OFF2000: Problembehandlung für Office-Programme unter NT 4.0

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Artikel-ID: 200116 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht
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Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
200116 OFF2000: Troubleshooting Office Programs Under Windows NT 4.0
Eine Microsoft Office XP-Version dieses Artikels finden Sie unter 290367.
Eine Microsoft Office 97-Version dieses Artikels finden Sie unter 178565.

WICHTIG: Dieser Artikel beinhaltet Informationen über das Editieren der Registrierung. Bevor Sie die Registrierung editieren, stellen Sie sicher, daß Sie verstanden haben, wie Sie die Registrierung wiederherstellen können, wenn Probleme auftreten. Informationen hierzu finden Sie im Hilfethema "Wiederherstellen der Registrierung" in der Datei Regedit.exe oder im Hilfethema "Wiederherstellen eines Registrierungsschlüssels" in der Datei Regedt32.exe.
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
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Zusammenfassung

Dieser Artikel enthält Schritte zur Problembehandlung, die Sie einsetzen können, wenn während der Ausführung des Setupprogramms oder eines der Microsoft Office 2000-Programme unter Microsoft Windows NT 4.0 Fehlermeldungen angezeigt werden.

Weitere Informationen

Start im Standard-VGA-Modus

Starten Sie Ihren Computer im VGA-Modus. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Bildschirmanzeige verzerrt ist oder unlesbarer Text auf dem Bildschirm erscheint. Das Windows NT-Bootloader-Menü bietet standardmäßig die Optionen, den Computer normal oder im VGA-Modus zu starten. Um den Standard-VGA-Treiber zu verwenden, wählen Sie bitte die Option "VGA-Modus".

Wird das Problem durch das Starten des Computers im VGA-Modus nicht behoben, wenden Sie sich bitte an den Hersteller Ihrer Grafikkarte und fragen Sie ihn nach einem aktualisierten Bildschirmtreiber für Windows NT.

Beziehen des neuesten Service Packs

Service Packs enthalten Windows NT-Updates. Sie halten Ihr Betriebssystem auf dem neuesten Stand und erweitern und aktualisieren die Funktionalität Ihres Computers. Service Packs enthalten Updates, Systemverwaltungsprogramme, Treiber und zusätzliche Komponenten. Alle diese Dateien sind für ein leichteres Herunterladen entsprechend gepackt. Service Packs sind kumulativ; das heißt, daß ein neues Service Pack neben neuen Verbesserungen und Komponenten auch alle diejenigen enthält, die bereits in früheren Service Packs enthalten waren.

HINWEIS: Auf einem Windows NT 4.0-System benötigen Sie das Office Service Pack 3 oder höher. Service Pack 4 oder höher benötigen Sie, wenn Sie planen, Microsoft Data Engine, Office Server-Erweiterungen oder Microsoft NetMeeting einzusetzen.

Für weitere Informationen zum Beziehen des neuesten Service Packs lesen Sie bitte den folgenden Artikel in der Microsoft Knowledge Base:
152734 Bezugsquellen für das aktuelle Windows NT 4.0 Service Pack

Berechtigungen prüfen

Stellen Sie sicher, daß die für Ihr Konto erforderlichen Berechtigungen eingerichtet sind. Um festzustellen, ob Sie über die Berechtigungen verfügen, die Sie für das Ausführen und den Einsatz des Office-Programms benötigen, bei dem das Problem aufgetreten ist, melden Sie sich als Administrator bei Ihrem Computer an. Wenn Sie sich als Administrator bei Windows NT anmelden, verfügen Sie über volle Lese-/Schreibberechtigungen für alle Ordner und Dateien auf dem Computer. Tritt das Problem nicht mehr auf, nachdem Sie sich als Administrator angemeldet haben, prüfen Sie die Berechtigungen für Ihr Anmeldekonto.

