Erstellen von Dateifreigaben auf einem Cluster

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Artikel-ID: 224967 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht
Dieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D42144
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
224967 How to create file shares on a cluster
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
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Zusammenfassung

Um hochverfügbare Dateifreigaben auf einem Cluster zu erstellen, sollten sie entweder mit der Clusterverwaltung (Cluster.exe) oder mit dem Cluster-API-Set erstellt werden. Wenn die Freigabe in eine Gruppe mit weiteren dazugehörigen Ressourcen (IP-Adresse, Netzwerkname und ein Speichergerät) gesetzt wird, ist die Freigabe von jedem Knoten in dem Cluster verfügbar, der Besitzer der Ressourcengruppe ist. Dieser Artikel beschreibt die wichtigsten Schritte zum Erstellen einer grundlegenden Dateifreigabe-Ressource.

Weitere Informationen

Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Dateifreigabe auf einem Servercluster zu erstellen:

Hinweis: Die Informationen in diesem Artikel gelten auch für den Windows 2000-Clusterdienst.
  1. Öffnen Sie Windows Explorer und erstellen Sie einen Ordner auf einem freigegebenen Datenträger, den Sie für Benutzer freigeben möchten.
  2. Weisen Sie die geeigneten Berechtigungen für den Ordner auf NTFS-Dateiebene zu. Stellen Sie sicher, dass das Konto, das zum Starten des Clusterdienstes verwendet wird, mindestens Leseberechtigungen für den Ordner hat.

    Hinweis: Geben Sie den Ordner in Windows Explorer nicht frei, wie Sie das normalerweise für eine Dateifreigabe tun würden. Wenn Sie dem Clusterkonto nicht die geeigneten Berechtigungen zuweisen oder den Ordner über Windows Explorer freigeben, kann dies zum Fehlschlagen der Clusterdateifreigabe führen. Dies beinhaltet auch eventuell bereits vorhandene administrative Freigaben. Beispielsweise sollten Sie keine Freigaben für den Stammordner des Laufwerks (Q$) erstellen.
  3. Starten Sie die Clusterverwaltung (CluAdmin.exe).
  4. Wählen Sie eine Gruppe aus, die eine IP-Adressenressource und eine Netzwerknamenressource hat. Wenn diese nicht vorhanden sind, erstellen Sie sie, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren. Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    257932 Verwenden von Microsoft Cluster Server, um einen virtuellen Server zu erstellen
  5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste, wählen Sie Neu und anschließend Ressource.
  6. Geben Sie einen administrativen Namen und eine Beschreibung für die Ressource ein. Wählen Sie unter Ressourcentyp die Option Dateifreigabe, und klicken Sie auf Weiter.

    Hinweis: Dieser Name wird in der Clusterverwaltung angezeigt und dient ausschließlich administrativen Zwecken. Dies ist nicht der Freigabename, über den die Benutzer die Verbindung herstellen. Vergeben Sie einen Namen für die Ressource, der leicht zu erkennen und zu handhaben ist.
  7. Wählen Sie die Knoten aus, die als mögliche Besitzer der Ressource fungieren sollen. Klicken Sie auf Weiter, um alle Knoten als mögliche Besitzer auszuwählen.

    Hinweis: "Mögliche Besitzer" legt fest, ob ein Failover von einer Ressource auf einen bestimmten Knoten möglich ist. Gehen Sie bei der Festlegung der möglichen Besitzer äußerst umsichtig vor, da die Definition eines möglichen Besitzers für eine einzelne Ressource sich auf den Failover für die gesamte Gruppe auswirkt.
  8. Wählen Sie einen Netzwerknamen und eine physische Datenträgerressource aus, von der die Dateifreigabe abhängen soll.

    Hinweis: Abhängigkeiten haben zwei Funktionen.

    a. Sie definieren die Bindungen für eine Ressource. Sie möchten, dass die Dateifreigabe von der Netzwerknamensressource abhängt, die Clients verwenden, wenn sie eine Verbindung zur Dateifreigabe herstellen. Die IP-Adressenressource, von der die Netzwerknamensressource abhängt, ist die IP-Adresse, die für die Herstellung der Verbindung zu dieser Freigabe verwendet wird. Eine Dateifreigabenressource sollte niemals von der Ressource "Clustername" abhängen.

    a. Sie definieren die Startreihenfolge für eine Ressource. Stellen Sie sicher, dass der Netzwerkname, unter dem die Dateifreigabe erstellt wird, und der physische Datenträger, auf dem sich der freizugebende Ordner befindet, online und verfügbar sind, bevor Sie versuchen, die Dateifreigabe online zu schalten.

