XWEB: Präparierter fehlerhafter URL verursacht Dienstausfall in IIS 5.0 & Exch 2000

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Artikel-ID: 287678 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht
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Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
287678 XWEB: Malformed URL Cause Service Failure in IIS 5.0 & Exch 2000
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
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Problembeschreibung

Exchange 2000 ist von der selben Sicherheitsanfälligkeit wie Microsoft Internet Information Services betroffen, die in folgendem Artikel in der Microsoft Knowledge Base beschrieben ist:
286818 Präparierter fehlerhafter URL verursacht in IIS 5.0 & Exch2000 Dienstausfall
Zur Unterstützung webbasierter E-Mail-Clients führt Exchange 2000 die Funktionalität ein, auf Datenspeicher mithilfe von URLs zugreifen zu können. Dies wird zum Teil mithilfe von IIS 5.0-spezifischen und zum Teil mit Exchange 2000-spezifischem Code realisiert. Der Code beider Programme enthält diese Sicherheitslücke, jedoch wäre das Ergebnis bei beiden das identisch. Der IIS-Dienst könnte ausfallen, jedoch könnte nicht der Exchange-Dienst selbst angegriffen werden. Dies bedeutet, dass ein erfolgreicher Angriff auf einen Exchange Server mithilfe dieser Anfälligkeit webbasierte Benutzer unterbrechen würde, jedoch nicht MAPI-basierte Benutzer wie Benutzer von Microsoft Outlook.

Schadenbegrenzende Faktoren
  • Die Anfälligkeit erlaubt es dem Angreifer nicht, die administrative Kontrolle über den Server zu erlangen oder Daten auf dem Server zu ändern.
  • Der betroffene Dienst startet im Falle eines Ausfalls automatisch neu; deshalb würde ein betroffenes System den Dienst beinahe sofort wieder aufnehmen.
  • Ein erfolgreicher Angriff auf einem Exchange-Server würde nur die Verwendung webbasierter E-Mail-Clients auf dem Server unterbrechen. Der Server wäre weiterhin für MAPI-basierte Clients wie Microsoft Outlook verfügbar.
  • Die in dieser Anfälligkeit involvierte ISAPI authentifiziert den Benutzer, bevor sie die Anforderung bedient. Deshalb ist ein korrekt konfigurierter Exchange-Server weniger von diesem Risiko betroffen als ein IIS-Server.

Lösung

Ein Update zur Behebung dieses Problems ist inzwischen von Microsoft erhältlich; dieses Update wurde jedoch ausschließlich zur Behebung des in diesem Artikel beschriebenen Problems entwickelt und sollte nur auf Systeme angewendet werden, die von einem Angriff dieser Art betroffen sein könnten. Bitte überprüfen Sie Ihren Computer hinsichtlich physischer Verfügbarkeit, Netzwerk- und Internetverbindungen sowie weiterer Faktoren, um herauszufinden, inwieweit Ihr Computer von diesem Problem bedroht ist. Das Microsoft Security Bulletin zu diesem Problem (http://www.microsoft.com/technet/security/bulletin/ms01-014.mspx) kann Sie dabei unterstützen, das Risiko für Ihr System einzuschätzen. Dieses Update wird unter Umständen zu einem späteren Zeitpunkt weiteren Tests unterzogen, um eine optimale Produktqualität zu gewährleisten. Microsoft empfiehlt, dieses Update sofort anzuwenden, falls Ihr System von diesem Problem betroffen sein könnte. Warten Sie andernfalls bitte auf das nächste Service Pack für Microsoft Exchange 2000, das dieses Update enthalten wird.

Wenn Sie das Problem sofort beheben wollen, laden Sie das Update wie im folgenden beschrieben herunter oder wenden Sie sich an den Microsoft Produktsupport, um das Update zu erhalten. Eine vollständige Liste mit Telefonnummern des Microsoft Produktsupports und Informationen zu Servicegebühren finden Sie unter der folgenden Adresse im World Wide Web:
http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=fh;DE;CNTACTMS
Anmerkung: In speziellen Fällen können die normalerweise für Anrufe erhobenen Servicegebühren erlassen werden, falls ein Mitarbeiter des Microsoft Software Service feststellt, dass Ihr Problem durch ein bestimmtes Update behoben werden kann. Normale Servicegebühren werden jedoch für weitere Fragen und Problemlösungen erhoben, die mit dem fraglichen Update nicht in direktem Zusammenhang stehen.

Wichtig: Da diese Anfälligkeit in zwei unterschiedlichen Modulen auftritt, und zwar in einem Modul, das als Teil von IIS 5.0 installiert wird, und einem anderen, das zusammen mit dem ersten als Teil von Exchange 2000 installiert wird, ist es wichtig, dass Administratoren beide Updates, für IIS und für Exchange, installieren.

Die folgenden Dateien stehen im Microsoft Download Center zum Download zur Verfügung:
Exchange 2000 Server:
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Download
Q287678engi386.exe jetzt herunterladen
IIS 5.0:
Bild minimierenBild vergrößern
Download
Q286818_W2K_SP3_x86_en.exe jetzt herunterladen
Weitere Informationen zum Herunterladen von Dateien vom Microsoft Download Center finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
119591 So erhalten Sie Microsoft Support-Dateien im Internet
Microsoft hat die neueste Software zur Virenerkennung verwendet, die zum Zeitpunkt der Bereitstellung verfügbar war, um diese Datei auf Viren zu prüfen. Nach der Bereitstellung befindet sich die Datei auf sicheren Servern, wodurch nicht autorisierte Änderungen an den Dateien verhindert werden.

Status

Microsoft hat bestätigt, dass es sich hierbei um ein Problem bei den Microsoft-Produkten handelt, die zu Beginn dieses Artikels aufgeführt sind.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zu diesem Problem finden Sie auf folgender Website von Microsoft:
http://www.microsoft.com/technet/security/bulletin/ms01-014.mspx

Eigenschaften

Artikel-ID: 287678 - Geändert am: Montag, 10. Februar 2014 - Version: 1.3
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Exchange 2000 Server Standard Edition
Keywords: 
kbnosurvey kbarchive kbexchange2000presp1fix KB287678
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