Client-DFÜ, Authentifizierung, Durchsuchen (Browsing) mit TCP/IP, IPX/SPX o. NetBEUI

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Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
232511 Client Dialup, Authentication, Browsing Using TCPIP, IPX/SPX
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Zusammenfassung

Dieser Artikel wurde verfasst, um die Konfiguration von Windows NT-Clients wie Windows 95 und Windows 98 sowie Windows NT Workstation/Windows NT Server verständlicher zu machen, so dass diese Computer sich erfolgreich in ein Windows NT-Netzwerk einwählen können. Zur Funktionalität der Clients gehören DFÜ-Authentifizierung, Domänenauthentifizierung, der Zugriff auf Ressourcen sowie Durchsuchen.

Dieser Artikel kann auch als Microsoft PowerPoint-Präsentation und Webcast (englischsprachig) an folgendem Ort angezeigt werden:
   http://support.microsoft.com/servicedesks/webcasts/wc060399/wcblurb060399.asp
Dieser Artikel ist eine Zusammenfassung der Präsentation als Text und wurde in folgende Abschnitte unterteilt:
  • Übersicht über Netzwerkziele
  • Übersicht über DFÜ-Komponenten
  • Software- und Hardwareprüfliste
  • Client- und Serverkonfiguration (allgemein)
  • Client- und Serverkonfiguration (protokollspezifisch)
  • NetBIOS-Namensauflösung - TCP/IP
  • Häufige Fehlermeldungen
  • Artikel und Referenzen

Weitere Informationen


Übersicht über Netzwerkziele

Das häufigste Ziel bei DFÜ-Netzwerken ist die Fähigkeit, Folgendes zur Verfügung zu stellen:
  • RAS-Überprüfung
  • Windows NT-Domänenanmeldung (Ausführen von Skripts)
  • Zugriff auf Netzwerkressourcen
  • Durchsuchen von Netzwerkressourcen
Möglicherweise funktionieren einige der Schritte, während andere nicht ausgeführt werden können. Betrachten Sie die Clientkonfiguration und die Serverkonfiguration, um alle oben genannten Funktionen erfolgreich ausführen zu können. Zunächst folgt jedoch eine Übersicht über die Komponenten, die an DFÜ-Netzwerken (DUN = Dial-up Networking) beteiligt sind.

Übersicht über DFÜ-Komponenten

Im folgenden Diagramm sind die unterschiedlichen Komponenten der DFÜ-Netzwerke angezeigt sowie deren übliche Verbindung zu einem Netzwerk.
               M                    M
               O                    O               L
     DFÜ ------D- Telefonleitungen -D--- DFÜ --- ---A---- Internes Netzwerk
     Client    E                    E    Server     N
   (95/98/NT)  M                    M  (RAS/RRAS)
Software- und Hardwareprüfliste

Folgendes sollte überprüft werden, um sicherzustellen, dass Ihre Hardware unterstützt wird und Sie die aktuellsten Softwareaktualisierungen besitzen, abhängig vom Client, den Sie zum Einwählen verwenden.
  1. DFÜ-Geräte
Suchen Sie in der HCL (Hardware Compatibility List) nach kompatiblen DFÜ-Geräten. Die HCL steht unter folgender Adresse zur Verfügung:
   http://www.microsoft.com/HWTEST/hcl/
2. RAS-Clients

Installieren Sie für RAS-Clients die aktuellste Software.

Windows 95:

Installieren Sie DUN 1.3 für Windows 95-RAS-Clients. Weitere Informationen zum Installieren von DUN 1.3 unter Windows 95 finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
   ARTIKEL-ID: Q191494
   TITEL     : Dial-Up Networking 1.3 Upgrade Available
Windows 98:

Installieren Sie DUN 1.3 für Windows 98-RAS-Clients. Weitere Informationen zum Installieren von DUN 1.3 unter Windows 98 finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
   ARTIKEL-ID: Q191540
   TITEL     : VPN Update for Windows 98 and Dial-Up Networking 1.3 Available
Windows NT 4.0:

Installieren Sie Windows NT 4.0 Service Pack 5 (SP5) oder höher für Windows NT-RAS-Clients, und zeigen Sie dann die SP5-Datei "Readme.txt" an. Weitere Informationen darüber, wie Sie SP5 erhalten, finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
   ARTIKEL-ID: D37298
   TITEL     : Bezugsquellen für das aktuelle Windows NT 4.0 Service Pack
3. RAS-Server

Installieren Sie für RAS-Server die aktuellste Software.

