Häufig gestellte Fragen zur Failover-Clusterunterstützung für SQL Server 2000

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Artikel-ID: 260758 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht
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Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
260758 Frequently asked questions - SQL Server 2000 - failover clustering
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
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Zusammenfassung

Gegenstand dieses Artikels sind einige der am häufigsten gestellten Fragen zur Failover-Clusterunterstützung in SQL Server 2000 Enterprise Edition.

Weitere häufig gestellte Fragen zur Failover-Clusterunterstützung finden Sie im "Häufig gestellte Fragen Failover Clustering" (Failover Clustering FAQ) der SQL Server 2000-Onlinedokumentation. Die meisten Probleme bzgl. SQL Server 2000-Clustering finden Sie nun in der SQL Server-Onlinedokumentation.

Weitere Informationen

Fragen und Antworten

  1. Frage: Wird die Verwendung fehlertoleranter Datenträgersätze für die Clusterspeicherung unterstützt?

    Antwort: Nein. Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    171052 Fehlertoleranzsätze in Microsoft Cluster Server nicht unterstützt
  2. Frage: Unterstützt SQL Server 2000-Clustering den Lastenausgleich?

    Antwort: Nein. SQL Server 2000-Clustering bietet keinen Lastenausgleich sondern Failover-Unterstützung. Um einen Lastenausgleich zu erreichen, benötigen Sie eine Software, welche die Lasten zwischen den Clustern ausgleicht und nicht die Lasten zwischen den Servern innerhalb eines Clusters.
  3. Frage: Unterstützt die SQL Server 2000-Volltextsuche Clustering?

    Antwort: Ja.
  4. Frage: Ist es notwendig, MSDTC als Clusterressource zu konfigurieren, damit SQL Server-Clustering funktioniert?

    Antwort: Nein. MSDTC wird nur benötigt, wenn Sie die Möglichkeit haben möchten, verteilte Transaktionen auf Ihrem Cluster durchzuführen. Wenn Sie planen verknüpfte Server zu verwenden oder eine Replikation durchführen möchten (snapshot/transaktional mit sofortigen Updateabonnenten oder in Warteschlange), wird MSDTC benötigt. Weitere Informationen finden Sie unter "Architektur verteilte Transaktionen" (Distributed Transactions architecture) in der SQL Server 2000-Onlinedokumentation.
  5. Frage: Wie kann ich Microsoft SQL Server 6.5 oder 7.0 zu SQL Server 2000 aktualisieren, wenn der Server der Version 6.5 oder 7.0 zu einem Cluster gehört?

    Antwort: Falls Ihr SQL Server 6.5- oder 7.0-Server zu einem Cluster gehört, müssen Sie die folgenden Schritte ausführen, um den Server auf SQL Server 2000 zu aktualisieren:

    1. Heben Sie das Clustering von SQL Server 6.5 oder 7.0 an beiden Knoten auf.
    2. Clustern Sie ein Gruppe für die Verwendung in Verbindung mit dem Microsoft Distributed Transaction Coordinator (MS DTC) gemäß der Beschreibung im Abschnitt "Failover-Clusteringabhängigkeiten" (Failover Clustering Dependencies) der SQL Server 2000-Onlinedokumentation.
    3. Installieren Sie SQL Server 2000 auf dem primären Knoten der Clusterkonfiguration.
    In der SQL Server-Onlinedokumentation finden Sie weitere Informationen zu folgenden Themen:
    • How to upgrade from a SQL Server 6.5 active/passive failover cluster (Setup)
    • How to upgrade from a SQL Server 6.5 active/active failover cluster (Setup)
    • How to upgrade from a SQL Server 7.0 active/passive failover cluster (Setup)
    • How to upgrade from a SQL Server 7.0 active/active failover cluster (Setup)
  6. Frage: Welche Hardware ist erforderlich, um SQL Server 2000 in einer Clusterumgebung auszuführen?

    Antwort: Eine Liste unterstützter Hardwarekonfigurationen sowie Informationen zu verschiedenen Hardwarekonfigurationen finden Sie im Administratorenhandbuch für Microsoft Cluster Server.

    Hinweis: Suchen Sie bitte nach dem Wort "Cluster", weil ein aus einzelnen Komponenten kombiniertes System nicht unterstützt wird. Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    309395 Das Microsoft unterstützen Richtlinie für Servercluster, die Hardwarekompatibilitätsliste und das Windows Server Catalog
  7. Frage: Ist es möglich, SQL Server 6.5 oder 7.0 auf einem Knoten des Clusters und SQL Server 2000 auf dem anderen Knoten des Clusters zu installieren?

    Antwort: Nein. Wenn zwei SQL-Server an einem Cluster partizipieren, muss es sich um Server derselben Version handeln.
  8. Frage: Wo muss ich die SQL Server 2000-Dateien platzieren, um die Failover-Unterstützung zu gewährleisten?

