Artikel-ID: 232077 - Geändert am: Donnerstag, 5. April 2007 - Version: 3.0 Ausführen von Dateien über Hyperlink und das Dialogfeld "Dateidownload" in Internet ExplorerDieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base: 232077 (http://support.microsoft.com/kb/232077/EN-US/ ) Executing files by hyperlink and the File Download dialog box in Internet Explorer Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung. Auf dieser SeiteEinführung
Viele Websites, insbesondere in firmeninternen Intranets, haben Hyperlinks zu Dateien, die der Benutzer im lokalen System ausführen muss. Aus Sicherheitsgründen verhindert Internet Explorer, dass Hyperlink-Aktionen heruntergeladene ausführbare oder sonstige möglicherweise gefährliche Dateien automatisch ausführen, ohne dem Benutzer irgendeine Form von Eingabeaufforderung in einem Dialogfeld anzuzeigen.
In solchen Situationen gibt es keine Möglichkeit, die Anzeige des Dialogfelds Dateidownload zu verhindern. Dies schließt die Verwendung von HTML-Tags, Skripts in der Seite, Hosting des Steuerelements WebBrowser und das Ändern von Optionen für die Sicherheitszone ein. Leider kann sich dieses Dialogfeld störend auf webbasierte Schnittstellen auswirken, die diese Art von Links zur Vereinfachung der Verwendung ausführbarer Dateien benötigen, die auf dem Webserver gespeichert sind. Dieser Artikel behandelt zwei alternative, sichere Methoden zur Ausführung von Dateien über Hyperlink. Weitere Informationen
Internet Explorer zeigt das Dialogfeld Dateidownload aus zwei Hauptgründen an: Sicherheit und Auswahl. Aus Sicherheitsgründen darf der Browser niemals eine potenziell gefährliche Datei im System des Benutzers ausführen, ohne dass dieser eingreifen kann. Darüber hinaus verwenden Websites Links auf ausführbare Dateien normalerweise mit zwei verschiedenen Absichten: Der Benutzer soll die verknüpfte Datei entweder ausführen oder speichern. Leider ist in der HTML-Spezifikation keine Möglichkeit für den Anchor-Tag (<A>) oder ein aktuelles Scripting-Objektmodell vorgesehen, über die die Website anzeigen könnte, was für einen bestimmten Link gewünscht wird. Deshalb bleibt die Wahl dem Benutzer überlassen. Er muss entscheiden, ob die Datei ausgeführt oder gespeichert werden soll.
Internet Explorer legt fest, ob das Dialogfeld Dateidownload angezeigt werden soll, indem in erster Linie die Dateierweiterung geprüft und in der Registrierung nach einer Anwendung gesucht wird, die diese Datei liest. Bei den meisten Dateitypen kann der Benutzer die Option Öffnen von Dateien dieses Typs immer bestätigen im Dialogfeld deaktivieren. Dadurch wird ermöglicht, dass Internet Explorer das Dialogfeld zukünftig für diese Dateitypen nicht mehr anzeigt. Benutzer können diese Einstellung auch im Dialogfeld Dateityp bearbeiten ändern. Klicken Sie dazu in der Windows-Systemsteuerung auf Orderoptionen, auf Dateitypen, auf Erweitert, und deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Öffnen nach dem Download bestätigen. Jedoch enthält Internet Explorer eine vordefinierte, fest kodierte Liste von Dateierweiterungen, die als nicht vertrauenswürdig eingestuft werden. Diese Erweiterungen entsprechen generischen ausführbaren Dateien und sonstigen Dateitypen, die den Computer des Benutzers beschädigen können, wenn die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen nicht getroffen werden. Das Dialogfeld Dateidownload kann bei Dateien diesen Typs nicht verhindert werden. Die Option Öffnen von Dateien dieses Typs immer bestätigen erscheint im Dialogfeld grau unterlegt, und Sie können sie nicht aktivieren. Die folgende Liste enthält die Dateierweiterungen dieser Dateitypen. Tabelle minimieren
