INF: Konfigurieren von SQL Mail

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Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
263556 INF: How to Configure SQL Mail
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
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Zusammenfassung

In diesem Artikel wird beschrieben, wie Sie Ihren E-Mail-Client so konfigurieren, dass er mit SQL Mail zusammenarbeitet. Darüber hinaus werden einige der gängigen Probleme aufgeführt, die beim Einrichten von SQL Mail für Exchange- oder Internet-Mailserver auftreten können.

Je nach der verwendeten Version von SQL Server können sowohl SQL Mail als auch SQLAgentMail die Verbindung mit Microsoft Exchange Server, Microsoft Windows NT Mail oder einem POP3-Server (Post Office Protocol 3) herstellen.

Mithilfe von SQL Mail kann SQL Server E-Mails empfangen und versenden. Dazu wird eine Client-Verbindung zu einem unterstützten Mailserver aufgebaut. Damit SQL Mail richtig funktioniert, müssen Sie ein E-Mail-Konto auf einem unterstützten Mailserver eingerichtet haben und einen MAPI-fähigen E-Mail-Client wie Microsoft Outlook, Microsoft Exchange Client oder Microsoft Windows Messaging (für Windows NT 4.0) auf dem Computer mit SQL Server installiert und ordnungsgemäß konfiguriert haben.

Die Unterstützung seitens SQL Server für den E-Mail-Client hängt von der Version von SQL Server und der erwünschten Funktionalität ab.

SQL Server 6.5 und SQL Server 7.0

SQL Mail verwendet Simple MAPI, um eine Verbindung zu Microsoft Exchange Server, Microsoft Windows NT Mail oder einem POP3-Server (Post Office Protocol 3) herzustellen.

SQL Server 7.0 mit SQLAgentMail

SQLAgentMail verwendet entweder Simple MAPI oder Extended MAPI, um eine Verbindung zu Microsoft Exchange Server, Microsoft Windows NT Mail oder einem POP3-Server herzustellen.

SQL Server 2000

SQL Mail baut eine Verbindung zu einem Mailhost über Extended MAPI auf, SQLAgentMail eine separate Verbindung über Extended MAPI. Sowohl SQL Mail als auch SQLAgentMail können eine Verbindung zu Microsoft Exchange Server oder einem POP3-Server herstellen.

Hinweis: Da SQL Server 2000 lediglich Unterstützung für Extended MAPI anbietet, wird dafür als Client Microsoft Outlook 2000 (oder höher) benötigt.

Weitere Informationen finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
281293 FIX: SQL Mail 2000 Needs Microsoft Outlook 2000 Client
Bevor Sie SQL Mail konfigurieren, sollten Sie das vom E-Mail-Client verwendete Profil überprüfen und sicherstellen, dass Sie es zum Senden und Empfangen von E-Mails an den und vom Server nutzen können.

Warnung: SQL Mail wird bei Einsatz auf einem SQL Server-Failovercluster nicht vollständig unterstützt, da MAPI nicht mit Clustern zusammenarbeitet. Wenn Sie SQL Mail mit Clustering verwenden, wird der Support für SQL Mail nur eingeschränkt gewährt. Stabilität oder Verfügbarkeit können nicht garantiert werden.

Weitere Informationen finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
298723 BUG: SQL Mail Not Fully Supported w/Cluster Virtual SQL Servers

Weitere Informationen

Überblick über SQL Mail

Mithilfe von SQL Mail kann SQL Server E-Mails empfangen und versenden. Dazu wird eine Client-Verbindung zu einem Mailserver aufgebaut. SQL Server Version 6.5 verwendet für die E-Mail-Bearbeitung einen einzigen Dienst. SQL Server 7.0 und SQL Server 2000 verwenden für die E-Mail-Bearbeitung zwei Dienste:

  • MSSQLServer: Verarbeitet Mail für alle entsprechenden gespeicherten Prozeduren mithilfe von Simple MAPI (SQL Server 6.5 und SQL Server 7.0) bzw. Extended MAPI (SQL Server 2000).

    -und-

  • SQLServerAgent: Nutzt seine eigenen E-Mail-Funktionen, die getrennt von SQL Mail konfiguriert und ausgeführt werden, und verwendet Simple oder Extended MAPI.
Die Mailfunktionalität von SQL Server Agent wird als SQLAgentMail bezeichnet, um eine Unterscheidung zu der in MSSQLServer integrierten SQL Mail-Funktionalität vorzunehmen.

SQL Mail und SQLAgentMail stellen eine MAPI-Verbindung zu einem Mailhost her. Sowohl SQL Mail als auch SQLAgentMail können die Verbindung zu Microsoft Exchange Server oder einem POP3-Server herstellen. SQLMail und SQLAgentMail für SQL Server 6.5 und SQL Server 7.0 können auch eine Verbindung zu Microsoft Windows NT Mail herstellen, diese Konfiguration wird jedoch in SQL Server 2000 nicht unterstützt. Aufgrund der Einschränkungen und Anmeldeproblematik der Protokolle POP3 und SMTP empfiehlt Microsoft den Einsatz von Exchange-Servern, damit ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit gewährleistet werden kann. Die Verwendung von SQL Mail zur Kommunikation mit Mailservern wie Lotus Notes, Lotus cc:Mail oder Novell GroupWise wird von Microsoft nicht unterstützt, es sei denn, sie werden wie POP3-Server behandelt.