Windows NT 4.0:

Installieren Sie Windows NT 4.0 Service Pack 5 oder höher für RAS/RRAS-Server, und zeigen Sie dann die SP5-Datei "Readme.txt" an. Weitere Informationen darüber, wie Sie SP5 erhalten, finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
   ARTIKEL-ID: D37298
   TITEL     : Bezugsquellen für das aktuelle Windows NT 4.0 Service Pack
Client- und Serverkonfiguration (allgemein)

Es ist wichtig zu überprüfen, ob jeder Client, der sich in einen RAS/RRAS-Server einwählt, ordnungsgemäß konfiguriert ist. Es ist ebenfalls wichtig, dass die RAS/RRAS-Server ordnungsgemäß konfiguriert sind. Die folgenden allgemeinen Konfigurationen sind für den DFÜ-Netzwerkclient und für den RAS/RRAS-Server empfohlen. Diese Empfehlungen sind nicht protokollspezifisch und sind unabhängig von dem für DFÜ-Netzwerke verwendeten Protokoll zutreffend. In den nächsten Abschnitten geht es ausschließlich um die allgemeine Konfiguration dieser Komponenten.

Wenn Sie die Konfigurationen für jeden Client betrachten, bemerken Sie möglicherweise, dass sich viele Konfigurationen überschneiden. Dies geschieht absichtlich, um zu zeigen, dass die Clientbetriebssysteme sehr ähnlich konfiguriert werden. Die Überschneidungen hätten entfernt werden können, wurden jedoch beibehalten, damit für jeden Client eine Prüfliste für die jeweilige Problembehandlung oder Installation direkt aus diesem Artikel entnommen werden kann.
  • Clientkonfiguration (allgemein)
        - Windows 95-Konfiguration (allgemein)
        - Windows 98-Konfiguration (allgemein)
        - Windows NT-Konfiguration (allgemein)
  • Serverkonfiguration (allgemein)
        - Konfiguration eines RAS-Servers (allgemein)
        - Konfiguration eines RRAS-Servers (allgemein)
Windows 95-Konfiguration (allgemein):
  • Hardwareprofile
Erstellen Sie ein Hardwareprofil, das kein Netzwerkprofil ist, oder stellen Sie sicher, dass kein Netzwerkadapter eine IP-Adresse in dem Netzwerk hat, zu dem Sie eine Verbindung herzustellen versuchen. Wenn der Client normalerweise DHCP verwendet, um eine IP-Adresse zu erhalten, führen Sie "winipcfg" an einer MS-DOS-Eingabeaufforderung aus, und klicken Sie dann auf ALLES FREIGEBEN, wenn Sie sich in dasselbe Netzwerk einwählen wie der DHCP-Server.
  • Netzwerkkonfiguration
Überprüfen Sie, ob CLIENT FÜR MICROSOFT-NETZWERKE installiert und unter "Primäre Netzwerkanmeldung" aktiviert ist. Drücken Sie beim Start des Clients beim ersten Anmeldebildschirm <ESC>, um eine Netzwerkanmeldung oder eine von Windows überprüfte Sitzung zu verhindern. Auf diese Weise wird Domänenanmeldung über DFÜ-Netzwerke ermöglicht.
  • Identifikation
Der Computername muss eindeutig sein, und der Arbeitsgruppenname sollte der Name der Domäne sein, zu der Sie eine Verbindung herzustellen versuchen.
  • Client für Microsoft-Netzwerke
Klicken Sie auf "An Windows NT-Domäne anmelden", und geben Sie den ordnungsgemäßen Domänennamen im Feld "Windows NT-Domäne" ein.
  • Bindungen
Stellen Sie sicher, dass das Protokoll, das Sie für die Einwahl verwenden möchten, aktiviert ist. Wenn das Protokoll, mit dem Sie sich einwählen möchten, nicht aufgelistet ist, müssen Sie das Protokoll erneut hinzufügen, damit die Bindungen erneut erzeugt werden. Dies gilt auch, wenn das Protokoll bereits vorhanden ist.

