der Standardwert ist 10 Minuten. Wenn Sie diese Option anklicken, können Sie den Zeitintervall für die Prüfung auf eingehende Nachrichten einstellen. Diese Einstellung gilt für Modem- und Netzwerkverbindungen gleichermaßen.

Wenn Sie offline arbeiten und die Verbindung zu Ihrem Internetdienstanbieter über ein Modem herstellen, aktivieren Sie bitte das Kontrollkästchen Automatisch wählen, wenn Nachrichteneingang geprüft wird. Wenn Sie diese Option aktivieren, wählt Ihr Computer Ihren Internetdienstanbieter an.

Wenn Sie offline arbeiten, die Verbindung zu Ihrem Internetdienstanbieter über ein Modem herstellen und möchten, dass die Verbindung zum Internet automatisch getrennt wird, wenn Outlook die Sende- und Empfangsvorgänge abgeschlossen hat, aktivieren Sie bitte das Kontrollkästchen Verbindung nach Versand, Erhalt oder Aktualisierung trennen.

Informationsquellen

Besuchen Sie folgende Website von Microsoft, um einen Microsoft Support-WebCast dazu zu sehen, wie Probleme beim Senden und Empfangen von Internet-E-Mail-Nachrichten mit Outlook zu behandeln sind:
http://support.microsoft.com/?kbid=813514
Weitere Informationen zum Konfigurieren des DFÜ-Netzwerks in Windows 95 finden Sie in den folgenden Artikeln der Microsoft Knowledge Base:
138789 Anschluß an das Internet in Windows 95 und Windows 98
148499 Unterschiede zwischen SLIP und PPP im DFÜ-Netzwerk
Weitere Informationen zum Verwenden von Outlook in Verbindung mit bestimmten Internetdienstanbietern finden Sie in den folgenden Artikeln der Microsoft Knowledge Base:
234704 OL2000: Einsehen von Hotmail-Nachrichten in Outlook 2000
197095 OL2000: CompuServe mit der Option "Nur via Internet" (IMO) konfigurieren
Weitere Informationen zur Verwendung von Outlook mit einem Modem finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
196682 OL2000: (IMO) Configuring Outlook to Use a Cable Modem

Eigenschaften

Artikel-ID: 195578 - Geändert am: Montag, 15. Mai 2006 - Version: 4.0
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Outlook 2000 Standard Edition
Keywords: 
kbconfig kbgraphxlink kbgraphxlinkcritical kbhowto kbsetup KB195578
Microsoft stellt Ihnen die in der Knowledge Base angebotenen Artikel und Informationen als Service-Leistung zur Verfügung. Microsoft übernimmt keinerlei Gewährleistung dafür, dass die angebotenen Artikel und Informationen auch in Ihrer Einsatzumgebung die erwünschten Ergebnisse erzielen. Die Entscheidung darüber, ob und in welcher Form Sie die angebotenen Artikel und Informationen nutzen, liegt daher allein bei Ihnen. Mit Ausnahme der gesetzlichen Haftung für Vorsatz ist jede Haftung von Microsoft im Zusammenhang mit Ihrer Nutzung dieser Artikel oder Informationen ausgeschlossen.

Ihr Feedback an uns

 

Contact us for more help

Contact us for more help
Connect with Answer Desk for expert help.
Get more support from smallbusiness.support.microsoft.com