Statische Portzuordnungen für Exchange Server

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Zusammenfassung

In diesem Artikel wird erläutert, wie Sie die statische Zuordnung für Ports durchführen, über die Clientcomputer mit älteren MAPI-Versionen eine Verbindung durch eine Firewall zu einem Server herstellen, auf dem Microsoft Exchange Server 5.5, Microsoft Exchange 2000 Server oder Microsoft Exchange Server 2003 ausgeführt wird. Clientcomputer mit älteren MAPI-Versionen sind z. B. Exchange Server-Clientcomputer und Clientcomputer, auf denen Microsoft Outlook im Unternehmens- oder Arbeitsgruppenmodus ausgeführt wird. Außerdem wird in diesem Artikel beschrieben, wie Sie die statische Zuordnung der Ports für einen Front-End-Server in einem Umkreisnetzwerk (auch DMZ [Demilitarisierte Zone] und überwachtes Subnetz genannt) einer Ethernet-Umgebung durchführen, damit Computer sich beim Netzwerk anmelden und mit den Back-End-Servern kommunizieren können.

Weitere Informationen

Wichtig In diesem Abschnitt, dieser Methode bzw. dieser Aufgabe sind Schritte zur Änderung der Registrierung enthalten. Bei fehlerhaften Änderungen an der Registrierung können jedoch ernsthafte Probleme auftreten. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie die folgenden Schritte sorgfältig ausführen. Sichern Sie die Registrierung zusätzlich, bevor Sie Änderungen vornehmen. Dadurch können Sie die Registrierung wiederherstellen, wenn ein Problem auftritt. Weitere Informationen zur Sicherung und Wiederherstellung der Registrierung erhalten Sie, indem Sie auf die folgende Artikelnummer klicken, um den Artikel der Microsoft Knowledge Base anzuzeigen:
322756 So sichern Sie die Registrierung unter Windows und stellen sie wieder her

Statische Portzuordnungen für MAPI-Clientcomputer zur Herstellung einer Verbindung zu Exchange 2000 Server oder Exchange Server 2003 durch eine Firewall

Wenn Sie Clientcomputern mit älteren MAPI-Versionen das Herstellen einer Verbindung zu Exchange 2000 Server oder Exchange Server 2003 durch eine Firewall ermöglichen möchten, müssen Sie der Registrierung Einträge hinzufügen, um für die den Verbindungen zugewiesenen Ports eine statische Zuordnung festzulegen. Gehen Sie hierzu wie folgt vor:
  1. Starten Sie den Registrierungs-Editor.
  2. Suchen Sie den folgenden Schlüssel, und klicken Sie darauf:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\MSExchangeSA\Parameters
  3. Fügen Sie für die Microsoft Exchange SA RFR-Schnittstelle den folgenden Eintrag hinzu:
    Name: TCP/IP Port
    Typ: REG_DWORD
    Wert: Die hinzuzuweisende Portnummer im Dezimalformat
    Achten Sie darauf, dass Sie den einzelnen Registrierungsschlüsseln unterschiedliche Porteinstellungen zuweisen. Wenn Sie den Befehl netstat -an an einer Eingabeaufforderung ausführen, können Sie alle TCP/IP-Verbindungen und Überwachungsports in numerischem Format anzeigen. Sie müssen für die statischen Zuordnungen einen nicht verwendeten Port wählen.

