Artikel-ID: 232476 - Geändert am: Freitag, 16. Juni 2006 - Version: 3.0 Terminalserver-Clientverbindungen und -Anmeldung begrenzt durch Werte MaxWorkItems und MaxMpxCt
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base: 232476 (http://support.microsoft.com/kb/232476/EN-US/ ) Terminal Server Client Connections and Logon Limited by MaxWorkItem and MaxMpxCt Values Wichtig: Dieser Artikel enthält Informationen zum Bearbeiten der Registrierung. Bevor Sie die Registrierung bearbeiten, vergewissern Sie sich bitte, dass Sie die Registrierung wiederherstellen können, falls ein Problem auftritt. Weitere Informationen zum Erstellen einer Sicherungskopie, zum Wiederherstellen und Bearbeiten der Registrierung finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base: 256986
(http://support.microsoft.com/kb/256986/DE/
)
Beschreibung der Microsoft Windows-Registrierung Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung. Auf dieser SeiteProblembeschreibung Nachdem mehrere Terminalserverclients eine Sitzung mit einem Server eingerichtet haben, der Microsoft Windows NT Server 4.0, Terminal Server Edition, ausführt, können keine zusätzlichen Clients eine Verbindung herstellen. Wenn dies auftritt, können Clients in einigen Fällen bestimmte Server oder Domänencontroller nicht durchsuchen, nachdem eine bestimmte Anzahl von Clientsitzungen eingerichtet wurde. Auch wenn nicht unbedingt dieselben Symptome auftreten, kann dieses Problem durch die unten beschriebene Lösung behoben werden. Dieses Verhalten wird nicht durch die Anzahl der aktiven Lizenzen oder den Lizenzprotokollierdienst auf dem Terminalservercomputer oder dem Domänencontroller beeinflusst. Dieses Problem kann bei ICA-Clients (ICA = Independent Computing Architecture) und bei RDP-Clients (RDP = Remote Desktop Protocol) auftreten, und den Clients wird möglicherweise eine der folgenden Fehlermeldungen angezeigt: Das System kann Sie jetzt nicht anmelden, da die Domäne Domänenname nicht verfügbar ist. Sie dürfen sich an dieser Sitzung nicht anmelden.
Wenn der Terminalservercomputer ein Mitgliedsserver ist, erscheinen möglicherweise keine Einträge im Systemprotokoll der Ereignisanzeige. Auf den Domänencontrollern enthält das Systemprotokoll der Ereignisanzeige des Terminalservercomputers möglicherweise einen oder beide der folgenden Einträge: Fehler 1727: Der Remoteprozeduraufruf ist fehlgeschlagen und wurde nicht ausgeführt Ereignis-ID: 1311 Fehler 1722: Der RPC-Server ist nicht verfügbar. Fehler 1723: Der RPC-Server ist für diesen Vorgang zu stark ausgelastet. Fehler 1721: Für diesen Vorgang sind nicht genügend Ressourcen verfügbar. NetLogon Ereignis-ID 5719: Es ist kein Windows NT-Domänencontroller für Domäne Domänenname verfügbar. Folgender Fehler ist aufgetreten: Es sind momentan keine Anmeldeserver zum Verarbeiten der Anmeldeanforderung verfügbar. Lösung Zum Beheben dieses Problems müssen Sie auf den Servern, von denen die Clients Ressourcen anfordern, entweder die Registrierungseinträge MaxWorkItems und MaxMpxCt hinzufügen oder, falls die Registrierungseinträge vorhanden sind, diese bearbeiten. MaxWorkItems und MaxMpxCt erscheinen standardmäßig nicht unter dem Schlüssel Parameters , obwohl sie aktiv sind. MaxMpxCt erlaubt einem Server, eine vorgeschlagene maximale Anzahl von gleichzeitigen Clientanforderungen an sich selbst bereitzustellen und dann diesen Grenzwert durchzusetzen. Da jede Clientverbindung mehrere Instanzen generiert (zum Beispiel Windows-Shell und "Explorer.exe"), kann die Standardeinstellung für MaxMpxCt von 50 überschritten werden, wenn mehrere Clients die Verbindung zum Server herstellen. Sobald dieser Grenzwert für diesen Server erreicht ist, werden weitere Anforderungen zurückgewiesen, bis die Anzahl wieder unter den festgelegten Grenzwert fällt. Hinweis: Diese Werte müssen in einem solchen Verhältnis hinzugefügt werden, dass der Wert für MaxWorkItems mindestens viermal so hoch ist wie der Wert für MaxMpxCt. Wenn zum Beispiel MaxMpxCt den Wert 1024 hat, dann muss MaxWorkItems mindestens den Wert 4096 haben. Windows NTWarnung: Die unkorrekte Verwendung des Registrierungseditors kann schwerwiegende Probleme verursachen, die das gesamte System betreffen und eine Neuinstallation des Betriebssystems erforderlich machen. Microsoft kann nicht garantieren, dass Probleme, die von einer falschen Verwendung des Registrierungseditors herrühren, behoben werden können. Benutzen Sie den Registrierungseditor auf eigene Verantwortung.
