Behandlung von Problemen mit dem Dateireplikationsdienst und dem verteilten Dateisystem

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Artikel-ID: 272279 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
272279 How to Troubleshoot the File Replication Service and the Distributed File System
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
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Zusammenfassung

Gegenstand dieses Artikels ist die Behandlung von Problemen mit dem Dateireplikationsdienst und dem verteilten Dateisystem (Distributed File System/DFS). Das Hauptaugenmerk soll bei diesem Artikel jedoch auf der Erläuterung allgemeiner Verfahren liegen, die bei der Behandlung von Problemen mit dem Dateireplikationsdienst hilfreich sein können.

Weitere Informationen

Eventuell beobachten Sie, dass der Dateireplikationsdienst keine Inhalte mehr auf Ihrem System repliziert. Für dieses Verhalten gibt es mehrere mögliche Ursachen.

Falls auf Ihrem System Probleme mit dem Dateireplikationsdienst auftreten, können Sie das folgende Verfahren anwenden, um diese Probleme zu beheben:

  1. Führen Sie eine Überprüfung auf freien Speicherplatz auf Computer A (Quellverzeichnis, Stagingverzeichnis und Datenbankpartition) und Computer B (Zielpartition, Vorinstallationspartition und Datenbankpartition) durch. Überprüfen Sie die Ereignisanzeige auf das Vorhandensein der folgenden Ereignisse:
    Ereignis-ID: 13511
    Die Datenbank hat nicht genügend Speicherplatz. (Database is out of disk space.)
    Ereignis-ID: 13522
    Das Stagingverzeichnis ist voll. Ein ausgehender Partner, der für einen gewissen Zeitraum keine Verbindung mehr hergestellt hat, kann dieses Problem verursachen. Löschen Sie die Verbindung, beenden Sie den Dateireplikationsdienst und starten Sie ihn dann neu, um die Löschung der Stagingdateien zu erzwingen.
    (Staging directory is full. An outbound partner that has not connected for a while can cause this. Delete the connection and stop and restart FRS to force deletion of the staging files.)

    Weitere Informationen zum Verschieben der Datenbank auf ein größeres Volume finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    221093 Verschieben der Jet-Datenbank NTFRS und der Protokolldateien

  2. Erstellen Sie auf Computer B eine Testdatei und vergewissern Sie sich, dass sie nach Computer A repliziert wird.
  3. Überprüfen Sie, ob die Computer A und Computer B im Netzwerk zur Verfügung stehen. Da der Dateireplikationsdienst den vollqualifizierten Domänennamen (FQDN, Fully Qualified Domain Name) der Replikationsmitglieder verwendet, besteht eine erste Überprüfung darin, einen Ping-Befehl zu senden, der den vollqualifizierten Domänennamen der problematischen Replikationspartner enthält.

    Senden Sie von Computer A einen Ping-Befehl mit dem vollqualifizierten Domänennamen von Computer B. Senden Sie von Computer B einen Ping-Befehl an den vollqualifizierten Domänennamen von Computer A. Überprüfen Sie, ob die durch den Ping-Befehl zurückgegebenen Adressen dieselben sind wie die, die durch den Befehl ipconfig /all zurückgegeben werden, wenn Sie ihn in die Befehlszeile des Zielcomputers eingeben.
  4. Greifen Sie wie folgt auf die Verwaltungskonsole für Dienste zu:

    1. Klicken Sie auf Start und anschließend auf Ausführen.
    2. Geben Sie in das Feld Öffnen den folgenden Befehl ein:
      services.msc
    Vergewissern Sie sich, dass der Dateireplikationsdienst auf beiden Computern ausgeführt wird. Wenn der Dienst nicht ausgeführt wird, überprüfen Sie den FRS-Container der Ereignisanzeige (dieser befindet sich in der Datei "Eventvwr.msc") auf dem Computer, auf dem das Problem auftritt.
  5. Testen Sie die RPC-Verbindung (RPC = Remote Procedure Call) zwischen Computer A und Computer B. Ein entsprechender Test wäre, wenn Sie von Computer A (der RPC verwendet) aus die Ereignisanzeige von Computer B öffnen. Überprüfen Sie die FRS-Ereignisprotokolle auf beiden Computern. Wenn die Ereigniskennung 13508 erscheint, kann es auf einem der Computer ein Problem mit dem RPC-Dienst oder bei der Herstellung einer sicheren Verbindung zwischen Computer A und Computer B geben.
  6. Überprüfen Sie mit der Konsole "Active Directory-Standorte und -Dienste" den Replikationszeitplan für das Objekt Verbindung. Vergewissern Sie sich, dass die Replikation zwischen Computer A und Computer B und die Verbindung aktiviert sind. Auf Computer A finden Sie die eingehende Verbindung von Computer B unter NTFRS_MEMBER im Objekt Verbindung. Das Objekt Verbindung für das Systemvolume (SYSVOL) ist im Ordner "Standorte\Standortname\Server\Servername\NTDS-Einstellungen\Verbindungsname" gespeichert.
  7. Sehen Sie sich für das verteilte Dateisystem (DFS) die Verbindungslinks in "Active Directory-Benutzer und -Computer" an. Starten Sie "Active Directory-Benutzer und -Computer", klicken Sie im Menü auf Ansicht, und vergewissern Sie sich dann, dass die Option Erweiterte Einstellungen aktiviert ist. Gehen Sie zum System-Container. Die Objekte Verbindung befinden sich im Ordner "System\Dateireplikationsdienst\DFS-Volumes".
  8. Überprüfen Sie auf dem Ursprungsserver, ob die Datei auf einem der beiden Computer gesperrt ist (man nicht auf sie zugreifen kann). Wenn die Datei auf Computer B gesperrt ist, kann der Dateireplikationsdienst die Datei nicht lesen. In diesem Fall kann der Dateireplikationsdienst die Stagingdatei nicht erzeugen, wodurch die Replikation verzögert wird. Wenn die Datei auf Computer A gesperrt ist, kann der Dateireplikationsdienst die Datei nicht aktualisieren. In diesem Fall wiederholt der Dateireplikationsdienst die Aktualisierung so lange, bis sie erfolgreich ist. Das Wiederholungsintervall beträgt 30 bis 60 Sekunden.
  9. Überprüfen Sie, ob die Quelldatei von der Replikation ausgeschlossen wurde. Vergewissern Sie sich, dass die Datei nicht mithilfe von EFS (EFS = Encrypting File System) verschlüsselt wurde, keine NTFS-Verbindung ist und nicht durch einen Datei- oder Ordnerfilter von dem ursprünglichen Replikationspartner ausgeschlossen ist. Wenn eine dieser Situationen besteht, repliziert der Dateireplikationsdienst die Datei oder den Ordner nicht.
  10. Sind alle vorstehend genannten Bedingungen erfüllt, müssen Sie eventuell die für den Dateireplikationsdienst erstellten Protokolldateien überprüfen. Die Protokolldateien befinden sich im Ordner "%SystemRoot%\Debug". Die Dateinamen von "NtFrs_001.log" bis "NtFrs_005.log" werden aufgelistet.

Eigenschaften

Artikel-ID: 272279 - Geändert am: Donnerstag, 14. September 2006 - Version: 2.1
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows 2000 Server
  • Microsoft Windows 2000 Advanced Server
  • Microsoft Windows 2000 Datacenter Server
Keywords: 
kbfrs kbinfo kbtshoot KB272279
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