Standardprozesse in Windows 2000

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Artikel-ID: 263201 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
263201 Default Processes in Windows 2000
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
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Zusammenfassung

Dieser Artikel beschreibt die Prozesse, die standardmäßig von Microsoft Windows 2000 ausgeführt werden. Sie können diese Prozesse mit dem Task-Manager anzeigen.

Weitere Informationen

"Csrss.exe" - Dieser Prozess kann nicht mit dem Task-Manager beendet werden.
  • Es handelt sich hierbei um den Teil des Win32-Subsystems, der für den Benutzermodus zuständig ist. ("Win32.sys" dagegen ist der Teil, der zum Kernelmodus gehört.) "Csrss" steht für Client/Server Run-Time Subsystem (Client-/Server-Laufzeitsubsystem) und ist ein wichtiges Subsystem, das immer ausgeführt werden muss. "Csrss" ist für Konsolenfenster, das Erstellen und Löschen von Threads und bestimmte Teile der virtuellen 16-Bit-MS-DOS-Umgebung zuständig.
"Explorer.exe" - Dieser Prozess kann mit dem Task-Manager beendet werden.
  • Es handelt sich hierbei um die Benutzeroberfläche, mit vertrauten Komponenten wie der Taskleiste, dem Desktop usw. Dieser Prozess ist für das Ausführen von Windows nicht so wichtig, wie man vielleicht annehmen würde, und kann mit dem Task-Manager beendet (und neu gestartet) werden. Dies hat normalerweise keine negativen Auswirkungen auf das System.
"Internat.exe" - Dieser Prozess kann mit dem Task-Manager beendet werden.
  • "Internat.exe" wird beim Starten von Windows gestartet. Der Prozess lädt verschiedene vom Benutzer ausgewählte Eingabegebietsschemas. Die für den aktuellen Benutzer zu ladenden Gebietsschemas werden über den folgenden Registrierungsschlüssel ermittelt:
    HKEY_CURRENT_USER\Keyboard Layout\Preload
    "Internat.exe" lädt das Symbol "DE" in der Taskleiste zum einfachen Hin- und Herschalten zwischen Gebietsschemas. Das Symbol verschwindet, sobald der Prozess beendet wird. Das Gebietsschema kann jedoch weiterhin über die Systemsteuerung gewechselt werden.

    Hinweis: Die Systemgebietsschemas werden über den folgenden Registrierungsschlüssel geladen:
    HKEY_USERS\.DEFAULT\Keyboard Layout\Preload
    Diese Gebietsschemas werden von Systemdiensten verwendet, die unter dem lokalen Systemkonto ausgeführt werden, wenn kein Benutzer angemeldet ist (also z. B. während die Anmeldeaufforderung angezeigt wird).
"Lsass.exe" - Dieser Prozess kann nicht mit dem Task-Manager beendet werden.
  • Es handelt sich hierbei um den lokalen Authentifizierungsserver. Er erzeugt den Prozess, der für die Authentifizierung von Benutzern am Anmeldedienst zuständig ist. Für diesen Vorgang werden Authentifizierungspakete verwendet, standardmäßig "Msgina.dll". Wenn die Authentifizierung erfolgreich war, erstellt "Lsass" einen Zugriffstoken für den Benutzer. Dieser wird zum Starten der ersten Shell verwendet. Weitere vom Benutzer gestartete Prozesse erben diesen Token.
"Mstask.exe" - Dieser Prozess kann nicht mit dem Task-Manager beendet werden.
  • Hierbei handelt es sich um den Taskplaner-Dienst, der Tasks zu einer vom Benutzer bestimmten Zeit automatisch startet.
"Smss.exe" - Dieser Prozess kann nicht mit dem Task-Manager beendet werden.
  • Es handelt sich hierbei um den Sitzungs-Manager, also das Subsystem, das für das Starten von Benutzersitzungen zuständig ist. Dieser Prozess wird vom Systemthread gestartet und ist für verschiedene Vorgänge zuständig, darunter das Starten der Winlogon- und Win32-Prozesse ("Csrss.exe") und das Setzen verschiedener Systemvariablen. Nach dem Starten dieser Prozesse wartet "Smss.exe" darauf, dass entweder Winlogon oder Csrss beendet wird. Geschieht dies auf normalen Weg, wird das System heruntergefahren; im Falle des unerwarteten Beendens wird das System nicht mehr reagieren.
"Spoolsv.exe" - Dieser Prozess kann nicht mit dem Task-Manager beendet werden.
  • Der Druckwarteschlangendienst ist für das Verwalten von zwischengespeicherten Druck- und Faxaufträgen zuständig.
"Svchost.exe" - Dieser Prozess kann nicht mit dem Task-Manager beendet werden.
  • Hierbei handelt es sich um einen allgemeinen Prozess, der anderen Prozessen, die von DLLs aus gestartet werden, als Host dient. Erwartungsgemäß werden also häufig mehrere Instanzen dieses Prozesses gleichzeitig ausgeführt. Verwenden Sie des Programm "Tlist.exe" von der Windows 2000-CD-ROM, um anzuzeigen, welche Prozesse von "Svchost.exe" Gebrauch machen. Die entsprechende Syntax an der Befehlszeile lautet tlist -s.