SQL Mail verfügt über integrierte E-Mail-Funktionen. Wenn Sie E-Mail versenden, verwendet SQL Mail die Datei "Mapi32.dll", um einen API-Aufruf für den Start des MAPI-Spoolers des Windows Messaging-Subsystems ("Mapisp32.exe") durchzuführen, die E-Mail zu versenden und anschließend den Spooler wieder zu beenden. Bei älteren E-Mail-Clients war der MAPI-Spooler nicht zur Verwendung mit einem NT-Dienst konzipiert. Bei diesen älteren MAPI-Spoolern verbleibt ausgehende E-Mail aus SQL Mail so lange im Postausgang, bis der E-Mail-Client geöffnet wird. Das Problem wurde zwar in Microsoft Windows NT 4.0 Service Pack 3 behoben, ist wegen Produktinkompatibilitäten jedoch in späteren Service Packs für NT 4.0 nicht enthalten.

Weitere Informationen finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
159425 PRB: Message Blocked with SQLMail and Exchange Client
Einige der Probleme bei der Konfiguration von SQL Mail hängen mit der Verwendung einer falschen Version der Datei "Mapi32.dll" zusammen.

Schritte vor dem Einrichten von SQL Mail

SQL Mail benötigt eine E-Mail-Verbindung, ein Postfach, ein E-Mail-Profil und das Windows NT-Konto, das Sie zum Starten von SQL Server verwenden. Wenn Sie einen Exchange Server als Mailserver nutzen, muss es sich bei diesem Windows NT-Konto um ein Domänenkonto handeln. Bei Verwendung eines POP3/SMTP-Mailservers kann das NT-Konto sowohl ein lokales Konto als auch ein Domänenkonto sein.

Die grundlegende Vorgehensweise ist, sich mit dem Konto am Windows NT-Server anzumelden, das Sie auch zum Starten von SQL Server verwenden, das E-Mail-Profil einzurichten, die E-Mail-Verbindung zu testen und SQL Mail dieses E-Mail-Profil zur Verfügung zu stellen. Verwenden Sie bei der Wahl Ihres Profilnamens keine Sonderzeichen (wie beispielsweise Bindestriche, Raute, Punkte etc.), da diese zwar vielleicht bei Exchange-Clients funktionieren, nicht aber bei SQL Mail von SQL Server 6.5. Aus demselben Grund darf der Name des Profils nicht länger als 32 Zeichen sein.

Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie Microsoft Exchange Server zum Senden und Empfangen von SQL Mail verwenden. Bei Microsoft Windows NT Mail handelt es sich um ein E-Mail-Programm mit eingeschränktem Funktionsumfang, das vor Erscheinen der Vollversionen der Microsoft Exchange Server-Produktgruppe mit Microsoft Windows NT ausgeliefert wurde. Microsoft Windows NT Mail kann mit SQL Mail 2000 nicht verwendet werden.

Wenn Sie einen Mailserver eines Fremdanbieters verwenden (wie Lotus Notes, Lotus cc:Mail, Novell GroupWise etc.), müssen Sie den Mailserver als POP3-Server konfigurieren. Microsoft bietet keine Unterstützung für eine Verbindung zu diesen Mailservern über E-Mail-Dienste, die durch den E-Mail-Client des Fremdanbieters installiert wurden. Einige E-Mail-Clients von Fremdanbietern unterstützen das für SQL Mail erforderliche MAPI nicht. Wenden Sie sich an die jeweiligen Fremdanbieter oder besuchen Sie die Website http://www.microsoft.com/exchange/default.mspx, wenn Sie Hilfe bezüglich der Verwendung der E-Mail-Clients von Fremdanbietern oder der Verfügbarkeit eines Exchange-Connectors zur Integration von Exchange und Ihrem aktuellen E-Mail-Dienstanbieter benötigen.

Einrichten von SQL Mail mit Exchange

  1. Richten Sie auf dem Microsoft Exchange-Server ein Postfach für das Benutzerkonto ein, das von dem Dienst MSSQLServer verwendet wird. Dieses Konto muss ein Domänenkonto sein. Beispiel:
    Konto: DOMÄNE1\SQLServerKonto
    Postfach: SQL1
  2. Melden Sie sich auf dem SQL Server-Computer bei Windows NT an und benutzen Sie dabei dasselbe Benutzerkonto wie der Dienst MSSQLServer.

