Fehlermeldung HTTP 401 oder 404 bei implizitem oder explizitem Zugriff auf OWA

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Artikel-ID: 293386 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
293386 HTTP 401 or 404 error messages when you access OWA implicitly or explicitly
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
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Problembeschreibung

Wenn Sie implizit auf OWA (Outlook Web Access) zugreifen (d. h. Sie fügen die URL nicht zu Ihrem Alias hinzu), wird möglicherweise eine der folgenden Fehlermeldungen angezeigt:

Fehlermeldung 1

HTTP/1.0 401 Unauthorized (HTTP/1.0 401 Nicht authorisiert)

Fehlermeldung 2

Error: Access is denied. (Fehler: Zugriff wurde verweigert)

Fehlermeldung 3

Page Not Found (Seite nicht gefunden).
Wenn Sie die Microsoft IIS-Protokolldateien (IIS = Internet Information Services) untersuchen, werden Sie den Fehlercode 401.5 finden. Die IIS-Protokolldateien werden normalerweise im Verzeichnis "Windows\System32\LogFiles\W3SVC1" gespeichert.

Wenn Sie explizit auf OWA zugreifen (d. h. Sie fügen die URL zu Ihrem Alias hinzu), wird möglicherweise die folgende Fehlermeldung angezeigt:
- HTTP 404 - Datei wurde nicht gefunden
In diesem Fall können Sie mithilfe des Microsoft Outlook MAPI-Clients immer noch auf Ihr Postfach zugreifen.

Ursache

Dieses Problem tritt auf, wenn das Benutzerkonto, mit dem Sie sich bei OWA angemeldet haben, keine gültige SMTP-Adresse (SMTP = Simple Mail Transfer Protocol) besitzt.

Dieses Problem tritt normalerweise auf, wenn Sie Benutzer von Microsoft Exchange Server 5.5-Computer zu Microsoft Exchange 2000 Server- oder Microsoft Exchange Server 2003-Computer verschieben. Ein anderer Grund wäre, wenn Sie einen Exchange 5.5-Computer auf Exchange 2000 oder Exchange 2003 aktualisieren und die standardmäßigen Benennungsregeln in der Exchange 2000- oder Exchange 2003-Struktur unterscheiden sich von den Benennungsregeln in der Exchange 5.5-Struktur.

Dieses Problem hängt mit der Web DAV-Architektur zusammen (DAV = Distributed Authoring Version). Um das Postfach zu finden, das mit dem URL verknüpft ist, verwendet DAV die Werte im Benutzer-Attribut proxyAddresses und vergleicht sie dann mit den Werten in der Domäne und dem virtuellen Exchange-Verzeichnis, um eine eindeutige Übereinstimmung mit einem Objekt im Verzeichnis zu finden.

Informationen zur Bestimmung der geeigneten SMTP-Adresse und der standardmäßigen E-Mail-Proxy-Adresse in Exchange 2000 finden Sie im Abschnitt "Weitere Informationen".

Hinweis: Die Web DAV-Adressprüfung ist nicht im Microsoft Exchange 2003 Service Pack 1 enthalten.

Lösung

Exchange 2003

Installieren Sie das aktuellste Service Pack für Exchange Server 2003, um dieses Problem zu beheben. Weitere Informationen finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
836993 Wie Sie die neuesten Service Packs für Exchange Server 2003 erhalten
Hinweis: Wenn Sie Microsoft Exchange Server 2003 Service Pack 1 (SP1) installieren, beheben Sie dieses Problem nur dann, wenn die Benutzer implizit auf OWA zugreifen. Falls Benutzer explizit auf OWA zugreifen, wird auch weiterhin die folgende Fehlermeldung angezeigt:
- HTTP 404 - Datei wurde nicht gefunden

Exchange 2000

Wenden Sie eine der folgenden Methoden an, um dieses Problem zu beheben:
  • Ändern Sie die SMTP-Adresse oder fügen Sie eine neue SMTP-Adresse für die Benutzer hinzu, bei denen das im Abschnitt "Problembeschreibung" beschriebene Problem auftritt. Sie sollten diese Vorgehensweise wählen, wenn dieses Problem auf einige Benutzer begrenzt ist oder wenn die Benutzer inkorrekte SMTP-Adressen haben.
  • Ändern der SMTP-Domäne, die durch das virtuelle Exchange-Verzeichnis verwaltet wird. Sie sollten diese Vorgehensweise wählen, wenn bei allen Benutzern in Ihrem Unternehmen das im Abschnitt "Problembeschreibung" beschriebene Problem auftritt.
  • Erstellen Sie weitere virtuelle Verzeichnisse für zusätzliche SMTP-Domänen. Sie sollten diese Vorgehensweise wählen, wenn Ihr Unternehmen mehrere SMTP-Domänen besitzt oder Sie Exchange 2000 als Hostingsoftware verwenden.

