Artikel-ID: 254649 - Geändert am: Montag, 14. Januar 2008 - Version: 12.2 Überblick über Optionen für Speicherabbilddateien in Windows Server 2003, Windows XP und Windows 2000Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base: 254649 (http://support.microsoft.com/kb/254649/EN-US/ ) Overview of memory dump file options for Windows Server 2003, Windows XP, and Windows 2000 Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung. Auf dieser SeiteZusammenfassungSie können Microsoft Windows Server 2003, Microsoft Windows XP und Microsoft Windows 2000 darauf konfigurieren, Debuginformationen in drei verschiedene Dateiformate (auch als "Speicherabbild"-Dateien bezeichnet) zu schreiben, wenn es infolge eines STOP-Fehlers (blauer Bildschirm, Systemabsturz oder Bug Check) zu einem unerwarteten Systemabbruch kommt. Sie können Windows auch darauf konfigurieren, keine Debuginformationen in eine Speicherabbilddatei zu schreiben. Windows kann jede der folgenden drei Typen von Speicherabbilddateien generieren:
Weitere InformationenVollständiges SpeicherabbildEin vollständiges Speicherabbild zeichnet den gesamten Inhalt des Systemspeichers auf, wenn Ihr Computer unerwarteterweise nicht mehr reagiert. Wenn Sie die Option Vollständiges Speicherabbild auswählen, benötigen Sie eine Auslagerungsdatei auf dem Startvolume, deren Größe ausreicht, den gesamten physischen RAM zuzüglich ein MB aufzunehmen. Das vollständige Speicherabbild wird standardmäßig in die Datei "%SystemRoot%\Memory.dmp" geschrieben.Wenn erneut ein Problem auftritt und ein weiteres vollständiges Speicherabbild (oder Kernelspeicherabbild) erstellt wird, wird die vorherige Datei überschrieben. Hinweis: Die Option Vollständiges Speicherabbild ist auf Computern mit 32-Bit-Betriebssystemen und 2 Gigabyte (GB) RAM oder mehr nicht verfügbar. Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base: 274598
(http://support.microsoft.com/kb/274598/DE/
)
Vollständige Speicherabbilder sind auf Computern, die über RAM 2 oder mehrerer Gigabyte verfügen, nicht verfügbar KernelspeicherabbildEin Kernelspeicherabbild bildet nur den Kernelspeicher ab. Dadurch wird der Prozess der Datenaufzeichnung in einem Protokoll beschleunigt, wenn Ihr Computer unerwarteterweise nicht mehr reagiert. Je nachdem, wie viel RAM auf Ihrem Computer vorhanden ist, müssen zwischen 150 MB und 2 GB Auslagerungsdateispeicher verfügbar sein, abhängig von der Serverlast und der Größe des physischen RAM, der für den Auslagerungsdateispeicher auf dem Startvolume verfügbar ist.Diese Abbilddatei enthält keinen nicht zugewiesenen Speicher oder Speicher, der Benutzermodusprogrammen zugewiesen wurde. Sie enthält nur Speicher, der dem Windows 2000-Kernel, der Windows 2000-Hardwareabstraktionsschicht (HAL), Kernelmodustreibern oder weiteren Kernelmodusprogrammen zugewiesen wurde. In den meisten Fällen hat diese Speicherabbilddatei den größten Nutzen. Sie ist erheblich kleiner als das vollständige Speicherabbild, lässt aber nur die Speicherbereiche weg, die wahrscheinlich nichts mit dem Problem zu tun haben. Das Kernelspeicherabbild wird standardmäßig in die Datei "%SystemRoot%\Memory.dmp" geschrieben. Wenn erneut ein Problem auftritt und ein weiteres Kernelspeicherabbild (oder ein vollständiges Speicherabbild) erstellt wird, wird die vorherige Datei überschrieben. Kleines SpeicherabbildEin kleines Speicherabbild zeichnet den kleinsten Satz nützlicher Informationen auf, der dazu beitragen kann, die Ursache zu ermitteln, warum Ihr Computer nicht mehr reagiert. Diese Option erfordert eine Auslagerungsdatei von mindestens 2 MB auf dem Startvolume und definiert, dass Windows 2000 und spätere Versionen bei jedem unerwarteten Systemabbruch eine neue Datei erstellen. Eine Verlaufsliste dieser Dateien wird in einem Ordner gespeichert.Dieser Typ einer Speicherabbilddatei enthält folgende Informationen:
Wenn ein zweites Problem auftritt und ein weiteres kleines Speicherabbild erstellt wird, bleibt die vorherige Datei erhalten. Jede weitere Datei erhält einen speziellen Namen. Die Datei enthält in ihrem Dateinamen das codierte Datum. Beispielsweise ist "Mini022900-01.dmp" das erste am 29. Februar 2000 erstellte Speicherabbild. Eine Liste der Dateien mit kleinen Speicherabbildern wird im Ordner "%SystemRoot%\Minidump" abgelegt. Konfigurieren des AbbildtypsGehen Sie folgendermaßen vor, um Start- und Wiederherstellungsoptionen (einschließlich Abbildtyp) zu konfigurieren:Hinweis: Da es verschiedene Microsoft Windows-Versionen gibt, können die folgenden Schritte auf Ihrem Computer anders aussehen. Lesen Sie in diesem Fall in Ihrer Produktdokumentation nach, wie diese Schritte auszuführen sind.
