Beschreibung der Leistungsoptionen in Windows

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Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
259025 Description of Performance Options in Windows
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Zusammenfassung

Dieser Artikel beschreibt die Leistungsoptionen in Windows. Um diese Optionen in Windows 2000 anzuzeigen oder zu ändern, klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Einstellungen, klicken Sie auf Systemsteuerung, doppelklicken Sie auf System, klicken Sie auf das Register Erweitert und dann auf Leistungsoptionen. Um diese Optionen in Windows XP anzuzeigen, klicken Sie auf Start, dann auf Systemsteuerung, doppelklicken Sie auf System, klicken Sie auf das Register Erweitert und dann unter Leistung auf Einstellungen.

Weitere Informationen

Mit den Leistungsoptionen können Sie Windows für Vordergrundprogramme oder Hintergrunddienste optimieren. Dabei wird angenommen, dass die Anzahl der Hintergrunddienste relativ niedrig ist und dass Programmserver oder interaktive Programme auf Desktopcomputern effizienter wären mit kürzeren Zeitscheiben, die es ihnen erlauben, schneller auf Tastatureingaben zu reagieren und mehr Threads zu bedienen (bei Terminaldiensten im Anwendungsservermodus viele Tausende).

Der Begriff "Quantum" ist eine flexible Zeiteinheit für jede Zeitscheibe, für die ein Thread läuft, bis ein "Kontextwechsel" auftritt und ein anderer Thread (entweder im selben Programm oder aus einem anderen Programm heraus) zur Ausführung ausgewählt wird. So wird verhindert, dass ein CPU-Prozess den Prozessor für sich allein in Anspruch nimmt. In Windows entsprechen derzeit 3 Quanten entweder 10 Millisekunden (Einfachprozessor) oder 15 Millisekunden (Multiprozessor Pentium). Das hängt von der Hardwareabstraktionsschicht (Hardware Abstraction Layer = HAL) Ihres Computers ab. OEM-HALs (OEM = Original Equipment Manufacturer) können einen anderen Wert haben. Zeitscheiben, die auf 36 Quanten festgelegt sind, werden zur Zeit dann verwendet, wenn Hintergrunddienste aktiviert sind (wie das bei einer typischen Serverinstallation der Fall sein könnte).

Die Situation wird komplexer, wenn Sie die Option Vordergrundanwendungen aktivieren. Hier kommt das Konzept des "variablen Quantums" ins Spiel. In diesem Fall erhalten Hintergrund-Tasks ein anderes Quantum als die Vordergrund-Tasks. Auch sind beide Quantenmengen kürzer als die Menge, die ein Thread auf einem Computer erhalten würde, der für Hintergrunddienste konfiguriert ist. Derzeit erhält ein Hintergrundprozess ein Quantum von 3, ein Vordergrundprozess ein Quantum von 9. Deshalb können Sie die Zeitdauer berechnen, für die ein Thread ausgeführt wird, bevor sein Zeitgeber abläuft.

Zusätzlich zu den Quantumlängen-Einstellungen in Windows bewirkt die Option Vordergrundanwendungen eine Erhöhung von 2 gegenüber den Hintergrundprozessen. Beachten Sie, dass diese Erhöhung nur für die aktuelle Thread-Priorität gilt, die im Task-Manager nicht sichtbar ist. Mit dem Systemmonitor können Sie die aktuelle Thread-Priorität anzeigen und die Prioritätserhöhung direkt beobachten. Bedenken Sie auch, dass Microsoft Windows NT auch zusätzliche Anpassungen der Priorität (in der Regel 2) auf der Basis anderer Ereignisse verwendet, z.B. die momentane Erhöhung der Priorität eines Thread, wenn er von einem I/O-Aufruf zurückkehrt, von einem Subsystemaufruf im Benutzermodus, oder wenn er Tastatureingaben empfängt. Wenn die Option Vordergrundanwendungen aktiv ist, wird die aktuelle Thread-Priorität für einen laufenden Prozess gelegentlich von 8 auf 12 erhöht. Die Tastaturerhöhung ist auch der Grund dafür, dass die Prozesserhöhung auf 2 beschränkt ist, damit die anderen Threads schnell auf Tastatureingaben reagieren können. Diese Einstellung wird sofort für alle Prozess-Threads übernommen.

Diese Erwägungen gelten nicht für das Konzept der Prioritätenklassen oder Auftrags-Zeitplanklassen. In Windows Advanced Server und Datacenter Server, wo Auftragsobjekte zur Steuerung des Verhaltens von Aufträgen verwendet werden, werden Zeitplanklassen nur dann verwendet, wenn die Option Hintergrunddienste aktiviert ist. Weitere Informationen zu Auftrags-Zeitplanklassen finden Sie in der Dokumentation im Microsoft Developers Network.


Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.

Eigenschaften

Artikel-ID: 259025 - Geändert am: Dienstag, 1. Juni 2004 - Version: 3.0
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows XP Home Edition
  • Microsoft Windows XP Professional Edition
  • Microsoft Windows 2000 Advanced Server
  • Microsoft Windows 2000 Professional Edition
  • Microsoft Windows 2000 Server
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