Einführung in LDB-Dateien in Access 2000

SPRACHE AUSWÄHLEN SPRACHE AUSWÄHLEN
Artikel-ID: 208778 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
208778 Introduction to .ldb files in Access 2000
In Artikel 136128 wird dieses Thema für Microsoft Access 97 behandelt.
Moderat: Erfordert grundlegende Kenntnisse in den Bereichen Makros, Programmierung und Interoperabilität.

Dieser Artikel bezieht sich ausschließlich auf eine Microsoft Access-Datenbank (.mdb).

In Artikel 299373 wird dieses Thema für Microsoft Access 2002 behandelt.
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
Alles erweitern | Alles schließen

Auf dieser Seite

Zusammenfassung

Die LDB-Datei erfüllt in Mehrbenutzerumgebungen mit dem Microsoft Jet-Datenbankmodul, Version 4.0, eine wichtige Rolle. Anhand der LDB-Datei wird ermittelt, welche Datensätze in einer freigegebenen Datenbank gesperrt sind und durch wen.

Weitere Informationen

Automatisches Erstellen und Löschen der LDB-Datei

Für jede geöffnete freigegebene Datenbank wird eine LDB-Datei erstellt, in der die Computer- und Sicherheitsnamen sowie erweiterte Bytebereichssperrungen vermerkt werden. Die LDB-Datei hat stets denselben Namen wie die geöffnete Datenbank (.mdb) und befindet sich auch im selben Ordner. Wenn Sie z. B. die Beispieldatenbank Nordwind.mdb im Ordner C:\Programme\Microsoft Office\Office\Samples (zur gemeinsamen Nutzung) öffnen, wird automatisch im gleichen Ordner eine Datei namens Nordwind.ldb erstellt.

Sobald der letzte Benutzer eine freigegebene Datenbank schließt, wird die LDB-Datei gelöscht. Ausnahmen bestehen, wenn ein Benutzer kein Recht zum Löschen von Dateien hat oder wenn die Datenbank als beschädigt markiert ist. Dann wird die LDB-Datei nicht gelöscht, weil sie Informationen über den Datenbankbenutzer zu dem Zeitpunkt enthält, als die Datenbank als beschädigt markiert wurde.

Erforderliche Ordnerberechtigungen

Wenn Sie eine Datenbank freigeben möchten, sollte sich die MDB-Datei in einem Ordner befinden, in dem alle Benutzer Berechtigungen zum Lesen, Schreiben, Erstellen und Löschen haben. Selbst wenn die Benutzer unterschiedliche Dateiberechtigungen haben sollen (z. B. einige Benutzer Schreibgeschützt, andere Lesen und Schreiben), benötigen alle Benutzer, die gemeinsam auf diese Datenbank zugreifen, die Berechtigung zum Lesen, Schreiben und Erstellen für diesen Ordner. Sie können allerdings für bestimmte Benutzer die Berechtigung Schreibgeschützt für die MDB-Datei festlegen und ihnen dennoch Vollzugriff auf den Ordner gewähren.

Hinweis: Wenn ein Benutzer eine Datenbank exklusiv öffnet (durch Aktivieren des Kontrollkästchens Exklusiv im Dialogfenster Öffnen), werden keine Datensatzsperrungen verwendet. Daher versucht Microsoft Access nicht, eine LDB-Datei zu öffnen oder zu erstellen. Wenn eine Datenbank immer exklusiv geöffnet wird, benötigt der Benutzer nur die Berechtigung zum Lesen und Schreiben für den Ordner.

Die Inhalte der LDB-Datei

Für jeden Benutzer, der eine freigegebene Datenbank öffnet, erstellt das Jet-Datenbankmodul einen Eintrag in der zugehörigen LDB-Datei. Die Größe jedes Eintrags in der LDB-Datei beträgt 64 Bytes. Die ersten 32 Bytes enthalten den Computernamen (beispielsweise HansM). Die zweiten 32 Bytes enthalten den Benutzernamen (z. B. Admin). Das Jet-Datenbankmodul unterstützt bis zu 255 gleichzeitige Benutzer. Daher wird eine LDB-Datei niemals größer als 16 Kilobytes.

Wenn ein Benutzer eine freigegebene Datenbank schließt, wird der Benutzereintrag nicht aus der LDB-Datei entfernt. Er kann jedoch überschrieben werden, wenn ein anderer Benutzer die Datenbank öffnet. Das bedeutet, dass die LDB-Datei allein nicht ausreicht, um festzustellen, wer die Datenbank im Augenblick benutzt.

Verwenden der LDB-Datei

Das Jet-Datenbankmodul nutzt Informationen in der LDB-Datei, um zu vermeiden, dass Benutzer Daten auf Seiten schreiben, die gerade von anderen Benutzern gesperrt sind, und um festzustellen, wer andere Seiten gesperrt hat. Wenn das Jet-Datenbankmodul einen Sperrkonflikt mit einem anderen Benutzer feststellt, liest es die LDB-Datei, um den Computer- und Sicherheitsnamen des Benutzers zu ermitteln, der die Datei oder den Datensatz gesperrt hat.

In den meisten Sperrkonfliktsituationen wird eine generische Meldung "Schreibkonflikt" angezeigt, die es Ihnen ermöglicht, den Datensatz zu speichern, ihn in die Zwischenablage zu kopieren oder die Änderungen zu verwerfen. In manchen Fällen wird jedoch folgende Fehlermeldung angezeigt:
Tabelle <Tabellenname> konnte nicht gesperrt werden; sie wird gerade von Benutzer <Sicherheitsname> auf Computer <Computername> verwendet.
Hinweis: Die Informationen in der LDB-Datei haben keinen Einfluss auf den Zustand der Datenbank. Wenn eine LDB-Datei beschädigt wird, sollte die Datenbank trotzdem ordnungsgemäß funktionieren. Möglicherweise sehen Sie in Sperrkonfliktmeldungen jedoch fehlerhaft dargestellten Text anstatt des Benutzernamens.

Informationsquellen

Mit Microsoft Visual Basic für Applikationen in Access 2000 können Sie eine Liste der Benutzer ausgeben, die bei einer bestimmten Datenbank angemeldet sind.

Weitere Informationen zur Vorgehensweise und entsprechenden Beispielcode finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
198755 Mit Microsoft Jet UserRoaster in Access 2000 prüfen, wer an Datenbank angemeldet ist

Eigenschaften

Artikel-ID: 208778 - Geändert am: Freitag, 8. Februar 2008 - Version: 3.1
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Access 2000 Standard Edition
Keywords: 
kbinfo kbusage KB208778
Microsoft stellt Ihnen die in der Knowledge Base angebotenen Artikel und Informationen als Service-Leistung zur Verfügung. Microsoft übernimmt keinerlei Gewährleistung dafür, dass die angebotenen Artikel und Informationen auch in Ihrer Einsatzumgebung die erwünschten Ergebnisse erzielen. Die Entscheidung darüber, ob und in welcher Form Sie die angebotenen Artikel und Informationen nutzen, liegt daher allein bei Ihnen. Mit Ausnahme der gesetzlichen Haftung für Vorsatz ist jede Haftung von Microsoft im Zusammenhang mit Ihrer Nutzung dieser Artikel oder Informationen ausgeschlossen.

Ihr Feedback an uns

 

Contact us for more help

Contact us for more help
Connect with Answer Desk for expert help.
Get more support from smallbusiness.support.microsoft.com