    Weitere Informationen zu den Richtlinien für die statische Portzuweisung von Exchange Server erhalten Sie, indem Sie auf die folgende Artikelnummer klicken, um den Artikel der Microsoft Knowledge Base anzuzeigen:
    154596 Konfigurieren der dynamischen RPC-Portzuordnung für Firewalls
  4. Suchen Sie den folgenden Schlüssel, und klicken Sie darauf:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\MSExchangeSA\Parameters
  5. Fügen Sie für die Microsoft Exchange Directory NSPI-Proxyschnittstelle den folgenden Registrierungswert hinzu:
    Name: TCP/IP NSPI Port
    Typ: REG_DWORD
    Wert: Die hinzuzuweisende Portnummer im Dezimalformat
  6. Suchen Sie den folgenden Schlüssel, und klicken Sie darauf:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\MSExchangeIS\ParametersSystem
  7. Fügen Sie für die Microsoft Exchange-Informationsspeicherschnittstelle den folgenden Registrierungswert hinzu:
    Name: TCP/IP Port
    Typ: REG_DWORD
    Wert: Die hinzuzuweisende Portnummer im Dezimalformat
  8. Suchen Sie den folgenden Schlüssel, und klicken Sie darauf:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\MSExchangeSRS\Parameters
  9. Fügen Sie für den Microsoft Exchange-Standortreplikationsdienst den folgenden Registrierungswert hinzu:
    Name: TCP/IP
    Typ: REG_DWORD
    Wert: Die hinzuzuweisende Portnummer im Dezimalformat
  10. Beenden Sie den Registrierungs-Editor.
  11. Starten Sie den Computer neu.
Konfigurieren Sie nach dem Ausführen dieser Schritte den Paketfilter oder die Firewall, damit TCP-Verbindungen für den Dienst Microsoft Exchange-Systemaufsicht zu Port 135 und zu den in den Schritten 3, 5, 7 und 9 zugewiesenen Ports hergestellt werden können.

Gehen Sie wie folgt vor, wenn Sie diese Änderungen auf einem Server vornehmen, auf dem Exchange 2000 Server oder Exchange Server 2003 ausgeführt wird und der auf einem globalen Katalogserver installiert ist:
  1. Starten Sie den Registrierungs-Editor.
  2. Suchen Sie den folgenden Schlüssel, und klicken Sie darauf:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\NTDS\Parameters
  3. Fügen Sie den folgenden Registrierungswert hinzu:
    Name: TCP/IP Port
    Typ: REG_DWORD
    Basis: Dezimal
    Wert: Die hinzuzuweisende Portnummer im Dezimalformat
  4. Beenden Sie den Registrierungs-Editor.
Starten Sie den globalen Katalogserver neu, damit die statische Zuordnung während der NSPI-Initialisierung (Name Service Provider Interface) gelesen wird.

Hinweis Die gewählte Portnummer darf keine Konflikte mit anderen Programmen auslösen. Falls für die Portnummer Konflikte mit anderen Programmen bestehen, wird die NSPI nicht gestartet.

Statische Portzuordnungen für MAPI-Clientcomputer zur Herstellung einer Verbindung zu Exchange Server 5.5 durch eine Firewall

Wenn Sie Clientcomputern mit älteren MAPI-Versionen das Herstellen einer Verbindung zu Exchange Server 5.5 durch eine Firewall ermöglichen möchten, müssen Sie der Registrierung Einträge hinzufügen, um für die den Verbindungen zugewiesenen Ports eine statische Zuordnung festzulegen. Gehen Sie hierzu wie folgt vor:
  1. Starten Sie den Registrierungs-Editor.
  2. Suchen Sie den folgenden Unterschlüssel, und klicken Sie darauf:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\MSExchangeDS\Parameters
  3. Fügen Sie den folgenden Registrierungswert hinzu:
    Name: TCP/IP Port
    Typ: REG_DWORD
    Basis: Dezimal
    Wert: 5000
    Hinweis Es ist ratsam, Ports im Bereich 5000 bis 65535 (dezimal) hinzuzufügen. Weitere Informationen zu den Richtlinien für statische Portzuweisungen von Exchange Server-Diensten erhalten Sie, indem Sie auf die folgende Artikelnummer klicken, um den Artikel der Microsoft Knowledge Base anzuzeigen:
    154596 Konfigurieren der dynamischen RPC-Portzuordnung für Firewalls
  4. Suchen Sie den folgenden Unterschlüssel, und klicken Sie darauf:
    System\CurrentControlSet\Services\MSExchangeIS\ParametersSystem
  5. Fügen Sie den folgenden Registrierungswert hinzu:
    Name: TCP/IP Port
    Typ: REG_DWORD
    Basis: Dezimal
    Wert: 5001
    Hinweis Es ist ratsam, Ports im Bereich 5000 bis 65535 (dezimal) hinzuzufügen. Weitere Informationen zu den Richtlinien für statische Portzuweisungen von Exchange Server-Diensten erhalten Sie, indem Sie auf die folgende Artikelnummer klicken, um den Artikel der Microsoft Knowledge Base anzuzeigen:
    154596 Konfigurieren der dynamischen RPC-Portzuordnung für Firewalls
  6. Beenden Sie den Registrierungs-Editor.
  7. Starten Sie den Computer neu.
Konfigurieren Sie nach dem Ausführen dieser Schritte den Paketfilter oder die Firewall, damit TCP-Verbindungen (Transmission Control Protocol) für den Dienst Microsoft Exchange-Systemaufsicht zu Port 135 und zu den in den Schritten 3 und 5 zugewiesenen Ports hergestellt werden können.