Windows 98-Konfiguration (allgemein):
  • Hardwareprofile
Erstellen Sie ein Hardwareprofil, das kein Netzwerkprofil ist, oder stellen Sie sicher, dass kein Netzwerkadapter eine IP-Adresse in dem Netzwerk hat, zu dem Sie eine Verbindung herzustellen versuchen. Wenn der Client normalerweise DHCP verwendet, um eine IP-Adresse zu erhalten, führen Sie "winipcfg" an einer MS-DOS-Eingabeaufforderung aus, und klicken Sie dann auf ALLES FREIGEBEN, wenn Sie sich in dasselbe Netzwerk einwählen wie der DHCP-Server.
  • Netzwerkkonfiguration
Überprüfen Sie, ob CLIENT FÜR MICROSOFT-NETZWERKE installiert und unter "Primäre Netzwerkanmeldung" aktiviert ist. Drücken Sie beim Start des Clients beim ersten Anmeldebildschirm <ESC>, um eine Netzwerkanmeldung oder eine von Windows überprüfte Sitzung zu verhindern. Auf diese Weise wird Domänenanmeldung über DFÜ-Netzwerke ermöglicht.
  • Identifikation
Der Computername muss eindeutig sein, und der Arbeitsgruppenname sollte der Name der Domäne sein, zu der Sie eine Verbindung herzustellen versuchen.
  • Client für Microsoft-Netzwerke
Klicken Sie auf "An Windows NT-Domäne anmelden", und geben Sie den ordnungsgemäßen Domänennamen im Feld "Windows NT-Domäne" ein.
  • Bindungen
Stellen Sie sicher, dass das Protokoll, das Sie für die Einwahl verwenden möchten, aktiviert ist. Wenn das Protokoll, mit dem Sie sich einwählen möchten, nicht aufgelistet ist, müssen Sie das Protokoll erneut hinzufügen, damit die Bindungen erneut erzeugt werden. Dies gilt auch, wenn das Protokoll bereits vorhanden ist.

Windows NT-Konfiguration (allgemein):
  • Hardwareprofile
Erstellen Sie ein Hardwareprofil, das kein Netzwerkprofil ist, oder stellen Sie sicher, dass kein Netzwerkadapter eine IP-Adresse in dem Netzwerk hat, zu dem Sie eine Verbindung herzustellen versuchen. Wenn der Client normalerweise DHCP verwendet, um eine IP-Adresse zu erhalten, führen Sie "ipconfig /release" an einer Eingabeaufforderung aus. Dies ist nur erforderlich, wenn Ihre IP-Adresse sich im selben Netzwerk wie der DHCP-Server befindet.
  • Identifikation
Der Windows NT-Client muss sich anfangs in seiner eigenen Arbeitsgruppe befinden, es sei denn, er ist bereits Mitglied der Domäne und hat ein Computerkonto.
  • Dienste
Stellen Sie sicher, dass RAS (Remote Access Service) installiert ist. So konfigurieren Sie diesen Dienst:
  1. Klicken Sie auf die Schaltfläche START, zeigen Sie auf EINSTELLUNGEN, klicken Sie auf SYSTEMSTEUERUNG, und doppelklicken Sie dann auf NETZWERK.
  2. Fügen Sie den RAS-Dienst (Remote Access Service) hinzu, klicken Sie auf EIGENSCHAFTEN, und klicken Sie dann auf die entsprechenden Schaltfläche, um den RAS-Dienst zu konfigurieren. Wählen Sie für einen DFÜ-Client die Option NUR AUSGEHENDE ANRUFE aus.
  3. Klicken Sie ebenfalls unter den EIGENSCHAFTEN von RAS auf NETZWERK, und wählen Sie dann die für ausgehende Anrufe zu verwendenden Clientprotokolle aus.
- Protokolle

