Artikel-ID: 244167 - Geändert am: Freitag, 29. Oktober 2004 - Version: 6.0 INFO: Erstellen von Automatisierungsclients für verschiedene Office-VersionenDieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base: 244167 (http://support.microsoft.com/kb/244167/EN-US/ ) INFO: Writing Automation Clients for Multiple Office Versions Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung. Zusammenfassung Beim Erstellen von Projekten zur Automatisierung von Office-Anwendungen entscheiden Sie sich eventuell dazu, eine Office-Klassenbibliothek zu referenzieren, um eine frühe Bindung herzustellen oder um Informationen zu den Elementen dieses speziellen Objektmodells bereitzustellen. Bei diesen Elementen handelt es sich unter anderem um die Eigenschaften, Ereignisse und Methoden, die von dieser Office-Version unterstützt werden, sowie um die Parameter, die zum Aufrufen dieser Funktionen zur Laufzeit erforderlich sind. Die tatsächliche Implementierung der Elemente kann je nach Version variieren, da das Office-Objektmodell kontinuierlich verändert wird, um neue Funktionen zu unterstützen. Dieser Artikel beschreibt, welche Auswirkungen das Erstellen von Automatisierungsclients hat, die mit mehreren Versionen von Office verwendet werden können. Außerdem wird erläutert, wie sich die verschiedenen Bindungen auswirken. Weitere Informationen Office-Anwendungen, die mit früheren Versionen einer Klassenbibliothek getestet und kompiliert wurden, funktionieren weiterhin unverändert, wenn die Endbenutzer Ihres Produkts ihre Office-Installationen auf eine neuere Version aktualisieren. Office bietet in diesem Fall Abwärtskompatibilität. Anwendungen, die mit den Klassenbibliotheken neuerer Versionen von Office getestet und kompiliert wurden, funktionieren eventuell nicht mit früheren Versionen von Office. Office-Klassenbibliotheken sind nicht binär kompatibel. Sie werden eventuell mit jeder neuen Office-Version geändert, um neue Funktionen und Schnittstellen zu integrieren. Die Funktionalität wird nur für die Elemente der neuen Version implementiert und ist nicht in der früheren Version enthalten. Neue Methoden werden zum Ende der Liste der Funktionen einer beliebigen Objektschnittstelle hinzugefügt, sodass die vorherigen Elemente sich am richtigen Standort bezüglich des Anfangs der Schnittstelle befinden und vom vorhandenen Automatisierungscode aufgerufen werden können. Da frühere Versionen von Office diese neuen Elemente nicht kennen, schlägt der Zugriff darauf fehl. Wenn Sie die Funktionen einer neueren Version von Office verwenden möchten, jedoch ein Projekt entwickeln, das auf Systemen mit mehreren Versionen von Office funktionsfähig sein muss, sollten Sie eine späte Bindung zum Durchführen des Aufrufs verwenden. Bei Verwendung der späten Bindung weisen Sie die Anwendung dazu an, IDispatch als Schnittstelle eines bestimmten Objekts zu nutzen. Mithilfe von GetIDsOfNames wird die dispID einer bestimmten Elementmethode gesucht, die Sie verwenden möchten, und mit Invoke wird der Automatisierungscode aufgerufen. Wenn Sie einen Automatisierungsclient entwickeln, der in verschiedenen Versionen von Office verwendet werden soll, müssen Sie Folgendes tun:
Beispiel: Ein Microsoft Visual Basic-Projekt, das auf einem Computer mit Microsoft Word 97 kompiliert wurde, wird ordnungsgemäß unter Word 97, Word 2000, Word 2002 und Office Word 2003 ausgeführt. Wenn Sie später Word 2000 installieren, wird die Projektreferenz beim nächsten Öffnen des Visual Basic-Projekts automatisch auf die Word 2000-Objektbibliothek aktualisiert. Wird das Projekt anschließend mit der Word 2000-Bibliothek neu kompiliert, funktioniert der Code in Word 97 eventuell nicht mehr. Um dieses Problem zu beheben, löschen Sie die Referenz auf die neue Bibliothek, und suchen Sie nach der älteren Klassenbibliothek. Wählen Sie diese Klassenbibliothek explizit aus. Alternativ dazu können Sie auch eine späte Bindung verwenden, um das Problem mit der automatischen Aktualisierung zu umgehen. Weitere Informationen finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base: 242375
(http://support.microsoft.com/kb/242375/DE/
)
PRB: Office 97 Automation Client Fails After Re-compilation with Office 2000 or Office XP Type Library
Informationsquellen Weitere Informationen zum Arbeiten mit mehren Versionen von Office finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
245115
(http://support.microsoft.com/kb/245115/DE/
)
INFO: Using Early Binding and Late Binding in Automation
Weitere Informationen zur frühen und späten Bindung bei der Automatisierung finden Sie unter dem Thema "CreateObject-Funktion" der Visual Basic-Hilfe.(c) Microsoft Corporation 2001. Alle Rechte vorbehalten. Beiträge von Chris Jensen, Microsoft Corporation. Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
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