    Hinweis: Sie können auch virtuelle HTTP-Server für die weiteren SMTP-Domänen erstellen. Diese Vorgehensweise übersteigt die Thematik dieses Artikels. Weitere Informationen zur Erstellung von zusätzlichen virtuellen HTTP-Servern finden Sie in der Onlinehilfe von Exchange 2000 auf der folgenden Microsoft Website:
    http://www.microsoft.com/technet/prodtechnol/exchange/guides/E2k3FrontBack/3e9956fb-1ad0-4cfd-b7ad-661c3f1cf816.mspx

Methode 1: Eine SMTP-Adresse ändern oder bei einem Benutzer anhängen

  1. Bestimmen Sie die SMTP-Domäne mithilfe des Wertes Postfächer für SMTP-Domäne im virtuellen Exchange-Verzeichnis, das der SMTP-Domäne zugeordnet ist. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
    1. Starten Sie den Exchange-System-Manager.
    2. Erweitern Sie Administrative Gruppen, und erweitern Sie anschließend Server, danach ServerName, Protokolle, HTTP, Virtueller Exchange-Server und schließlich Exchange.
    3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das virtuelle Exchange-Verzeichnis, und klicken Sie auf Eigenschaften.
    4. Notieren Sie sich die SMTP-Domäne aus dem Feld Postfächer für SMTP-Domäne.
  2. Starten Sie das Snap-In Active Directory-Benutzer und -Computer.
  3. Suchen Sie nach dem Benutzerkonto im Konsolenstamm, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf, und klicken Sie auf Eigenschaften. Standardmäßig wird ein Benutzer in der Organisationseinheit (OU) des Benutzers erstellt. Es ist jedoch möglich, dass der gleiche Benutzer in mehreren OUs existiert.
  4. Klicken Sie auf die Registerkarte E-Mail-Adressen.
  5. Um eine SMTP-Adresse für diesen Benutzer zu erstellen, klicken Sie auf Neu, doppelklicken Sie auf SMTP-Adresse, und geben Sie anschließend eine Adresse ein, die dem Wert in Postfächer für SMTP-Domäne aus dem Eigenschaftenfenster des virtuellen Exchange-Verzeichnisses entspricht, den Sie unter Schritt 1 notiert haben.
  6. Um eine bereits bestehende SMTP-Adresse zu verändern, klicken Sie auf die Adresse, die Sie ändern möchten, klicken Sie anschließend auf Bearbeiten, und geben Sie die Adresse ein, die dem Wert in Postfächer für SMTP-Domäne aus dem Eigenschaftenfenster des virtuellen Exchange-Verzeichnisses entspricht.
  7. Klicken Sie zweimal auf OK.
Es kann einige Zeit dauern bis Active Directory die neue Adresse repliziert hat und der Benutzer sich bei OWA anmelden kann.

Hinweis: Die standardmäßige SMTP-Adresse (in Fettschrift) eines Benutzers muss nicht dem Wert unter Postfächer für SMTP-Domäne entsprechen. Der Benutzer sollte in der Lage sein sich anzumelden, wenn einer der SMTP-Adressen dem Wert entsprechen.

Methode 2: Ändern der SMTP-Domäne, die durch das virtuelle Exchange-Verzeichnis verwaltet wird

Im Eigenschaftenfenster für das virtuelle Exchange-Verzeichnis ist die Schaltfläche Ändern nicht verfügbar (erscheint ausgegraut). Dieses Verhalten tritt auf, da die Standard-SMTP-Domäne, die vom virtuellen Exchange-Verzeichnis verwendet wird, durch die Standardempfängerrichtlinie festgelegt wird.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Standard-SMTP-Domäne umzubenennen.

Hinweis: Diese Schritte beinhalten den Neustart des Microsoft Exchange-Informationsspeichers und der abhängigen Dienste. Während der Informationsspeicher beendet ist, können die Clients nicht auf E-Mails zugreifen.
  1. Starten Sie den Exchange-System-Manager.
  2. Erweitern Sie den Container Empfänger.
  3. Wählen Sie das Objekt Empfängerrichtlinien aus.
  4. Suchen Sie im rechten Fensterbereich den Wert Standardrichtlinie, und notieren Sie sich die Eigenschaften.
  5. Klicken Sie auf die Registerkarte E-Mail-Adressen.
  6. Doppelklicken Sie auf die SMTP-Adresse. Falls mehr als eine SMTP-Adresse aufgelistet ist, doppelklicken Sie auf die SMTP-Adresse, die in Fettschrift angezeigt wird.
  7. Lassen Sie das "At"-Zeichen (@) am Anfang stehen, und geben Sie gewünschte SMTP-Domäne in das Feld Adresse ein.
  8. Klicken Sie zweimal auf OK.
  9. Starten Sie das Dienste-Snap-In.
  10. Klicken Sie auf den Dienst Microsoft Exchange-Informationsspeicher.
  11. Klicken Sie auf der MMC-Toolleiste (MMC = Microsoft Management Console) auf Dienst neu starten. Wenn Sie gefragt werden, ob Sie auch die abhängigen Dienste neu starten möchten, klicken Sie auf Ja. Der Wert Postfächer für wird aktualisiert und zeigt dann die neue SMTP-Domäne an.