Statisches Zuordnen der Ports für einen Front-End-Server in der Ethernet-Umgebung eines Umkreisnetzwerks, damit Computer sich beim Netzwerk anmelden und mit den Back-End-Servern kommunizieren können

Gehen Sie wie folgt vor, um Exchange Server 2003 oder Exchange 2000 Server auf Computern zu installieren, die von ihren Microsoft Windows Server 2003- oder Microsoft Windows 2000-Netzwerken durch eine Firewall getrennt sind und sich in der Ethernet-Umgebung eines Umkreisnetzwerks befinden:
  1. Um zu ermöglichen, dass sich Windows Server 2003-Computer oder Windows 2000-Computer durch die Firewall bei der Domäne anmelden können, öffnen Sie die folgenden Ports für eingehenden Datenverkehr:
    • 53 (Transmission Control Protocol [TCP], User Datagram Protocol [UDP]) ? Domain Name System (DNS).
    • 80 (TCP) ? Erforderlich für den Outlook Web Access-Zugriff zur Kommunikation zwischen Exchange-Front-End- und -Back-End-Servern.
    • 88 (Transmission Control Protocol [TCP], UDP) ? Kerberos-Authentifizierung.
    • 123 (UDP) ? Windows Time Synchronization Protocol (NTP). Nicht erforderlich für die Windows 2000-Anmeldung. Kann jedoch vom Netzwerkadministrator konfiguriert werden bzw. von diesem benötigt werden.
    • 135 (TCP) ? Endpunktzuordnung.
    • 389 (TCP, UDP) ? Lightweight Directory Access Protocol (LDAP).
    • 445 (TCP) ? Server Message Block (SMB) für Netzwerkanmeldung, LDAP-Konvertierung und Suche nach verteiltem Microsoft-Dateisystem (DFS).
    • 3268 (TCP) ? LDAP zu globalen Katalogservern.
    • Ein Port für die Active Directory-Anmeldung und die Schnittstelle zur Verzeichnisreplikation (Universally Unique Identifiers [UUIDs] 12345678-1234-abcd-ef00-01234567cffb und 3514235-4b06-11d1-ab04-00c04fc2dcd2). Hierfür wird während des Starts normalerweise Port 1025 oder 1026 zugewiesen. Dieser Wert wird nicht im Quellcode von DSProxy oder der Systemaufsicht (MAD) festgelegt. Aus diesem Grund müssen Sie den Port in der Registrierung auf allen Domänencontrollern zuordnen, die der Exchange-Server durch die Firewall hindurch kontaktieren muss, um Anmeldungen zu verarbeiten. Öffnen Sie den Port anschließend in der Firewall.