    Im vorangegangenen Beispiel aus Schritt 1 wäre dies:
    DOMÄNE1\SQLServerKonto
  3. Installieren Sie einen Exchange-Client auf dem SQL Server-Computer. Beim Einsatz von SQL Server 6.5 oder SQL Server 7.0 kann dies die Client-Anwendung sein, die mit Microsoft Exchange Server, Microsoft Outlook 98 oder Microsoft Outlook 2000 ausgeliefert wird. Wenn Sie zum Schutz vor E-Mail-Viren den Sicherheitspatch für Outlook 2000 installiert haben, werden SQL Mail 6.5 oder 7.0 nicht mehr reagieren ("hängen"). Da dieses Sicherheitsfeature auch in Outlook 2002 enthalten ist, reagieren SQL Mail 6.5 oder 7.0 bei Outlook 2002 ebenfalls nicht mehr. (Eine detaillierte Erklärung dieses Phänomens finden Sie im Abschnitt "Outlook 2000 als Client" weiter unten in diesem Artikel.)

    Wenn Sie SQL Server 2000 einsetzen, müssen Sie als E-Mail-Client Microsoft Outlook 2000 oder Outlook 2002 verwenden. Da SQL Mail 2000 eine Verbindung zum Mailserver über Extended MAPI herstellt, haben die Sicherheitsfeatures von Outlook hier keine Auswirkung. Wenn Sie SQL Server 2000 Service Pack 1 installiert haben, können Sie auch Outlook 98 benutzen.

    Weitere Informationen finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    281293 FIX: SQL Mail 2000 Needs Outlook 2000 Client
  4. Starten Sie den Exchange-Client und konfigurieren Sie ihn so, dass er die Verbindung zu Microsoft Exchange Server herstellt. Dazu müssen Sie den Namen und das Postfach des Exchange-Servers angeben. Überprüfen Sie anschließend, ob das interaktive Senden und Empfangen von E-Mails möglich ist. Danach können Sie den Client beenden.
  5. Starten Sie die Anwendung Mail in der Systemsteuerung. Klicken Sie auf Profile anzeigen, um den Namen des in Schritt 4 konfigurierten Profils anzuzeigen. Wenn der Profilname länger als 32 Zeichen ist oder Sonderzeichen (Punkte, Bindestriche, Rauten etc.) enthält, verkürzen Sie den Profilnamen auf weniger als 32 Zeichen, oder entfernen Sie die Sonderzeichen (Leerzeichen sind zulässig).
  6. Klicken Sie in der Systemsteuerung auf Dienste, und vergewissern Sie sich, dass der MSSQLServer-Dienst unter demselben Windows NT-Benutzerkonto ausgeführt wird, mit dem Sie das E-Mail-Profil eingerichtet haben. Starten Sie den Dienst MSSQLServer, falls nötig, bzw. starten Sie ihn neu. Ändern Sie in SQL Server 7.0 bzw. SQL Server 2000 das Startkonto mithilfe des SQL Enterprise Managers, falls Sie den Volltextsuchdienst auf dem Computer verwenden.
  7. Konfigurieren Sie SQL Mail so, dass es den in Schritt 5 gefundenen Profilnamen verwendet. SQL Mail verwendet das Konto und Kennwort, das für den Dienst MSSQLServer zum Anmelden bei Exchange Server eingerichtet wurde.

    Hinweis: Wenn der eingegebene Profilname nicht erkannt wird, oder keine Profile für SQL Server 7.0 bzw. SQL Server 2000 in der Dropdownliste angezeigt werden, haben Sie den Dienst MSSQLServer unter dem lokalen Systemkonto gestartet. Starten Sie den Dienst unter einem Domänenkonto, beenden und starten Sie SQL Server neu, und versuchen Sie erneut, das E-Mail-Profil zu konfigurieren.
  8. Starten Sie SQL Mail. Das Symbol SQL Mail wird grün, wenn SQL Mail erfolgreich gestartet wurde. (Dieser Schritt ist nicht erforderlich, wenn Sie SQL Server 2000 nutzen, da SQL Mail automatisch beim ersten Senden von E-Mails gestartet wird.) Testen Sie SQL Mail, indem Sie ein Abfragefenster öffnen und sich mit xp_sendmail selbst eine E-Mail schicken. Wenn Sie SQL Server 7.0 oder SQL Server 2000 verwenden, konfigurieren Sie auch SQLAgentMail mit demselben Profil. Sie können SQLAgentMail testen, indem Sie eine E-Mail an einen Operator schicken.

Einrichten von SQL Mail mit einem Internet-Mailserver

Warnung: Solange nicht garantiert werden kann, dass sich die Verbindung zum Internet-Mailserver immer ohne erneute Authentifizierung herstellen lässt, kann es vorkommen, dass SQL Mail nicht mehr reagiert und neu gestartet werden muss. Die Verwendung eines Internet-Mailservers wird zwar nicht empfohlen, kann aber in einigen Fällen die einzige Alternative sein.