    Weitere Informationen finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:

    250320 Beschreibung von Svchost.exe unter Windows 2000
"Services.exe" - Dieser Prozess kann nicht mit dem Task-Manager beendet werden.
  • Dies ist der Verwaltungsprozess für Systemdienste. Starten und Beenden von Diensten, sowie alle übrige Interaktion mit Diensten wird über ihn abgewickelt.
"System" - Dieser Prozess kann nicht mit dem Task-Manager beendet werden.
  • Die meisten Threads des Kernelmodus werden in Form des Systemprozesses ausgeführt.
"Leerlaufprozess" - Dieser Prozess kann nicht mit dem Task-Manager beendet werden.
  • Hierbei handelt es sich um einen einzelnen Thread, der auf jedem Prozessor ausgeführt wird. Er dient lediglich der Verwendung von Prozessorzeit, die nicht von anderen Prozessen oder Threads in Anspruch genommen wird. Erwartungsgemäß nimmt dieser Prozess im Task-Manager normalerweise die meiste Prozessorzeit in Anspruch.
"Taskmgr.exe" - Dieser Prozess kann mit dem Task-Manager beendet werden.
  • Hierbei handelt es sich um den Prozess des Task-Managers selbst.
"Winlogon.exe" - Dieser Prozess kann nicht mit dem Task-Manager beendet werden.
  • Dieser Prozess ist für das Verwalten von Benutzeran- und -abmeldung zuständig. Zudem ist der Winlogon-Prozess nur aktiv, wenn der Benutzer [STRG]+[ALT]+[ENTF] gedrückt hat. Er zeigt dann das Dialogfeld "Windows-Sicherheit" an.
"Winmgmt.exe" - Dieser Prozess kann nicht mit dem Task-Manager beendet werden.
  • "Winmgmt.exe" ist eine Kernkomponente der Clientverwaltung von Windows 2000. Der Prozess wird mit dem Verbinden der ersten Clientanwendung gestartet oder wird immer dann ausgeführt, wenn Verwaltungsanwendungen Dienste bei ihm anfordern.
Viele der Prozesse, die nicht mit dem Task-Manager beendet werden können, lassen sich mit dem Dienstprogramm kill.exe aus dem Resource Kit beenden. Die Verwendung dieses Befehls kann jedoch einen Systemabsturz oder andere unerwünschte Nebeneffekte mit sich bringen.

Eigenschaften

Artikel-ID: 263201 - Geändert am: Dienstag, 22. Februar 2005 - Version: 4.0
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows 2000 Professional Edition
Keywords: 
kbinfo KB263201
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