Methode 3: Erstellen weiterer virtueller Verzeichnisse für zusätzliche SMTP-Domänen

Hinweis: Falls der Computer Front-End- und Back-End-Server verwendet, müssen Sie die virtuellen Verzeichnisse auf den Front-End- und Back-End-Servern erstellen.
  1. Starten Sie den Exchange-System-Manager.
  2. Erweitern Sie Server, und erweitern Sie anschließend Servername, Protokolle, HTTP und schließlich Virtueller Exchange-Server.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den virtuellen Exchange-Server, klicken Sie auf Neu, und klicken Sie anschließend auf Virtuelles Verzeichnis.
  4. Geben Sie den Namen des neuen virtuellen Verzeichnisses ein.

    Dieser Name erscheint in der URL, die von den Clients verwendet wird, um auf das neue virtuelle Verzeichnis zu zugreifen. Falls Sie ein neues virtuelles Verzeichnis mit dem Namen "companybmail" verwenden, werden die Clients beispielsweise den URL "http://www.domain.com/companybmail/" verwenden.
  5. Um eine SMTP-Domäne auszuwählen, klicken Sie auf die Schlatfläche Ändern, und wählen Sie die SMTP-Domäne aus der Liste aus.

    Hinweis: Diese Liste wird aus allen SMTP-Adresswerten der Empfängerrichtlinien generiert, die in Ihrer Exchange-Organisation definiert sind. Sie können keine SMTP-Domäne angeben, die nicht in dieser Liste erscheint.
Weitere Informationen zur Verwaltung von Empfängerrichtlinien finden Sie im Abschnitt "Managing Recipient Settings" der Onlinehilfe von Exchange 2000 auf der folgenden Microsoft Website:
http://www.microsoft.com/technet/prodtechnol/exchange/2000/maintain/exrecip.mspx
Um Authentifizierungsmethoden zu ändern, klicken Sie im Exchange System Manager auf der Registerkarte Zugriff auf die Schaltfläche Authentifizierung.

Weitere Informationen

Gehen Sie folgendermaßen vor, um die die korrekte SMTP-Adresse zu bestimmen:
  1. Starten Sie den Exchange-System-Manager.
  2. Erweitern Sie Server, und erweitern Sie anschließend Servername, dann Protokolle, dann HTTP, dann Virtueller Exchange-Server und schließlich Exchange.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das virtuelle Verzeichnis, und klicken Sie auf Eigenschaften, um die Eigenschaften des virtuellen Exchange-Verzeichnisses anzuzeigen. Dies ist das standardmäßige virtuelle OWA-Verzeichnis, das während der Exchange Server-Installation erstellt wird.
  4. Notieren Sie auf der Registerkarte Allgemein den Wert aus dem Feld Exchange-Feld. Ein Beispiel für diesen Wert ist "example.com" (Standardwert). In diesem Beispiel haben nur Benutzer mit einer SMTP-Adresse, die auf "@example.com" endet, Zugriff auf Ihre Postfächer über das virtuelle Exchange-Verzeichnis.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Standard-E-Mail-Proxyadresse zu bestimmen, die von Exchange 2000 generiert wurde:
  1. Starten Sie das Exchange System Manager-Snap-In.
  2. Erweitern Sie Empfänger, und klicken Sie dann auf Empfängerrichtlinien.
  3. Doppelklicken Sie im rechten Fensterbereich auf Standardrichtlinie, und klicken Sie auf die Registerkarte E-Mail-Adressen (Richtlinie).
  4. Doppelklicken Sie unter Generierungsregeln auf die SMTP-Adresse, die in Fettschrift angezeigt wird.
  5. Notieren Sie die Konfigurationsparamter (falls vorhanden), die im Feld Adresse vor dem "At"-Zeichen (@) angezeigt werden. Beispielsweise könnten die Parameter %s oder %g vorkommen.
Diese Parameter werden verwendet, um eine E-Mail-Adresse zu generieren, die auf dem Benutzerkonto-Informationen basiert. Beispielsweise wird mithilfe des Parameters %s.%g@example.com die folgenden E-Mail-Adresse in Exchange 2000 generiert:

Nachname.Vorname@example.com

Eigenschaften

Artikel-ID: 293386 - Geändert am: Montag, 26. November 2007 - Version: 9.2
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Exchange Server 2003 Enterprise Edition
  • Microsoft Exchange Server 2003 Standard Edition
  • Microsoft Exchange 2000 Server Standard Edition
  • Microsoft Exchange 2000 Enterprise Server
  • Microsoft BackOffice Small Business Server 2000 Service Pack 1
  • Microsoft Small Business Server 2000 Standard Edition
Keywords: 
kberrmsg kbprb KB293386
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