      Gehen Sie wie folgt vor, um den Port in der Registrierung zuzuordnen:
      1. Starten Sie den Registrierungs-Editor.
      2. Suchen Sie den folgenden Schlüssel, und klicken Sie darauf:
        HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\NTDS\Parameters
      3. Fügen Sie den folgenden Registrierungswert hinzu:
        Name: TCP/IP Port
        Typ: REG_DWORD
        Basis: Dezimal
        Wert: Ein Wert größer als 1024
      4. Beenden Sie den Registrierungs-Editor.
      Achten Sie darauf, dass es sich beim Schrägstrich in "TCP/IP" nicht um einen umgekehrten Schrägstrich handelt. Stellen Sie außerdem sicher, dass Sie einen Wert zuweisen, der größer als 1024 (dezimal) ist. Diese Zahl ist der zusätzliche Port, den Sie in der Firewall öffnen müssen (TCP, UDP). Das Festlegen dieses Registrierungswerts auf jedem Domänencontroller innerhalb der Firewall führt nicht zu einer Beeinträchtigung der Leistung. Außerdem sind durch das Festlegen dieses Registrierungswerts alle Umleitungen von Anmeldeanforderungen abgedeckt, die aufgrund von heruntergefahrenen Servern, geänderten Rollen oder Bandbreitenanforderungen auftreten.
    Hinweise
    • Damit der Server innerhalb der Firewall durch die Firewall hindurch mit dem externen Server kommunizieren kann, müssen Sie die Ports 1024 bis 65535 ebenfalls für die ausgehende Kommunikation konfigurieren. Computer, die die Kommunikation durch die Firewall initiieren, verwenden einen clientseitigen Port, der dynamisch zugewiesen wird und nicht konfiguriert werden kann.
    • Windows 2000 führt eine Folge von TCP/IP-Ping-Anforderungen für den Zielserver aus, wenn sich Windows 2000 Server-Computer durch die Firewall bei der Domäne anmelden. Auf diese Weise ermittelt Windows 2000, ob ein Clientcomputer Zugriff auf einen Domänencontroller über eine langsame Verbindung erhält, um eine Gruppenrichtlinie anzuwenden oder ein servergespeichertes Benutzerprofil herunterzuladen.
  2. Installieren Sie Exchange Server 2003 oder Exchange 2000 Server auf dem externen Computer. Sie müssen keine weiteren Ports öffnen, um Exchange Server 2003 oder Exchange 2000 Server auf dem externen Computer installieren zu können.
  3. Konfigurieren Sie für Exchange Server 2003 oder Exchange 2000 Server die Front-End- und Back-End-Konnektivität. Die Front-End- und Back-End-Konnektivität für Exchange Server 2003 bzw. Exchange 2000 Server erfordert nur, dass die anderen Ports geöffnet sind, die für die jeweilige Kommunikation erforderlich sind. Beispielsweise erfordert die Front-End- und Back-End-Konnektivität für Webclients eine geöffneten Port 80 [TCP], IMAP 143 [TCP] usw. Außerdem ist für die Konnektivität sicherer Protokolle wie Ipsec oder HTTP mit Secure Sockets Layer (SSL), Internet Message Access Protocol (IMAP) oder Post Office Protocol Version 3 (POP3), die Sie in Ihrer Umgebung benötigen, eine zusätzliche Konfiguration erforderlich, die in diesem Artikel nicht erläutert wird. Falls der Front-End-Server im Umkreisnetzwerk über ein anderes Subnetz verfügt, müssen Sie sicherstellen, dass Sie dieses Subnetz im Snap-In Active Directory-Standorte und ?Dienste hinzufügen.

    Hinweis Sie müssen das Subnetz nicht hinzufügen, wenn Sie unter Active Directory-Standorte und ?Dienste kein separates Subnetz erstellt haben.


    In der Ethernet-Umgebung eines Umkreisnetzwerks müssen Sie außerdem TCP/IP-Routen vom Computer in der Ethernet-Umgebung des Umkreisnetzwerks zu allen Computern im internen Netzwerk definieren, mit denen Sie kommunizieren müssen.

