Artikel-ID: 240683 - Geändert am: Samstag, 21. Januar 2006 - Version: 4.1

Verbesserungen der Druckwarteschlangenleistung unter Windows

Dieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D42713
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
240683  (http://support.microsoft.com/kb/240683/EN-US/ ) Windows print spooler performance enhancements
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Zusammenfassung

Windows enthält mehrere Optimierungen der Druckwarteschlange, die die Startzeit deutlich reduzieren sollen. In diesem Artikel sind diese Verbesserungen der Druckwarteschlange aufgelistet.

Weitere Informationen

Verbesserungen der Druckwarteschlange:
  • Die Dateien "Localmon.dll" (Anschlussmonitor) und "Winprint.dll" (Druckprozessor) sind zur Datei "Localspl.dll" zusammengeführt worden (lokaler Druckanbieter). Auf diese Weise wird die Anzahl der DLL-Dateien reduziert, die der Spooler beim Start laden muss.
  • Die Datei "Spoolsv.exe" (Router) ist beim Start des Spoolers von der Datei "Spoolss.dll" entkoppelt. Wenn der Spooler zum ersten Mal startet, wird die Datei "Spoolss.dll" daher nur geladen, wenn der Spooler initialisiert werden muss. Dies ist entweder nach 90 Sekunden der Fall oder wenn eine Clientanforderung eingeht (z. B. OpenPrinter oder EnumPrinters). Durch Minimieren des Ladens aller DLL-Dateien, die von der Datei "Spoolss.dll" benötigt werden, wird die Startzeit deutlich reduziert.
  • Eine Änderung der Datei "Userinit.exe" verzögert die Initialisierung des Spoolers, bis die Windows-Benutzeroberfläche initialisiert ist.
  • Der neue Spooler benötigt beim Start nur 4 Ein- und Ausgabeoperationen (E/A) für Datenträger, wobei 55 KB gelesen werden. Weitere 15 KB werden bei der Initialisierung gelesen: 1 KB in der Datei Advapi32.dll und der Rest in der Datei Pagefile.sys, wo weitere 88 KB gelesen werden. Andere DLL-Dateien werden erst später bearbeitet. Im Vergleich zu 115 Ein- und Ausgabeoperationen für Datenträger bei der alten Warteschlange, wobei insgesamt 994 KB gelesen wurden, ist dies eine deutliche Verbesserung.

    Hinweis: Betrachtet wurden hier nur direkte Ein- und Ausgabeoperationen, die dem Spoolsv.dll-Prozess zugeordnet sind; nicht berücksichtigt wurden die Einsparungen bei Ein- und Ausgabe, die aus Interaktionen mit anderen Prozessen resultieren, sowie einige Einsparungen im CPU-Bereich (Central Processing Unit).

Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows Server 2003, Standard Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, Enterprise Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, Datacenter Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows 2000 Server
  • Microsoft Windows 2000 Advanced Server
  • Microsoft Windows 2000 Professional Edition
  • Microsoft Windows 2000 Datacenter Server
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