Zum Einrichten von SQL Mail mit einem Internet-Mailserver (POP3/SMTP-Server) gehen Sie ähnlich vor wie beim Einrichten von SQL Mail mit Exchange Server:
  1. Richten Sie auf dem POP3-Server (für eingehende E-Mail) ein Postfach für das Benutzerkonto ein, das von SQL Mail verwendet werden soll. Sie müssen ein Konto auf dem POP3-Mailserver haben (selbst wenn niemals eingehende E-Mail für SQL Mail vorhanden sein wird), da die E-Mail-Clients so konzipiert sind, dass sie erst nach eingehender E-Mail suchen, bevor sie ausgehende E-Mail versenden. Zusätzlich müssen Sie ein Postfach für ausgehende E-Mail auf dem SMTP-Server einrichten, falls es sich nicht um den gleich Server handelt, der auch POP3 verarbeitet.
  2. Installieren Sie einen Internet-Mailclient auf dem SQL Server-Computer. Die einzigen Internet-Mailclients, die bei Verwendung von SQL Mail 6.5 oder SQL Mail 7.0 von Microsoft unterstützt werden, sind Microsoft Windows Messaging (in Windows NT 4.0 enthalten), Microsoft Outlook 98 und Microsoft Outlook 2000. Wenn Sie zusätzlich den Sicherheitspatch für Outlook 2000 installiert haben, um die Verbreitung von E-Mail-Viren zu verhindern, werden SQL Mail 6.5 oder 7.0 nicht mehr reagieren ("hängen"). Alle mit Outlook 2002 gesendeten Nachrichten außer Exchange-Nachrichten machen es erforderlich, dass Outlook aktiv auf dem Server ausgeführt wird.

    Bei Einsatz von SQL Mail 2000 kommt als einziger Internet-Mailclient Microsoft Outlook 2000 in Frage. Sie könnten auch Outlook 2002 verwenden, müssen dann aber Outlook immer aktiv auf dem Server ausführen. Wenn Sie SQL Server 2000 Service Pack 1 installiert haben, können Sie auch Outlook 98 benutzen.

    Weitere Informationen finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    281293 FIX: SQL Mail 2000 Needs Outlook 2000 Client
    Da Microsoft Outlook Express kein E-Mail-Profil anlegt, funktioniert es mit SQL Mail nicht.
  3. Melden Sie sich mit dem Windows NT-Konto, das Sie zum Starten von SQL Server verwendet haben, beim Windows NT-Server an. Starten Sie den Internet-Mailclient, und konfigurieren Sie ein Profil für den Internet-Maildienst und für die Verbindung zum POP3-Server (eingehend) und zum SMTP-Server (ausgehend). Kontoname und Kennwort, die Sie für den Zugriff auf den POP3/SMTP-Server benötigen, entnehmen Sie dem in Schritt 1 erstellten E-Mail-Konto (nicht unbedingt identisch mit dem Konto, das zum Starten von SQL Server verwendet wird). Überprüfen Sie nach der Einrichtung, ob das interaktive Senden und Empfangen von E-Mails möglich ist. Danach können Sie den E-Mail-Client beenden.

    Bei der Einrichtung des Internet-Maildienstes wird eine PST-Datei (persönlicher Informationsspeicher) erstellt, in der vom POP3-Server heruntergeladene E-Mail-Nachrichten gespeichert werden. Diese PST-Datei wird von jedem Dienst mit diesem E-Mail-Profil verwendet, was zu einem Konflikt führt, wenn SQL Mail und SQL Agent Mail dasselbe E-Mail-Profil nutzen. Weitere Informationen finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    313969 PRB: The Error 'Cannot Open .pst File' Occurs When You Use a POP3 Server Profile with SQL Mail
    Geben Sie als Speicherort für die PST-Datei keine Netzwerkfreigabe an.Weitere Informationen finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    297019 OL2000: Why .pst Files Are Not Recommended over a LAN or WAN Link
  4. Klicken Sie in der Systemsteuerung auf Mail, um die Mail-Anwendung zu starten. Klicken Sie auf Profile anzeigen, um den Namen des im vorangegangenen Schritt konfigurierten Profils anzuzeigen (beispielsweise "Interneteinstellungen"). Es gelten die gleichen Beschränkungen für die Länge des Profilnamens und für Sonderzeichen wie beim Einrichten von SQL Mail mit einem Exchange-Server.
  5. Klicken Sie in der Systemsteuerung auf Dienste, und vergewissern Sie sich, dass der Dienst MSSQLServer unter demselben Windows NT-Benutzerkonto ausgeführt wird, mit dem Sie das E-Mail-Profil eingerichtet haben. Starten Sie den Dienst MSSQLServer, falls nötig, bzw. starten Sie ihn neu.
  6. Konfigurieren Sie SQL Mail so, dass es den in Schritt 4 gefundenen Profilnamen verwendet.

