Grundlegende Funktionsweise des Windows-Zeitdienstes

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Artikel-ID: 224799 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht
Dieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D41692
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
224799 Basic Operation of the Windows Time Service
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
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Zusammenfassung

Windows 2000 verwendet einen neuen Zeitsynchronisierungsdienst zum Synchronisieren von Datum und Uhrzeit der Computer innerhalb eines Windows 2000-basierten Netzwerks. Zeitsynchronisierung spielt in Windows 2000 eine wichtige Rolle, da das Standardauthentifizierungsprotokoll (MIT Kerberos Version 5) die Zeit einer Arbeitsstation als Teil des Erstellungsvorgangs von Authentifizierungstickets verwendet.

Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf Windows 2000-Clients innerhalb einer Windows 2000 Active Directory-Domäne. Wenn ein Windows 2000-Client Teil einer Arbeitsgruppe ist, müssen Sie die Synchronisierungseinstellungen manuell vornehmen.

Weitere Informationen

Der Windows-Zeitsynchronisierungsdienst (W32Time) ist eine vollständig kompatible Implementierung des Simple Network Time Protocol (SNTP) wie in "IETF RFC 1769" ausführlich beschrieben.

Grundlegende Funktionsweise

  1. Starten des Clients Es liegen keine spezifischen Informationen zum Starten des Clients vor.

  2. Pollingschleife
    1. Der Client stellt Kontakt zu einem authentifizierenden Domänencontroller her.
      • Pakete werden ausgetauscht, um die Verzögerung bei der Kommunikation zwischen den beiden Computern festzustellen.
      • W32Time bestimmt, welche aktuelle Zeit einheitlich als lokale Zeit verwendet werden soll (die "Zielzeit").
    2. Der Client passt die lokale Zeit an.
      • Wenn die Zielzeit der lokalen Zeit voraus ist, wird die lokale Zeit unmittelbar auf die Zielzeit gesetzt.
      • Wenn die Zielzeit hinter der lokalen Zeit liegt, wird die lokale Uhr verlangsamt, bis die beiden Zeiten übereinstimmen, es sei denn, die lokale Zeit weicht um mehr als drei Minuten von der Synchronisierung ab. In diesem Fall wird die Zeit sofort angepasst.
    3. Der Zeitserver-Client überprüft die Zeit in regelmäßigen Abständen.
      • Der Client stellt bei jeder Überprüfung eine Verbindung zum authentifizierenden Domänencontroller her.
      • Das anfängliche Standardintervall ist 45 Minuten.
    4. Wenn der Versuch der Zeitsynchronisierung dreimal hintereinander erfolgreich ist, wird das Überprüfungsintervall auf 8 Stunden erhöht. Wenn keine drei erfolgreichen Versuche aufeinanderfolgen, wird das Intervall wieder auf 45 Minuten zurückgesetzt.
  3. Hierarchie bei der Zeitzusammenführung
    1. Alle Clientdesktops wählen einen authentifizierenden Domänencontroller als Zeitquelle (den Domänencontroller, der von DSGetDCName() zurückgegeben wird). Wenn dieser Domänencontroller nicht mehr verfügbar ist, sendet der Client erneut eine Anfrage nach einem Domänencontroller.
    2. Alle Mitgliedsserver befolgen denselben Vorgang.
    3. Jeder Domänencontroller in einer Domäne sendet drei Anfragen:
      • nach einem zuverlässigen Zeitdienst (bevorzugt) in der übergeordneten Domäne,
      • nach einem zuverlässigen Zeitdienst (erforderlich) in der aktuellen Domäne,
      • und nach dem primären Domänencontroller (PDC) der aktuellen Domäne. Dieser wählt einen dieser zurückgegebenen Domänencontroller als Zeitquelle aus.

    4. PDC FSMO am Stamm der Struktur ist autorisierend und kann manuell so eingestellt werden, dass er mit einer externen Zeitquelle synchronisiert wird (beispielsweise mit dem United States Naval Observatory).
Weitere Informationen darüber, wie Sie den Windows-Zeitdienst konfigurieren, finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
216734 Konfigurieren eines autorisierenden Zeitservers in Windows 2000

Eigenschaften

Artikel-ID: 224799 - Geändert am: Freitag, 26. Oktober 2007 - Version: 3.1
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows 2000 Server
  • Microsoft Windows 2000 Professional Edition
Keywords: 
kbinfo kbenv kbproductlink KB224799
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