    Hinweis In einem Firewallszenario eines Umkreisnetzwerks besteht keine ICMP-Konnektivität (Internet Control Message Protocol) zwischen dem Exchange-Server und den Domänencontrollern. Der Verzeichniszugriff (DSAccess) verwendet das ICMP zum Ausführen von Ping-Vorgängen für alle Server, zu denen eine Verbindung hergestellt werden muss. Auf diese Weise wird ermittelt, ob ein Server verfügbar ist. Falls keine ICMP-Konnektivität besteht, reagiert der Verzeichniszugriff, als ob alle Domänencontroller nicht verfügbar wären. Weitere Informationen dazu, wie Sie Verzeichniszugriff-Pings durch das Erstellen eines Registrierungsschlüssels deaktivieren, erhalten Sie, indem Sie auf die folgenden Artikelnummern klicken, um die Artikel der Microsoft Knowledge Base anzuzeigen:
    320529 Verwendung von DSAccess in einem Firewallszenario eines Umkreisnetzwerks erfordert das Festlegen eines Registrierungsschlüssels
    320228 Registrierungswert "DisableNetLogonCheck" und seine Verwendung

Konfigurieren von Microsoft Exchange Server 5.5 Outlook Web Access für die Herstellung einer Verbindung zu Exchange Server 5.5 durch eine Firewall

Um Exchange Server 5.5 Outlook Web Access auf dem externen Computer zu installieren, der auf einen Microsoft Exchange Server 5.5-Server ausgerichtet ist, der innerhalb des Umkreisnetzwerks und einer Firewall ausgeführt wird, müssen Sie bestimmte Windows 2000- bzw. Windows Server 2003-Ports öffnen. Diese Ports wurden zu Beginn des Abschnitts "Statisches Zuordnen der Ports für einen Front-End-Server in der Ethernet-Umgebung eines Umkreisnetzwerks, damit Computer sich beim Netzwerk anmelden und mit den Back-End-Servern kommunizieren können" erwähnt. Zusätzlich benötigen Sie statische Zuordnungen für den Exchange Server 5.5-Verzeichnisdienst (UUID f5cc5a18-4264-101a-8c59-08002b2f8426), den Dienst Microsoft Exchange-Informationsspeicher (UUID a4f1db00-ca47-1067-b31f-00dd010662da) und die Systemaufsicht (UUID 469d6ec0-0d87-11ce-b13f-00aa003bac6c).

Gehen Sie wie folgt vor, um den RPC-Port für den Microsoft Exchange-Verzeichnisdienst zu konfigurieren:
  1. Starten Sie den Registrierungs-Editor.
  2. Suchen Sie den folgenden Registrierungsunterschlüssel, und klicken Sie darauf:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\MSExchangeDS\Parameters
  3. Fügen Sie den folgenden Registrierungswert hinzu:
    Name: TCP/IP Port
    Typ: REG_DWORD
    Basis: Dezimal
    Wert: Die hinzuzuweisende Portnummer im Dezimalformat
  4. Beenden Sie den Registrierungs-Editor.
Gehen Sie wie folgt vor, um den RPC-Port für den Dienst Microsoft Exchange-Informationsspeicher zu konfigurieren:
  1. Starten Sie den Registrierungs-Editor.
  2. Suchen Sie den folgenden Unterschlüssel, und klicken Sie darauf:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\MSExchangeIS\ParametersSystem
  3. Fügen Sie den folgenden Registrierungswert hinzu:
    Name: TCP/IP Port
    Typ: REG_DWORD
    Basis: Dezimal
    Wert: Die hinzuzuweisende Portnummer im Dezimalformat
  4. Beenden Sie den Registrierungs-Editor.
Gehen Sie wie folgt vor, um den RPC-Port für die Microsoft Exchange-Systemaufsicht zu konfigurieren:
  1. Starten Sie den Registrierungs-Editor.
  2. Suchen Sie den folgenden Unterschlüssel, und klicken Sie darauf:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\MSExchangeSA\Parameters
  3. Fügen Sie den folgenden Registrierungswert hinzu:
    Name: TCP/IP Port
    Typ: REG_DWORD
    Basis: Dezimal
    Wert: Die hinzuzuweisende Portnummer im Dezimalformat
  4. Beenden Sie den Registrierungs-Editor.
  5. Starten Sie den Computer neu.