Hilfsprogramme für die verschiedenen AbbildtypenSie können vollständige Speicherabbilder und Kernelspeicherabbilder mit Standard-Symboldebuggern wie I386kd.exe laden. "I386kd.exe" ist auf der Windows 2000-Support-CD-ROM enthalten.Kleine Speicherabbilder können Sie mithilfe von "Dumpchk.exe" laden. "Dumpchk.exe" ist Bestandteil der Supporttools für Windows 2000 und Windows XP. Sie können mithilfe von "Dumpchk.exe" auch überprüfen, ob eine Speicherabbilddatei korrekt erstellt wurde. Weitere Informationen zur Verwendung von "Dumpchk.exe" in Windows XP finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base: 315271
(http://support.microsoft.com/kb/315271/DE/
)
Verwendung von "Dumpchk.exe" zur Überprüfung einer Speicherabbilddatei
Weitere Informationen zur Verwendung von "Dumpchk.exe" in Windows 2000 finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
156280
(http://support.microsoft.com/kb/156280/DE/
)
Verwendung von "Dumpchk.exe" zur Überprüfung einer Speicherabbilddatei Weitere Informationen zu Windows-Debugprogrammen finden Sie auf folgender Website von Microsoft: http://www.microsoft.com/whdc/devtools/debugging/default.mspx
(http://www.microsoft.com/whdc/devtools/debugging/default.mspx)
Begriffsklärungen
Registrierungswerte zum Starten und WiederherstellenDie folgenden Registrierungswerte werden verwendet:HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Control\CrashControl Weitere Registrierungswerte für CrashControl: CrashDumpEnabled REG_DWORD 0x0 = Kein Speicherabbild CrashDumpEnabled REG_DWORD 0x1 = Vollständiges Speicherabbild CrashDumpEnabled REG_DWORD 0x2 = Kernelspeicherabbild CrashDumpEnabled REG_DWORD 0x3 = Kleines Speicherabbild (64KB) 0x0 = Deaktiviert 0x1 = Aktiviert AutoReboot REG_DWORD 0x1 DumpFile REG_EXPAND_SZ %SystemRoot%\Memory.dmp LogEvent REG_DWORD 0x1 MinidumpDir REG_EXPAND_SZ %SystemRoot%\Minidump Overwrite REG_DWORD 0x1 SendAlert REG_DWORD 0x1 Testen, ob eine Abbilddatei erstellt werden kannWeitere Informationen dazu, wie Sie Ihren Computer darauf konfigurieren, eine Abbilddatei zu Testzwecken zu erstellen, finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:244139
(http://support.microsoft.com/kb/244139/DE/
)
Windows-Feature ermöglicht das Erzeugen einer Speicherabbilddatei mit der Tastatur Standardoptionen für Abbildtypen
Maximale Größe der AuslagerungsdateiFür die Größe der Auslagerungsdatei gelten die folgenden Obergrenzen:Tabelle minimieren
Technischer Support für x64-Versionen von Microsoft WindowsIhr Hardwarehersteller bietet technischen Support und Unterstützung für x64-Versionen von Microsoft Windows. Da eine x64-Version von Windows zusammen mit Ihrer Hardware geliefert wurde, ist der Hersteller der Hardware für den technischen Support zuständig. Möglicherweise hat der Hersteller der Hardware die x64-Version von Windows durch einzelne Komponenten verändert. Dazu gehören beispielsweise bestimmte Gerätetreiber oder optionale Einstellungen zur Leistungsoptimierung der Hardware. Wenn Sie technische Hilfe zu Ihrer x64-Version von Windows benötigen, bietet Microsoft in diesem Fall Unterstützung in angemessenem Rahmen. Sie müssen sich jedoch möglicherweise direkt an den Hersteller wenden. Der Hersteller kann Ihnen den besten Support für die von ihm auf der Hardware installierte Software bieten.Produktinformationen zur Microsoft Windows XP Professional x64-Edition finden Sie auf der folgenden Website von Microsoft: http://www.microsoft.com/windowsxp/64bit/default.mspx
(http://www.microsoft.com/windowsxp/64bit/default.mspx)
Weitere Produktinformationen zu den x64-Versionen von Windows Server 2003 finden Sie auf folgender Microsoft-Website: http://www.microsoft.com/windowsserver2003/64bit/x64/default.mspx
(http://www.microsoft.com/windowsserver2003/64bit/x64/default.mspx)
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