Konfigurieren eines DFS-Stamms auf einem Windows 2000-Servercluster

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Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
220819 How to Configure Dfs Root on a Windows 2000 Server Cluster
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Zusammenfassung

In Windows 2000 gibt es eine erweiterte Eigenschaft für die Clusterdateifreigabe-Ressource, die es ermöglicht, die Freigabe als eigenständigen DFS-Stamm zu definieren. Dies ermöglicht Clients den Zugriff auf Daten, die auf mehreren Systemen gespeichert sind, über eine einzige Zuordnung \\Virtueller Server\Freigabe, die sich auf einem der Knoten in dem Windows 2000-basierten Servercluster befinden kann. Wenn der Knoten, auf dem sich der DFS-Stamm gerade befindet, ausfällt, werden die Daten von dem anderen Knoten bereitgestellt.

Beachten Sie, dass es sich hierbei nicht um den Domänen-DFS-Stamm handelt, der Active Directory verwendet und automatische Dateireplikation unterstützt. Daher werden Stammkonfigurationen nicht automatisch außerhalb des Serverclusters repliziert. Führen Sie eine manuelle Dateireplikation unter Verwendung einer Xcopy-Skriptdatei durch, wenn die Daten auf Replikatsverknüpfungen Endknoten des Stamms sind.

Weitere Informationen

Wenn derzeit keine DFS-Stammressourcen für einen der Knoten in dem Cluster konfiguriert sind, können Sie mit Hilfe des Assistenten zur Konfiguration der Anwendung die Dateifreigabe-Ressource und den Netzwerknamen und die IP-Adresse für den virtuellen Server erstellen, der die Dateifreigabe enthalten soll.

Hinweis: Clusterserver können nur einen einzigen DFS-Stamm enthalten. Für den DFS-Stamm besteht immer noch die Anforderung einer Abhängigkeit von einer Netzwerknamenressource und, wenn kein Programm für die Dateireplikation im lokalen Datenträger eines Knotens vorhanden ist, von einer Datenträgerressource. Der Assistent für die Ressourcenerstellung fordert Sie auf, die Netzwerknamenabhängigkeit zu erstellen, wenn sie nicht bereits konfiguriert wurde.

Voraussetzungen für die Erstellung eines Cluster-DFS-Stamms

  • Der Clusterdienst muss auf Windows 2000 Advanced Server-basierten Computern installiert und konfiguriert werden, die in der Hardwarekompatibilitätsliste (HCL) für Cluster enthalten sind.
  • Auf keinem der Knoten in dem Servercluster darf bereits ein DFS-Stamm konfiguriert sein. Wenn sich bereits ein DFS-Stamm auf einem der Knoten in dem Servercluster befindet, können Sie nicht die Clusterverwaltung oder den folgenden Befehl verwenden, um eine neue Dateifreigabe als DFS-Stamm zu erstellen:
    cluster res "resname" /priv isdfsroot=1
    Wenn Sie dies versuchen, wird die folgende Fehlermeldung angezeigt:
    Standarderweiterung für Clusterverwaltung:
    Fehler beim Festlegen von Eigenschaften:
    Im Clusterknoten ist bereits ein DFS-Stamm vorhanden.
    Fehlerkennung: 5088 (000013e0)
    Verwenden Sie zum Löschen eines vorhandenen DFS-Stamms den DFS-Manager.

    Weitere Informationen zum Migrieren der Clientknotenkonfiguration finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    224508 How to Migrate a Dfs Root Configuration to a Windows 2000 Cluster
  • Wenn Sie dies versuchen, wird die folgende Fehlermeldung angezeigt: Der Ordner auf den freigegebenen Datenträgern für die Clusterverwendung, der als Cluster-DFS-Stamm definiert werden soll, muss vorhanden sein. Die Clusterverwaltung erstellt nur die Freigabe, nicht das Verzeichnis. Wenn Sie versuchen, die Dateifreigaberessource online zu schalten, und das Verzeichnis ist nicht vorhanden, schlägt der Versuch fehl, und die folgenden Fehlermeldungen werden im Systemereignisprotokoll protokolliert:
    Ereigniskennung: 1053
    Quelle: ClusSvc
    Beschreibung: Die Cluster-Dateifreigabe 'Freigabename' konnte nicht online geschaltet werden, da die Freigabe nicht erstellt werden konnte.

    Ereigniskennung: 1069
    Quelle: ClusSvc
    Beschreibung: Clusterressource 'Freigabename' fehlgeschlagen.

Installationsschritte

  1. Führen Sie die Clusterverwaltung aus und bestimmen Sie, welche Gruppe die Datenträgerressource enthält, auf dem sich der Datenträger mit dem Ordner befindet, der zum DFS-Stamm wird.
  2. Führen Sie den Assistenten für die Anwendungskonfiguration im Menü Datei aus, wobei Sie die in Schritt 1 bestimmte Gruppe angeben. Erstellen Sie einen virtuellen Server und eine IP-Adresse für die Freigabezuordnung.
  3. Nachdem Sie den Ressourcennamen angegeben haben, klicken Sie auf Erweiterte Eigenschaften und klicken Sie anschließend auf die Registerkarte Abhängigkeiten. Sie müssen eine Netzwerknamenressource auswählen und sollten die Datenträgerressource auswählen, auf der sich der Freigabeordner befindet.
  4. Geben Sie in den Dateifreigabeeigenschaften für die Freigabe den Pfad und die erweiterten Eigenschaften an, die anzeigen, dass es sich um einen DFS-Stamm handelt.
  5. Schalten Sie die neue Ressource online.
  6. Starten Sie das verteilte Dateisystem über das Menü Verwaltung auf einem der Serverclusterknoten und konfigurieren Sie Verknüpfungen und verknüpfen Sie Replikate nach Bedarf.
Die folgenden lokalen Registrierungsschlüssel werden per Prüfpunkt geprüft:
HKLM\Software\Microsoft\DfsHost

HKLM\System\CurrentControlSet\Services\DfsDriver\LocalVolumes
Weitere Informationen zu Prüfpunktvorgängen finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
174070 Registry Replication in Microsoft Cluster Server
Da die Replikation von lokalen Registrierungs-Konfigurationsinformationen nicht in Echtzeit zwischen den Knoten erfolgt, sieht der DFS-Manager auf dem nicht die Information enthaltenden Knoten eine neue DFS-Stammkonfiguration erst, wenn die Ressource auf diesem Knoten online geschaltet wurde.

Bei der Konfiguration per Clusterverwaltung werden Änderungen überschrieben, die Sie im DFS-Manager vornehmen (wie das Löschen oder Erstellen des DFS-Stamms). Wenn Sie den DFS-Stamm im DFS-Manager löschen, sieht die Clusterverwaltung die Dateifreigabe immer noch als einen DFS-Stamm, und die Dateifreigabe schlägt fehl. Wenn die Ressource darauf eingestellt ist, bei einem Fehler neu zu starten, wird sie erneut online geschaltet und erstellt die DFS-Stammkonfiguration neu. Ein Nachteil ist, dass die Verknüpfungsinformation nicht wiederhergestellt wird. Diese wird vollständig vom DFS-Manager verwaltet und ist nicht in die Clusterreplikation integriert, die nicht von der DFS-Verwaltung beeinflusst wird.

Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.

Eigenschaften

Artikel-ID: 220819 - Geändert am: Freitag, 24. Januar 2014 - Version: 2.0
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows 2000 Advanced Server
  • Microsoft Windows 2000 Datacenter Server
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kbnosurvey kbarchive kbhowto kbenv kbdfs KB220819
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