    Wird eine Abhängigkeit "Struktur" erstellt, so sollte dies so einfach wie möglich gehalten werden. Eine Dateifreigabenressource sollte immer von einem Netzwerknamen abhängen, den die Clients für die Herstellung der Verbindung zu dieser Freigabe verwenden, und von einer physischen Datenträgerressource, auf der sich der Ordner befindet. Die physische Datenträgerressource sollte niemals von etwas abhängig sein. Die Netzwerknamensressource sollte von einer IP-Adressenressource abhängen, mit der der virtuelle Server verknüpft wird. Die IP-Adressenressource sollte niemals von etwas abhängig sein. Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel:
    171791 Erstellen von Abhängigkeiten in Microsoft Cluster Server
  9. Geben Sie im Bild Dateifreigabeparameter die folgenden Daten ein, und klicken Sie auf Fertig stellen:

    a. Der "Freigabename" ist der Name der Freigabe, der für den UNC erstellt wird, wenn Clients eine Verbindung herstellen. Dieser Name muss ein gültiger NetBIOS-Name sein und sollte auch ein gültiger URL-Name sein.

    b. Der "Pfad" ist ein vollständiger Pfad auf dem lokalen Knoten zum freigegebenen Datenträger, auf dem sich der Ordner befindet. Beispiel: T:\Users.

    c. Der "Kommentar" enthält die Informationen über die Freigabe, die angezeigt werden, wenn ein Client die Freigabe durchsucht.
  10. Standardmäßig befinden sich Ressourcen bei ihrer Erstellung im Offline-Zustand. Die folgende Vorgehensweise hat sich bewährt. Wenden Sie sie an, um die Auswirkungen eines Ressourcenfehlers auf andere Ressourcen zu isolieren. Dies ist eine Vorkehrung, die Sie treffen können, bis die Ressource für Benutzer produktiv zur Verfügung gestellt werden kann.
    1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Ressource, und klicken Sie anschließend auf Eigenschaften.
    2. Klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Nicht neu starten, und klicken Sie auf OK.
    3. Schalten Sie die Ressource online. Vergewissern Sie sich, dass sie richtig funktioniert.
    4. Wenn Sie sich vergewissert haben, dass die Ressource richtig funktioniert, und Sie bereit sind, sie in Produktivbetrieb zu nehmen, schalten Sie die Ressource offline. Aktivieren Sie dann das Kontrollkästchen Nicht neu starten.
    5. Schalten Sie die Ressource online.

Hinweise

  • Das Dialogfeld Benutzerbegrenzung kann dazu verwendet werden, die Anzahl gleichzeitig aktiver Benutzer zu beschränken.
  • Wählen Sie die Schaltfläche Berechtigungen, um Berechtigungen auf Freigabeebene festzulegen. Bei der Festlegung von Berechtigungen auf Freigabeebene sollten nur Gruppen auf Domänenebene verwendet werden, da lokale Gruppen und Benutzerkonten nicht auf dem anderen Knoten vorhanden sind und die Berechtigungen bei einem Failover der Dateifreigabe nicht wirksam werden. Die einzige Ausnahme dabei ist, wenn alle Knoten im Cluster Domänencontroller sind. Es empfiehlt sich, auf einem Servercluster NTFS-Berechtigungen anstelle von Berechtigungen auf Freigabeebene zu verwenden.
  • Das Dialogfeld Erweitert kann dazu verwendet werden, eine dynamische Dateifreigabe oder einen DFS-Stamm zu erstellen. Die Schaltfläche Erweitert war ein Feature, das in Windows NT 4.0 Service Pack 4 hinzugefügt wurde. Wenn Sie mit Windows NT 4.0 arbeiten, aber die Schaltfläche Erweitert nicht sehen, installieren Sie Windows NT 4.0 Service Pack 4 oder höher erneut. Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    256926 Implementieren von Stammordnern auf einem Servercluster
    220819 Konfigurieren eines DFS-Stamms auf einem Windows 2000-Servercluster
Beim Durchsuchen der Dateifreigabe können Dateifreigaben für andere virtuelle Server auf demselben Cluster angezeigt werden. Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel.
285369 Ein Update zu dem Konfigurieren von Clientseitiges Zwischenspeichern in einem Windows 2000-Server-Cluster ist verfügbar
Wenn Sie eine größere Anzahl von Dateifreigaberessourcen anlegen möchten, ist es eventuell einfacher, die Erstellung über "Cluster.exe" per Skript durchzuführen. Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel:
170762 Cluster-Freigaben befinden sich in Browserliste unter anderen Namen

Eigenschaften

Artikel-ID: 224967 - Geändert am: Samstag, 21. Januar 2006 - Version: 4.0
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Cluster Server 1.1, wenn verwendet mit:
    • Microsoft Windows NT Server 4.0 Enterprise Edition
    • Microsoft Windows 2000 Advanced Server
    • Microsoft Windows 2000 Datacenter Server
Keywords: 
kbdiskmemory kbenv kbhowto KB224967
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