Artikel-ID: 272399 - Geändert am: Samstag, 21. Januar 2006 - Version: 5.0 Richtlinien zum Auswählen geeigneter GrafikformateDieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D272399 Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base: 272399 (http://support.microsoft.com/kb/272399/EN-US/ ) Guidelines for selecting the appropriate picture format Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung. Auf dieser SeiteZusammenfassung In diesem Artikel werden die folgenden Themen behandelt:
Detaillierte Informationen und Angaben zu den Einschränkungen der in Office 2000 enthaltenen Grafikfilter finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base: 210396
(http://support.microsoft.com/kb/210396/DE/
)
Beschreibungen und Einschränkungen von Grafikfiltern, die Office 2000 enthalten werden
Der Artikel ist in die folgenden Abschnitte aufgeteilt:
Weitere InformationenGrafikformate - RastergrafikenBMP - Windows BitmapWindows-Bitmaps speichern eine einzelne Rastergrafik mit beliebiger Farbtiefe von Schwarzweiß bis zu 24-Bit-Farbe. Das Windows-Bitmapdateiformat ist mit anderen Microsoft Windows-Programmen kompatibel. Es unterstützt keine Dateikomprimierung und ist nicht für Webseiten geeignet.Insgesamt überwiegen die Nachteile dieses Dateiformats gegenüber den Vorteilen. Bei Bildern in Fotoqualität sind PNG-, JPG- oder TIF-Dateien häufig besser geeignet. BMP-Dateien eignen sich für Windows-Hintergrundbilder. Vorteile
PCX - PC PaintbrushPC Paintbrush-Grafiken, auch Z-Soft-Bitmaps genannt, speichern eine einzelne Rastergrafik mit beliebiger Farbtiefe. Paintbrush-Grafiken werden eher in älteren Windows- und MS-DOS-basierten Programmen verwendet. Sie sind jedoch auch mit vielen neueren Programmen kompatibel. PCX-Grafiken unterstützen interne RLE-Komprimierung (Run Length Encoded).Vorteile
PNG - Portable Network GraphicPNG-Grafiken speichern eine einzelne Rastergrafik in beliebiger Farbtiefe. PNG ist ein plattformunabhängiges Format mit weit reichender Unterstützung von verlustfreier Komprimierung, Alphakanaltransparenz, Gammakorrektur und Zeilensprungverfahren. Es wird von neueren Webbrowsern unterstützt.Vorteile
JPG - Joint Photographic Experts Group (JPEG)JPEG-Grafiken speichern eine einzelne Rastergrafik in 24-Bit-Farbe. JPEG ist ein plattformunabhängiges Format, das eine größtmögliche Komprimierung unterstützt; dennoch ist diese Komprimierung verlustreich. Optimierte JPEG-Dateien unterstützen das Zeilensprungverfahren.Der Grad der JPEG-Dateikomprimierung kann herauf- oder herabgesetzt werden, wobei zugunsten der Dateigröße auf die Bildqualität verzichtet wird. Das Komprimierungsverhältnis kann maximal 100:1 betragen. (Das JPEG-Format komprimiert Dateien in einem Verhältnis von 10:1 bis 20:1 mit einer geringen Bildbeeinträchtigung.) JPEG-Komprimierung führt bei fotorealistischem Bildmaterial zu guten Ergebnissen. Bei einfacherem Bildmaterial mit weniger Farben, scharfen Kontrasten, festen Rahmen oder großen, einfarbigen Bereichen liefert die JPEG-Komprimierung jedoch keine hervorragenden Resultate. Manchmal beträgt das Komprimierungsverhältnis lediglich 5:1 und ist dabei mit hohem Bildintegritätsverlust verbunden. Das geschieht, weil das JPEG-Komprimierungsschema ähnliche Farbtöne gut komprimiert, diese Leistung jedoch nicht bei großen Helligkeitsunterschieden oder einfarbigen Bereichen aufweist. Vorteile
GIF - Graphics Interchange FormatGIF-Grafiken speichern Grafikdaten mit einem oder mehreren Rastern in 8-Bit oder 256 Farben. -Grafiken unterstützen Transparenz, Komprimierung, Zeilensprungverfahren und Grafiken mit mehreren Bildern (animierte GIFs).GIF-Transparenz ist keine Alphakanaltransparenz und kann keine halbtransparenten Effekte unterstützen. Bei der GIF-Komprimierung handelt es sich um LZW-Komprimierung mit einem ungefähren Verhältnis von 3:1. Animierte GIFs werden in der GIF89a-Version der GIF-Dateispezifikation unterstützt. Vorteile
