Beschreibung der FRS-Einträge in der Registrierung

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Artikel-ID: 221111 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht
Dieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D43823
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
221111 Description of FRS Entries in the Registry
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Zusammenfassung

Der Dateireplikationsdienst (File Replication Service, FRS) ist ein Multithread-, Multimaster-Replikationsmodul, das den LMREPL-Dienst (LMREPL = LAN Manager Replication) in früheren Versionen von Microsoft Windows NT ersetzt. Windows 2000-Domänencontroller und -Server verwenden FRS, um Systemrichtlinien und Anmeldeskripts für Windows 2000- und kompatible Clients zu replizieren.

FRS kann ebenfalls Inhalte zwischen Windows 2000-Servern replizieren, die die gleichen fehlertoleranten DFS-Stämme (DFS = Distributed File System) oder Replikate untergeordneter Knoten enthalten.

Dieser Artikel beschreibt die Registrierungseinträge für FRS.

Weitere Informationen

Die folgenden Einträge liegen in der Registrierung unter Hkey_Local_Machine\System\CurrentControlSet\Services\NtFrs\Parameters:
  • Debug Log Severity (REG_DWORD): Minimum 0, Maximum 5, Standard 4
  • Debug Log Files (REG_DWORD): Minimum 0, kein Maximum, Standard 5
  • Debug Maximum Log Messages (REG_DWORD): kein Minimum, kein Maximum, Standard 10000
  • DS Polling Short Interval in Minutes (REG_DWORD): Minimum 1 Minute, kein Maximum, Standard 5 Minuten für Domänencontroller, 5 Minuten für Mitgliedsserver
  • DS Polling Long Interval in Minutes (REG_DWORD): Minimum 1 Minute, kein Maximum, Standard 5 Minuten für Domänencontroller, 60 Minuten für Mitgliedsserver
  • Staging Space Limit in KB (REG_DWORD): kein Minimum, kein Maximum, Standard a5000h oder 660 MB
  • Working Directory (REG_DWORD): Minimum nicht zutr., Maximum nicht zutr., Standard %SystemRoot%\Ntfrs
Beschreibung der FRS-Registrierungseinträge
  • Debug Log Severity: Steuert die Ausführlichkeit der Protokollierung in den Dateien Ntfrs_000x.log im Ordner %SystemRoot%\Debug. Verschiedenen Debug-Druckanweisungen im Code sind Schweregrade zugeordnet. Bei einem Wert von 0 findet eine minimale Protokollierung statt, bei 5 die ausführlichste. Höhere Einstellungen sind einschließlich.
    Verwenden Sie niedrigere Werte, um eine bessere Performance zu erreichen, oder höhere, wenn Sie detaillierte Informationen zur Behebung von Replikationsproblemen benötigen.
  • Debug Log File: Anzahl der aktiven Protokolldateien, die Transaktionen und Ereignisse des FRS-Dienstes aufzeichnen. Protokolle werden auf FIFO-Basis geschrieben (FIFO = First-In-First-Out), wobei die höchste Nummer die jüngsten Ereignisse enthält. Die Debugprotokolldateien werden in sequenzieller Reihenfolge erstellt. Wenn die maximale Anzahl an Protokollmeldungen ("Debug Maximum Log Messages") in das letzte Protokoll (Nftrs_0005.log) geschrieben wurde, wird das niedrigste Protokoll Ntfrs_0001 gelöscht, und die Versionsnummer der verbleibenden Protokolle wird dekrementiert.
    Verwenden Sie höhere Werte, wenn Sie Protokolldaten für längere Zeiträume verfügbar halten wollen. Verwenden Sie niedrigere Werte, wenn Sie den Platzbedarf minimal halten wollen.
  • Debug Maximum Log Messages: Anzahl der Zeilen, die in einer Debugprotokolldatei Ntfrs_000x.log gespeichert werden können. 10.000 Einträge verbrauchen 1-2 MB Plattenplatz.
  • DS Polling Short Interval in Minutes: Intervall, in dem FRS das Active Directory beim Start eines Dienstes oder bei Änderung einer Konfiguration abfragt. Nach acht kurzen Abfrageintervallen schaltet FRS auf lange Abfrageintervalle um, sofern keine Änderungen der Konfiguration auftreten, die die Abfragesequenz in kurzen Intervallen auslöst.
  • DS Polling Long Interval in Minutes: Intervall, in dem FRS das Active Directory auf Konfigurationsänderungen abfragt, nachdem acht kurze Abfrageintervalle ohne Unterbrechung beendet wurden. Nach acht kurzen Abfrageintervallen schaltet FRS auf lange Abfrageintervalle um, sofern keine Änderungen der Konfiguration auftreten. Konfigurationsänderungen bewirken, dass die Abfragesequenz in kurzen Intervallen zurückgesetzt wird.
  • Staging Space Limit in KB: Stagingbereichsgrenze, d.h., der maximale Plattenplatz, der Dateien zugewiesen wird, bis sie von allen Downstream-Replikationspartnern abgerufen wurden. Dieser Wert sollte geringer sein als der verfügbare Plattenplatz. Wenn der Wert zu hoch eingestellt ist, kann es passieren, dass der Stagingbereich den gesamten verfügbaren Platz auf dem Laufwerk verbraucht, wenn Downstream-Replikationspartner die Änderungen wegen Verbindungsfehlern oder Betriebssystemproblemen nicht abholen.
  • Working Directory: Arbeitsverzeichnis; Speicherort der Datei Ntfrs.jdb und der zugehörigen Protokolldateien. Die Jet-Datenbank sollte in einer Partition liegen, die die in Windows 2000 enthaltene Version des NTFS-Dateisystems verwendet. Ändern Sie diesen Wert auf ein eigens dafür vorgesehenes Laufwerk oder eine bestimmte Partition, wenn Sie Probleme mit der Performance oder dem Plattenplatz haben.
Weitere Informationen zur Jet-Datenbank sowie den zugehörigen Protokolldateien und deren Speicherort finden Sie im folgenden Artikel in der Microsoft Knowledge Base:
D43821 Verschieben der Jet-Datenbank NTFRS und der Protokolldateien

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Zusätzliche Suchbegriffe: windows2000 win2000 dateireplikationsdienst frs registrierungseinträge

Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.

Eigenschaften

Artikel-ID: 221111 - Geändert am: Freitag, 26. Oktober 2007 - Version: 3.2
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows 2000 Server
  • Microsoft Windows 2000 Advanced Server
  • Microsoft Windows 2000 Datacenter Server
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