Windows 2000Hinweis: Die Netzwerkreaktion und Dateikopiervorgänge können langsam sein, wenn viele Personen den Terminalserver verwenden.Gehen Sie auf einem Computer, der Windows 2000 SP2 oder höher ausführt, folgendermaßen vor:
232890
(http://support.microsoft.com/kb/232890/DE/
)
Windows 98 Client auf Windows NT-Freigabe Verbinden mit nicht kann Weitere Informationen finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base: 271148
(http://support.microsoft.com/kb/271148/DE/
)
Grenzwerte für MaxMpxCt und MaxCmds in Windows 2000 Weitere InformationenStandardwert für MaxWorkItemsDieser Wert gibt die maximale Anzahl der Empfangspuffer (oder Arbeitsobjekte) an, die der Serverdienst gleichzeitig zuordnen darf. Wenn dieser Grenzwert erreicht ist, muss für den Transport die Flusssteuerung initiiert werden, wodurch die Leistung erheblich vermindert werden kann. In einigen Fällen kann sich dieses Problem auch dadurch zeigen, dass keine neuen Verbindungen zum Server zugelassen werden.Es gibt keinen festgelegten Standardwert für diesen Eintrag, da er durch die Hardwarekonfiguration des Computers und den Serverdienst bestimmt wird und eventuell angepasst werden muss. Auch für Fremdanbieterprogramme kann es erforderlich sein, diesen Wert auf eine höhere Zahl zu setzen. Windows NT bestimmt den Standardwert für MaxWorkItems anhand der Einstellungen für Server Service Optimization (Optimieren der Serverdienste) und der Hardwarekonfiguration. Die Optionen für die Serveroptimierung finden Sie in den Server-Eigenschaften, wenn Sie im Systemsteuerungsprogramm Netzwerk auf die Registerkarte Dienste klicken. Windows NT konfiguriert den Wert gemäß folgender Formel: (4 x (MB x SMBServerPerfSetting) x OSVersion / 1) x (#Prozessoren) Dabei gilt: MB = MB RAM auf dem Server
Beispielsweise werden für einen Server mit einem (1) Prozessor, für den "Durchsatz für Dateifreigabe maximieren" konfiguriert ist, folgende Berechnungen für 24 MB bzw. 56 MB RAM angewandt: SMBServerPerfSetting = 0,5 bei "Verwendeten Arbeitsspeicher minimieren" SMBServerPerfSetting = 1 bei "Lastenausgleich durchführen" SMBServerPerfSetting = 2 bei "Durchsatz für Dateifreigabe maximieren" OSVersion = 2, wenn NTServer mit > 16 MB RAM ausgeführt wird #Prozessoren = Anzahl der Prozessoren im System (4 x (24 x 2) x 2 / 1) x 1 = 384 (4 x (56 x 2) x 2 / 1) x 1 = 896 Standardwerte für MaxMpxCtDies erlaubt einem Server, eine vorgeschlagene maximale Anzahl von gleichzeitigen ausstehenden Clientanforderungen an einen bestimmten Server bereitzustellen. Während der Aushandlung des SMB-Dialekts (SMB = Server Message Block) wird dieser Wert an den Redirectordienst des Client übergeben, wo der Grenzwert für ausstehende Anforderungen durchgesetzt wird. Ein höherer Wert kann die Serverleistung verbessern, erfordert aber auch den zusätzlichen Einsatz von Server-Arbeitsobjekten (MaxWorkItems). Da jeder Client mehrere Instanzen generieren kann, kann der standardmäßige Maximalwert von 50 überschritten werden.317249
(http://support.microsoft.com/kb/317249/DE/
)
Problembehandlung bei Ereignis-ID 2021 und 2022 Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
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