Probleme bei vielen Domänencontrollern mit Active Directory-integrierten DNS-Zonen

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Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
267855 Problems with Many Domain Controllers with Active Directory Integrated DNS Zones
Wichtig: Dieser Artikel enthält Informationen zum Bearbeiten der Registrierung. Bevor Sie die Registrierung bearbeiten, vergewissern Sie sich bitte, dass Sie die Registrierung wiederherstellen können, falls ein Problem auftritt. Weitere Informationen zum Erstellen einer Sicherungskopie, zum Wiederherstellen und Bearbeiten der Registrierung finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
256986 Beschreibung der Microsoft Windows-Registrierung
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
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Problembeschreibung

DNS-Registrierungen (DNS = Domain Name System) von SRV- und Domänencontrollerlocator-A-Einträgen (vom Anmeldedienst registriert) und NS-Einträgen (von den autorisierenden DNS-Servern hinzugefügt) in einer Active Directory-integrierten DNS-Zone für einige Domänencontroller funktionieren möglicherweise in einer Domäne mit sehr vielen Domänencontrollern (normalerweise über 800) nicht. In einer Domäne mit mehr als 400 Domänencontrollern scheinen Probleme mit der Registrierung von A-Einträgen und NS-Einträgen an der Stammzone aufzutreten, wenn der Name der Active Directory-integrierten DNS-Zone identisch ist mit dem Active Directory-Domänennamen. Außerdem können eine oder mehrere der folgenden Fehlermeldungen in der Ereignisanzeige erscheinen:
Typ: Fehler
Quelle: DNS
Kategorie: Keine
Ereignis-ID: 4011
Datum: 28.6.2000
Uhrzeit: 19:50:13
Benutzer: Nicht zutreffend
Computer: RECHNER1
Beschreibung: Die Aktualisierung oder das Hinzufügen der Domänennamen xyz in Zone xyz.example.com im Verzeichnis konnte nicht durchgeführt werden. Stellen Sie sicher, dass das Active Directory ordnungsgemäß funktioniert und fügen Sie diese Domäne hinzu bzw. aktualisieren Sie sie unter Verwendung der DNS-Konsole. Die Ereignisdaten enthalten den Fehlercode.
Daten: 0000: 2a 23 00 00 *#..

Typ: Fehler
Quelle: DNS
Kategorie: Keine
Ereignis-ID: 4015
Datum: 28.6.2000
Uhrzeit: 19:50:13
Benutzer: Nicht zutreffend
Computer: RECHNER1
Beschreibung: DNS-Server hat einen kritischen Fehler im Verzeichnisdienst ermittelt. Stellen Sie sicher, dass das Active Directory ordnungsgemäß funktioniert. Die Ereignisdaten enthalten den Fehlercode.
Daten: 0000: 0b 00 00 00 ....

Der letzte Statuscode für das Ereignis 4015, 0x00000b, entspricht dem Fehler "LDAP_ADMIN_LIMIT_EXCEEDED Administration limit on the server has exceeded".

Typ: Warnung
Quelle: NTDS-Replikation
Kategorie: Replikation
Ereignis-ID: 1093
Datum: 28.6.2000
Uhrzeit: 19:33:24
Benutzer: Jeder
Computer: RECHNER1
Beschreibung: Der Replikations-Agent (DRA) konnte die Änderungen am Objekt DC=@,DC=xyz.example.com,CN=MicrosoftDNS,CN=System,DC=xyz,DC=example, DC=com (GUID 77d76064-f49e-4762-ba8c-324b6c518f11) nicht übernehmen, da das Objekt durch die eingehenden Änderungen die maximale Größe der Datenbankeinträge überschreiten würde. Die eingehende Änderung am Attribut 9017e (dnsRecord) wird rückgängig gemacht, um die Aktualisierung möglicherweise durchführen zu können. Die Änderung am Attribut wird nicht lokal übernommen, und der aktuelle Wert des Attributs auf diesem System wird an alle anderen Systeme gesendet, um diese Version zur definitiven Version zu machen. Dadurch werden die Änderungen im Rest der Organisation aufgehoben.
Die Aufhebung wird folgendermaßen aussehen: Version: 5474, Uhrzeit der Änderung: 28.6.2000 19:33.24, USN: 2873104.