Stellen Sie sicher, dass das Protokoll installiert ist, das Sie verwenden möchten.
  • Bindungen
Stellen Sie sicher, dass das Protokoll, das Sie zum Hinauswählen verwenden möchten, unter RAS-Dienst (Remote Access Service) aktiviert ist.
  • DFÜ-Netzwerk
1. Das DFÜ-Netzwerk führt anfangs einen Assistenten für telefonische Vorwahlnummern aus.
  1. Geben Sie auf der Registerkarte STANDARD den Namen der Verbindung ein, und geben Sie dann die zu wählende Telefonnummer ein.
  2. Wählen Sie auf der Registerkarte für Servereinstellungen das Protokoll aus, das Sie verwenden möchten, und belassen Sie alle anderen Optionen unverändert in der jeweiligen Standardeinstellung.
  3. Ursprünglicher Setupprozess
- Nachdem Sie oben stehende Überprüfungen durchgeführt haben, können Sie mit dem Prozess beginnen, einen Windows NT-Client für das Anmelden in einer Domäne über eine DFÜ-Netzwerkverbindung einzurichten.
  • Wählen Sie die DFÜ-Netzwerkverbindung aus, und wählen Sie sie an, nachdem Sie die Verbindung mit dem gewünschten Protokoll hergestellt haben. Sie werden dann aufgefordert, folgende Informationen einzugeben: Name, Kennwort und eine Domäne.
  • Gehen Sie nach Ihrer Authentifizierung zu den Netzwerkeigenschaften (klicken Sie auf die Schaltfläche START, zeigen Sie auf EINSTELLUNGEN, klicken Sie auf SYSTEMSTEUERUNG, und doppelklicken Sie dann auf NETZWERK); klicken Sie auf der Registerkarte IDENTIFIKATION auf ÄNDERN, und stellen Sie eine Verknüpfung zu der Domäne her, deren Nummer Sie gerade gewählt haben. Sie müssen nur einmal eine Verknüpfung zur Domäne herstellen.
  • Starten Sie den Windows NT-Client nach dem erfolgreichen Verknüpfen mit der Domäne neu.
  • Nach dem Neustart des Clients wird Ihnen der Standardanmeldebildschirm angezeigt. Drücken Sie wie gewohnt <STRG>+<ALT>+<ENTF>, um sich anzumelden. Stellen Sie sicher, dass Sie das entsprechende Kontrollkästchen aktiviert haben, um sich über das DFÜ-Netzwerk anzumelden.
  • Ihnen wird dann ein Feld mit DFÜ-Netzwerkverbindungen angezeigt, und Sie können eine beliebige DFÜ-Netzwerkverbindung mit einem beliebigen Protokoll wählen. Die DFÜ-Netzwerkverbindungen müssen vorher erstellt worden sein, damit sie zu Anmeldezwecken verwendet werden können. Nachdem Ihre Verbindung hergestellt wurde, werden Sie angemeldet und authentifiziert, als ob Ihre Verbindung im LAN bestehen würde. Genauere Informationen über das Konfigurieren von DFÜ-Netzwerkverbindungen mit Windows NT finden Sie an späterer Stelle in diesem Artikel.
Konfiguration eines RAS-Servers (allgemein):

Überprüfen Sie, ob folgende Dienste und Geräte auf dem RAS-Server konfiguriert sind:
  1. Klicken Sie auf die Schaltfläche START, zeigen Sie auf EINSTELLUNGEN, klicken Sie auf SYSTEMSTEUERUNG, und doppelklicken Sie dann auf NETZWERK.
  2. Klicken Sie auf die Registerkarte DIENSTE, klicken Sie auf RAS-DIENST (REMOTE ACCESS SERVICE), und klicken Sie anschließend auf EIGENSCHAFTEN. Stellen Sie sicher, dass mindestens ein RAS-fähiges Gerät installiert ist.
  3. Stellen Sie im Abschnitt NETZWERK der Eigenschaften von RAS sicher, dass Sie unter SERVER-EINSTELLUNGEN jedes Protokoll ausgewählt haben, das Ihre DFÜ-Clients zum Einwählen in diesen Server verwenden werden.
  4. Stellen Sie im Abschnitt KONFIGURIEREN der Eigenschaften von RAS sicher, dass Sie NUR EINGEHENDE ANRUFE oder EIN- UND AUSGEHENDE ANRUFE für einen RAS-Server aktiviert haben.
Konfiguration eines RRAS-Servers (allgemein):
  1. Klicken Sie auf die Schaltfläche START, zeigen Sie auf EINSTELLUNGEN, klicken Sie auf SYSTEMSTEUERUNG, und doppelklicken Sie dann auf NETZWERK.
  2. Klicken Sie auf die Registerkarte DIENSTE, klicken Sie auf ROUTING AND REMOTE ACCESS SERVICE, und klicken Sie anschließend auf EIGENSCHAFTEN. Stellen Sie sicher, dass mindestens ein RAS-fähiges Gerät installiert ist.
  3. Stellen Sie im Abschnitt NETWORK der Eigenschaften von RRAS sicher, dass Sie unter SERVER SETTINGS jedes Protokoll ausgewählt haben, das Ihre DFÜ-Clients zum Einwählen in diesen Server verwenden werden.
  4. Stellen Sie im Abschnitt CONFIGURE der Eigenschaften von RRAS sicher, dass Sie RECEIVE CALLS AS A RAS SERVER oder DIAL OUT AND RECEIVE CALLS AS A DEMAND DIAL ROUTER aktiviert haben.
Client- und Serverkonfiguration (protokollspezifisch)

Der folgende Text ist eine Analyse jeder Client- und Serverkonfiguration, die auf jedem der Protokolle basiert, die unter Microsoft Windows-Betriebssystemen unterstützt werden: NetBEUI, NWLink und TCP/IP.