TIFF - Tagged Image File FormatTIFF-Grafiken speichern eine einzelne Rastergrafik in beliebiger Farbtiefe. TIFF ist wohl das am häufigsten unterstützte Grafikdateiformat in der Druckindustrie. Es unterstützt optionale Komprimierung und ist nicht für die Darstellung in Webbrowsern geeignet.Das TIFF-Format ist ein erweiterbares Format, so dass ein Programmierer die Originalspezifikation ändern kann, damit weitere Funktionen hinzugefügt oder bestimmte Anforderungen erfüllt werden können. Dies kann zur Inkompatibilität zwischen verschiedenen TIFF-Grafiktypen führen. Vorteile
Grafikformate - VektorgrafikenDXF - AutoCAD Drawing Interchange FileDas DXF-Format ist ein vektorbasiertes ASCII-Format, das von dem Autodesk-Programm AutoCAD verwendet wird. AutoCAD ermöglicht sehr detaillierte Schemadarstellungen, die vollständig skalierbar sind.Vorteile
CGM - Computer Graphics MetafileDie CGM-Metadatei kann Vektor- und Bitmapinformationen enthalten. Es ist ein international standardisiertes Dateiformat, das von vielen Organisationen und Verwaltungen verwendet wird, darunter auch das British Standards Institute (BSI), das American National Standards Institute (ANSI) und das Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten (United States Department of Defense).Vorteile
CDR - CorelDRAW!Die CorelDRAW!-Metadatei kann sowohl Vektor- als auch Bitmapinformationen enthalten. Es handelt sich um ein häufig verwendetes Designdateiformat.Vorteile
WMF - Windows MetafileWindows Metafile ist ein 16-Bit-Metadateiformat, das sowohl Vektor- als auch Bitmapinformationen enthalten kann. Es wurde für das Betriebssystem Windows optimiert.Vorteile
EPSF - Encapsulated PostScript FormatDas EPS-Format ist eine proprietäre Druckerbeschreibungssprache, die sowohl Vektor- als auch Bitmapinformationen beschreiben kann.Vorteile
EMF - Enhanced MetafileDas Enhanced Metafile-Format ist ein 32-Bit-Format, das sowohl Vektor- als auch Bitmapinformationen enthalten kann. Es stellt eine Verbesserung gegenüber dem Windows Metadatei-Format dar und enthält beispielsweise folgende erweiterte Funktionen:
Vorteile
PICT - Macintosh PictureBei der PICT-Datei handelt es sich um ein 32-Bit-Metadateiformat für den Macintosh. ICT-Dateien verwenden interne RLE-Komprimierung (Run Length Encoded); auf diese Weise werden zufrieden stellende Ergebnisse erzielt. PICT-Dateien unterstützen JPEG-Komprimierung wenn QuickTime installiert ist (nur Macintosh).Vorteile
Auflösung und FarbtiefeIn diesem Abschnitt werden geeignete Farbtiefe und Auflösung für Rastergrafiken erläutert. Wenn Sie Grafiken mit richtigen Auflösungs- und Farbeinstellungen speichern, werden kleinere Dateien erstellt. Kleinere Dateien bedeuten gleichzeitig kleinere, schnellere Dokumente und Präsentationen. Es liegt in Ihrem eigenen Interesse, Grafiken, unter Berücksichtigung der Anwendungsanforderungen, so klein wie möglich zu erstellen.BildschirmanzeigeTabelle minimieren
Hinweis Microsoft empfiehlt eine Auflösung von 72 ppi, da die meisten Monitore zwischen 60 und 80 ppi verwenden. Das Speichern mit einer höheren Auflösung bewirkt keine qualitativ hochwertigere Anzeige, da der Monitor nicht mehr Pixel anzeigen kann, als in physikalischer Hinsicht zur Verfügung stehen. Sie sollten den Wert entsprechend der fertigen Größe und nicht der Ausgangsgröße berechnen. Wenn Sie beispielsweise einen Briefkopf mit der Größe 8,5 mal 2 Zoll scannen, verwenden Sie als Einstellung 72 ppi für 2 Zoll, insgesamt 144 Pixel. Wenn Sie die Größe auf 2 Zoll einstellen, liefert die Anzeige der Datei auf einem Monitor ein gutes Ergebnis. *Hinweis Bei 256 Farben können JPG-Dateien stärker komprimiert werden als GIF-Dateien. Bei der JPG-Komprimierung werden jedoch einige einfache Dateien nicht so stark komprimiert wie bei der GIF-Komprimierung.