Beschränkungen der statischen Portzuordnungen für Exchange Server

In der folgenden Liste sind einige Beschränkungen aufgeführt, die für statische Exchange Server-Portzuordnungen gelten:
  • Probleme beim Zugriff auf Outlook-Client

    Falls ein Prozess beim Starten des Exchange-Dienstes bereits den statisch zugewiesenen Port verwendet, kann der Exchange-Dienst diesen Port nicht verwenden. Der Dienst Microsoft Exchange-Informationsspeicher oder der Microsoft Exchange-Verzeichnisdienst bzw. beide Dienste registrieren trotzdem alle anderen Endpunkte und werden erfolgreich gestartet.

    Wenn Benutzer jedoch versuchen, Outlook zu öffnen und eine Verbindung zum Exchange-Server herzustellen, wird ggf. die folgende Fehlermeldung angezeigt:
    Ihre E-Mail-Standardordner konnten nicht geöffnet werden. Sie besitzen nicht die Berechtigung, sich anzumelden.
    Stellen Sie zum Beheben dieses Problems sicher, dass Exchange Server für den Dienst Microsoft Exchange-Informationsspeicher, den Dienst Systemaufsicht und den Dienst NSPI einen Port initialisiert hat. Sie können dies überprüfen, indem Sie auf dem Server für das TCP/IP-Protokoll den Befehl RPCDump ausführen.

    Sie können die in diesem Artikel aufgeführten Exchange Server-Dienste allen freien TCP/IP-Portnummern im gesamten Bereich (1 bis 65535) statisch zuordnen. Wenn Sie den Befehl netstat -an an einer Eingabeaufforderung ausführen, wird eine Liste aller Ports angezeigt, die auf dem Server momentan registriert sind. Anhand dieser Liste können Sie einen neuen, gültigen (nicht verwendeten) Port ermitteln, den Sie für das statische Zuordnen der Exchange-Dienste verwenden können.
  • Probleme bei der Nachrichtenverfolgung

    Um die Funktion zur Nachrichtenverfolgung auf einem Server zu aktivieren, auf dem Exchange 2000 Server Service Pack 2 (SP2) oder höher ausgeführt wird und der sich im Umkreisnetzwerk befindet, muss die Windows-Verwaltungsinstrumentation (WMI) dazu in der Lage sein, eine Verbindung zum Zielserver herzustellen.

    Der WMI-Dienst beginnt mit der Erstellung von Verbindungen am Port mit der niedrigsten Nummer, also ab 1024 aufwärts. Im Laufe der Zeit erhöht sich dabei die von der Windows-Verwaltungsinstrumentation (WMI) verwendete Portnummer. Weitere Informationen zur statischen Zuordnung von Ports für den WMI-Dienst erhalten Sie, indem Sie auf die folgende Artikelnummer klicken, um den entsprechenden Artikel in der Microsoft Knowledge Base anzuzeigen:
    154596 Konfigurieren der dynamischen RPC-Portzuordnung für die Firewall

Microsoft Exchange Server 2007

In diesem Artikel wird beschrieben, dass der Prozess der statischen Portzuordnung für Exchange Server 2003 und Exchange 2000 Server in Exchange 2007 noch funktioniert. Die Installation eines Clientzugriffsservers in einem Umkreisnetzwerk wird jedoch nicht unterstützt. Es ist keine Unterstützung dafür vorgesehen, einen Clientzugriffsserver in einem Umkreisnetzwerk (auch DMZ [Demilitarisierte Zone] und überwachtes Subnetz genannt) oder in einer anderen Konfiguration mit einer Firewall zwischen Server und Postfach oder Domänencontrollern anzuordnen. Für Exchange 2007 müssen Firewallports geöffnet sein.

Das folgende Thema enthält Informationen zu Ports, zur Authentifizierung und zur Verschlüsselung für alle Datenpfade, die von Exchange 2007 verwendet werden. In den Abschnitten mit den Hinweisen nach den einzelnen Tabellen werden Methoden zur nicht standardmäßigen Authentifizierung oder Verschlüsselung erläutert oder definiert.
http://technet.microsoft.com/de-de/library/bb331973.aspx

Weitere Informationen zur Bearbeitung des UDP-Ports für Outlook 2003 und Outlook 2007 erhalten Sie, indem Sie auf die folgende Artikelnummer klicken, um den entsprechenden Artikel in der Microsoft Knowledge Base anzuzeigen:
839226 Outlook-Suchfunktion und Posteingangsbenachrichtigungen funktionieren nach Anwendung von Windows XP Service Pack 2 nicht mehr