WICHTIGER HINWEIS: Dieser Abschnitt der Referenz sollte erst verwendet werden, nachdem die oben stehenden allgemeinen Konfigurationsoptionen überprüft und ordnungsgemäß konfiguriert wurden. Der Versuch, direkt mit diesem Abschnitt fortzufahren, kann zu Verwirrung führen, da die allgemeinen Konfigurationsschritte an diesem Punkt vorausgesetzt werden.

Die Reihenfolge, in der die Protokolle behandelt werden, ist in unten stehender Liste angegeben:
  • Clientkonfiguration
        - Windows 95-Konfiguration (NetBEUI)
        - Windows 98-Konfiguration (NetBEUI)
        - Windows NT-Konfiguration (NetBEUI)
  • Serverkonfiguration
        - Konfiguration eines RAS-Servers (NetBEUI)
        - Konfiguration eines RRAS-Servers (NetBEUI)
  • Clientkonfiguration
        - Windows 95-Konfiguration (NWLink)
        - Windows 98-Konfiguration (NWLink)
        - Windows NT-Konfiguration (NWLink)
  • Serverkonfiguration
        - Konfiguration eines RAS-Servers (NWLink)
        - Konfiguration eines RRAS-Servers (NWLink)
  • Clientkonfiguration
        - Windows 95-Konfiguration (TCP/IP)
        - Windows 98-Konfiguration (TCP/IP)
        - Windows NT-Konfiguration (TCP/IP)
  • Serverkonfiguration
        - Konfiguration eines RAS-Servers (TCP/IP)
        - Konfiguration eines RRAS-Servers (TCP/IP)
Clientkonfiguration (NetBEUI)

Windows 95-Konfiguration (NetBEUI):
  • Klicken Sie in den Eigenschaften der Verbindung auf der Registerkarte SERVERTYPEN im Feld Erweiterte Optionen auf AM NETZWERK ANMELDEN, und wählen Sie dann NetBEUI aus.
Windows 98-Konfiguration (NetBEUI):
  • Klicken Sie in den Eigenschaften der Verbindung auf der Registerkarte SERVERTYPEN im Feld Erweiterte Optionen auf AM NETZWERK ANMELDEN, und wählen Sie dann NetBEUI aus.
Windows NT-Konfiguration (NetBEUI):
  • Drücken Sie nach dem Start von Windows NT <STRG>+<ALT>+<ENTF> wie für die normale Anmeldung. Geben Sie zur Authentifizierung Ihren Benutzernamen, Ihr Kennwort und die Domäne ein. Stellen Sie sicher, dass Sie das entsprechende Kontrollkästchen aktiviert haben, um sich über das DFÜ-Netzwerk anzumelden.
  • Windows NT zeigt die DFÜ-Netzwerkkomponente an und gibt Ihnen die Gelegenheit, die gewünschte DFÜ-Verbindung auszuwählen. Wählen Sie eine DFÜ-Verbindung aus, die an NetBEUI gebunden ist.
  • Wenn der RAS-Server Ihre RAS-Sitzung authentifizieren kann, wird Ihre Anmeldung in der Domäne fortgesetzt, als ob Ihre Verbindung eine lokale LAN-Verbindung wäre.
Serverkonfiguration (NetBEUI)

Konfiguration eines RAS-Servers (NetBEUI):
  • Klicken Sie auf die Schaltfläche START, zeigen Sie auf EINSTELLUNGEN, klicken Sie auf SYSTEMSTEUERUNG, und doppelklicken Sie dann auf NETZWERK.
  • Klicken Sie auf RAS, und klicken Sie anschließend auf NETZWERKKONFIGURATION. Stellen Sie sicher, dass Sie NetBEUI im Abschnitt SERVER-EINSTELLUNGEN aktiviert haben. Wählen Sie zum Konfigurieren von NetBEUI aus, ob RAS-Clients nur auf diesen Server oder auf das gesamte Netzwerk Zugriff erhalten können.
Konfiguration eines RRAS-Servers (NetBEUI):
  • Klicken Sie auf die Schaltfläche START, zeigen Sie auf EINSTELLUNGEN, klicken Sie auf SYSTEMSTEUERUNG, und doppelklicken Sie dann auf NETZWERK.
  • Klicken Sie auf RRAS, und klicken Sie anschließend auf NETWORK CONFIGURATION. Stellen Sie sicher, dass Sie NetBEUI im Abschnitt SERVER SETTINGS aktiviert haben. Wählen Sie zum Konfigurieren von NetBEUI aus, ob RAS-Clients nur auf diesen Server oder auf das gesamte Netzwerk zugreifen können.
Clientkonfiguration (NWLink)

