WD2000: Bei Seriendruck mit Datenbank oder Einfügen von Datenbank wird Text abgeschnitten

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Artikel-ID: 242072 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht
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Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
242072 WD2000: Field Text Truncated When Merging or Inserting Database

Achtung: Die in diesem Artikel aufgeführten Codebeispiele basieren auf den Beispieldatenbanken der englischsprachigen Versionen von Microsoft SQL Server oder Microsoft Access. Sie können diese Beispiele möglicherweise nicht zusammen mit den deutschsprachigen Beispieldatenbanken von SQL Server oder Access verwenden. Verwenden Sie entweder die englischsprachigen Versionen dieser Datenbanken oder passen Sie die Codebeispiele so an, dass sie auf die deutschen Beispieldatenbanken und die entsprechenden deutschsprachigen Datenbankobjekte verweisen.

Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
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Problembeschreibung

Wenn Sie einen Seriendruck mit einer Datenbank durchführen (oder eine Datenbank einfügen), die ein Feld des Typs NOTES oder MEMO enthält, werden nur die ersten 255 Zeichen aus diesen Feldern in den Seriendruck aufgenommen (bzw. eingefügt).

Hinweis: Der Name des Felds muss nicht NOTES oder MEMO lauten; wenn ein Feld mehr als 255 Zeichen enthält, wird der Text in diesem Feld nach 255 Zeichen abgeschnitten.

Ursache

Die Ursache dieses Problems ist eine für Word 2000 geltende Einschränkung in Bezug auf das Anhängen oder Einfügen von Datenbankdateien unter Verwendung von ODBC (Open Database Connectivity).

Abhilfe

Verwenden Sie beim Anhängen oder beim Einfügen der Datenbank die Methode DDE (Dynamic Data Exchange), um dieses Problem vorübergehend zu umgehen. Gehen Sie hierzu entsprechend der Schritte für Ihre Situation vor.

Durchführen eines Seriendrucks

  1. Klicken Sie in Ihrem Seriendruck-Hauptdokument im Menü Extras auf Seriendruck.
  2. Klicken Sie im Seriendruck-Manager auf Erstellen und klicken Sie anschließend auf den gewünschten Seriendrucktyp, zum Beispiel Serienbriefe.
  3. Klicken Sie auf Aktives Fenster.
  4. Klicken Sie im Seriendruck-Manager auf Daten importieren und klicken Sie anschließend auf Datenquelle öffnen.
  5. Gehen Sie im Dialogfeld Datenquelle öffnen folgendermaßen vor:
    1. Ändern Sie das Feld Dateityp in Ihren Datenbanktyp. Handelt es sich zum Beispiel um eine Access-Datenbank, wählen Sie unter Dateityp den Datenbanktyp MS Access-Datenbanken (*.mdb, *.mde) aus.
    2. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Methode wählen.
    3. Ändern Sie den Eintrag unter Suchen in zu dem Ordner, in dem sich Ihre Datenbankdatei befindet. Ändern Sie beispielsweise Suchen in auf den Ordner C:\Programme\Microsoft Office\Office\Samples.
    4. Klicken Sie auf Ihre Datenbankdatei. Klicken Sie beispielsweise auf die Datenbank Northwind.mdb.
    5. Klicken Sie auf Öffnen.
  6. Klicken Sie im Dialogfeld Datenquelle bestätigen auf MS Access-Datenbanken über DDE (*.mdb;*.mde) und klicken Sie anschließend auf OK.
Setzen Sie den Seriendruck wie gewohnt fort.

Einfügen einer Datenbank

  1. Zeigen Sie in Ihrem Word-Dokument im Menü Ansicht auf Symbolleisten und klicken Sie anschließend auf Datenbank.
  2. Klicken Sie in der Symbolleiste Datenbank auf Datenbank einfügen.
  3. Klicken Sie auf Daten importieren.
  4. Gehen Sie im Dialogfeld Datenquelle öffnen folgendermaßen vor:
    1. Ändern Sie das Feld Dateityp in Ihren Datenbanktyp. Handelt es sich zum Beispiel um eine Access-Datenbank, wählen Sie unter Dateityp den Datenbanktyp MS Access-Datenbanken (*.mdb, *.mde) aus.
    2. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Methode wählen.
    3. Ändern Sie den Eintrag unter Suchen in zu dem Ordner, in dem sich Ihre Datenbankdatei befindet. Ändern Sie beispielsweise Suchen in auf den Ordner C:\Programme\Microsoft Office\Office\Samples.
    4. Klicken Sie auf Ihre Datenbankdatei. Klicken Sie beispielsweise auf die Datenbank Northwind.mdb.
    5. Klicken Sie auf Öffnen.
  5. Klicken Sie im Dialogfeld Datenquelle bestätigen auf MS Access-Datenbanken über DDE (*.mdb;*.mde) und klicken Sie anschließend auf OK.

