Artikel-ID: 288631 - Geändert am: Mittwoch, 14. Januar 2004 - Version: 4.1 Defragmentieren und Komprimieren von Datenbanken zur Verbesserung der LeistungDieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D288631 Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base: 288631 (http://support.microsoft.com/kb/288631/EN-US/ ) Defragment and Compact Database to Improve Performance Anfänger: Erfordert Kenntnisse der Benutzeroberfläche auf Einzelplatzrechnern. In Artikel 209769 (http://support.microsoft.com/kb/209769/DE/ ) wird dieses Thema für Microsoft Access 2000 behandelt. Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung. Auf dieser SeiteZusammenfassung Sie können die Leistung von Microsoft Access verbessern, indem Sie regelmäßig die Festplatte defragmentieren und Ihre Datenbank komprimieren. Weitere Informationen Da die Daten auf einer Festplatte mit der Zeit fragmentiert werden, sollten Sie regelmäßig ein Defragmentierungsprogramm (oder einen Defragmentierer) ausführen. Wenn Sie häufig Änderungen in einer Datenbank vornehmen, können Teile der Datenbank ebenfalls fragmentiert werden. Daher sollten Sie ebenfalls regelmäßig das Hilfsprogramm "Datenbank komprimieren" in Microsoft Access ausführen. DefragmentierenEin Defragmentierungsprogramm setzt alle Dateien, einschließlich der Datenbankdatei, in aufeinander folgende Cluster auf einer Festplatte, wodurch der Dateizugriff beschleunigt wird. Wenn Sie Ihre Festplatte nicht defragmentieren, muss das Betriebssystem (mit Ausnahme des Betriebssystems Microsoft Windows NT) möglicherweise mehrere physische Stellen auf der Festplatte ansteuern, um die Datenbankdatei abzurufen, wodurch der Dateizugriff verlangsamt wird.KomprimierenDie Datenbankleistung lässt sich auch durch Ausführen des Programms "Datenbank komprimieren" in Microsoft Access verbessern. Dieses Programm erstellt eine Kopie der Datenbankdatei und organisiert die Speicherung der Datenbankdatei auf der Festplatte neu, wenn die Datei fragmentiert ist. Wenn dieser Vorgang abgeschlossen ist, hat die komprimierte Datenbank ungenutzten Speicherplatz neu belegt und ist gewöhnlich gegenüber der ursprünglichen Datenbank kleiner geworden. Durch häufiges Komprimieren der Datenbank wird die optimale Leistung der Datenbankanwendung sichergestellt, und Seitenfehler aufgrund von Hardwareproblemen, Stromausfällen oder Spannungsspitzen etc. werden behoben.Wenn die Tabelle mit einem Primärschlüssel versehen ist, werden die Datensätze in der Tabelle durch das Komprimieren neu nach dem Primärschlüssel geordnet. Dadurch wird eine Funktionalität wie bei nicht verwalteten gruppierten Indizes erzielt und die Read-Ahead-Fähigkeiten des Microsoft Jet-Datenbankmoduls verbessert. Durch Komprimieren werden auch die Tabellenstatistiken in der Datenbank aktualisiert, die Jet beim Optimieren von Abfragen verwendet. Diese Statistiken können durch Hinzufügen, Manipulieren und Löschen von Daten in den verschiedenen Tabellen veralten. Die Geschwindigkeit von Abfragen wird beträchtlich erhöht, weil diese nun mit Daten arbeiten, die neu in Tabellen auf aufeinander folgenden Seiten geschrieben wurden. Aufeinander folgende Seiten lassen sich viel schneller durchsuchen als fragmentierte Seiten. Abfragen werden gezwungen, nach jeder Datenbankkomprimierung eine Rekompilierung/Optimierung durchzuführen. Während der Komprimierung können Sie den ursprünglichen Namen für die komprimierte Datenbankdatei oder einen neuen Namen verwenden, um eine getrennte Datei zu erstellen. Wenn Sie den gleichen Namen verwenden, und die Datenbank wird erfolgreich komprimiert, ersetzt Microsoft Access automatisch die ursprüngliche Datei durch die komprimierte Version. In Microsoft Access können Sie eine Option setzen, um diesen Vorgang zu automatisieren. Klicken Sie hierzu im Menü Extras auf Optionen, klicken Sie auf die Registerkarte Allgemein und aktivieren Sie anschließend das Kontrollkästchen Beim Schließen komprimieren. Dadurch wird die Datenbank beim Schließen automatisch komprimiert und repariert. Einschränkungen bei der Komprimierung
Zuerst defragmentieren oder zuerst komprimieren?Wenn Sie eine Datenbank komprimieren, nachdem Sie ein Defragmentierungsprogramm ausgeführt haben, hinterlassen Sie theoretisch unmittelbar hinter der Datenbankdatei offenen Speicherplatz auf der Festplatte, so dass das Betriebssystem zusätzliche Informationen in die nachfolgenden physischen Cluster setzen kann. Dies würde zu einer Erhöhung der Geschwindigkeit führen. Wenn Sie dagegen nach dem Komprimieren der Datenbank eine Defragmentierung durchführen, wird Ihre Datenbankdatei möglicherweise an den Anfang der Festplatte gesetzt, gefolgt von den restlichen Dateien, so dass bis zum Ende der Festplatte (den inneren Spuren) kein offener Speicherplatz vorhanden ist. Dies würde den Zugriff auf die Festplatte eher verlangsamen.Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
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