Windows 95-Konfiguration (NWLink):
  • Klicken Sie in den Eigenschaften der Verbindung auf der Registerkarte SERVERTYPEN im Feld Erweiterte Optionen auf AM NETZWERK ANMELDEN, und wählen Sie dann IPX/SPX-KOMPATIBLES PROTOKOLL aus.
Windows 98-Konfiguration (NWLink):
  • Klicken Sie in den Eigenschaften der Verbindung auf der Registerkarte SERVERTYPEN im Feld Erweiterte Optionen auf AM NETZWERK ANMELDEN, und wählen Sie dann IPX/SPX-KOMPATIBLES PROTOKOLL aus.
Windows NT-Konfiguration (NWLink):
  • Drücken Sie nach dem Start von Windows NT <STRG>+<ALT>+<ENTF> wie für die normale Anmeldung. Geben Sie zur Authentifizierung Ihren Benutzernamen, Ihr Kennwort und die Domäne ein. Stellen Sie sicher, dass Sie das entsprechende Kontrollkästchen aktiviert haben, um sich über das DFÜ-Netzwerk anzumelden.
  • Windows NT zeigt die DFÜ-Netzwerkkomponente an und gibt Ihnen die Gelegenheit, die gewünschte DFÜ-Verbindung auszuwählen. Wählen Sie eine DFÜ-Verbindung aus, die an IPX/SPX gebunden ist.
  • Wenn der RAS-Server Ihre RAS-Sitzung authentifizieren kann, wird Ihre Anmeldung in der Domäne fortgesetzt, als ob Ihre Verbindung eine lokale LAN-Verbindung wäre.
Serverkonfiguration (NWLink)

Konfiguration eines RAS-Servers (NWLink):
  1. Der RAS-Server muss eine eindeutige interne Netzwerknummer haben. Weitere Informationen finden Sie in Artikel:
       ARTIKEL-ID: Q198518
       TITEL     : RRAS Requires Non-Zero Internal Network Number for IPX
  2. Der RAS-Server kann kein primärer Domänencontroller (Primary Domain Controller, PDC) sein; andere Server, die als PCD fungieren, sind jedoch nicht betroffen.
  3. Aktivieren Sie während der Installation Pakete vom Typ 20 für die NetBIOS-Rundsendungsverbreitung.
  4. Für Windows NT-Clients sind keine weitere Aktionen erforderlich.
  5. Bearbeiten Sie bei Windows 95- und Windows 98-Clients die Registrierung, und legen Sie für kleine Netzwerke unter NetBIOS-Routing 7 fest. Weitere Informationen zum Bearbeiten der Registrierung bei Windows 95- und Windows 98-Clients finden Sie in Artikel:
       ARTIKEL-ID: D38313
       TITEL     : RAS-Mitgliedsserver: Client wird von Domäne nicht
  6. Verwenden Sie in überfüllten Netzwerken NetBEUI oder TCP/IP mit NWLink, anstatt die in Artikel Q173607, "Client Not Authenticated by Domain Through RAS Member Server", beschriebenen Schritte auszuführen.
  7. Stellen Sie im Tool Netzwerk in der Systemsteuerung sicher, dass im Feld SERVER-EINSTELLUNGEN des Abschnitts "Netzwerk" des RAS-Dienstes IPX ausgewählt ist. Wählen Sie zum Konfigurieren von IPX aus, ob RAS-Clients nur auf diesen Server oder auf das gesamte Netzwerk Zugriff erhalten können, und ändern Sie die anderen Standardeinstellungen nicht.
Konfiguration eines RRAS-Servers (NWLink):
  1. Der RRAS-Server muss eine eindeutige interne Netzwerknummer haben. Weitere Informationen finden Sie in Artikel:
       ARTIKEL-ID: Q198518
       TITEL     : RRAS Requires Non-Zero Internal Network Number for IPX
  2. Der RRAS-Server sollte kein primärer Domänencontroller (Primary Domain Controller, PDC) sein; Sicherungsdomänencontroller (backup domain controller, BDC) und eigenständige Server sind jedoch nicht betroffen.
  3. Stellen Sie im Tool Netzwerk in der Systemsteuerung sicher, dass im Feld SERVER SETTINGS des Abschnitts "Network" des RAS-Dienstes IPX ausgewählt ist. Wählen Sie zum Konfigurieren von IPX aus, ob RAS-Clients nur auf diesen Server oder auf das gesamte Netzwerk Zugriff erhalten können, und ändern Sie die anderen Standardeinstellungen nicht.
  4. DFÜ-Clients - Konfigurieren Sie die Schnittstelle:
       NetBIOS-Paketverarbeitung
             Aktivieren Sie das Kontrollkästchen ACCEPT BROADCASTS.
             Wählen Sie bei kleinen Netzwerken ONLY WHEN INTERFACE
             IS UP FOR SMALL NETWORKS unter DELIVER BROADCASTS.
       Verwenden Sie bei überfüllten Netzwerken NetBEUI oder 
       TCP/IP mit NWLink.
Clientkonfiguration (TCP/IP)