    Hinweis: Im Dialogfeld Tabelle auswählen müssen Sie möglicherweise eine Tabelle auswählen.
  6. Klicken Sie im Dialogfeld Datenbank auf Daten einfügen.
  7. Wählen Sie im Dialogfeld Daten einfügen den gewünschten Datensatzbereich aus (klicken Sie zum Beispiel auf Alle) und klicken Sie anschließend auf OK.

Lösung

Verwenden Sie eines der folgenden Updates, um die ODBC-Begrenzung für die Zeichenzahl in Feldern beim Einfügen einer Datenbank oder beim Verwenden einer Datenbank in einem Word-Seriendruck zu erweitern:

Update 1: Erweitern der ODBC-Begrenzung für die Zeichenzahl in Feldern auf 50.000

Installieren Sie das neueste Service Pack für Microsoft Office 2000, um dieses Problem zu beheben. Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
276367 OFF2000: Wie Sie das neueste Service Pack für Office 2000 erhalten können
Die englische Version dieses Updates weist die in der nachstehenden Tabelle aufgelisteten Dateiattribute (oder höher) auf. Datums- und Uhrzeitangaben für diese Dateien sind in der "Coordinated Universal Time" (UTC) angegeben. Wenn Sie sich die Dateiinformationen ansehen, werden diese Angaben in die lokale Zeit konvertiert. Die Abweichung zwischen UTC-Zeit und lokaler Zeit können Sie im Systemsteuerungsprogramm Datum/Uhrzeit mithilfe der Registerkarte Zeitzone ermitteln.
Date         Time   Version  Size       File name 
--------------------------------------------------------- 
11-JUN-2002  03:35  n/a      4,001,944  Winword.msp 
11-JUN-2002  05:09  n/a      4,681,888  Winword_admin.msp
Sobald der Hotfix installiert ist, besitzen die folgenden Dateien nachstehende Attribute (oder höher):
Date         Time   Version     Size        File name 
------------------------------------------------------- 
07-JUN-2002  14:37  9.0.0.6604  8,818,740   Winword.exe

Wichtiger Hinweis: Bei Microsoft Office 2000 Service Release 1 (SR-1) wird die Begrenzung beim Anhängen oder Einfügen von Datenbankdateien über ODBC auf 50.000 Zeichen pro Feld erweitert. Wenn ein Feld jedoch mehr als 50.000 Zeichen enthält, wird der Text in dem Feld immer noch nach dieser Zeichenzahl abgeschnitten.

Update 2: Erweitern der ODBC-Begrenzung für die Zeichenzahl in Feldern auf 2.550

Installieren Sie das neueste Service Pack für Microsoft Office 2000, um dieses Problem zu beheben. Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
276367 OFF2000: Wie Sie das neueste Service Pack für Office 2000 erhalten können

Microsoft Office 2000 Service Release 1/1a (SR-1/SR-1a) muss installiert sein, um Microsoft Office 2000 Service Pack 3 (SP-3) installieren zu können. Weitere Informationen dazu, wie Sie SR-1/SR-1a erhalten, finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
245025 OFF2000: Beschaffung und Installation von MS Office 2000 SR1a

Wichtig: Bei Microsoft Office 2000 Service Release 1 (SR-1) wird die Begrenzung beim Anhängen oder Einfügen von Datenbankdateien über ODBC auf 2.550 Zeichen pro Feld erweitert. Wenn ein Feld jedoch mehr als 2.550 Zeichen enthält, wird der Text in dem Feld immer noch nach dieser Zeichenzahl abgeschnitten.

Status

Microsoft hat bestätigt, dass es sich hierbei um ein Problem bei den in diesem Artikel genannten Microsoft-Produkten handelt. Dieses Problem wurde erstmals in Microsoft Office 2000 Service Pack 3 (SP-3) korrigiert.
Die ODBC-Begrenzung für die Felder NOTES und MEMO beim Einfügen einer Datenbank oder beim Verwenden einer Datenbank in einem Word-Seriendruck wurde durch die im Abschnitt "Lösung" dieses Artikels beschriebenen Updates erweitert.

Weitere Informationen

Weitere Informationen über den Seriendruck finden Sie in den folgenden Artikeln der Microsoft Knowledge Base:
211190 SO WIRD'S GEMACHT: Access 2000-Daten in Word 2000 verwenden
212322 WD2000: How to Design and Set Up Mail Merge Data
212034 WD2000: How to Create Mailing Labels Using Mail Merge
212017 WD2000: How to Create Envelopes Using Mail Merge

Eigenschaften

Artikel-ID: 242072 - Geändert am: Montag, 17. April 2006 - Version: 4.0
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Word 2000 Standard Edition
Keywords: 
kbqfe kbhotfixserver kboffice2000sp3fix kbbug kbfix KB242072
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