Schließen Sie nicht benötigte speicherresidente Programme

Programme, die im Hintergrund ausgeführt werden, nennt man speicherresidente Programme. Bei diesen Programmen kann es sich zum Beispiel um Antivirenprogramme, Dienstprogramme, Druckmanager-Programme oder Bildschirmschoner handeln. Um zu ermitteln, ob gerade ein speicherresidentes Programm ausgeführt wird, führen Sie die folgenden Schritte durch:
  1. Lassen Sie das Fenster "Programm schließen" (die Taskliste) anzeigen, indem Sie die Tastenkombination STRG+ALT+ENTF drücken und dann auf TASKLISTE klicken.
  2. Schließen Sie jetzt unbekannte oder nicht benötigte Programme in der Liste "Programm schließen", indem Sie ein Programm auswählen und dann auf TASK BEENDEN klicken.
  3. Wenn Sie ein Programm geschlossen haben und dann ein weiteres schließen möchten, drücken Sie die Tastenkombination STRG+ALT+ENTF und klicken Sie dann auf TASKLISTE, um das Fenster "Programm schließen" erneut anzeigen zu lassen. Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 3, bis alle unbekannten oder nicht benötigten Programme geschlossen sind.
Einige speicherresidente Programme werden zwar möglicherweise in den Speicher geladen, sind aber in der Taskliste nicht aufgeführt. Diese Programme werden über die Windows NT-Registrierung geladen.

WARNUNG: Die unkorrekte Verwendung des Registrierungseditors kann schwerwiegende Probleme verursachen, die eine Neuinstallierung Ihres Betriebssystems erforderlich machen. Microsoft kann nicht dafür garantieren, daß Probleme, die von einer falschen Verwendung des Registrierungseditors herrühren, behoben werden können. Benutzen Sie den Registrierungseditor auf eigene Verantwortung.

Informationen zum Bearbeiten der Registrierung finden Sie unter dem Hilfethema "Ändern von Schlüsseln und Werten" im Registrierungseditor (Regedit.exe) oder unter den Hilfethemen "Hinzufügen und Löschen von Informationen in der Registrierung" und "Bearbeiten von Registrierungsdaten" in der Datei Regedt32.exe. Beachten Sie bitte, daß Sie eine Sicherungskopie der Registrierung erstellen sollten, bevor Sie die Registrierung bearbeiten. Wenn Sie mit Windows NT arbeiten, sollten Sie zudem Ihre Notfalldiskette (ERD) aktualisieren.

Wenn Sie die folgenden Schritte durchführen, können Sie sehen, welche Programme über die Registrierung geladen werden:
  1. Klicken Sie im Menü START auf AUSFÜHREN. Geben Sie "regedit" (ohne Anführungszeichen) in das Feld "Öffnen" ein und klicken Sie dann auf OK. Wählen Sie den folgenden Schlüssel in der Registrierung aus:
    HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run
    In diesem Schlüssel sind alle Programme aufgelistet, die beim Start von Windows NT 4.0 gestartet werden. Diese Programme können zu Problemen in Office-Programmen führen und sollten daher deaktiviert werden.
  2. Wählen Sie den folgenden Schlüssel in der Registrierung aus:
    HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\RunOnce
    Die in diesem Schlüssel eingetragenen Programme werden bei einem Neustart des Computers einmal ausgeführt und dann durch das System gelöscht. Dieser Schlüssel sollte keine Einträge aufweisen. Derartige weitere Programme können zu Problemen in Office-Programmen führen und sollten daher deaktiviert werden.
  3. Wählen Sie den folgenden Schlüssel in der Registrierung aus:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run
    In diesem Schlüssel sind alle Programme aufgelistet, die beim Laden von Windows NT gestartet werden. Das einzige in diesem Schlüssel verzeichnete Programm, das benötigt wird, ist das Programm System Tray (Systray.exe). Andere Programme, die geladen werden, können zu Problemen in Office-Programmen führen und sollten daher deaktiviert werden.
  4. Wählen Sie den folgenden Schlüssel in der Registrierung aus:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\RunOnce
    Die in diesem Schlüssel eingetragenen Programme werden bei einem Neustart des Computers einmal ausgeführt und dann durch das System gelöscht. Dieser Schlüssel sollte keine Einträge aufweisen. Derartige weitere Programme können zu Problemen in Office-Programmen führen und sollten daher deaktiviert werden.

