Grenzwerte für MaxMpxCt und MaxCmds in Windows 2000

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Artikel-ID: 271148 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht
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Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
271148 MaxMpxCt and MaxCmds Limits in Windows 2000
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Problembeschreibung

Wenn Windows 2000-basierte Clients versuchen, mehrfache simultane Langzeitanforderungen an einen Dateiserver zu stellen, wird möglicherweise der Fehlercode 56 ("Die Netzwerk BIOS-Befehlsbegrenzung wurde erreicht") angezeigt, auch wenn höhere Werte für MAXCMDS oder MAXMPXCT in der Registrierung angegeben wurden. Ein Beispiel für eine Langzeitanforderung ist die Verwendung des Aufrufs FindFirstChangeNotification durch einen Client, um einen Server auf Änderungen zu überwachen.

Ursache

Die maximale Anzahl gleichzeitiger ausstehender Netzwerkanforderungen zwischen einem Server Message Block (SMB)-Client und -Server wird festgelegt, wenn eine Sitzung zwischen dem Client und dem Server ausgehandelt wird. Der maximale Wert, den ein Client unterstützt, sollte anhand des LanmanWorkstation-Parameters MAXCMDS bestimmt werden. Der maximale Wert, den ein Server unterstützt, wird anhand des LanmanServer-Parameters MAXMPXCT bestimmt. Bei einem bestimmten Client/Server-Paar richtet sich der Grenzwert nach dem niedrigeren dieser beiden Werte.

Ein Problem mit dem Windows 2000-Redirector führt dazu, dass der Parameter MAXCMDS ignoriert wird. Statt diesen Parameter zu verwenden, verwendet der Windows 2000-Redirector einen hartcodierten Standardgrenzwert von 50. Zudem beträgt in Windows 2000 der maximal zulässige Wert für MAXMPXCT 125. Daher können Windows 2000-basierte Clients nicht mehr als 50 gleichzeitige Befehle unterstützen, unabhängig davon, ob der Server mit Windows 2000 oder einem älteren Betriebssystem wie Microsoft Windows NT arbeitet. Zudem können Windows 2000-basierte Server nicht mehr als 125 gleichzeitige Befehle pro Client unterstützen, unabhängig davon, ob die Clients mit Windows 2000 oder einem älteren Betriebssystem wie Microsoft Windows NT arbeiten.

Diese Grenzwerte sind niedriger als in Windows NT 4.0. Ein Grund für die Verringerung der Grenzwerte ist, dass Clients, die mit Microsoft Windows 95 oder Microsoft Windows 98 arbeiten, nicht korrekt funktionieren, wenn höhere Werte ausgehandelt werden.

Lösung

Ein Update zur Behebung dieses Problems ist inzwischen von Microsoft erhältlich. Dieses Update ist jedoch noch nicht auf allen Betriebssystemen überprüft worden und sollte daher nur bei Systemen angewendet werden, bei denen dieses spezielle Problem auftritt. Wenn Ihr System durch dieses Problem nicht schwerwiegend beeinträchtigt ist, empfiehlt Microsoft, auf das nächste Windows 2000-Service Pack zu warten, das dieses Update enthält.

Wenn Sie das Problem sofort beheben wollen, wenden Sie sich an den Microsoft Produktsupport, um das Update zu erhalten. Eine vollständige Liste mit Telefonnummern des Microsoft Produktsupports finden Sie unter der folgenden Adresse im World Wide Web:
http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=fh;DE;PHONENUMBERS

Durch diesen Hot-Fix wird der obere Grenzwert für den Parameter MAXCMDS auf 65.535 und der obere Grenzwert für den Parameter MAXMPXCT auf 64.535 erhöht. Der Hot-Fix überprüft ebenfalls, ob die Clients mit Windows 95 oder Windows 98 arbeiten. Wenn der Windows 2000-basierte Server einen Client erkennt, der mit Windows 95 oder Windows 98 arbeitet, verhält er sich so, als wäre der Wert für MAXMPXCT nicht höher als 125. Niedrigere Werte werden weiterhin unterstützt.

Status

Microsoft hat bestätigt, dass es sich hierbei um ein Problem bei den in diesem Artikel genannten Microsoft-Produkten handelt.

Weitere Informationen

Obwohl dieser Hot-Fix den oberen Grenzwert für die Anzahl der gleichzeitigen Befehle, die zwischen einem Client und Server ausstehen können, erhöht, ist darauf zu achten, diese Werte nicht zu hoch zu setzen. Je mehr ausstehende Verbindungen bestehen, desto mehr Speicherressourcen werden von dem Server verwendet. Wenn Sie die Werte zu hoch setzen, könnten dem Server die Ressourcen ausgehen, beispielsweise der Auslagerungsspeicher. Dies könnte zu verschiedenen Arten von Systemproblemen führen. Insbesondere sollten Sie die Werte nur dann erheblich erhöhen, wenn Sie wissen, dass zu jedem beliebigen Zeitpunkt immer nur eine begrenzte Anzahl von Clients mit dem Server verbunden ist.

Beachten Sie, dass Sie möglicherweise auch andere Serverparameter anpassen müssen, um die optimale Leistung zu gewährleisten. So müssen Sie möglicherweise auch den Wert für MAXWORKITEMS erhöhen. In diesem Artikel werden aufgrund der Vielzahl der beteiligten Variablen keine speziellen Empfehlungen hinsichtlich der Werte oder Einstellungen gegeben, die für Ihre Situation optimal sind. Weitere Informationen zum gleichzeitigen Installieren von Windows 2000 und Windows 2000-Hot-Fixes finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
249149Installing Microsoft Windows 2000 and Windows 2000 Hotfixes


Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.

Eigenschaften

Artikel-ID: 271148 - Geändert am: Freitag, 7. April 2006 - Version: 4.1
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows 2000 Professional Edition
  • Microsoft Windows 2000 Server
  • Microsoft Windows 2000 Advanced Server
Keywords: 
kbqfe kbhotfixserver kbbug kbfix kbwin2000presp2fix win2000sp2fix KB271148
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