    Hinweis: Wenn der eingegebene Profilname nicht erkannt wird oder keine Profile für SQL Server 7.0 bzw. SQL Server 2000 in der Dropdownliste angezeigt werden, haben Sie den Dienst MSSQLServer unter dem lokalen Systemkonto gestartet. Konfigurieren Sie den Dienst so, dass er unter einem gültigen Windows NT-Konto startet, beenden und starten Sie SQL Server neu, und versuchen Sie anschließend erneut, das E-Mail-Profil zu konfigurieren.
  7. Starten Sie SQL Mail. Das Symbol SQL Mail wird grün, wenn SQL Mail erfolgreich gestartet wurde. (Dieser Schritt ist nicht erforderlich, wenn Sie SQL Server 2000 nutzen, da SQL Mail automatisch beim ersten Senden von E-Mails gestartet wird.) Testen Sie SQL Mail, indem Sie ein Abfragefenster öffnen und sich mit xp_sendmail selbst eine E-Mail schicken. Wenn Sie SQL Server 7.0 oder SQL Server 2000 verwenden, konfigurieren Sie auch SQLAgentMail mit demselben Profil. Sie können SQLAgentMail testen, indem Sie eine E-Mail an einen Operator schicken.
Warnung: Wenn Sie SQL Mail für den Verbindungsaufbau zu einem POP3/SMTP-Mailserver verwenden möchten, muss gewährleistet sein, dass Sie mehrmals mittels der folgenden Schritte eine Verbindung herstellen und E-Mails versenden können:
  1. Klicken Sie auf das Symbol, das den E-Mail-Client startet.
  2. Senden Sie eine Nachricht an die im Profil aufgeführte E-Mail-Adresse, damit Sie sowohl Senden als auch Empfangen testen können.
  3. Beenden Sie den E-Mail-Client.
  4. Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 3 mehrmals, um ein normales E-Mail-Aufkommen zu simulieren.
Hinweis: Sollte zu einem beliebigen Zeitpunkt während der Simulation ein interaktives Dialogfeld angezeigt werden (beispielsweise Klicken auf OK zum Anmelden oder Eingabe eines Kennworts), arbeitet der E-Mail-Client nicht mit SQL Mail zusammen. Damit eine Internet-Mailverbindung mit SQL Mail funktionieren kann, muss die Verbindung immer verfügbar sein. Anderenfalls arbeitet SQL Mail nicht zuverlässig, und bei Problemen muss der Server möglicherweise neu gestartet werden.

Der Grund hierfür ist, dass SQL Mail beim Zugriff auf POP3-Konten keine wiederholten Versuche vorsieht. Falls SQL Mail beim ersten Versuch keine Verbindung mit dem POP3-Server herstellen kann, öffnet der Internet Mail Connector normalerweise ein Dialogfeld, in dem Sie durch Klicken auf OK die Wiederholung des Versuchs bestätigen können. Tritt dieser Fall ein, so kann SQL Mail, das als Teil des Dienstes MSSQLServer ausgeführt wird, auf dieses Dialogfeld nicht antworten und reagiert ab diesem Zeitpunkt nicht mehr. Sie müssen möglicherweise die Anwendung "Mapisp32.exe" beenden oder sogar den Windows NT-Computer neu starten, um das Problem zu beheben.

Windows Messaging-Client

Dieser Client kann mit SQL Server 6.5 und 7.0, aber nicht mit SQL Server 2000 eingesetzt werden. Der Microsoft Windows Messaging E-Mail-Client ist in Windows NT 4.0 enthalten und unterstützt Microsoft Mail und Internetmail (POP3/SMTP). Das Verbleiben von aus SQL Mail gesendeten E-Mails im Postausgang bei nicht geöffnetem Windows Messaging-Client ist ein bekanntes Problem. Dieses Problem wurde dadurch verursacht, dass der MAPI-Spooler nicht aus einem Windows NT-Dienst heraus aufgerufen werden konnte. Dieses Problem wurde mit dem Microsoft Windows NT 4.0 Service Pack 3 behoben, das Update ist jedoch in späteren Service Packs für Windows NT nicht enthalten, da es zu Produktinkompatibilitäten führte.

Wenn Sie Windows Messaging vor Anwendung von Service Pack 3 installiert haben, besitzen Sie höchstwahrscheinlich das Update für dieses Problem. Wenn Sie Windows Messaging nach Service Pack 3 installiert oder neu installiert haben, wenden Sie sich an Microsoft Product Support Services, um das Update für die Datei "Mapi32.dll" zu erhalten. Suchen Sie die Datei "Mapi32.dll" auf dem Computer, und überprüfen Sie Datum und Größe der Datei, um festzustellen, ob Sie das Update benötigen. Ist auf Ihrem Computer beispielsweise eine Datei "Mapi32.dll" vom 14.10.1996 mit einer Größe von 621 KB (Dateiversion 4.0) installiert, liegt es an dieser Dateiversion, dass SQL Mail im Postausgang hängen bleibt. Ist die Datei "Mapi32.dll" vom 01.05.1997 und 701 KB groß (Datum und Größe des in Windows NT 4.0 Service Pack 3 enthaltenen Updates), verfügen Sie über die korrekte Version der Datei (auch Version 4.0). Da die Versionsnummern identisch sind, ist es besser, Sie vergleichen Größe und Datum der Datei anstatt der Versionsnummer, wenn Sie feststellen möchten, ob Sie die richtige Version der Datei "Mapi32.dll" besitzen.