    Antwort: Das SQL Server-Setupprogramm installiert eine neue Instanz der SQL Server-Binärdateien auf der lokalen Festplatte jedes Computers in dem Cluster und installiert zudem die Systemdatenbanken auf der festgelegten Festplatte des Clusters, die gemeinsam genutzt wird. Die Binärdateien werden auf jedem Clusterknoten unter exakt demselben Pfad gespeichert. Sie müssen daher sicherstellen, dass jeder Knoten mit allen anderen Knoten in dem Cluster einen Laufwerksbuchstaben gemein hat.
  9. Frage: Wie kann ich SQL Server von der Befehlszeile aus herunterfahren, ohne dass der Clusterdienst dieses Herunterfahren als Fehler interpretiert?

    Antwort: Der richtige Weg, SQL Server aus der Befehlszeile herunterzufahren, besteht darin, die Anwendung "Cluster.exe" einzusetzen, die in Microsoft Windows NT Enterprise Edition, Windows 2000 Advanced Server und Microsoft Windows 2000 Data Center enthalten ist. Diese Anwendung wird im Rahmen der normalen Einrichtung eines Clusters installiert und kann auch auf Microsoft Windows NT Workstation-, Microsoft Windows 2000 Professional- oder Microsoft Windows 2000 Server-Mitgliedsservern ausgeführt werden, um nur die Clusterverwaltung und andere administrative Anwendungen zu installieren. Die Basissyntax für diesen Befehl lautet wie folgt:
    cluster [cluster name] RESOURCE [resource name] /option
    						
    Bei der vorstehenden Syntax wird die Funktionalität durch die Befehlszeilenoption "/option" bestimmt.

    Die verfügbaren Optionen sind "/online" und "/offline". Diese zwei Optionen entsprechen den Befehlen "net start mssqlserver" (der Methode zum Starten von SQL Server aus der Befehlszeile) und "net stop mssqlserver" (der Methode zum Herunterfahren von SQL Server aus der Befehlszeile) für einen nicht virtualisierten Server. Sie können diese Prozedur auf den Ressourcen "Allgemeiner Dienst", "SQL Server Agent" und "SQL Server" ausführen.

    Nachstehend sehen Sie einige Beispiele dafür, wie Sie diese Befehlssyntax einsetzen können: Um die SQL Server 2000-Ressource in den Offline-Status zu versetzen, wenn der Clustername "SQLCluster" ist und der Ressourcenname "VirtualSQL" lautet (wobei "VirtualSQL" für den Namen der SQL Server 2000-Ressource steht, und nicht für die virtuelle Netzwerknamensressource) verwenden Sie bitte die folgende Befehlssyntax:
    cluster "SQLCluster" resource "VirtualSQL" /offline
    					
    Um die SQL Server 2000-Ressource wieder in den Online-Status zu versetzen, verwenden Sie bitte die folgende Befehlssyntax:
    cluster "SQLCluster" resource "VirtualSQL" /online
    					
  10. Frage: Kann eine Instanz von SQL Server 2000, die in einem Cluster verwendet wird, und eine eigenständige Instanz von SQL Server 2000 auf einem Computer koexistieren?

    Antwort: Ja. Mehrere virtuelle SQL Server 2000 Server und eigenständige Instanzen können auf demselben Computer koexistieren. Allerdings werden nur virtuelle SQL Server 2000 Server einen Failover an andere Knoten im Cluster ausführen. Die zu beachtenden Probleme sind die gleichen, wie wenn sich mehrere Instanzen von SQL Server 2000 auf dem gleichen Computer befinden. Beispiel:
    • Ein SQL Serverinstanzname muss eindeutig auf jedem einzelnen Knoten sein. Dies beinhaltet auch die Standardinstanz. Auch wenn der Knoten aktuell keine Instanz besitzt, hat der Knoten Registrierungsschlüssel und Verzeichnisse, deren Namen den Instanzennamen beinhalten, wenn er ein konfigurierter Besitzer einer Instanz ist.
    • Außerdem werden Ressourcen auf dem Computer zwischen den Instanzen geteilt, die aktuell auf dem Computer aktiv sind. Stellen Sie sicher, dass Sie diese Ressourcen kennen.

Informationsquellen

Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Artikeln der Microsoft Knowledge Base:
294209 Wie kann MSDTC neu erstellen, das bei einem SQL-Failovercluster verwandt wird, oder Verschieben von MSDTC, das bei einem SQL-Failovercluster verwandt wird
298568 Kann wie das Master Database auf einem Virtual SQL Server 2000 Instance neu erstellen
243218 INF: Reihenfolge der Schritte bei der Installation von SQL Server 2000 Enterprise Edition auf Microsoft Cluster Server
SQL Server 2000 Failover Clustering
http://www.microsoft.com/technet/treeview/default.asp?url=/technet/prodtechnol/sql/deploy/confeat/failclus.asp

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Eigenschaften

Artikel-ID: 260758 - Geändert am: Dienstag, 20. Dezember 2005 - Version: 4.1
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft SQL Server 2000 Enterprise Edition
Keywords: 
kbclustering kbfaq kbinfo KB260758
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