Alle Server mit Ausnahme der Edge-Server sollten im Unternehmensnetzwerk bereitgestellt werden. Im Gegensatz zu früheren Versionen von Exchange unterstützt Microsoft die Installation und Bereitstellung von Exchange 2007 in einem Umkreisnetzwerk nicht mehr. Diese Informationen sind im folgenden Technet-Artikel dokumentiert:
http://technet.microsoft.com/de-de/library/bb232184.aspx

Hinweis Die Installation eines Clientzugriffsservers in einem Umkreisnetzwerk wird nicht unterstützt. Wenn sich zwischen den Exchange 2007-Servern keine Firewalls befinden, sollten die Exchange 2007-Server frei miteinander kommunizieren können. Die Firewall sollte zwischen der Produktionsumgebung und den Clients angeordnet werden.

Informationsquellen

Weitere Informationen zur Konfiguration statischer Kommunikationsports in Outlook 2003 erhalten Sie, indem Sie auf die folgende Artikelnummer klicken, um den Artikel der Microsoft Knowledge Base anzuzeigen:
833799 Konfigurieren statischer Kommunikationsports in Outlook 2003
Weitere Informationen dazu, wie Outlook 2000 auf den Active Directory-Verzeichnisdienst zugreift, erhalten Sie, indem Sie auf die folgende Artikelnummer klicken, um den entsprechenden Artikel in der Microsoft Knowledge Base anzuzeigen:
302914 So greift Outlook 2000 auf Active Directory zu
Weitere Informationen zu den von Exchange 2000 Server verwendeten Ports erhalten Sie, indem Sie auf die folgende Artikelnummer klicken, um den Artikel der Microsoft Knowledge Base anzuzeigen:
278339 Von Exchange 2000 Server verwendete TCP- und UDP-Ports
Weitere Informationen dazu, wie MAPI-Clients auf Active Directory zugreifen, erhalten Sie, indem Sie auf die folgende Artikelnummer klicken, um den Artikel der Microsoft Knowledge Base anzuzeigen:
256976 So greifen MAPI-Clients auf Active Directory zu
Weitere Informationen dazu, wie Outlook-Clients Verbindungen durch eine Firewall oder über einen Proxyserver herstellen, auf dem die Netzwerkadressübersetzung (Network Address Translation, NAT) zwischen öffentlichen und privaten Netzwerken durchgeführt wird, erhalten Sie, indem Sie auf die folgende Artikelnummer klicken, um den Artikel der Microsoft Knowledge Base anzuzeigen:
291615 Outlook kann keine Verbindung durch eine Firewall oder über einen Proxyserver herstellen, der die Netzwerkadressübersetzung (Network Address Translation, NAT) zwischen öffentlichen und privaten Netzwerken in Outlook 2002 und Outlook 2003 durchführt
Weitere Informationen zur Konfiguration von Ports für Pakete mit UDP-Posteingangsbenachrichtigungen erhalten Sie, indem Sie auf die folgende Artikelnummer klicken, um den Artikel der Microsoft Knowledge Base anzuzeigen:
264035 Keine Möglichkeit, Port für neue UDP-Mail-Benachrichtigungspakete zu konfigurieren
Weitere Informationen zu den Portanforderungen für Windows Server-Systeme erhalten Sie, indem Sie auf die folgende Artikelnummer klicken, um den entsprechenden Artikel in der Microsoft Knowledge Base anzuzeigen:
832017 Dienstübersicht und Netzwerkportanforderungen für das Windows Server-System

Eigenschaften

Artikel-ID: 270836 - Geändert am: Dienstag, 9. Juni 2009 - Version: 14.1
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Exchange Server 2003 Enterprise Edition
  • Microsoft Exchange Server 2003 Standard Edition
  • Microsoft Exchange 2000 Server Standard Edition
  • Microsoft Exchange Server 5.5 Standard Edition
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