Windows Messaging ist nicht im Lieferumfang von Microsoft Windows 2000 enthalten. Falls Sie mit Windows 2000 arbeiten, müssen Sie daher Microsoft Outlook erwerben, um SQL Mail verlässlich mit einem Internet-Mailserver einsetzen zu können.

Outlook 97 oder Outlook 98 als Client

Outlook 98 kann als Client mit SQL Server 6.5 und 7.0, aber nicht mit SQL Server 2000 eingesetzt werden, es sei denn, Sie haben SQL Server 2000 Service Pack 1 installiert.

Weitere Informationen finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
281293 FIX: SQL Mail 2000 Needs Outlook 2000 Client
Microsoft Outlook unterstützt Exchange-Mail und Internetmail (POP3/SMTP). Outlook 97 wurde mit Microsoft Office 97 ausgeliefert und installiert eine Datei "Mapi32.dll" vom 20.12.1996, die 714 KB groß ist. Da Outlook nicht dafür vorgesehen war, innerhalb eines Windows NT-Dienstes eingesetzt zu werden, führt die Datei "Mapi32.dll" (Version 4.00.993.3) dazu, dass E-Mails aus SQL Mail im Postausgang verbleiben, wenn der Outlook-Client nicht auf dem Server ausgeführt wird. Installieren Sie Outlook 98 oder Outlook 2000, um dieses Problem zu beheben.

Outlook 98 ist ein eigenständiges Produkt, das als Ablöse für Outlook 97 konzipiert ist. Bei der Installation von Outlook 98 sollten Sie die Option Unternehmen oder Arbeitsgruppe wählen. Wählen Sie nicht die Option Nur via Internet. Die Option Nur via Internet installiert nur einen Stub (32 KB Größe, Datum 26.03.1998, Version 5.5.2163.0) der Datei "Mapi32.dll", und diese Version der Datei arbeitet nicht mit SQL Mail zusammen. Die korrekte Version von "Mapi32.dll" für Outlook 98, die mit SQL Mail funktioniert, ist 5.5.2174.0 oder höher (vom 26.03.1998 und mit 857 KB). Mit der Option Unternehmen oder Arbeitsgruppe können Sie Outlook 98 in Verbindung mit einem Internet-Mailserver (POP3/SMTP) verwenden. Wenn Sie Outlook 98 mit der Option Nur via Internet installiert haben, führen Sie Outlook 98-Setup aus, indem Sie in der Systemsteuerung auf Software klicken. Installieren Sie dann die Komponenten von Outlook 98 neu. Sie müssen ebenfalls Ihr E-Mail-Profil neu anlegen.

Mit der Option Unternehmen oder Arbeitsgruppe unterstützt Outlook 98 keinen Mailzugriff via IMAP (Internet Message Access Protocol). Wenn Sie IMAP-Unterstützung benötigen, müssen Sie (zusätzlich zu Outlook) Outlook Express einrichten, um IMAP-basierte Mail senden und empfangen zu können. Verwenden Sie Outlook Express zum Senden und Empfangen von IMAP-Mail, und stellen Sie das E-Mail-Profil von Outlook für SQL Mail zur Verfügung.

Outlook 2000 als Client

Dieser Client kann mit SQL Server 6.5, SQL Server 7.0 und SQL Server 2000 eingesetzt werden.

Microsoft Outlook 2000 unterstützt Exchange-Mail sowie Internetmail (POP3/SMTP) und ist in Microsoft Office XP enthalten. Das MAPI-Modell wurde in Outlook 2000 grundlegend geändert. Anstelle einer kompletten MAPI-Bibliothek verwendet Outlook 2000 lediglich einen MAPI-Stub (mit einer Größe von 128 KB). Dieses Modul verweist je nach der auf dem Windows NT-Computer installierten Sprache auf die richtige MAPI-Bibliothek (z.B. die Datei "Msmapi32.dll" im Ordner "Programme\Gemeinsame Dateien\System\Mapi\1031\NT"). Wenn Sie den "Mapi32.dll"-Stub durch eine andere Version ersetzen, verursacht dies ein Problem bei Outlook 2000. Sie müssen dann die Datei "Fixmapi.exe" ausführen, um das Problem zu beheben.

Weitere Informationen finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
195795 OL2000: (CW) Behandlung von Outlook-Konfigurationsproblemen

Outlook 2000 muss ebenfalls mit der Option Unternehmen oder Arbeitsgruppe installiert sein. Klicken Sie in Outlook 2000 im Menü Extras auf Optionen, um sicherzustellen, dass Outlook 2000 korrekt installiert ist. Klicken Sie auf die Registerkarte E-Mail-Dienste (oder auf die Registerkarte E-Mail-Übertragung, je nachdem wie Ihr System konfiguriert ist). Sie sehen eine Schaltfläche mit der Bezeichnung E-Mail-Unterstützung neu konfigurieren. Wenn Sie auf E-Mail-Unterstützung neu konfigurieren klicken, öffnet sich ein Dialogfeld. Ist die Option Unternehmen oder Arbeitsgruppe nicht aktiviert, so aktivieren Sie sie. Outlook 2000 wird sich selbst neu konfigurieren, ohne dass Sie eine Deinstallation und Neuinstallation durchführen müssen. Sie müssen jedoch Ihr E-Mail-Profil neu anlegen.