Typ: Informationen
Quelle: NTDS-Replikation
Kategorie: Replikation
Ereignis-ID: 1101
Datum: 28.6.2000
Uhrzeit: 19:33:24
Benutzer: Jeder
Computer: RECHNER1
Beschreibung: Der Replikations-Agent (DRA) konnte die Änderungen am Objekt DC=@,DC=xyz.example.com,CN=MicrosoftDNS,CN=System, DC=xyz,DC=example,DC=com (GUID 77d76064-f49e-4762-ba8c-324b6c518f11) einwandfrei durchführen, nachdem mindestens eine Attributänderung rückgängig gemacht wurde. Vorhergehende Meldungen zeigen an, welche Attribute rückgängig gemacht wurden. Bedenken Sie, dass dadurch die Änderungen aufgehoben werden und die Originalaktualisierung nicht durchgeführt wird. Der Benutzer, der dies ausgelöst hat, sollte darüber benachrichtigt werden, dass dessen Änderungen nicht vom System übernommen wurden.

Ursache

Dieses Problem tritt auf, da in Active Directory die Anzahl von Werten, die einem einzigen Objekt zugeordnet werden können, auf ungefähr 800 beschränkt ist. In einer Active Directory-integrierten DNS-Zone, werden DNS-Namen durch dnsNode-Objekte repräsentiert, und DNS-Einträge werden als Werte in dem mehrwertigen dnsRecord-Attribut auf dnsNode-Objekten gespeichert. Dies kann zu den in diesem Artikel genannten Fehlermeldungen führen.

Lösung

Installieren Sie das neueste Service Pack für Windows 2000, um dieses Problem zu beheben. Weitere Informationen finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
260910 Wie Sie das neueste Service Pack für Windows 2000 erhalten
Die englische Version dieses Updates sollte die folgenden Dateiattribute (oder höher) aufweisen:
   Date        Time    Size       File name
   ---------------------------------------------------------
   02/08/2001  01:32p  5,090,728  Q267855_W2K_SP2_x86_en.EXE  
				

Dieser Hotfix enthält Updates für die DNS- und Anmeldedienstkomponenten. Diese Updates heben die Beschränkung nicht auf, die für die Anzahl von Einträgen gilt, die für denselben DNS-Namen hinzugefügt werden können, wenn die DNS-Zone in Active Directory integriert ist. Sie bieten jedoch einen Mechanismus zum Deaktivieren nicht benötigter DNS-Registrierungen von SRV- und Domänencontrollerlocator-A-Einträgen und NS-Einträgen in einer Active Directory-integrierten DNS-Zone.

DNS-Update

Wenden Sie den Hotfix auf jeden DNS-Server an, der auf einem Domänencontroller ausgeführt wird. Der DNS-Teil des Hotfixes enthält auch eine aktualisierte Version der Datei "Dnscmd.exe", die im Ordner "Systemlaufwerk:\Programme\Support Tools" installiert ist. Wenden Sie nach der Installation des Hotfixes eine der folgenden Methoden an:

Methode 1

Wenn Sie eine Liste von DNS-Servern festlegen möchten, die NS-Einträge zu einer festgelegten Zone hinzufügen können, die sich auf diese Server selbst beziehen, wählen Sie einen DNS-Server aus, und führen Sie die Datei "Dnscmd.exe" mit der Option /AllowNSRecordsAutoCreation aus:
  • Verwenden Sie den Befehl dnscmd Servername /config Zonenname /AllowNSRecordsAutoCreation IPList, um eine Liste von TCP/IP-Adressen auf DNS-Servern festzulegen, die dazu berechtigt sind, automatisch NS-Einträge für eine Zone festzulegen. Beispiel:
    Dnscmd NS1 /config Zonenname.com /AllowNSRecordsAutoCreation 10.1.1.1 10.5.4.2
  • Verwenden Sie den Befehl dnscmd Servername /config Zonenname /AllowNSRecordsAutoCreation, um die Liste der TCP/IP-Adressen von DNS-Servern zu löschen, die dazu berechtigt sind, automatisch NS-Einträge für eine Zone zu erstellen und die Zone in den Standardzustand zurückzuversetzen, wenn jeder primäre DNS-Server automatisch einen sich auf den jeweiligen Server selbst beziehenden NS-Eintrag zu der Zone hinzufügt. Beispiel:
    Dnscmd NS1 /config Zonename.com /AllowNSRecordsAutoCreation
  • Verwenden Sie den Befehl dnscmd Servername /zoneinfo Zonenname /AllowNSRecordsAutoCreation, um die Liste von TCP/IP-Adressen von DNS-Servern abzufragen, die dazu berechtigt sind, automatisch NS-Einträge für eine Zone zu erstellen. Beispiel:
    Dnscmd NS1 /zoneinfo Zonenname.com /AllowNSRecordsAutoCreation
Hinweis: Führen Sie diesen Befehl nur auf einem DNS-Server aus. Die Active Directory-Replikation gibt die Änderungen an alle DNS-Server weiter, auf denen Domänencontroller in derselben Domäne ausgeführt werden.

In einer Umgebung, in der sich die Mehrheit der DNS-Domänencontroller für eine Domäne in Zweigstellen und einige an einem zentralen Standort befinden, können Sie den bereits in diesem Artikel beschriebenen Befehl "Dnscmd" verwenden, um nur die zentralen DNS-Domänencontroller in die IPList einzuschließen. Wenn Sie dies tun, fügen nur die zentralen DNS-Domänencontroller ihre jeweiligen NS-Einträge zu der Active Directory-Domänenzone hinzu.

Methode 2

Achtung: Die unkorrekte Verwendung des Registrierungseditors kann schwerwiegende Probleme verursachen, die das gesamte System betreffen und eine Neuinstallierung des Betriebssystems erforderlich machen. Microsoft kann nicht garantieren, dass Probleme, die von einer falschen Verwendung des Registrierungseditors herrühren, behoben werden können. Benutzen Sie den Registrierungseditor auf eigene Verantwortung.

Wenn Sie auswählen möchten, welcher DNS-Server keine NS-Datensätze, die sich auf den jeweiligen Server selbst beziehen, zu einer Active Directory-integrierten DNS-Zone hinzufügen soll, verwenden Sie den Registrierungseditor ("Regedt32.exe"), um die folgenden Registrierungswerte auf jedem betroffenen DNS-Server zu konfigurieren:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\DNS\Parameters

Registrierungswert: DisableNSRecordsAutoCreation
Datentyp: REG_DWORD
Datenbereich: 0x0 | 0x1
Standardwert: 0x0
Dieser Wert betrifft alle Active Directory-integrierten DNS-Zonen. Die Werte haben folgende Bedeutung:
Wert    Bedeutung
------------------------------------------------------------------------------
  0     DNS-Server erstellt automatisch NS-Einträge für alle Active Directory-
        -integrierten DNS-Zonen, es sei denn, eine Zone, die sich auf dem Server
        befindet, enthält das (in diesem Artikel beschriebene) Attribut 
	AllowNSRecordsAutoCreation, das den Server nicht einschließt.
        In diesem Fall verwendet der Server die AllowNSRecordsAutoCreation-
        Konfiguration.

   1    DNS-Server erstellt nicht automatisch NS-Einträge für alle Active Directory-
        integrierten DNS-Zonen, unabhängig von der AllowNSRecordsAutoCreation-Konfiguration
        in den Active Directory-integrierten DNS-Zonen.
					
Hinweis: Windows 2000 fügt diesen Wert nicht zur Registrierung hinzu. Sie müssen den DNS-Serverdienst neu starten, um die Änderungen an diesem Wert zu übernehmen.

