Häufig gestellte Fragen zu Windows 2000 DNS und Windows Server 2003 DNS

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Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
291382 Frequently asked questions about Windows 2000 DNS and Windows Server 2003 DNS
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
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Zusammenfassung

Dieser Artikel beschreibt die DNS-Funktionalität in Windows 2000 und Windows Server 2003, und bietet zudem Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Windows 2000/Windows Server 2003 DNS (DNS = Domain Name System).

Weitere Informationen

DNS ist das Rückgrat von Active Directory und stellt den Hauptmechanismus zur Namensauflösung in Windows 2000 und Windows Server 2003 dar. Windows 2000- und Windows Server 2003-Domänencontroller registrieren dynamisch Informationen über sich selbst und über Active Directory in DNS. Andere Windows 2000- und Windows Server 2003-basierte Domänencontroller, Server und Arbeitsstationen, die der Domäne angehören, fragen DNS ab, um Active Directory-bezogene Informationen zu finden. Wenn DNS nicht korrekt eingerichtet ist, können domänenweite Probleme auftreten, zum Beispiel bei der Replikation zwischen Domänencontrollern. Es kann auch vorkommen, dass Sie sich nicht bei der Domäne anmelden oder der Domäne nicht von einer Arbeitsstation oder einem Server aus beitreten können.

Frage: Welche Fehler werden am häufigsten gemacht, wenn Administratoren DNS auf einem Netzwerk mit einem einzelnen Windows 2000- oder Windows Server 2003-Domänencontroller einrichten?

Antwort: Die häufigsten Fehler sind:
  • Der Domänencontroller verweist zur DNS-Auflösung nicht auf allen Netzwerkschnittstellen auf sich selbst.
  • Die Zone "." existiert unter Forward-Lookupzonen in DNS.
  • Andere Computer auf dem lokalen Netzwerk (LAN) verweisen zur DNS-Auflösung nicht auf den Windows 2000- oder Windows Server 2003-DNS-Server.
Frage: Warum muss mein Domänencontroller zur DNS-Auflösung auf sich selbst verweisen?

Antwort: Der Netlogon-Dienst auf dem Domänencontroller registriert eine Reihe von Datensätzen in DNS, die es anderen Domänencontrollern und Computern ermöglichen, Active Directory-bezogene Informationen zu finden. Wenn der Domänencontroller auf den DNS-Server des Internetdienstanbieters verweist, registriert Netlogon nicht die korrekten Datensätze für Active Directory, und es werden Fehler in der Ereignisanzeige erzeugt. Für die DNS-Konfiguration in Windows Server 2003 wird empfohlen, die DNS-Clienteinstellungen auf allen DNS-Servern zu konfigurieren, damit diese sich gegenseitig als primäre DNS-Server nutzen können, und einen anderen Domänencontroller in derselben Domäne als alternativen DNS-Server zu verwenden, vorzugsweise einen anderen Domänencontroller innerhalb derselben Site. Mithilfe dieser Vorgehensweise kann auch das DNS "Insel-Problem" in Windows 2000 umgangen werden. Sie müssen immer die DNS Clienteinstellungen auf der Netzwerkschnittstelle jedes Domänencontrollers konfigurieren, damit Sie die alternative DNS Server-Addressen zusätzlich zur primären DNS Server-Addresse verwenden können.

Weitere Informationen über das DNS "Insel-Problem" in Windows 2000 finden Sie in "Chapter 2 - Structural Planning for Branch Office Environments" im Abschnitt "Planning" des Windows 2000 Server Active Directory Branch Office Guides auf der folgenden Microsoft Website: http://www.microsoft.com/windows2000/techinfo/planning/activedirectory/branchoffice/default.mspx

Frage: Was registriert ein Domänencontroller in DNS?

Antwort: Der Netlogon-Dienst registriert alle SRV-Einträge für diesen Domänencontroller. Diese Datensätze werden als die Ordner _msdcs, _sites, _tcp und _udp in der Forward-Lookupzone angezeigt, die dem Namen Ihrer Domäne entspricht. Andere Computer suchen nach diesen Datensätzen, um Active Directory-bezogene Informationen zu finden.

Frage: Warum kann ich nicht, wie in Microsoft Windows NT 4.0, WINS für die Namensauflösung verwenden?

Antwort: Ein Windows 2000- oder Windows Server 2003-Domänencontroller registriert Active Directory-bezogene Informationen nicht bei einem WINS-Server. Diese Informationen werden nur bei einem DNS-Server registriert, der dynamische Updates unterstützt, wie ein Windows 2000- oder ein Windows Server 2003-DNS-Server. Andere Windows 2000- und Windows Server 2003-Computer fragen nicht WINS ab, um Active Directory-bezogene Informationen zu finden.

Frage: Wie kann der Domänencontroller Namen wie Microsoft.com im Internet auflösen, wenn ich die Einstellungen des Internetdienstanbieter-DNS-Servers von dem Domänencontroller entferne?

Antwort: Solange die Zone "." nicht unter den Forward-Lookupzonen in DNS existiert, verwendet der DNS-Dienst die Stammhinweis-Server. Bei den Stammhinweis-Servern handelt es sich um bekannte Server im Internet, die allen DNS-Servern bei der Auflösung von Namensabfragen helfen.

Frage: Was ist die Zone "." in meiner Forward-Lookupzone?

Antwort: Diese Einstellung definiert den Windows 2000- oder Windows Server 2003-DNS-Server als einen Stammhinweis-Server und wird gewöhnlich gelöscht. Wenn Sie diese Einstellung nicht löschen, können Sie möglicherweise keine externe Namensauflösung bei den Stammhinweis-Servern im Internet durchführen.

