Microsoft Office Outlook-Kompatibilität mit Domänen mit einfacher Bezeichnung, separaten Namespaces und unterbrochenen Namespaces

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Zusammenfassung

In diesem Artikel wird die Kompatibilität von Microsoft Office Outlook mit Domänen mit einfacher Bezeichnung, separaten Namespaces und unterbrochenen Namespaces beschrieben.


Weitere Informationen


Domänen mit einfacher Bezeichnung

Eine Beschreibung dieses Begriffs finden Sie unter dem entsprechenden Thema im DNS-Namespaceplanung ? Solution Center.

Separate Namespaces

Eine Beschreibung dieses Begriffs finden Sie unter dem entsprechenden Thema im DNS-Namespaceplanung ? Solution Center.

Unterbrochene Namespaces

Eine Beschreibung des Begriffs unterbrochene Namespaces, auch als nicht zusammenhängende Namespaces bezeichnet, finden Sie unter dem entsprechenden Thema im DNS-Namespaceplanung ? Solution Center.


Microsoft Office Outlook

Domänen mit einfacher Bezeichnung

Da die Verwendung von Domänen mit einfacher Bezeichnung (SLD) nicht empfohlen wird, wurden Office Outlook-Versionen für dieses Szenario nicht umfassend getestet. Aus diesem Grund kann es zu Inkompatibilitäten kommen, wenn Office Outlook in einer SLD-Umgebung implementiert wird. Wenngleich Office Outlook 2007 und Office Outlook 2010 in SLDs installiert werden können, indem auf Exchange-Serverseite Problemumgehungen verwendet werden, generieren SLDs E-Mail-Adressen, die nicht RFC-konform sind.

Hinweis Bei den Problemumgehungen kann es sich um nicht unterstützte Szenarien handeln, die von Microsoft nicht bestätigt oder getestet wurden. Die Verwendung der folgenden Informationen erfolgt auf eigenes Risiko. Microsoft stellt Ihnen diese Informationen sowie Makro- und Programmlistings ohne Gewähr auf Richtigkeit, Vollständigkeit und/oder Funktionsfähigkeit sowie ohne Anspruch auf Support zur Verfügung. Bei Makro- und Programmlistings soll lediglich exemplarisch die Funktionsweise des Beispiels aufgezeigt werden.

Office Outlook bietet Möglichkeiten zur Einhaltung der RFC-Kompatibilität. SLD-Serverumgebungen können mit einem Exchange-Server als Back-End unterstützt werden, während der Domäne beigetretene Computer unter Verwendung verschiedener Problemumgehungen auf Serverseite eingesetzt werden (z. B. indem die primären E-Mail-Adressen mit einer Endung einer RFC-konformen Domäne eingerichtet werden).

Basierend auf dem Suffix der bereitgestellten E-Mail-Adresse, kontaktiert AutoErmittlung einen Server. Da die E-Mail-Adresse RFC-konform sein muss, verfügt sie über ein FQDN-Suffix. Wenn Sie sich an einem der Domäne angehörenden Computer befinden, kann der AutoErmittlung-Server in Active Directory-Domänendienste (AD DS) identifiziert werden. In diesem Fall hat ein in AD DS identifizierter AutoErmittlung-Server Vorrang vor dem Parsen der E-Mail-Adresse. An einem Computer, der nicht der Domäne angehört, ist die einzige Quelle für den AutoErmittlung-Server jedoch das Suffix der E-Mail-Adresse. Wenn der Computer nicht der Domäne angehört, muss eine weitere Problemumgehung auf dem Clientcomputer bereitgestellt werden, damit die AutoErmittlung-Anforderungen an einen SLD-basierten Server umgeleitet werden.

Die Möglichkeit zum Umleiten von Clients mit einer lokalen Antwort, die die AutoErmittlung außer Kraft setzt, ist im englischsprachigen Whitepaper Automatische Konfiguration von Konten in Outlook dokumentiert.

POP und IMAP scheinen Konfigurationsszenarien mit Domänen mit einer einfachen Bezeichnung dahingehend zu unterstützen, dass keine manuellen Außerkraftsetzungen der Konfiguration erforderlich sind. Die automatische Konfiguration funktioniert hingegen nicht, da im Dialogfeld Automatische Konfiguration eine RFC-konforme E-Mail-Adresse erwartet wird.

Für Office Outlook 2010 sind die folgenden Inkompatibilitäten bekannt:
  • Benutzer können E-Mail-Adressen von Domänen mit einfacher Bezeichnung nicht den Listen mit sicheren Absendern, sicheren Empfängern und blockierten Absendern hinzufügen.
  • Wenn die im Whitepaper Automatische Konfiguration von Konten in Outlook beschriebene manuelle, clientseitige Problemumgehung nicht implementiert wird, funktioniert AutoErmittlung auf einem nicht der Domäne angehörenden Computer nicht.
  • Die Funktion Namen prüfen erkennt die SLD-E-Mail-Adresse nicht.
  • Outlook akzeptiert keine SLD-E-Mail-Adressen während der Kontokonfiguration.
  • SLD: Die Funktionen Frei/Gebucht und E-Mail-Info funktionieren bei SLD-Konten nicht.
Zu den betroffenen Office Outlook-Produkten zählen u. a.:

Informationsquellen

Eigenschaften

Artikel-ID: 2379371 - Geändert am: Freitag, 10. September 2010 - Version: 2.0
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Windows Server 2008 R2 Datacenter
  • Windows Server 2008 R2 Enterprise
  • Windows Server 2008 R2 Foundation
  • Windows Server 2008 R2 Standard
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kbinfo kbpubtypekc kbsurveynew kbdomain KB2379371
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