Wenn Sie verhindern möchten, dass bestimmte DNS-Server ihre jeweiligen NS-Einträge zu Active Directory-integrierten DNS-Zonen auf dem Server selbst hinzufügen, können Sie den zuvor in diesem Artikel beschriebenen Registrierungswert DisableNSRecordsAutoCreation verwenden.

Wenn der Registrierungswert DisableNSRecordsAutoCreation auf 0x1 festgelegt ist, enthalten keine der Active Directory-integrierten DNS-Zonen auf diesem DNS-Server dessen NS-Einträge. Daher dürfen Sie den Registrierungswert nicht auf 0x1 setzen, wenn der Server seine eigenen NS-Einträge mindestens zu einer Active Directory-integrierten DNS-Zone auf dem Server selbst hinzufügen soll.

Anmeldedienst-Update

Achtung: Die unkorrekte Verwendung des Registrierungseditors kann schwerwiegende Probleme verursachen, die das gesamte System betreffen und eine Neuinstallierung des Betriebssystems erforderlich machen. Microsoft kann nicht garantieren, dass Probleme, die von einer falschen Verwendung des Registrierungseditors herrühren, behoben werden können. Benutzen Sie den Registrierungseditor auf eigene Verantwortung.

Der Teil dieses Hotfixes, der sich auf den Anmeldedienst bezieht, gibt Administratoren größere Kontrolle, wie bereits in diesem Artikel beschrieben wurde. Sie sollten den Hotfix auf allen Domänencontrollern installieren. Sie können verhindern, dass ein Domänencontroller versucht, dynamische Aktualisierungen bestimmter DNS-Einträge vorzunehmen, die standardmäßig dynamisch vom Anmeldedienst aktualisiert werden, indem Sie folgenden Registrierungswert mithilfe des Programms "Regedt32.exe" konfigurieren:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Netlogon\Parameters

Registrierungswert: DnsAvoidRegisterRecords
Datentyp: REG_MULTI_SZ
Geben Sie in diesem Wert die Liste der mnemonischen Codes für die DNS-Einträge an, die nicht von diesem Domänencontroller registriert werden sollten. Hinweis: Setzen Sie den Wert auf die Liste der durch Zeilenumbrüche getrennten mnemonischen Codes, die in folgender Tabelle angegeben sind. Liste der mnemonischen Codes:
Mnemonischer Code    Typ    DNS-Eintrag
-----------------------------------------------------------------------------------------
LdapIpAddress        A      <DNS-Domänenname>
Ldap                 SRV    _ldap._tcp.<DNS-Domänenname>
LdapAtSite           SRV    _ldap._tcp.<Sitename>._sites.<DNS-Domänenname>
Pdc                  SRV    _ldap._tcp.pdc._msdcs.<DNS-Domänenname>
Gc                   SRV    _ldap._tcp.gc._msdcs.<DNS-Strukturname>
GcAtSite       	     SRV    _ldap._tcp.<Sitename>._sites.gc._msdcs.<DNS-Strukturname>
DcByGuid       	     SRV    _ldap._tcp.<Domänen-GUID>.domains._msdcs.<DNS-Strukturname>
GcIpAddress          A      _gc._msdcs.<DNS-Strukturname>
DsaCname       	     CNAME  <Dsa-GUID>._msdcs.<DNS-Strukturname>
Kdc           	     SRV    _kerberos._tcp.dc._msdcs.<DNS-Domänenname>
KdcAtSite     	     SRV    _kerberos._tcp.dc._msdcs.<Sitename>._sites.<DNS-Domänenname>
Dc                   SRV    _ldap._tcp.dc._msdcs.<DNS-Domänenname>
DcAtSite      	     SRV    _ldap._tcp.<Sitename>._sites.dc._msdcs.<DNS-Domänenname>
Rfc1510Kdc     	     SRV    _kerberos._tcp.<DNS-Domänenname>
Rfc1510KdcAtSite     SRV    _kerberos._tcp.<Sitename>._sites.<DNS-Domänenname>
GenericGc            SRV    _gc._tcp.<DNS-Strukturname>
GenericGcAtSite      SRV    _gc._tcp.<Sitename>._sites.<DNS-Strukturname>
Rfc1510UdpKdc  	     SRV    _kerberos._udp.<DNS-Domänenname>
Rfc1510Kpwd    	     SRV    _kpasswd._tcp.<DNS-Domänenname>
Rfc1510UdpKpwd 	     SRV    _kpasswd._udp.<DNS-Domänenname>
				