Weitere Informationen finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
229840 Der Stammhinweis und Weiterleitungsseiten des DNS-server sind nicht verfügbar
Frage: Muss ich Weiterleitungen in DNS konfigurieren?

Antwort: Nein. Windows 2000 DNS verwendet standardmäßig die Stammhinweis-Server auf dem Internet. Sie können jedoch Weiterleitungen konfigurieren, um DNS-Abfragen direkt an den DNS-Server Ihres Internetdienstanbieters oder andere DNS-Server zu senden. In den meisten Fällen nimmt durch die Konfiguration von Weiterleitungen die Geschwindigkeit und Effizienz von DNS zu, aber diese Konfiguration kann auch eine Fehlerquelle eröffnen, wenn bei dem weiterleitenden DNS-Server Probleme auftreten. Der Stammhinweis-Server kann einen gewissen Grad an Redundanz bereitstellen, dafür muss jedoch ein geringfügig höherer DNS-Datenverkehr auf Ihrer Internetverbindung in Kauf genommen werden. Falls Windows Server 2003 DNS keine Weiterleitungen abfragen kann, werden die Abfragen an die Stammhinweis-Server gesendet.

Frage: Sollte ich die anderen Windows 2000- und Windows Server 2003-Computer in meinem LAN auf die DNS-Server meines Internetdienstanbieters verweisen lassen?

Antwort: Nein. Wenn ein Server oder eine Arbeitsstation auf Windows 2000- bzw. Windows Server 2003-Basis den Domänencontroller in DNS nicht findet, können Probleme beim Beitreten zu der Domäne oder beim Anmelden bei der Domäne auftreten. Die bevorzugte DNS-Einstellung für einen Windows 2000- oder Windows Server 2003-Computer ist der Verweis auf den Windows 2000-oder Windows Server 2003-Domänencontroller, der DNS ausführt. Falls Sie DHCP verwenden, denken Sie daran, Bereichsoption 15 anzuzeigen, um die korrekten DNS-Servereinstellungen für Ihr LAN zu erhalten.

Frage: Muss ich Computer, die mit Windows NT 4.0, Microsoft Windows 95, Microsoft Windows 98 oder Microsoft Windows 98 Second Edition arbeiten, auf den Windows 2000- oder Windows Server 2003-DNS-Server verweisen lassen?

Antwort: Ältere Betriebssysteme verwenden weiterhin NetBIOS für die Namensauflösung, um einen Domänencontroller zu finden. Es wird jedoch empfohlen, alle Computer für die Namensauflösung auf den Windows 2000- oder Windows Server 2003-DNS-Server zu verweisen.

Frage: Wie sieht es aus, wenn mein Windows 2000- oder Windows Server 2003-DNS-Server sich hinter einem Proxyserver oder einer Firewall befindet?

Antwort: Wenn Sie die DNS-Server des Internetdienstanbieters von hinter dem Proxyserver oder der Firewall abfragen können, kann der Windows 2000- oder Windows Server 2003-DNS-Server auch die Stammhinweis-Server abfragen. Der UDP-Port und der TCP-Port 53 auf dem Proxyserver oder der Firewall müssen geöffnet sein.

Frage: Was soll ich tun, wenn der Domänencontroller zur DNS-Auflösung auf sich selbst verweist, die SRV-Einträge aber dennoch nicht in der Zone erscheinen?

Antwort: Überprüfen Sie, ob ein unzusammenhängender Namespace vorliegt, und führen Sie anschließend Netdiag.exe /fix aus. Für die Ausführung von Netdiag.exe müssen Sie die Supporttools von der Windows 2000 Server- oder Windows Server 2003-CD installieren.

Weitere Informationen zur Prüfung nach einem nicht übereinstimmenen Namespace finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
257623 Das DNS-Suffix des Computernamens eines Domänencontrollers stimmt möglicherweise nicht mit dem Domänennamen überein, nachdem Sie einen Windows NT 4.0 Primary Domain Controller (primären Domänencontroller) auf Windows 2000 aktualisiert haben
Frage: Wie richte ich DNS für eine untergeordnete Domäne ein?

Antwort: Erstellen Sie zum Einrichten von DNS für eine untergeordnete Domäne einen Delegierungsdatensatz auf dem übergeordneten DNS-Server für den untergeordneten DNS-Server. Erstellen Sie eine sekundäre Zone auf dem untergeordneten DNS-Server, der die übergeordnete Zone von dem übergeordneten DNS-Server überträgt.

Hinweis: Windows Server 2003 bietet zusätzliche Zonen zur besseren Anpassung Ihrer Umgebung, z. B. Stub-Zonen oder Active Directory-Zonen, die in die Gesamtstruktur integriert sind.

Konfigurieren Sie den untergeordneten DNS-Server so, dass er nur auf sich selbst verweist.Sobald ein zusätzlicher Domänencontroller verfügbar ist, verweisen Sie den untergeordneten Domänencontoller zu diesem Domänencontroller in der untergeordneten Domäne, und konfigurieren Sie ihn als Zweit-Domänencontroller.

Weitere Informationen finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
255248 DNS-Namespace in eine untergeordnete Domäne delegieren

Weitere Informationsquellen

241505 Nach Implementierung von Active Directory und DNS fehlen SRV-Datensätze
247811 Finden von Domänencontrollern in Windows 2000/XP
249868 Die Cache.dns-Datei Stammhinweise ersetzen

Eigenschaften

Artikel-ID: 291382 - Geändert am: Mittwoch, 31. Januar 2007 - Version: 9.2
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows Server 2003, Enterprise Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows 2000 Server
  • Microsoft Windows 2000 Advanced Server
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