Artikel-ID: 254018 - Geändert am: Freitag, 17. Februar 2006 - Version: 3.4

Konfiguration von Eingabefiltern für Dienste, die hinter der Netzwerkadressübersetzung laufen

Dieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D254018
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
254018  (http://support.microsoft.com/kb/254018/EN-US/ ) How to Configure Input Filters for Services That Run Behind Network Address Translation
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.

Auf dieser Seite

Alles erweitern | Alles schließen

Zusammenfassung

Dieser Artikel enthält Informationen zum Einrichten von Filtern, die dazu verwendet werden können, auf einem Computer mit Windows 2000 für eine Netzwerkkarte mit Internetverbindung unerwünschten Verkehr zu unterbinden.

Weitere Informationen

Windows enthält eine Netzwerkaddressübersetzung (NAT = Network Address Translation), die es Einzelpersonen und Firmen ermöglicht, ihre Local Area Networks (LANs) über eine einzige Internetverbindung und IP-Adresse mit dem Internet zu verbinden. Mit NAT können Sie nicht registrierte IP-Adressen für das interne LAN verwenden. Wenn Sie jedoch nur NAT einsetzen, so verhindert dies nicht, dass ein entschlossener Hacker den Fluss des Datenverkehrs vom Windows-basierten Computer stört.

Der Windows-Routing- und RAS-Dienst (RRAS) bietet Filter, die dazu verwendet werden können, einen Server für die Kontrolle der empfangenen und gesendeten Daten zu konfigurieren. Dieses Produkt wird jedoch nicht als Firewall vertrieben. Microsoft übernimmt keinerlei Gewähr dafür, dass die alleinige Verwendung dieses Produkts verhindern kann, dass Einzelpersonen sich Zugang zu einem Netzwerk verschaffen und es missbräuchlich nutzen.

Wichtig: Für Sites, die eine hohe Sicherheitsstufe benötigen, sollte ein echtes Firewall-Produkt erworben und zum Schutz des Netzwerks eingerichtet werden.

Die Eingabefilter werden über die RRAS-Konsole eingerichtet. Klicken Sie in der RRAS-Console unter IP-Routing auf Allgemein. Doppelklicken Sie im rechten Fenster auf die externe Karte, und klicken Sie dann auf Eingabefilter. Im Filterfenster werden zwei Optionen angeboten, von denen Sie eine auswählen sollten:
  • Alle Pakete empfangen außer den Paketen, die die unten aufgeführten Kriterien erfüllen
  • Alle Pakete verwerfen außer den Paketen, die die unten aufgeführten Kriterien erfüllen
Hinweis: Die Subnetzmaske für all diese Filter wird auf 0.0.0.0 gesetzt.

Anschlusskonfigurationen für Eingabefilter

PPTP-Einstellungen (PPTP = Point-to-Point Tunneling Protocol)

Verwenden Sie folgende Konfiguration, wenn Sie Clients im internen LAN haben, die eine Verbindung zu einem PPTP-Server im Internet herstellen möchten:
Quelle 0.0.0.0 zu Protokoll TCP Quellport 1723
Quelle 0.0.0.0 zu anderem Protokoll Nummer 47
Achtung: Richten Sie niemals eine PPTP-Verbindung zu einem Firmennetzwerk von einem Router aus ein, auf dem NAT läuft. Dadurch könnten mögliche Sicherheitslücken im Netzwerk entstehen.

DNS-Einstellungen (DNS = Domain Name System)

Verwenden Sie folgende Konfiguration, wenn Server und interne Clients die DNS-Auflösung auf einen externen DNS-Server im Internet benötigen:
Quelle 0.0.0.0 zu Protokoll TCP Quellport 53
Quelle 0.0.0.0 zu Protokoll UDP Quellport 53
Hinweis: Verwenden Sie folgende Konfiguration, wenn Sie einen eigenen Internet-DNS-Server betreiben:
Quelle 0.0.0.0 zu Protokoll TCP Zielport 53
Quelle 0.0.0.0 zu Protokoll UDP Zielport 53

Externer Webzugriff für Clients

Verwenden Sie folgende Konfiguration, wenn Sie internen Clients ermöglichen wollen, eine Verbindung zu Websites im Internet herzustellen:
Quelle 0.0.0.0 zu Protokoll TCP Quellport 80

Webzugang

Verwenden Sie folgende Konfiguration, wenn Sie auf dem NAT-Computer einen Webserver betreiben und ihn für Internetbenutzer zugänglich machen wollen:
Quelle 0.0.0.0 zu Protokoll TCP Zielport 80

FTP-Zugang für Clients (FTP = File Transfer Protocol)

Verwenden Sie folgende Konfiguration, wenn Sie internen Clients ermöglichen wollen, eine Verbindung zu FTP-Servern im Internet herzustellen:
Quelle 0.0.0.0 Protokoll TCP Quellport 21
Quelle 0.0.0.0 Protokoll TCP Quellport 20

Zugriff auf FTP-Server

Verwenden Sie folgende Konfiguration, wenn Sie auf dem NAT-Computer einen FTP-Server betreiben und ihn für Internetbenutzer zugänglich machen wollen:
Quelle 0.0.0.0 Protokoll TCP Zielport 21
Quelle 0.0.0.0 Protokoll TCP Zielport 20

POP 3

Öffnen Sie folgenden Anschluss, wenn Sie einen Internetmailserver betreiben und den Mail-Clients POP3-Zugang gewähren möchten:
Quelle 0.0.0.0 Protokoll TCP Zielport 110

Simple Mail Transfer Protocol (SMTP)

Öffnen Sie folgenden Anschluss, wenn Sie einen Internetmailserver auf dem NAT-Computer betreiben, der SMTP-Mail verteilt:
Quelle 0.0.0.0 Protokoll TCP Zielport 25
Quelle 0.0.0.0 Protokoll TCP Quellport 25
Wichtig: Die Informationen in diesem Artikel sind nicht als Standard zu betrachten, der in allen Fällen eingehalten werden sollte. Es handelt sich lediglich um eine Anleitung, die die Anschlüsse und Konfigurationen einiger häufig verwendeter Programme auflistet.

Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows 2000 Server
  • Microsoft Windows 2000 Advanced Server
  • Microsoft Windows 2000 Professional Edition
Keywords: 
kbenv kbhowto KB254018
Microsoft stellt Ihnen die in der Knowledge Base angebotenen Artikel und Informationen als Service-Leistung zur Verfügung. Microsoft übernimmt keinerlei Gewährleistung dafür, dass die angebotenen Artikel und Informationen auch in Ihrer Einsatzumgebung die erwünschten Ergebnisse erzielen. Die Entscheidung darüber, ob und in welcher Form Sie die angebotenen Artikel und Informationen nutzen, liegt daher allein bei Ihnen. Mit Ausnahme der gesetzlichen Haftung für Vorsatz ist jede Haftung von Microsoft im Zusammenhang mit Ihrer Nutzung dieser Artikel oder Informationen ausgeschlossen.
 

SPRACHE AUSWÄHLEN