Windows 95-Konfiguration (TCP/IP):
  • Klicken Sie in den Eigenschaften der Verbindung auf die Optionen für Servertypen unter ERWEITERT, wählen Sie die Netzwerkprotokolle unter AM NETZWERK ANMELDEN aus, wählen Sie TCP/IP-EINSTELLUNGEN aus, und ändern Sie die anderen Standardeinstellungen nicht.
Windows 98-Konfiguration (TCP/IP):
  • Klicken Sie in den Eigenschaften der Verbindung auf die Optionen für Servertypen unter ERWEITERT, wählen Sie die Netzwerkprotokolle unter AM NETZWERK ANMELDEN aus, klicken Sie auf TCP/IP-EINSTELLUNGEN, und ändern Sie die anderen Standardeinstellungen nicht.
Windows NT-Konfiguration (TCP/IP):
  • Drücken Sie nach dem Start von Windows NT <STRG>+<ALT>+<ENTF> wie für die normale Anmeldung. Geben Sie zur Authentifizierung Ihren Benutzernamen, Ihr Kennwort und die Domäne ein, und stellen Sie sicher, dass Sie das entsprechende Kontrollkästchen aktiviert haben, um sich über das DFÜ-Netzwerk anzumelden.
  • Windows NT zeigt die DFÜ-Netzwerkkomponente an und gibt Ihnen die Gelegenheit, die gewünschte DFÜ-Verbindung auszuwählen. Wählen Sie eine DFÜ-Verbindung aus, die an TCP/IP gebunden ist.
  • Ändern Sie die Standardeinstellungen für DFÜ-TCP/IP-Einstellungen nicht.
  • Wenn der RAS-Server Ihre RAS-Sitzung authentifizieren kann, wird Ihre Anmeldung in der Domäne weitergeführt, als ob Ihre Verbindung eine lokale LAN-Verbindung wäre.
Serverkonfiguration (TCP/IP)

Konfiguration eines RAS-Servers (TCP/IP):
  • Ermöglichen Sie Clients Zugriff auf das gesamte Netzwerk.
  • Konfigurieren Sie einen RAS-Pool, oder verwenden Sie DHCP.
  • Wenn Sie einen RAS-Pool verwenden, stellen Sie sicher, dass der RAS-Pool von Adressen sich im selben Netzwerk befindet wie Ihre LAN-Karte (der Pool muss sich auf jedem Netzwerkadapter auf dem Server im Bereich zuerst gebundener IP-Adressen befinden.)
  • Installieren Sie einen WINS-Server, zeigen Sie auf WINS-Server, oder ermöglichen Sie, dass DHCP den Clients einen WINS-Server zuweist, es sei denn, Sie verlassen sich darauf, dass die Clients über Lmhosts-Dateien verfügen.
Konfiguration eines RRAS-Servers (TCP/IP):
  • Ermöglichen Sie Clients, Zugriff auf das gesamte Netzwerk zu erhalten.
  • Konfigurieren Sie einen RRAS-Pool, oder verwenden Sie DHCP.
  • Stellen Sie bei einem RRAS-Pool sicher, dass der RAS-Pool von Adressen sich im selben Netzwerk befindet wie Ihre LAN-Karte. Stellen Sie darüber hinaus sicher, dass Sie die richtige Maske für die Reihe der für Ihre DFÜ-Clients erstellten IP-Adressen verwenden (der Pool muss sich auf jedem Netzwerkadapter auf dem Server im Bereich zuerst gebundener IP-Adressen befinden.)
  • Installieren Sie einen WINS-Server, zeigen Sie auf WINS-Server, oder ermöglichen Sie, dass DHCP den Clients einen WINS-Server zuweist, es sei denn, Sie verlassen sich darauf, dass die Clients über Lmhosts-Dateien verfügen.
NetBIOS-Namensauflösung (TCP/IP)

Alle Clients - Windows 95/98 und Windows NT:

Wenn Sie WINS in einem Netzwerk verwenden:

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf DFÜ-TREIBER, klicken Sie auf EIGENSCHAFTEN, und klicken Sie dann auf die Registerkarte WINS-KONFIGURATION. Stellen Sie sicher, dass das Kontrollkästchen "DHCP für WINS-Auflösung verwenden" aktiviert ist.