Hinweis: Wenn Sie eine Änderung vornehmen und die Option Unternehmen oder Arbeitsgruppe aktivieren, müssen Sie SQL Server neu starten, damit die Änderungen wirksam werden.

Nach der Installation von Outlook 2000 sollten mindestens zwei "Mapi32.dll"-Dateien, eine vom 14.01.1999 mit Version 1.0.2536.0 im Verzeichnis "Winnt\System32" (für die Abwärtskompatibilität mit E-Mail-Anwendungen wie SQL Mail, jedoch nicht von Outlook 2000 verwendet) und eine andere vom 26.01.1999 mit Version 1.0.2518.0 im Verzeichnis "Programme\Gemeinsame Dateien\System\Mapi\1031 \NT" (von Outlook 2000 verwendet) vorhanden sein. Wenn Sie keine "Mapi32.dll"-Datei im Verzeichnis "Winnt\System32" haben, arbeitet Outlook 2000 möglicherweise zwar ordnungsgemäß, aber Sie können SQL Mail nicht starten. In diesem Fall kopieren Sie die Datei "Mapi32.dll" aus dem Ordner "Programme" in den Ordner "Winnt\System32".

Um der Gefahr von E-Mail-Würmern zu begegnen, hat Microsoft einen Sicherheitspatch für Outlook 2000 zur Verfügung gestellt, der den Benutzer informiert, wenn ein anderes Programm als Outlook versucht, E-Mails zu senden. Durch Klicken auf Ja oder Nein kann dies zugelassen bzw. verhindert werden. Da SQL Mail über den SQL Server-Dienst ausgeführt wird, wird diese Sicherheitsabfrage an den virtuellen Desktop gesendet. Der Benutzer bekommt sie deshalb nie zu Gesicht. Da E-Mails nicht versendet werden, während auf Benutzereingaben gewartet wird, reagiert SQL Mail nicht mehr.

Dieses Verhalten kann bei SQL Mail für SQL Server 6.5 oder SQL Server 7.0 beobachtet werden, da die Verbindung zu dem E-Mail-Client über Simple MAPI hergestellt und dadurch eine Sicherheitsabfrage auf dem Bildschirm angezeigt wird. Da SQL Mail für SQL Server 2000 eine Verbindung über Extended MAPI herstellt, wird die Sicherheitsabfrage umgangen.

Wenn Sie Outlook 2000 in der Version 9.0.0.4201 oder höher verwenden (die Version können Sie aus dem Dialogfeld "Info" in Outlook 2000 ersehen), ist das Sicherheitsupdate für Outlook auf Ihrem Computer installiert. Wenden Sie sich an Ihren Exchange-Administrator, um möglicherweise eine Lockerung der standardmäßigen Sicherheitsbeschränkungen zu erwirken.

Weitere Informationen finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
263297 OL2000: Administratorinformationen zum Outlook-Update für die E-Mail-Sicherheit

Outlook 2002 als Client

Dieser Client kann mit SQL Server 2000 eingesetzt werden.

Microsoft Outlook 2002 unterstützt Exchange-Mail sowie Internetmail (POP3/SMTP) und ist in Microsoft Office XP enthalten. Outlook 2002 verwendet eine einheitliche Konfiguration. Es hat keine unterschiedlichen Konfigurationsoptionen für "Unternehmen oder Arbeitsgruppe" oder "Nur via Internet". Outlook 2002 umfasst auch Sicherheitsfeatures, die erstmals im Sicherheitspatch von Outlook 2000 zur Verfügung gestellt wurden, um Schutz vor E-Mail-Würmern zu bieten.

In Outlook 2002 wurde die Logik für den MAPI-Spooler integriert, sodass es bei allen Nachrichten außer Exchange-Nachrichten (wie z.B. diejenigen, die an einen Internet-Mailserver geschickt werden) erforderlich ist, dass Outlook aktiv auf dem Server ausgeführt wird. Wird Outlook nicht ausgeführt, bleiben ausgehende Nachrichten so lange im Postausgang, bis Outlook gestartet wird. Erst dann werden sie gesendet. Dieses Verhalten tritt bei Nachrichten, die an einen Exchange-Server gesendet werden, nicht auf.

Die E-Mail-Sicherheitsfeatures in Microsoft Outlook 2002 bieten zusätzlichen Schutz vor böswilligen E-Mail-Nachrichten. Als wichtige Funktion aus der Perspektive von SQL Mail ist die Bestätigung für das automatische Senden von E-Mail-Nachrichten zu nennen. Da die Sicherheitsfeatures bei einer Verbindung über Simple MAPI aktiviert werden, kann bei Outlook 2002 bei Verwendung mit SQL Mail auf SQL Server 6.5 und SQL Server 7.0 die Situation eintreten, dass SQL Mail wegen der Sicherheitsabfrage nicht mehr reagiert. Wenden Sie sich an Ihren Exchange-Administrator, um möglicherweise eine Lockerung der standardmäßigen Sicherheitsbeschränkungen zu erwirken.