Hinweis: Windows 2000 fügt diesen Wert nicht zur Registrierung hinzu, und es ist nicht erforderlich, den Anmeldedienst neu zu starten. Wenn der Registrierungswert DnsAvoidRegisterRecords erstellt oder geändert wird, während der Anmeldedienst angehalten wird oder innerhalb der ersten 15 Minuten nachdem der Anmeldedienst gestartet wurde, werden die geeigneten DNS-Updates mit einer kurzen Verzögerung ausgeführt (die Verzögerung dauert jedoch höchstens bis zu 15 Minuten nach dem Starten des Anmeldedienstes).

DNS-Registrierungen von A-Einträgen, die vom Anmeldedienst ausgeführt wurden, können auch mithilfe des Registrierungswerts RegisterDnsARecords geändert werden. Weitere Informationen zur Vorgehensweise finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
246804 Aktivieren/Deaktivieren von dynamischen DNS-Registrierungen in Windows 2000
Beachten Sie, dass die Einstellungen des Registrierungswertes DnsAvoidRegisterRecords vor den Einstellungen des Registrierungswertes RegisterDnsARecords Vorrang haben. Daher gelten folgende Bedingungen, wenn die mnemonischen Codes LdapIpAddress und/oder GcIpAddress im Registrierungswert DnsAvoidRegisterRecords verwendet werden:
  • Wenn DnsAvoidRegisterRecords nicht den mnemonischen Code LdapIpAddress enthält und RegisterDnsARecords auf 0x0 gesetzt ist, wird der bzw. werden die DNS-Domänenname-A-Eintrag bzw. -Einträge nicht vom Anmeldedienst registriert.
  • Wenn DnsAvoidRegisterRecords nicht den mnemonischen Code LdapIpAddress enthält und RegisterDnsARecords auf 0x1 gesetzt ist, wird der bzw. werden die DNS-Domänenname-A-Eintrag bzw. -Einträge nicht vom Anmeldedienst registriert.
  • Wenn DnsAvoidRegisterRecords den mnemonischen Code GcIpAddress enthält und RegisterDnsARecords auf 0x0 gesetzt ist, wird der bzw. werden die "gc._msdcs.DNS-Strukturname"-A-Eintrag bzw. -Einträge nicht vom Anmeldedienst registriert.
  • Wenn DnsAvoidRegisterRecords nicht den mnemonischen Code GcIpAddress enthält und RegisterDnsARecords auf 0x1 gesetzt ist, wird der bzw. werden die "_gc._msdcs.DNS-Strukturname-A-Eintrag bzw. -Einträge vom Anmeldedienst nicht registriert.
Der Administrator kann verhindern, dass das in diesem Artikel beschriebene Problem in einer Umgebung auftritt, in der sich ein Satz von Domänencontrollern und/oder globalen Katalogservern (GC-Servern) an einem zentralen Standort befindet und eine große Anzahl der Domänencontroller und/oder globalen Katalogservern in Zweigstellen. Er kann hierzu die Registrierung einiger DNS-Einträge mithilfe des Anmeldedienstes auf den Domänencontrollern bzw. globalen Katalogservern in den Zweigstellen deaktivieren. In diesem Fall enthält die Liste der mnemonischen Codes, die nicht registriert werden sollten, folgende Einträge:
Domänencontroller-spezifische Einträge:

Mnemonischer Code    Typ    DNS-Eintrag
-------------------------------------------------------------------------------------
LdapIpAddress        A      <DNS-Domänenname>
Ldap                 SRV    _ldap._tcp.<DNS-Domänenname>
DcByGuid             SRV    _ldap._tcp.<Domänen-GUID>.domains._msdcs.<DNS-Strukturname>
Kdc                  SRV    _kerberos._tcp.dc._msdcs.<DNS-Domänenname>
Dc                   SRV    _ldap._tcp.dc._msdcs.<DNS-Domänenname>
Rfc1510Kdc           SRV    _kerberos._tcp.<DNS-Domänenname>
Rfc1510UdpKdc        SRV    _kerberos._udp.<DNS-Domänenname>
Rfc1510Kpwd          SRV    _kpasswd._tcp.<DNS-Domänenname>
Rfc1510UdpKpwd       SRV    _kpasswd._udp.<DNS-Domänenname>
 
GC-spezifische Einträge:

Mnemonischer Code    Typ    DNS-Eintrag
-------------------------------------------------------------------------------------
Gc                   SRV    _ldap._tcp.gc._msdcs.<DNS-Strukturname>
GcIpAddress          A      _gc._msdcs.<DNS-Strukturname>
GenericGc            SRV    _gc._tcp.<DNS-Strukturname>		
Beachten Sie, dass site-spezifische Einträge in diesen Listen nicht enthalten sind. Daher werden Domänencontroller und globale Katalogserver in Zweigstellen mithilfe von site-spezifischen Einträgen gefunden, die normalerweise von einem Domänencontrollerlocator verwendet werden. Wenn ein Programm mithilfe von allgemeinen (nicht site-spezifischen) Einträgen nach einem Domänencontroller/globalen Katalogserver sucht, beispielsweise mit einem der Einträge aus den in diesem Artikel enthaltenden Listen, wird der zentrale Domänencontroller bzw. globale Katalogserver gefunden.

Ein Administrator hat auch die Möglichkeit, die Anzahl der Domänencontrollerlocator-Einträge wie SRV- und A-Einträge zu beschränken, die vom Anmeldedienst für denselben allgemeinen DNS-Namen registriert wurden ("_ldap._tcp.dc._msdcs.Domänenname"). Dies ist selbst in einem Szenario mit weniger als 800 Domänencontrollern möglich, um die Größe der DNS-Antworten auf solche Abfragen für solche Einträge zu verringern.

Status

Microsoft hat bestätigt, dass es sich hierbei um ein Problem bei den in diesem Artikel genannten Microsoft-Produkten handelt. Dieses Problem wurde erstmals in Windows 2000 Service Pack 2 behoben.

Weitere Informationen

Jeder DNS-Server, der für eine Active Directory-integrierte DNS-Zone autorisierend ist, fügt einen NS-Eintrag hinzu. Standardmäßig registriert jeder Domänencontroller in einer Domäne einen SRV-Eintrag für einen Satz nicht site-spezifischer Namen wie "_ldap._tcp.Domänenname" und einen oder mehrere A-Einträge, die den Active Directory-DNS-Domänenname der bzw. den TCP/IP-Adresse(n) des Domänencontrollers zuweisen. Wenn ein DNS-Server versucht, nach ungefähr 800 Einträgen einen Eintrag mit demselben gemeinsam genutzten Namen zu schreiben, wird die Lokale Sicherheits-Autorität (LSA) für ungefähr 10 Sekunden bei einer CPU-Auslastung von 100 Prozent ausgeführt, und die Registrierung schlägt fehl. Der Anmeldedienst versucht stündlich die Registrierung erneut auszuführen, die Spitzenauslastung der CPU von 100 Prozent tritt mindestens einmal pro Stunde auf, und die Registrierungsversuche schlagen fehl.

Weitere Informationen über das gleichzeitige Installieren von Windows 2000 und Windows 2000-Hotfixes finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
249149 Installation von Microsoft Windows 2000 und Windows 2000-Hotfixes

Eigenschaften

Artikel-ID: 267855 - Geändert am: Freitag, 7. April 2006 - Version: 3.1
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows 2000 Server
  • Microsoft Windows 2000 Advanced Server
Keywords: 
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