Prüfen Sie die Umgebungsvariablen TEMP und TMP

Eine ungültige TEMP- oder TMP-Umgebungsvariable kann zu Fehlern in Office-Programmen führen. Stellen Sie sicher, daß Ihre temporären Ordner richtig eingerichtet sind. Führen Sie hierzu die folgenden Schritte durch:
  1. Klicken Sie auf START, zeigen Sie auf EINSTELLUNGEN und klicken Sie dann auf SYSTEMSTEUERUNG.
  2. Klicken Sie in der Systemsteuerung doppelt auf das Symbol SYSTEM. Wenn das Dialogfeld "Systemeigenschaften" angezeigt wird, klicken Sie auf das Register UMGEBUNG.

    In diesem Register sind die aktuellen Variablen für "System" und "Benutzer" aufgelistet. Sehen Sie sich unter "Benutzervariablen" die Einstellungen für die Umgebungsvariablen TEMP und TMP an. Stellen Sie sicher, daß die durch diese Variablen referenzierten Ordner existieren und daß die Namen dieser Ordner gültig sind. Stellen Sie zudem sicher, daß auf der Festplatte, auf der die Ordner gespeichert sind, mindestens 20 Megabyte (MB) freier Festplattenspeicher verfügbar sind und daß Sie für diese Ordner die entsprechenden Lese-/Schreibberechtigungen besitzen.

Vorübergehendes Deaktivieren des Netzwerks

Wenn Sie für das Ausführen oder Installieren von Office-Programmen keinen Netzwerkzugang benötigen, können Sie vorübergehend die Treiber deaktivieren, die Ihnen den Netzwerkzugang ermöglichen. Dieser Problembehandlungsschritt verhindert, daß das System die Treiber lädt, die nach einem Neustart des Computers für die Nutzung des Netzwerks benötigt werden. Ein Deaktivieren der Netzwerktreiber kann Systemkonflikte reduzieren oder eliminieren. Führen Sie hierzu die folgenden Schritte durch:
  1. Klicken Sie auf START, zeigen Sie auf EINSTELLUNGEN und klicken Sie dann auf SYSTEMSTEUERUNG. Klicken Sie in der Systemsteuerung doppelt auf das Symbol SYSTEM.
  2. Klicken Sie im Dialogfeld "Systemeigenschaften" auf HARDWARE-PROFILE.
  3. Klicken Sie auf EIGENSCHAFTEN und dann auf das Register NETZWERK. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen KEIN NETZWERK FÜR DIESES HARDWARE-PROFIL und klicken Sie dann zweimal auf OK.
  4. Starten Sie den Computer neu. Klicken Sie hierzu im Menü START auf HERUNTERFAHREN. Im Dialogfeld "Windows NT beenden" klicken Sie auf COMPUTER NEU STARTEN und auf JA.
HINWEIS: Um den Netzwerkzugang wiederherzustellen, wiederholen Sie die vorstehenden Schritte, deaktivieren Sie jedoch in Schritt 3 das Kontrollkästchen KEIN NETZWERK FÜR DIESES HARDWARE-PROFIL.

Falls das Problem durch das Deaktivieren des Netzwerkzugangs behoben wurde, tun Sie folgendes:
  • Wenden Sie sich an den Hersteller Ihrer Netzwerkschnittstellenkarte und fragen Sie nach den neuesten Windows NT 4.0-Treibern für Ihre Karte.
  • Stellen Sie sicher, daß Sie das neueste Windows NT Service Pack haben. Siehe hierzu den Abschnitt "Beziehen des neuesten Service Packs" in diesem Artikel.
  • Überprüfen Sie, ob Ihre Netzwerkschnittstellenkarte einwandfrei funktioniert. Ersetzen Sie hierzu Ihre Karte durch eine andere oder probieren Sie Ihre Karte in einem anderen Computer aus.

Eigenschaften

Artikel-ID: 200116 - Geändert am: Samstag, 22. Februar 2014 - Version: 1.3
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows NT 4.0
  • Microsoft FrontPage 2000 Standard Edition
  • Microsoft Outlook 2000 Standard Edition
  • Microsoft Excel 2000 Standard Edition
  • Microsoft PowerPoint 2000 Standard Edition
  • Microsoft Word 2000 Standard Edition
  • Microsoft Access 2000 Standard Edition
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