Weitere Informationen finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
290499 OL2002: Administratorinformationen zu E-Mail-Sicherheitsfeatures

Internet Explorer und Outlook Express als Client

Die Verwendung von Outlook Express mit SQL Mail wird nicht unterstützt, da SQL Mail ein E-Mail-Profil benötigt, Outlook Express aber keine Profile erstellt. Selbst wenn Sie Outlook Express nicht explizit als standardmäßigen E-Mail-Client angegeben haben, kann eine Installation oder ein Update von Internet Explorer dazu führen, dass Outlook Express als Standard-E-Mail-Client konfiguriert wird.

Bei einigen Versionen von Internet Explorer oder Outlook Express (beispielsweise Internet Explorer 5.0) ignoriert SQL Server das zur Verfügung gestellte Profil und versucht, den Standard-E-Mail-Client zu verwenden. Wenn der Standard-E-Mail-Client zum Beispiel Outlook Express ist, ignoriert SQL Mail möglicherweise das von Outlook zur Verfügung gestellte E-Mail-Profil (selbst wenn das Profil erfolgreich mit der Schaltfläche Testen in SQL Mail getestet wurde) und versucht, mit Outlook Express zu starten. Wurde Outlook Express nicht darauf konfiguriert ist, die Verbindung zu einem POP3/SMTP-Server herzustellen, reagiert SQL Mail nicht mehr oder zeigt Fehlermeldungen an, die besagen, dass keine Verbindung zum Mailserver möglich ist. Wenn Sie versuchen, SQL Mail über den SQL Enterprise Manager zu starten und SQL Mail nicht mehr reagiert, müssen Sie möglicherweise den Task-Manager aufrufen, um den SQL Enterprise Manager über Task beenden zu beenden und das Problem zu beheben.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Standard-E-Mail-Client zu ermitteln:
  1. Öffnen Sie die Systemsteuerung, und doppelklicken Sie auf Internetoptionen.
  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Programme, und überprüfen Sie, ob Outlook Express, Netscape Messenger oder ein anderer E-Mail-Client ausgewählt ist. Wählen Sie im Dropdown-Kombinationsfeld bei E-Mail Microsoft Outlook aus (falls installiert).
  3. Beenden und starten Sie SQL Server neu, bevor Sie versuchen, SQL Mail zu starten.
Wenn Sie nicht Internet Explorer 5.0 verwenden, unterscheiden sich die Auswahlmöglichkeiten auf der Registerkarte Programme im Dialogfeld Internetoptionen geringfügig. Wenn Sie keinen Browser von Microsoft verwenden, können die Optionen stark abweichen.

Die Installation von Internet Explorer macht nicht nur Outlook Express zum Standard-E-Mail-Client, sondern benennt auch die verwendete Datei "Mapi32.dll" in "Mapi32x.dll" um, damit ein MAPI-Stub für Outlook Express installiert werden kann. Wenn Sie dann versuchen, SQL Mail zu starten, schlägt der Zugriff auf diese MAPI-Datei fehl.

Wenn Sie vor der Installation oder dem Update von Internet Explorer eine funktionierende SQL Mail-Konfiguration hatten, sollten Sie im Verzeichnis "Winnt\System32" nach den Dateien "Mapi32.dll" und "Mapi32x.dll" suchen. Besteht ein deutlicher Größenunterschied zwischen diesen beiden Dateien (zum Beispiel 128 KB für "Mapi32.dll" und 701 KB für "Mapi32x.dll"), tauschen Sie die Namen der beiden Dateien aus. Versuchen Sie anschließend, SQL Mail neu zu starten.

Weitere Informationen

Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Artikeln der Microsoft Knowledge Base:
311231 INFO: Häufig gestellte Fragen zur Failover-Unterstützung
315886 INF: Häufig auftretende Probleme bei SQL Mail
Weitere Informationen finden Sie auf folgender Website von Microsoft:
Support-WebCast: Troubleshooting Microsoft SQL Mail (Problembehandlung bei Microsoft SQL Mail)
http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=http://support.microsoft.com/servicedesks/webcasts/wc091301/wcblurb091301.asp

Weitere Informationen finden Sie in der folgenden Publikation:
Microsoft Corporation Microsoft SQL Server 7.0 System Administration Training Kit (Training Kit für die Administration von Microsoft SQL Server 7.0), Microsoft Press, 2001

Eigenschaften

Artikel-ID: 263556 - Geändert am: Dienstag, 17. Mai 2011 - Version: 5.0
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft SQL Server 6.5 Standard Edition
  • Microsoft SQL Server 7.0 Standard Edition
  • Microsoft SQL Server 2000 Standard Edition
Keywords: 
kbsqlssas kbinfo kbsqlservmail KB263556
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