Nehmen wir das Szenario einer einfachen firmeninternen Intranet-Website, die auf einer benutzerfreundlichen Website eine Liste ausführbarer Links enthält. Die Links sind für Download und sofortige Ausführung bestimmt. Ausgehend davon, dass die Sicherheit der ausführbaren Dateien sehr wahrscheinlich durch die Firma gewährleistet wird (im selben Rahmen wie bei anderen typischen Computerprogrammen auch), kann es äußerst mühsam sein, wenn die Benutzer immer wieder mit dem Dialogfeld Dateidownload konfrontiert werden, insbesondere dann, wenn diese Seite täglich genutzt wird. Selbst dann, wenn die ausführbaren Dateien signiert sind und der Benutzer dem Signierenden vertraut, zeigt Internet Explorer weiterhin das Feld Dateidownload an. Noch größer ist das Problem für die Webautoren: Windows-UNC-Hyperlinks - "\\server\share"-Hyperlinks, die den Webserver umgehen - sind ebenfalls betroffen. Für firmeninterne Intranets gibt es eine Alternative zu reinen Hyperlinks, die in diesem Artikel als IFRAME-Link bezeichnet wird. Internetsites können diese Methode nicht verwenden, können aber die in diesem Artikel als Internetcode-Download-Link bezeichnete Methode einsetzen. (Letztere Methode steht auch für Firmen zur Verfügung.) Hinweis: Bei Standardsicherheitsstufen zeigen beide Techniken weiterhin Sicherheitsdialogfelder an. Anders als bei dem störenden Dialogfeld Dateidownload können diese Sicherheitsdialogfelder jedoch alle über Sicherheitsoptionen gesteuert werden, die auf Standardzonen basieren. Bei der IFRAME-Link-Technik lautet das eventuell angezeigte Dialogfeld Das Ausführen eines Systembefehls auf diesem Objekt ist möglicherweise nicht sicher... und wird über die benutzerdefinierte Sicherheitsoption Programme und Dateien in einem IFRAME starten gesteuert. Bei der Technik, die den Internetcode-Download-Link nutzt, lautet das eventuell angezeigte Dialogfeld Möchten Sie ... installieren und ausführen? und wird über die benutzerdefinierte Sicherheitsoption Download von signierten ActiveX-Steuerelementen gesteuert. Wenn Sie die hier beschriebenen Techniken in einer Intranetumgebung verwenden, sollten Änderungen dieser Einstellungen für alle Benutzer der Website von Firmenadministratoren genehmigt und durchgeführt werden. Das Internet Explorer Administration Kit (IEAK) bietet einen einfachen Mechanismus für Administratoren zum Steuern und Übertragen derartiger Browsereinstellungen. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der folgenden TechNet-Website von Microsoft: http://www.microsoft.com/technet/prodtechnol/ie/ieak/worldwide/default.mspx
(http://www.microsoft.com/technet/prodtechnol/ie/ieak/worldwide/default.mspx)
Bei öffentlichen Internetsites sollte es nicht erforderlich sein, dass Benutzer Einstellungen zum Anzeigen ihrer Website ändern müssen. Stattdessen sollten Sites, die eine Änderung der Sicherheitseinstellungen erfordern, dazu auffordern, dass der Benutzer die jeweilige Site in den Internetoptionen auf der Seite mit den Sicherheitseigenschaften hinzufügt. Für diese spezielle Site gilt dann eine so niedrige Sicherheitsstufe, dass beide hier beschriebenen Techniken funktionieren.
IFRAME-LinkBei dieser Alternative nutzt die Website die Fähigkeit von Internet Explorer, Ansichten von Dateilisten ähnlich wie in Explorer innerhalb von eingebetteten Rahmen (<IFRAME>) anzuzeigen. Gehen Sie folgendermaßen vor:
Internetcode-Download-LinkBei dieser komplizierten Alternative umgeht die Website den normalen Dateidownload-Vorgang über den Internetcode-Download. Internetcode-Download ist die Internet Explorer-Funktion, die es Webseiten ermöglicht, ActiveX-Steuerelemente und sonstige native Codeobjekte automatisch herunterzuladen. Dateien, die über Internetcode-Download bezogen werden, durchlaufen das ActiveX-Sicherheitsframework, das über Sicherheitsoptionen gesteuert werden kann.
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