AusdruckDie Art und Weise wie man einen guten Ausdruck erstellt ist ein komplexes Thema, da es eine Vielzahl von Druckern gibt, die alle unterschiedliche Fähigkeiten zum Erstellen von farbigen oder graustufigen Ausdrucken haben. Hauptfaktor beim Erstellen eines qualitativ hochwertigen Ausdrucks ist der LPI-Wert (Lines Per Inch), der die Anzahl der möglichen Druckzeilen pro Zoll für Ihren Drucker angibt.Um in Farbe oder Graustufen zu drucken, muss ein Drucker Halbtöne drucken können. Halbtöne sind Arrays mit Punkten, die in einem Raster angeordnet sind und jeden einzelnen Bildpixel als Grauschattierung darstellen. Bei einem dunklen Grau sind die meisten Punkte in einem Raster ausgefüllt. Bei einem hellen Grau hingegen sind nur wenige Punkte im Raster ausgefüllt. Die Größe dieses Rasters wird durch die LPI-Einstellung für den Drucker bestimmt. Je höher der LPI-Wert ist, desto kleiner ist das Raster und desto weniger Grauschattierungen kann der Drucker rendern. Um Farbausdrucke zu erstellen, muss der Drucker überlappende Zeilen farbiger Punkte drucken, wobei jeder in einem anderen Winkel und leicht versetzt angeordnet ist, so dass sie sich nicht vollständig überdecken. Dieses Maß wird als Bildschirmfrequenz bezeichnet und durch den Rotationsgrad der Zeilen mit den Punkten dargestellt, die diese Farbe bilden. Mithilfe der folgenden Tabelle können Sie die optimale Scanauflösung in dpi (Dots Per Inch) auswählen. Tabelle minimieren
Eine gute Methode ist es, den LPI-Wert für den Drucker mit zwei zu multiplizieren, um die gewünschte Scanauflösung zu berechnen. Informieren Sie sich über den LPI-Wert Ihres Drucker in der Druckerdokumentation. Hinweis Beim Anwenden dieser allgemeinen Regel müssen Sie etwas experimentieren. Einige Drucker unterstützen sehr hohe Auflösungen. Wenn Sie eine Grafik mit mehr als 300 ppi speichern, benötigen umfangreiche Grafiken viel Speicherplatz, wodurch andere Operationen beeinträchtigt werden können. Bei mehreren großen Grafiken in einem Dokument besteht die Möglichkeit, dass ein Programm oder Windows nicht mehr reagiert. Weitere Informationen zur Ermittlung der Größe von Bitmap-Bildern finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base: 132271
(http://support.microsoft.com/kb/132271/DE/
)
Bitmaps zu importieren: Bestimmen von Größe und Speicheranforderungen
Die einzige Ausnahme von dieser Regel sind reine Schwarzweiß- oder S/W-Grafikbilder. Diese Grafiken verwenden 1 Bit zum Speichern von Farbinformationen. Bei diesen Grafiken sollten Sie im Verhältnis 1:1 scannen. Wenn Sie einen 600 dpi-Drucker haben, sollten Sie im S/W-Grafikmodus mit 600 ppi scannen.Wenn die Grafik in Graustufen angezeigt werden soll oder weniger als 256 Farben verwendet, benutzen Sie entweder das TIFF oder das GIF-Format. Das TIFF-Format ist der Druckindustriestandard für Grafiken, da es, im Gegensatz zu anderen Formaten wie JPEG, kein verlustreiches Komprimierungschema verwendet. Darüber hinaus unterstützt es mehrere Transparenzebenen, eine Funktion, die nur in wenigen anderen Formaten zur Verfügung steht. Wenn die Grafik mehr als 256 Farben enthält, speichern Sie sie im TIFF- oder PNG-Format. Microsoft empfiehlt das PNG-Format, wenn Transparenz erforderlich ist; andernfalls sollten Sie das TIFF-Format verwenden. Die Grafik sollte weiterhin mit der entsprechenden Druckerauflösung für die fertige Grafikgröße gespeichert werden. Nehmen wir an, ein Briefkopf hat die Größe 8,5 mal 2 Zoll und Sie möchten ihn in 2 Zoll drucken. Wenn Ihr Drucker 600 dpi und einen LPI-Wert von 85 unterstützt, legen Sie die Grafikauflösung auf 150 ppi bei 2 Zoll, bei einer Größe von 300 x 71 Pixel. Hinweis Wenn Sie eine Grafik für das Verwenden in Microsoft Publisher 2000 speichern und dabei Grafikbereiche in unterschiedliche Spotfarben einteilen möchten, klicken Sie auf die folgende Artikelnummer, um den entsprechenden Artikel in der Microsoft Knowledge Base anzuzeigen: 264870
(http://support.microsoft.com/kb/264870/DE/
)
Zuweisen von Spotfarben und farbensepariertes Drucken in EPS-Grafiken
Glossar
Verweise Weitere Informationen zu den im vorliegenden Artikel beschriebenen Grafikdateitypen finden Sie auf folgenden Websites verschiedener Drittanbieter: http://www.landfield.com/faqs/graphics/fileformats-faq/part3/
(http://www.landfield.com/faqs/graphics/fileformats-faq/part3/)
http://scantips.com
(http://scantips.com)
http://www.libpng.org/pub/png/
(http://www.libpng.org/pub/png/)
http://www.jpeg.org/committee.html?langsel=de
(http://www.jpeg.org/committee.html?langsel=de)
Adobe Solutions Network: Technische Anmerkungen für Entwickler:http://partners.adobe.com/asn/developer/pdfs/tn/5002.EPSF_Spec.pdf
(http://partners.adobe.com/asn/developer/pdfs/tn/5002.epsf_spec.pdf)
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