Wenn Sie WINS in Ihrem Netzwerk nicht verwenden:

Wenn Sie WINS in Ihrem Netzwerk nicht verwenden, verwenden Sie eine Lmhosts-Datei mit folgenden Einträgen (xxx.xxx.xxx.xxx stellt die IP-Adresse Ihres PDCs dar):
   xxx.xxx.xxx.xxx   WINPDC   #PRE  #DOM:DOMAIN-TEST
   xxx.xxx.xxx.xxx   "DOMAIN-TEST    \0x1B"  #PRE
- Der erste Eintrag ist der Name des PDCs.
  • Der zweite Eintrag bezieht sich auf das Durchsuchen von Domänen und sollte mit insgesamt 15 Zeichen bis zum umgekehrten Schrägstrich "\" eingegeben werden.
  • Die Datei "Lmhosts" muss auf zuerst gebundene IP-Adressen auf dem Netzwerkadapter des PDC verweisen, da NetBIOS nur an das erste IP eines Netzwerkadapters bindet.
Häufige Fehlermeldungen
  • "Fehler 629: Die Verbindung zum angewählten Computer wurde getrennt. Doppelklicken Sie auf die Verbindung, um den Vorgang zu wiederholen."
  • "Fehler 633: Der Anschluss wird bereits benutzt oder ist nicht für RAS als Client-Anschluss konfiguriert."
  • "Fehler 720: Keine PPP-Kontrollprotokolle konfiguriert."
  • Fehlerfeld: "Die Verbindung zum angewählten Computer wurde getrennt. Doppelklicken Sie auf die Verbindung, um den Vorgang zu wiederholen."
  • Fehlerfeld: "Die Netzwerkprotokolle für die Einwählverbindung sind ungültig. Doppelklicken Sie in der Systemsteuerung auf das Symbol "Netzwerk", und überprüfen Sie die Konfiguration."
  • Fehlerfeld: "Es war kein Domänenserver verfügbar, um Ihr Kennwort zu bestätigen. Sie können möglicherweise auf einige Netzwerkressourcen nicht zugreifen."

Verweise

ARTIKEL-ID: Q236963
   TITEL     : How to Create Hardware Profiles in Win95/98/NT 4.0
   ARTIKEL-ID: Q191494
   TITEL     : Dial-Up Networking 1.3 Upgrade Available
   ARTIKEL-ID: Q189771
   TITEL     : Windows 98 Dial-Up Networking Security Upgrade Release Notes
   ARTIKEL-ID: Q178729
   TITEL     : How To Configure Windows 95 to Dial into a RAS/RRAS Server
   ARTIKEL-ID: Q141600
   TITEL     : How to Manually Create Hardware Profiles for Laptop Computers
   ARTIKEL-ID: Q150800
   TITEL     : Domain Browsing with TCP/IP and LMHOSTS Files
   ARTIKEL-ID: Q183368
   TITEL     : Requirements to Browse Network with Dial-Up Networking
   ARTIKEL-ID: Q193836
   TITEL     : NET USE Attempt Across Domains Fails Without Name Resolution
   ARTIKEL-ID: Q185786
   TITEL     : Recommended Practices for WINS
   ARTIKEL-ID: Q198518
   TITEL     : RRAS Requires Non-Zero Internal Network Number for IPX
   ARTIKEL-ID: Q163949
   TITEL     : Workstation Using Lmhosts Fails to Logon if DC Unavailable
   ARTIKEL-ID: Q150053
   TITEL     : Erratic Domain Logon from Windows 95 Dial-Up Networking
Zusätzliche Suchbegriffe: win95 win98 winnt tcp ip ipx spx netbeui netzwerk

Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Inform

Eigenschaften

Artikel-ID: 232511 - Geändert am: Montag, 27. Dezember 2004 - Version: 1.2
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows 95
  • Microsoft Windows 98 Standard Edition
  • Microsoft Windows NT Workstation 4.0 Developer Edition
  • Microsoft Windows NT Server 4.0 Standard Edition
  • Microsoft Routing and Remote Access Service Update for Windows NT Server 4.0
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