Installieren des verteilten Dateisystems (DFS) auf Windows 2000

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Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
241452 How to Install Distributed File System (DFS) on Windows 2000
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Zusammenfassung

Das verteilte Dateisystem (DFS) wird verwendet, um Dateien, die über mehrere Server verteilt sind, für Benutzer so erscheinen zu lassen, als würden sie sich an einem einzigen Standort im Netzwerk befinden. Aus diesem Grund müssen Benutzer nicht länger den tatsächlichen physischen Standort von Dateien kennen oder angeben, um auf sie zugreifen zu können. DFS kann als eigenständiges oder als domänenbasiertes System implementiert werden. Ein domänenbasiertes DFS weist die folgenden Vorteile auf:
  • Windows 2000 veröffentlicht die DFS-Topologie automatisch im Active Directory, so dass sie für Benutzer auf allen Servern in der Domäne sichtbar ist.
  • Der Administrator hat die Möglichkeit, die DFS-Stämme und freigegebenen Ordner auf mehrere Server in der Domäne zu replizieren. Auf diese Weise können Benutzer auch dann auf ihre Dateien zugreifen, wenn einer der physischen Server, auf dem sich die Dateien befinden, nicht mehr verfügbar ist.
DFS-Architektur
Zusätzlich zu der serverbasierten DFS-Komponente von Windows 2000 gibt es auch eine clientbasierte DFS-Komponente. Der DFS-Client speichert eine Referenz auf einen DFS-Stamm oder eine DFS-Verknüpfung für eine bestimmte, vom Administrator konfigurierte Zeitdauer. Ein Computer, der den DFS-Client ausführt, muss ein Mitglied der gleichen Domäne sein wie der Hostserver für den DFS-Stamm. Die DFS-Client-Komponente kann auf verschiedenen Windows-Plattformen ausgeführt werden.

Plattform: DOS, Windows 3.x, Windows für Workgroups, NetWare
Host für DFS-Client: Nein
Host für DFS-Stamm: Nein

Plattform: Windows 95
Host für DFS-Client: Ja, benötigt Client für DFS 4.x- und 5.0-Add-On
Host für DFS-Stamm: Nein

Plattform: Windows 98
Host für DFS-Client: Ja, DFS 4.x- und 5.0-Client (eigenständig) enthalten, benötigt Client für DFS 5.0-Add-On (domänenbasiert)
Host für DFS-Stamm: Nein

Plattform: Windows NT 4.0 und Service Pack 3
Host für DFS-Client: Ja, DFS 4.x- und 5.0-Client (eigenständig) enthalten
Host für DFS-Stamm: Ja, nur eigenständiger Server

Plattform: Windows 2000
Host für DFS-Client: DFS 5.0-Client enthalten
Host für DFS-Stamm: Ja, eigenständiger und domänenbasierter Server oder Domänencontroller

Weitere Informationen

Ein Mitgliedsserver oder ein Domänencontroller kann als Host für einen DFS-Stamm verwendet werden, aber der Hostserver kann nur einen DFS-Stamm verwalten. Der DFS-Stamm kann sich auf einer FAT-Partition befinden, aber eine Windows NT-Dateisystem (NTFS)-Partition bietet neben erheblichen Sicherheitsvorteilen Unterstützung für die Synchronisierung von DFS-Freigabeordnern.

Erstellen eines DFS-Stamms:
  1. Klicken Sie auf START, zeigen Sie auf PROGRAMME, zeigen Sie auf VERWALTUNG und klicken Sie anschließend auf VERTEILTES DATEISYSTEM (DFS).
  2. Klicken Sie im Menü VORGANG auf NEUER DFS-STAMM und klicken Sie anschließend auf WEITER.
  3. Wählen Sie im Fenster "DFS-Typ auswählen" entweder "Domänen-DFS-Stamm erstellen" oder "Eigenständigen DFS-Stamm erstellen" aus und klicken Sie anschließend auf WEITER.
  4. Wenn Sie einen domänenbasierten DFS-Stamm erstellen, klicken Sie auf den Namen der Domäne, auf der Sie den DFS-Stamm erstellen wollen, und klicken Sie anschließend auf WEITER.
  5. Geben Sie den Namen des Hostcomputers für den DFS-Stamm ein oder klicken Sie auf DURCHSUCHEN, um einen Servernamen auszuwählen, und klicken Sie anschließend auf WEITER.
  6. Klicken Sie in dem Fenster "Geben Sie die Freigabe für den DFS-Stammdatenträger an" auf einen vorhandenen freigegebenen Ordner oder geben Sie den Pfad und den Namen für die Erstellung eines neuen freigegebenen Ordners an und klicken Sie anschließend auf WEITER.
  7. Übernehmen Sie den Standardnamen für den DFS-Stamm oder geben Sie einen neuen Namen an und klicken Sie anschließend auf WEITER.
  8. Klicken Sie auf BEENDEN, um den neuen DFS-Stamm zu erstellen.
  9. Starten Sie den Computer neu.
Hinweis: Um eine weitere DFS-Stammfreigabe hinzuzufügen, wiederholen Sie die oben beschriebene Prozedur.

Hinzufügen eines DFS-Freigabeordners:

Hinweis: Der erste freigegebene Ordner wird hinzugefügt, wenn Sie die DFS-Verknüpfung erstellen.
  1. Klicken Sie auf START, zeigen Sie auf PROGRAMME, zeigen Sie auf VERWALTUNG und klicken Sie anschließend auf VERTEILTES DATEISYSTEM (DFS).
  2. Klicken Sie in der Konsolenstruktur mit der rechten Maustaste auf den DFS-Stamm, dem Sie einen freigegebenen Ordner zuweisen wollen, und klicken Sie anschließend auf NEUE DFS-VERKNÜPFUNG.
  3. Geben Sie im Feld "Verknüpfungsname" den logischen Namen für diesen untergeordneten Ordner ein.
  4. Geben Sie in dem Feld "Benutzer an diesen freigegebenen Ordner verweisen:" den Namen eines freigegebenen Ordners ein oder klicken Sie auf DURCHSUCHEN, um eine Auswahl aus der Liste der verfügbaren freigegebenen Ordner zu treffen, und klicken Sie anschließend auf OK.
Wenn die DFS-Partition das Dateisystem NTFS aufweist, wählen Sie eine der folgenden Optionen:
  • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen "An Replikation teilnehmen" (Join Replication), damit die Dateien, die sich in dem ausgewählten DFS-Stamm oder der ausgewählten DFS-Verknüpfung befinden, automatisch repliziert werden, wenn die Quelldatei geändert wird. Damit diese Option verfügbar ist, muss der Hostserver für den DFS-Stamm oder die DFS-Verknüpfung ein Domänenmitglied sein.
  • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen "Keine Replikation" (No Replication), damit die Quelldatei nicht geändert wird.
Hinweis: Die automatische Replikation steht bei eigenständigen verteilten Dateisystemen nicht zur Verfügung.

Sie können nun die zu replizierenden Dateien von dem ausgewählten DFS-Stamm oder der ausgewählten DFS-Verknüpfung in den DFS-Freigabeordner kopieren.

Zusätzliche Suchbegriffe: windows2000 win2000 winnt dfs verteiltes dateisystem domäne

Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.

Eigenschaften

Artikel-ID: 241452 - Geändert am: Dienstag, 9. November 2004 - Version: 2.1
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows NT Server 4.0 Terminal Server
  • Microsoft Windows 2000 Server
  • Microsoft Windows 2000 Advanced Server
Keywords: 
kbhowto kbnetwork KB241452
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